Mit einer Mitgliedschaft beim Golfclub
"Green Valley Golf International" auf den Bahamas können Sie in
Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Spanien oder Frankreich
golfen.
Mitgliedsbeitrag für 12 Monate ab
Ausstellungsdatum inklusive aller Kosten: 150 Euro
Die meisten von uns erinnern sich
noch an die riesigen, papierbasierten Straßenkarten oder die mehrfach
patentgefalteten Stadtpläne. Das Hantieren damit war ein Kunststück
(besonders während der Fahrt) und die Aktualisierung quasi mit einem
Neukauf verbunden. Dann kamen die elektronischen Navigationsgeräte,
verdrängten die alten Pläne und erleichterten die Navigation von A nach
B erheblich. Und jetzt, nach gerade mal 10 Jahren ihres Bestehens,
werden die mobilen, reinen Navigationssysteme wohl selbst wieder vom
Markt verschwinden, ausgebootet durch kostenlose Navigation von Google
und Nokia auf deren Smartphones und Handys.
Die Geschwindigkeit der Innovation
nimmt zu, die Navigation ist nur ein Beispiel. Alle Unternehmen müssen
sich darauf einstellen. Deshalb mahnt auch das Analystenhaus Gartner –
trotz Rezession und Wirtschaftskrise – nicht auf innovationsfördernde IT
zu verzichten und gezielt in Technologien zu investieren, die die
Innovationskraft stützen und die Wettbewerbsposition stärken.
Web-2.0-Technologien können helfen, Kosten auf Dauer zu senken und
ermöglichen eine aktive Kommunikation und eine Kultur des offenen
Dialogs zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden: Ein reger
Wissensaustausch, Feedback und Kritik fördern Kreativität und
Innovationen.
Der massive Einsatz von
Web-2.0-Technologien führt dann zum Enterprise 2.0. Enterprise 2.0
bezeichnet die Verwendung von
»Sozialer
Software«
zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und
Außenkommunikation in Unternehmen. Diese Werkzeuge fördern den freien
Wissensaustausch unter den Mitarbeitern, sie erfordern ihn aber auch, um
sinnvoll zu funktionieren. Der Begriff umfasst daher nicht nur die Tools
selbst, von denen wir einige in dieser Ausgabe in unserem Schwerpunkt
vorstellen, sondern auch eine Tendenz der Unternehmenskultur – weg von
der hierarchischen, zentralen Steuerung und hin zur autonomen,
meritokratischen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher
moderiert als geführt werden.
Die Beseitigung oder erhebliche
Verschiebung horizontaler und vertikaler Wissensbarrieren führt zur
Abschaffung des Machtinstruments
»Wissen«
und Einführung einer Kultur des ungehinderten Teilens von Wissen und
Information. Nur die Unternehmen werden den Weg zu einem Enterprise 2.0
meistern, die es schaffen die technischen, unternehmenskulturellen und
organisatorischen Barrieren zu beseitigen, die eine schnelle Veränderung
hin zur strategischen Integration der Web-2.0-Technologien behindern.