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Netzwerkstruktur braucht Gesamtkonzept Der direkte Draht zur Hochschule Studenten sollen studieren – das ist eine Selbstverständlichkeit. Doch wo? Nur im Hörsaal, Seminarraum, am heimischen PC oder in der Bibliothek? Mit dem eLearning-Projekt PALOMITA (steht für »Prozessintegration für Lehre, Organisation und Marketing – It-basiert«) bekommt das Lernen auf dem gesamten Campus der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft fließende Übergänge.
ie Basis für eine effiziente Verwaltung und attraktive Forschungsmöglichkeiten ist ein adäquates IT-Netzwerk. Aus diesem Grund wird die vorhandene Struktur jetzt sukzessive ausgebaut, um die Voraussetzungen für Multimediahörsäle, eine sichere mobile Lerninfrastruktur mit Notebooks und verteilten Servern, eine ausgefeilte Videotechnik und virtuelle Labors zu schaffen. eLearning wird damit nicht bloß zu einem modernen Stichwort, sondern zu einer realen Möglichkeit. Die Technologie für die sicheren Netzwerkstrukturen im Backbone, Distribution- und Access-Bereich lieferte Enterasys Networks mit verschiedenen hochwertigen Switching-, Routing-, Wireless- und Management-Lösungen. Damit wird gleichzeitig der Einstieg in die günstige VoIP Telefonie möglich – 1.000 Apparate sind bereits angeschlossen. Die FHTW, Berlins größte Fachhochschule, ist seit 1994 rechtlich selbstständig und damit eine vergleichsweise junge Institution. Doch die historischen Wurzeln reichen bis ins wilhelminische Kaiserreich: 1874 wurde die »Fachschule für Dekomponieren, Komponieren und Musterzeichnen« gegründet. Daraus entstanden die Fachbereiche Bekleidungsgestaltung und Bekleidungstechnik an der heutigen Hochschule. Viele der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gehen zurück auf die Ingenieurhochschule, die 1948 in Ost-Berlin ins Leben gerufen wurde. Nach der Wiedervereinigung wurden verschiedene Bildungseinrichtungen schrittweise zusammengefasst und in Verbindung mit einem neu aufgebauten wirtschaftswissenschaftlichen Bereich zur FHTW verschmolzen. Doch Vielfalt heißt in diesem Fall auch ein zerstreuter Campus mit den verschiedenen, historisch gewachsenen Standorten. Heute sind beinahe 10.000 Studierende in den Disziplinen Technik, Wirtschaft, Informatik, Kultur und Gestaltung eingeschrieben. Zu den Angeboten zählen neben Fächern wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik auch weniger bekannte Disziplinen wie Life Science Engineering oder Restaurierung / Grabungstechnik. 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind in Lehre, Forschung und Verwaltung beschäftigt.
Technisch im Bilde Doch nicht nur die Studenten profitieren von den neuen Technologien – auch den Lehrkräften wird die tägliche Arbeit erleichtert. So sind alle Seminarräume mit Beamern ausgestattet. Die Dozenten können ihre Notebooks hier nach einer entsprechenden Autorisierung anschließen und haben so jeden Vortrag parat. Dies macht bereits deutlich, wie wichtig der Aspekt Sicherheit für das gesamte Netzwerk – insbesondere durch die starke öffentliche Nutzung – ist. Ein kritischer Bereich ist zum Beispiel der unberechtigte Zugang auf die Netzwerkinfrastruktur. In 2004 fiel deshalb die Entscheidung, die Zugangssicherheit für die gesamte IT-Infrastruktur zu erneuern. Gleichzeitig wurde das Management der entsprechenden Sicherheitsstrukturen vereinfacht. Dafür kamen in 35 Verteilerräumen ca. 100 hochwertige DFE-Platinum Switching Module (»Distributed Forwarding Engine«) in diversen Matrix N Serie Chassis, 20 Matrix E1 Switches sowie Routing Funktionen auf den bestehenden X-Pedition Routern und den Matrix N Serie Systemen, Roamabout R2-Wireless Access Points und die Netsight Management Suite von Enterasys zum Einsatz. Der Implementierungspartner vor Ort war die Auconet GmbH aus Berlin. Jetzt kann zum Beispiel auf Probleme von außen – wie Bugs aus Applikationen oder die Verbreitung von Viren – wesentlich schneller reagiert werden. Der Zugriff auf die neue Netzwerkinfrastruktur erfolgt zukünftig einheitlich sowohl bei direkter als auch drahtloser Verbindung. Telefonieren ja, aber sicher! »Unsere Entscheidung für Enterasys fiel aufgrund des einfachen Managements der verschiedenen Switching- und Routing-Komponenten sowie der sicheren Integration auch während der Übergangsphase«, berichtet Arndt Tochatschek, Leiter des FHTW-Hochschulrechenzentrums. Doch bei einer sicheren neuen IT-Struktur liegt der Gedanke an VoIP nahe. Damit wird ein preiswertes Telefonnetz zur Verfügung gestellt, das über das Internet angewählt werden kann. Auch bei der FHTW Berlin fiel deshalb die Entscheidung für diese Technologie. Arndt Tochatschek erläutert dies: »Mit Enterasys sind wir für den flächendeckenden Umstieg auf die kostengünstigere IP-Telefonie sehr gut gerüstet.« Momentan sind ca. 1.000 VoIP-Telefone von Cisco installiert, die sowohl Angestellte und Dozenten als auch Studenten nutzen. Die Anmeldung erfolgt nicht am Computer, sondern direkt am Telefon. Bei der Übertragung der Sprachpakete kommt die gleiche, bereits beschriebene IT-Struktur zum Einsatz. Damit kann »Quality of Service« gewährleistet werden, das heißt die Güte und Qualität im Kommunikationsnetz. Dafür muss im IP-Netz eine Priorisierung anhand bestimmter Merkmale und Eigenschaften der Datenpakete vorgenommen werden, um zu verhindern, dass ein Telefonat durch das Herunterladen einer Webseite behindert wird. Nur wenn VoIP die oberste Priorität hat, wird ein verzögerungsfreier und kontinuierlicher Datenstrom geliefert. Ein Standort – eine Lösung Die momentane Situation vermittelt den Eindruck, dass in Punkto Sicherheit alles geregelt ist. Doch wer sich stärker mit dieser Materie beschäftigt, weiß, dass dies leider nie zu 100 Prozent der Fall ist. In Zeiten täglich neuer Viren, Trojaner und an einer Hochschule mit einer Vielzahl relativ ungeübter Nutzer, muss der Zustand jederzeit überprüft werden. Dafür bietet Enterasys mit seinen Management- und Monitoring-Geräten ein geeignetes Werkzeug. Hinzu kommt die menschliche Komponente mit der jahrelangen Erfahrung der Administratoren. Zusätzlich zu diesen Tätigkeiten steht bei der FHTW bereits eine weitere Aufgabe vor der Tür: Der Umzug der Hochschule an einen neuen Standort. Doch eines ist sicher: In Punkto Netzwerk setzt die FHTW auf die bewährte Zusammenarbeit mit Enterasys.
Das Projekt in Kürze:
- E-Learning mit PALOMITA: Multimediahörsäle, eine sichere mobile Lerninfrastruktur mit Notebooks und verteilten Servern, eine ausgefeilte Videotechnik und virtuelle Labore - Ein Login und Passwort für alle Nutzer und jeden Fachbereich - Sichere IT-Infrastruktur im Backbone, Distribution- und Access-Bereich - Im Einsatz: Switching-, Routing-, Wireless- und Management-Lösungen von Enterasys - Start von VoIP-Telefonie mit 1.000 Apparaten
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