Microstrategy zu den Aufkäufen der BI-Anbieter

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Statement Erwin Mertens

Country Manager Germany Microstrategy Deutschland GmbH

 

Wie sehen Sie den Kauf von Cognos durch IBM?  Welche Folgen und Chancen hat dies für Microstrategy?

 

Firmen wie Business Objects und Cognos sind auf dem Weg in große Firmenkonglomerate integriert zu werden. Damit werden sie sich zukünftig neben den Markt-Challenges auch denen der Mergerprozesse und der Bereinigung ihrer überlappenden Produktportfolios widmen müssen. Die derzeitigen Bewegungen im Markt haben deutlich gezeigt, dass Microstrategy mit seiner Fokussierung auf Business Intelligence den richtigen Weg geht.

Microstrategy wird sich weiterhin auf die Entwicklung der besten Business Intelligence Plattform für unternehmensweite Lösungen konzentrieren, und als Partner seiner Kunden die Technologie vorantreiben.

Bis 2008 ist es unser Ziel, der führende Anbieter von Business Intelligence Systemen für offene IT-Landschaften zu sein. So werden wir unseren Kunden auch weiterhin die Chance geben, selbständig strategische Entscheidungen zu treffen, und nicht von vorgegeben Alternativen ihrer IT Anbieter abhängig zu sein.

 Wir können mit der Konzentration auf BI und kleinerer Strukturen schneller und besser auf Trends reagieren und weiterhin zu wesentlichen Innovationen auf dem BI Markt beitragen. Wir sehen, dass sich die Anbieter von offenen Systemen wie Microstrategy essentielle Vorteile verschaffen werden, und blicken gestärkt in die Zukunft, worin uns auch die aktuellen Quartalsergebnisse bestätigen.

 

 

MicroStrategy ist jetzt der führende unabhängige Anbieter von Business Intelligence Software für offene Systeme

 Viele Unternehmen bevorzugen BI Software für offene Systeme

Köln, 14. November 2007 – MicroStrategy® Incorporated (Nasdaq: MSTR), ein weltweit führender Anbieter von Business Intelligence (BI) Software, hat heute bekannt gegeben das man nach den Übernahmen von Cognos durch IBM und Business Objects durch SAP jetzt der führende unabhängige Anbieter von systemoffener BI Software ist.

MicroStrategy gibt das folgende Statement heraus, um seinen Standpunkt zur Konsolidierung der BI Industry zu verdeutlichen:

Business Intelligence Kunden brauchen finanziell starke, unabhängige BI Software Anbieter.

Der Aufkauf von unabhängigen BI Anbietern durch Software-Vertriebskonzerne wird das Entstehen von „abgeschlossenen“ proprietären Softwarepaketen begünstigen, die nur untereinander gut zusammenarbeiten. Im Gegensatz dazu kooperieren unabhängige Anbieter, um ein „flexibles Software-Paket“ zu entwickeln, dass für BI Kunden wesentliche Vorteile bietet.

1. CIOs bevorzugen offene Lösungen, da sie Alternativen ermöglichen

In der Vergangenheit haben CIOs die Chance genutzt, Software Plattformen auszuwählen, mit denen sie sich nicht auf bestimmte Hardware- oder Softwareplattformen festlegen. Betriebssysteme wurden unabhängig von der Hardware ausgewählt; ERP Systeme wurden unabhängig von Betriebssystemen gewählt; Datenbanksysteme wurden unabhängig von Betriebs- und ERP Systemen gewählt; BI Plattformen wurden losgelöst von all den anderen Entscheidungen ausgewählt.

Diese Flexibilität ermöglicht es CIOs bessere Konditionen zu verhandeln und die Software auf jeder Ebene anzupassen, wenn die Rahmenbedingungen sich ändern. Diese Wahlfreiheit zwingt die Anbieter innovativ und schnell auf neue Anforderungen zu reagieren, da sie wissen, dass sie austauschbar sind.

BI Anbieter für offene Systemlandschaften bieten BI Software, die für eine breite Palette an möglichen DBMS, ETL, Betriebssystemen, Directory Services, ERP und Websoftware Anbietern optimiert wurde. Anders als proprietäre oder geschlossene BI Software wie Oracle Discoverer oder Business Explorer von SAP, bieten offene BI Softwaresysteme CIOs die Flexibilität, Hardware, Datenbanken oder ERP Systeme jederzeit ihren Anforderungen anzupassen.

 2. Nur offene Systemlösungen werden für heterogene Technologielandschaften optimiert

Unabhängige systemoffene Anbieter haben den Vorteil, ihre Technologie auf die Interaktion mit einer Vielzahl von anderen Technologieranbietern anpassen zu müssen. Dazu arbeiten sie oft mit synchronen Entwicklungsprioritäten. Softwarekonzerne sind systembedingt nicht in der Lage untereinander eng zusammenzuarbeiten, da sie auf verschiedenen Bereichen konkurrieren. Das führt zu noch enger abgegrenzten proprietären Technologiesystemen. Es ist z.B. unwahrscheinlich, dass ein Datenbankanbieter seine Entwicklungspläne mit einem anderen Datenbankanbieter diskutiert, um seine BI Werkzeuge zu verbessern.

3. Unabhängige BI Softwareanbieter sind innovativer

Wenn BI Anbieter in Softwarekonzerne integriert werden, müssen sie an den komplexeren Entscheidungsprozessen der neuen Mutterfirma partizipieren, das kann viele Innovationen verlangsamen. Gleichzeitig verlängern sich die Entscheidungswege deutlich.

Einige Branchenbeobachter deuten an, dass BI Technologien heute Allgemeingut sind. Dadurch sind sie für Konsolidierungen bereit und haben weniger Innovationsdruck. MicroStrategy ist sicher, dass noch viele Jahre harter Entwicklungsarbeit und technischer Innovationen nötig sein werden, bevor die Vision einer allumfassenden, unternehmensweiten BI vollendet ist. Top-Themen dieser Entwicklung sind:

Antwortzeiten für alle Standardabfragen unter einer Sekunde

Intuitive, spontane Zugriffsmöglichkeiten für tausende Anwender

Neue Darstellungstechnologien die weit über Tabellen und Graphen hinausgehen und den Entscheidern helfen ihre Daten zu verstehen

Neue Interfacemodelle, mit denen die Anwendern im gesamten Data Warehouse „surfen“

Neue Interfaces, die Berichtsentwicklung durch internetähnliche Suchmodelle ersetzen

Sichere, stabile Systeme die einen fehlertoleranten Betrieb rund um die Uhr ermöglichen

Informationsbereitstellung für alle mobilen and stationären User-Interfaces

Automatische und proaktive Warnmeldungen für alle relevanten Informationen

Einbindung von BI in alle operativen Anwendungen

Komplexe Analysen für alle Anwender verfügbar machen

MicroStrategy ist fest davon überzeugt, dass Innovationen durch smarte unabhängige Anbieter vorangetrieben werden, deren klare Fokussierung und Strategie eindeutige technische und geschäftspolitische Entscheidungen fördern.

 4. Unabhängige Anbieter von systemoffenen Lösungen bieten einen besseren Service und mehr Verlässlichkeit

Schlussendlich glaubt MicroStrategy, das unabhängige Anbieter von systemoffenen Lösungen einen besseren Service leisten, da sie nur dank technologischer Vorteile und einer dedizierten Kundenorientierung überleben können.

MicroStrategy ist sich sicher, dass die aktuelle Konsolidierung in der BI Branche Instabilitäten und Unsicherheiten hervorrufen wird. Im Falle der Übernahme von Cognos durch IBM, sollten Cognos Kunden und Interessenten auf folgende Punkte achten:

Änderungen der technischen Prioritäten: IBM könnte das Entwicklerteam bei Cognos für eine bessere Integration mit existierenden IBM Produkten (WebSphere & DB2) einsetzen, anstelle innovative Ansätze voranzutreiben

Änderungen der Produktausrichtung: Adaytum und Applix passen nicht gut zur historischen Ausrichtung von IBM auf das Software Infrastruktur Business

Änderungen im Cognos Management und Abwanderungen wenn die beiden Unternehmen ihre Personalstrukturen zusammenlegen

Änderungen in der Zusammenarbeit zwischen Cognos und anderen Datenbankherstellern, mit denen Cognos bisher als unabhängiger Anbieter kooperiert hat

Änderungen in der Geschäftspolitik, beim Pricing, Licensing und den T&Cs von Cognos

Änderungen in den Account Management und Consulting Zuordnungen, wenn die Vertriebs- und Consulting Mannschaften von Cognos und IBM zusammengelegt werden

Änderungen bei strategischen Partnerschaften: Viele Cognos System Integratoren werden sich für neue Partnerschaften interessieren, da sie in direkter Konkurrenz zu IBM Business Consulting Services (BCS) stehen. Große Systemintegratoren könnten sich scheuen, Cognos in ihre Accounts zu bringen, da sie befürchten müssen, dass Cognos IBM BCS ins Spiel bringen könnte.

 “Bei MicroStrategy ist es Ziel kontinuierlich nach der perfekten BI Plattform zu suchen, und eine umfassende, durchgängige Unternehmens BI zu ermöglichen“, erklärt Sanju Bansal, MicroStrategy COO. “Wir sind glücklich, dass viele unserer Kunden große und sehr komplexe BI Lösungen einsetzen. Wir lernen von ihnen, was eine perfekte BI Plattform können muss. Wir hören zu. Unsere führende BI Plattform ist vollständig organisch gewachsen, ohne Zukäufe und ohne Kompromisse. Wir haben die Grundlagen geschaffen, um mit unsere Kunden und deren offenen Systemlandschaften auch in Zukunft erfolgreich zu sein.”


 

 
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