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Hochverfügbarkeit und Sicherheit in der Medienbranche Neue Kommunikationslösung sichert hohe Erreichbarkeit Mit einer neuen Kommunikationslösung, die auf einer Voice over IP-Infrastruktur aufsetzt, ermöglicht die Wetzlardruck GmbH die sichere und hochverfügbare Anbindung ihrer Außenstellen an die zentrale Kommunikationsplattform.
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Vor diesem
Hintergrund entstand bereits im Jahr Außenstellen einbinden Über ein ACD-System (Automatic Call Distribution) mit der Call-Center-Software Hipath Pro Center Agile werden die ankommenden Gespräche gleichmäßig auf die dafür vorgesehenen Mitarbeiter verteilt, so dass ein Anrufer nur noch selten auf ein Besetztzeichen stößt oder gar Telefonate verloren gehen. »Wir wollten aber auch unsere Außenstellen in dieses Call Center einbinden, um die Erreichbarkeit noch weiter zu verbessern«, erläutert Krätsch den Anstoß für ein weiteres Projekt. Konkret handelt es sich dabei um die Lokalredaktionen und Geschäftsstellen in den Kleinstädten Marburg, Biedenkopf, Gladenbach, Stadtallendorf, Weilburg, Herborn, Dillenburg und Limburg. Dort waren bisher Telefonanlagen unterschiedlicher Hersteller im Einsatz, die über das öffentliche Netz der Deutschen Telekom AG miteinander kommunizierten. Parallel dazu gab es 128-kbit/s-Standleitungen zur Anbindung der Dependancen an das zentrale Redaktions- und Anzeigenverwaltungssystem. Da dieses schmalbandige Netz den gestiegenen Anforderungen immer weniger entsprach und ein Ausbau unter finanziellen Gesichtspunkten nicht sinnvoll erschien, entschloss sich Wetzlardruck zur Verbindung der Standorte über das Providernetz des Braunschweiger Carriers »Business Communication Company« (BCC).
Das inzwischen realisierte Virtual Private Network (VPN) basiert auf
MPLS-Standard (Multiprotocol Label Switching), ist Voice-over-IP-fähig und
ermöglicht die gemeinsame Übertragung von Sprache und Daten über eine einzige
Infrastruktur.
Die vorhandenen
Telefonanlagen an den meisten Außenstandorten wurden durch Hipath- Neues Sicherheitsverfahren garantiert Erreichbarkeit
Da das Thema
Hochverfügbarkeit und Sicherheit für das Medienunternehmen höchste Priorität
hat, schlugen die Siemens-Experten für die Anbindung der Kommunikationssysteme
die Lösungsvariante »Small Remote Site – Redundancy (SRS-R)« vor. Diese
Neuentwicklung setzt auf einer Hipath-Infrastruktur auf und schaltet die
Geschäftsstellen unter Verwendung des neuen Sicherheitsfeatures »SRS-Redundancy«
an die zentrale Plattform an. Das Redundanzverfahren bietet eine
Funktionsgarantie bei bestimmten Störungen, indem die IP-Workpoints in einer
Filiale auch bei Ausfall des WAN (Wide Area Network) oder Host-Systems weiter
betrieben werden können. Hierzu verfügen die IP-Phones über alle notwendigen
Parameter, um sich wahlweise an der Hipath- Redundante Infrastruktur auf Basis des Internet-Protokolls
Basis des
SRS-R-Konzeptes sind verschiedene Szenarien, in denen die Hipath
Dieser Aufbau
ist notwendig, um einen lokalen Einstieg beziehungsweise Ausstieg über die
Filial-Hipath
Zunächst
versucht das Endgerät, sich an der zentralen Hipath- Normal- und Notbetrieb
Ähnlich wie bei
der Nutzung der Endgeräte, muss im SRS-Konzept auch beim Einsatz von
Applikationen zwischen Normal- und Notbetrieb unterschieden werden. So stehen
den IP-Workpoints in den Filialen im Normalbetrieb beispielsweise alle
Leistungsmerkmale und Applikationen zur Verfügung, die auch für die Workpoints
in der Zentrale nutzbar sind. Es gibt lediglich Einschränkungen in der
Verwendung von Adaptern, die einen zweiten B-Kanal (wie die Phone- oder
ISDN-Adapter) benötigen. Im Notbetrieb sind die Leistungsmerkmale und
Applikationen dagegen entkoppelt, da sich die Filial-Workpoints nun an der
Hipath
Doch nicht nur
bei einer Störung des WANs, auch bei einem Ausfall der kompletten Hipath-
Um vom Not-
wieder in den Normalbetrieb zu wechseln, hält das
Small-Remote-Side-Redundancy-Konzept zwei unterschiedliche Möglichkeiten bereit:
die automatische oder die manuelle Rückschaltung. Bei der automatischen
Umschaltung prüfen die Workpoints zyklisch, ob eine Registrierung an der Hipath
Die manuelle
Umschaltung ist über den Hipath- Kommunikationslösung bietet eine Reihe von Vorteilen
Zu den
Vorteilen der bei Wetzlardruck realisierten Lösung gehören nicht nur die hohe
Verfügbarkeit und die geringe Belastung des Datennetzes durch die
Sprachkommunikation. Sondern auch eine Kosteneinsparung von ca. Vor allem aber wirkt sich die Ausweitung des Service-Pools auf die Mitarbeiter in den Filialen spürbar auf die Erreichbarkeit des Medienunternehmens für seine Leser und Kunden aus. Denn nun können diese bei Bedarf standortunabhängig in die Beantwortung von Kunden- und Leseranfragen einbezogen werden. Die sichere Anbindung von Teleworkern über das VPN ist jetzt ebenfalls möglich. »Im Tagesgeschäft eines Zeitungsverlages ist der schnelle und zuverlässige Sprach- und Datenverkehr entscheidend. Gerade kurz vor Redaktionsschluss entsteht manchmal enormer Zeitdruck. Da muss die Technik einwandfrei funktionieren«, nennt Karsten Krätsch sein Hauptanliegen. Und das wurde mit der realisierten Kommunikationslösung auf jeden Fall sichergestellt.
Wetzlardruck GmbH Die Wetzlardruck GmbH beschäftigt rund 340 Mitarbeiter und liefert – neben dem Zeitungsgeschäft – als Full-Service-Dienstleister komplette Lösungen für Vorstufe, Druck, Weiterverarbeitung und Versand. Das wichtigste Produkt aus dem Hause Wetzlardruck GmbH ist die Wetzlarer Neue Zeitung (WNZ). Die Tageszeitung mit den acht Lokalausgaben ist die größte Mittelhessens und hat täglich mehr als 200.000 Leser. |
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