Online-Artikel 200604l Hetec WWK

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 




 

 


 




 


 


 

 

 

WWK setzt auf Leitwartensystem der Zukunft

Space-Age in der Versicherung

Millionen von Verträgen müssen regelmäßig und fristgerecht an die Versicherungsnehmer verschickt werden. Unter Hochdruck hat in dieser Zeit die Rechneranlage volle Leistung zu erbringen. Überlastung und Störungen können erheblich zu Buche schlagen und oft vergeht wertvolle Zeit, bis problematische Systeme entdeckt werden. Nicht so bei der WWK, die mit einer hochmodernen Leitwarte drohende Ausfälle erkennt, bevor diese entstehen.  

 

S

icherheit und Innovation, das sind die Säulen, auf die auch die WWK baut. Damit die Kunden ihrerseits im Fall der Fälle auf den Münchener Versicherer (www.wwk.de) bauen können, bietet das traditionsreiche Unternehmen ein breites Leistungsportfolio an – von der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung über die Immobilienfinanzierung bis hin zur betrieblichen Altersvorsorge. Über 2.500 Ausschließlichkeitsvermittler und 10.000 Vertriebspartner stehen den eine Million WWK-Kunden zur Seite, um für diese ein individuelles Versicherungspaket zu schnüren. Seit der Gründung im Jahr 1884 avancierte der Finanzdienstleiter zu einem der Top-Player im Marktsegment fondsgebundener Lebensversicherungen und wird regelmäßig in unabhängigen Ratings mit der Bestnote A+ bewertet.

Der Konkurrenz davon fahren

Versicherer sind wie Formel-1-Piloten: Selbst der beste Fahrer passiert nicht als erster die Ziellinie, wenn die Technik nicht reibungslos arbeitet. Um der Konkurrenz voraus zu sein, setzt die WWK daher auf moderne IT-Technologien, die selbst bei höchster Belastung Bestleistung erbringen. Im Zuge eines Modernisierungsprojekts des Rechenzentrums im Jahr 2000 entschied sich der Finanzdienstleister daher für eine zentrale Konsolenlösung zum Servermanagement von Rose Electronics, die die Verfügbarkeit der Systeme erhöht und damit den Administrationsaufwand erheblich senkt. Nun stehen die damals auf Einzelregalen platzierten Server – nach kritischen und operativen Gesichtspunkten geordnet – in klimatisierten 19-Zoll-Schränken. 25 Stück an der Zahl, verteilt auf vier Räume. In jedem dieser Chassis überwacht ein KVM-Switch bis zu sechzehn Rechner.

Zur verbesserten Visualisierung und Zusammenfassung vieler Informationen an einem zentralen Punkt wurde als nächster Schritt die Leitwarte überprüft. Die bestehende Anlage, die den wachsenden Anforderungen nicht mehr entsprach und mit der Betriebstörungen nur zeitverzögert registriert werden konnten, bewog die WWK, sich erneut am Markt umzusehen. Täglich werden hohe Volumen an Dokumenten ausgedruckt: Verträge, Provisionsabrechnungen und vieles mehr. Dafür braucht der Versicherer ein zuverlässiges Leitsystem, mit dem Engpässe sofort zu erkennen sind und entsprechend vorgebeugt werden kann. Mit der bisherigen Überwachungsanlage, die aus einzelnen PCs bestand und nur eine eindimensionale Sicht erlaubt, war das nicht mehr machbar. Um die Vorgänge auf den einzelnen Rechner zu sehen, musste man zwischen den Geräten hin und her wechseln. Da kam es schon vor, dass einige Zeit verstrich, bevor die Störung entdeckt und behoben werden konnte.

Vom Anfang bis zum Ende

Die neue Leitwarte ähnelt jetzt mehr der Kontrollstation eines Raumfahrtzentrums und dient der präzisen Überwachung der durchlaufenden Rechenjobs – von der Erstellung des Auftrags bis hin zu dessen Ausführung. Die Batch-Verarbeitung regelt die Prozesssteuerungssoftware UC4 von SBB Software. Über den Job-Scheduler werden täglich über 500 Rechenaufträge abgewickelt. So durchläuft zum Beispiel eine Mitteilung an den Versicherungsnehmer mit der aktuellen Renditehöhe, mehrere Phasen bis zum Druck. Aufgabe der Überwachungssoftware ist es, nun diesen Job anzutriggern und sicherzustellen, dass die Daten an ihrem Bestimmungsort ankommen und ordnungsgemäß verarbeitet werden – und das entlang der gesamten Prozesskette.

Das neue System muss den Betriebsstatus von mehr als 120 Servern auf unterschiedlichen Windowsplattformen, 75 virtuellen Rechnern, Siemens Mainframes, Switches von Cisco, Datenbanken sowie von 250 Anwendungen überwachen. Neben der Erhöhung der IT-Sicherheit war auch die Entlastung des Personals ein maßgebender Faktor für die Suche nach einer neuen Kommandozentrale. Aber auch hohe Flexibilität und Skalierbarkeit wurden vorausgesetzt. Die ideale Lösung konnte die Hetec Datensysteme GmbH (www.hetec.de) aus München, die damals auch die Konsolenlösung zum Server-Management implementiert hatte, bieten. 

Alles genau im Blick

Die Leitwartentechnik der Zukunft – V-Control von HETEC – ist ein modulares System, bestehend aus fünf Hardwarebasiskomponenten und zwei kundenspezifisch anpassbaren Softwaremodulen. Was die neu entwickelte Anlage besonders auszeichnet, ist die Kombination aus dem Know-how von Hetec und den praktischen Erfahrungen der WWK im Alltagsbetrieb. Jede Überwachungsstation der Leitwarte ist mit Tastatur, Maus, zentralem Bedienmonitor und zwei Seitenbildschirmen – jeweils rechts und links von diesem – ausgestattet. Um an einem bestimmten Rechner zu arbeiten, schaltet der Administrator dessen Informationen als Vollbild auf seinen Zentralmonitor. Zur zusätzlichen Überwachung werden auf jedem Seitenbildschirm vier weitere Videosignale im Quad-Modus angezeigt. Damit lassen sich aus den angebundenen Geräten pro Arbeitsplatz bis zu neun Signalquellen simultan und in Echtzeit kontrollieren. Zwei Großbildwände präsentieren die Ansichten aus bis zu vier weiteren Signalquellen zur Überwachung kritischer Zustände durch alle Administratoren – ideal zur Fehlerbehebung im Team. Aber auch alle Rechner, die nicht auf dem großen Screen oder den Seitenbildschirmen zu sehen sind, werden im Hintergrund proaktiv überwacht. Gerät eine Maschine in einen instabilen Betriebszustand, so schlägt der V-Control Alarm. Dazu schaltet er die Signale der gestörten Einheit automatisch – je nach vordefinierter Fehlerpriorisierung – auf einen Bedienmonitor, Seitenbildschirm oder Platz auf der Großbildwand. Da die Kommandozentrale sich zwei Stockwerke über dem eigentlichen Rechenzentrum befindet, wird der V-Trans-3X, auch von Hetec, eingesetzt. Dieser DVI-Extender transportiert die Videosignale über eine Länge von 65 Meter Entfernung an die abgesetzten Arbeitsplätze – und das in bester Bildqualität und verlustfrei. Technisch möglich wären sogar 400 Meter. Mit dem V-Control lassen sich Störungen im Betriebsablauf schnell identifizieren und ein Ausfall so umgehend verhindern. Durch die Mehrbilddarstellung erhöht der Versicherer die Sicherheit der IT-Landschaft und damit auch die interne Servicequalität signifikant. Innerhalb von nur einer Woche war die Leitwarte von HETEC einsatzbereit. Das Münchener Systemhaus lieferte nicht nur die Anlage, es übernahm auch die Implementierung und passte sie ganz nach dem Wunsch der WWK an.

Ergonomie nach Maß

Doch nicht nur eine neue Kontrolltechnik, sondern auch eine neue Infrastruktur musste her. Die bisherigen Räumlichkeiten waren zu klein und mussten daher für die neue Leitwarte umstrukturiert werden. Böden und Kabel wurden neu verlegt, die alte Büroeinrichtung ersetzt. Das neue Mobiliar lieferte die Firma Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG (www.jungmann.de), die gemeinsam mit Hetec das Leitwartensystem als Komplettlösung bietet. Der Buxtehuder Spezialist für die ergonomische Ausstattung von Rechenzentren hat unter anderem auch die Kontrollräume von VW, Lufthansa-Systems, Karstadt, Otto-Versand, Kraft Foods und der T-Com eingerichtet. Eine übersichtliche Anordnung der Konsolen, breite Schreibtischplatten mit stufenlos höheneinstellbaren Arbeitsplatten und Bildschirmflächen, ein klimatisierter Raum, Geräuscharmut der IT-Systeme und viel Bewegungsfreiheit –  so sieht der moderne Arbeitsplatz eines Operators bei der WWK aus. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern auch Sicherheit– und das mit einem echten »Weltraum-Feeling«.

Folgen Sie »manage it«

auf Google+


 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH