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Enterprise Document Presentment 10 Millionen Behälter organisieren Der Schweizer Logistik und Billing-Dienstleister Yellowworld verbindet die Systeme von Lieferanten und Kunden. Zum Beispiel bei großen Detailhändlern in der Schweiz. Dort unterstützt die Tochter der Schweizer Post das Management für über 10 Millionen Behälter. Bei der Technologie vertraut Yellowworld auf die Enterprise Document Presentment-Lösung von Streamserve.
ber 500 Millionen Transaktionen, zwei Millionen Rechnungen, über 500 Millionen Schweizer Franken verrechneter Kundenumsatz pro Jahr: Die Berner Yellowworld AG realisiert und betreibt für 2000 Kunden Billing- und Logistikprozesse. »Die Post hat schon immer auf physische Weise Unternehmen und Menschen vernetzt, das begleiten wir digital«, sagt Hannes Hiltbrunner, Gesamtverantwortlicher für den Bereich Solutions und das Marketing der Softwareplattformen bei Yellowworld. Kern der Lösungen ist die Integrierte Plattform E-Commerce (IPEC). Der Rechnerverbund stellt Schnittstellen nach außen bereit, verarbeitet eingehende Daten und bereitet sie einheitlich für die Weiterverarbeitung auf. Einen großen Teil dieser Arbeit und auch die spätere Produktion von Dokumenten übernimmt dabei die EDP-Plattform von Streamserve, Anbieter von Lösungen für das Enterprise Document Presentment. Medienbruchfreier Datenfluss. Mit seiner Technologie unterstützt Yellowworld das Behältermanagement für verschiedene Schweizer Kunden. Die Kunden versorgen ihre Filialen in der Schweiz täglich aus mehreren hundert Zulieferbetrieben mit Waren. Über 10 Millionen Behälter sind dafür im Umlauf, die 400 Millionen Bewegungen im Jahr verursachen. »Die datentechnische Anbindung der Zulieferbetriebe übernehmen wir, ebenso die Verrechnungen für den Austausch und die Dokumenterstellung online«, sagt Hannes Hiltbrunner. Über die E-Commerce-Plattform sind die Geschäftspartner mit SAP-Systemen der Kunden verbunden. Die Schnittstelle beim Lieferanten kann im einfachsten Falle ein Browser sein, oder auch ein in die IPEC-Plattform integrierter E-Service. Auch hier wird, mit Streamserve im Hintergrund, der Datenfluss medienbruchfrei organisiert. »Die Einsparungen durch den flüssigen Umlauf der Behälters liegen im Millionen-Franken-Bereich«, sagt Hiltbrunner. Der Service Yellowlog ermöglicht es Anwendern wie der Henkel, ausgehende Waren direkt aus dem eigenen ERP-System heraus in den Logistikprozess zu integrieren und den Versand zu verfolgen. Die ASP Lösung ist über E-Services mit dem Warenwirtschaftssystem des Kunden verbunden. Die Mitarbeiter stoßen mit internen Stammnummern einen Versandprozess direkt an, ohne dass die Daten ein zweites Mal eingegeben werden müssen. »Dank der Funktionalität von Streamserve werden unterschiedlichste EDI-Daten der Kunden im IPEC-System umgewandelt und vereinheitlicht«, erläutert Adrian Dubach, zuständiger Manager für Yellowlog. Der zuständige Logistiker, etwa die Schweizer Post oder ein anderer Anbieter, erhält den Datensatz via Yellowworld passend aufbereitet. Gleiches gilt für die Empfängerseite: Dort wandern die wiederum im passenden Format vorliegenden Daten in das Warenwirtschaftssystem, ebenso kann der Lauf einer Sendung verfolgt werden. Rechnungsstellung und -bezahlung werden ebenfalls auf diesem Weg abgewickelt. 20 Prozent Versandkosten sparen. Digitale Unterstützung für den Versand bietet der Service Print & Send. Das ebenfalls nach dem ASP-Modell funktionierende Tool für Geschäftskunden bringt das richtige Label auf ein Paket und unterstützt die Sendungsverfolgung. Für den passenden papiergebundenen Output sorgt wiederum Streamserve. Der Versender löst den Druck der Frachtpapiere und Labels dabei lokal aus – jeweils im Format passend für den beteiligten Logistiker. Eine schlanke Lösung: »Jeder Kunde benötigt nur einen Internetzugang und einen PCL-fähigen Drucker für die umfangreichen Etiketten«, erläutert Adrian Dubach. Auf diese Weise werden die Auftragsdaten aus dem ERP-System des angeschlossenen Kunden direkt in passende Labels und Versanddaten für den jeweiligen Logistikdienstleister gewandelt. »Gegenüber der händischen Arbeit können unsere Kunden 20 bis 30 Prozent ihrer Versandkosten einsparen, je nachdem welche Qualität ihre Ausgangsdaten haben«, so Hiltbrunner. Streamserve übernimmt die Konvertierung der Daten und damit Funktionen, die ansonsten komplexen EAI-Lösungen (Enterprise Application Integration) vorbehalten sind. »Dies können wir mit Streamserve aber sehr viel kostengünstiger lösen«, so Hiltbrunner. Per E-Mail, FTP und Web-Browser liefern die Kunden ihre Daten an die IPEC-Plattform. Streamserve wandelt die Daten in das interne XML-Format, das Yellowworld für die Weiterverarbeitung nutzt. Im Upstream zum Kunden liefert Streamserve dann die passenden Daten für die Erstellung der Labels und Dokumente »on the fly«, übernimmt also eine Doppelfunktion. Dabei werden die Daten früh auf Struktur und Ausprägung geprüft. Das sichert die Qualität der Prozesse. »Fehlerhafte Daten senden wir in einer frühen Stufe an den Kunden zurück, bevor sie in unsere Kernsysteme wandern«, so Hiltbrunner.
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