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Integrierte IT-Lösung für den Handel Feingliederige Steuerung Zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit sowie zur Erschließung von Wettbewerbsvorteilen automatisieren viele Einzelhandelsunternehmen derzeit ihre Ablaufprozesse. Nahezu jeder Einzelhändler arbeitet an der Restrukturierung und Optimierung existierender Prozesse mit dem Ziel, integrierte Informations- und Kommunikationsstrukturen zu erhalten. Moderne IT-Lösungen sind notwendig, um die komplexen Strukturen im Einzelhandel durchgängig abbilden zu können.
as Ziel dabei: Mehr Transparenz, mehr Interaktion und damit eine wesentlich feingliederige Steuerung, um in globalisierten Strukturen kürzeste Time-to-Market-Spannen zu realisieren. Eine Herausforderung für jedes traditionelle Einzelhandelsunternehmen liegt in der Wahrung der vorhandenen IT-Werte. Denn die bestehende IT-Infrastruktur beinhaltet trotz mancher architektonischer Mängel ein immenses Wissen, auf dem Marktvorsprünge basieren. Das Alte über Bord zu werfen heißt, jahrzehntelanges Know-how, Intelligenz und auch Investitionen zu vernichten. Dies hat nicht zuletzt die Karstadt Warenhaus GmbH dazu bewogen, bei der gemeinsam mit SAP weiterentwickelten Branchenlösung SAP for Retail auf die professionelle Unterstützung von Itellium Systems & Services GmbH zu setzen. Der IT-Dienstleister hat in dem strategischen Entwicklungsprojekt die Generalunternehmerschaft und damit unter anderem die Aufgabe übernommen, die IT-Werte Karstadts in die moderne SAP-Welt nahtlos zu integrieren – entweder in Form der vorhandenen IT-Anwendung oder als Funktion in der neuartigen Handelslösung. Durchgängige IT-Lösung
Gemeinsam mit SAP und unter der Generalunternehmerschaft von Itellium entwickelt Karstadt eine neuartige Handelslösung, die im Unternehmen und darüber hinaus alle wesentlichen Bereiche des Handels durchgängig automatisiert. Im Zentrum des Projekts steht die Optimierung und Standardisierung der Warenwirtschaft auf Basis eines einheitlichen Systems. Dieses wird die rund 30 unterschiedlichen Systeme ablösen und die rund 32.000 Schnittstellen auf 136 reduzieren. Um die in diesen funktional orientierten Altanwendungen beinhaltete Fachlichkeit sowie den immensen Datenbestand in die neue prozedurale IT-Welt zu übernehmen, wurde ein durchgängiges Konzept entwickelt, das insbesondere auch die reibungsfreie technische Migration sowie die Integration von Bestandsanwendungen sicherstellt. Die Portierung des vorhandenen Handels- und IT-seitigen Wissens in die moderne, neue SAP-Welt erfordert eine dezidierte Planung und ein profundes Wissen über die vorhandenen IT-Strukturen, die Abläufe im Einzelhandel sowie die Funktionsweise des SAP-Systems. Neben der detaillierten Analyse des Status quo und der darauf aufbauenden Definition von Handlungsbedarfen fußt der Erfolg der technischen Portierung auf einem durchdachten Vorgehensmodell bei der Integrationsplanung, dem Testen und der letztendlichen Ausgestaltung von Anwendungsbestandteilen. Professionelle Integrationsplanung Zur Planung einer modernen, prozessorientierten IT-Infrastruktur gehört neben der Definition und Gestaltung durchgängiger Ablaufprozesse als einer der ersten Schritte auch die Auslegung einer passenden Hardware-Infrastruktur. Alleine schon durch die Verlagerung hostbasierter Verarbeitungsprozesse auf die Unix-Server verändern sich Art und Umfang der laufenden Kosten in erheblichem Maße. Um in diesem Punkt den gesicherten und vorab geplanten Weg beschreiten zu können, hat Itellium die Bedarfe erhoben und die notwendige Hardware-Struktur valide prognostiziert. Diese berücksichtigt sowohl die Anforderung der SAP-Systeme als auch die der nicht SAP-basierten Anwendungen. Darauf aufbauend konnten die notwendigen Hardwareinvestitionen und auch Dienstleistungsvereinbarungen mit externen Betreibern und Partnern abgestimmt werden. Um die Vielzahl der existierenden IT-Anwendungen in strukturierter Form und Folge abzulösen beziehungsweise – wenn sinnvoll – so anzupassen, dass diese in einer modernen Anwendungslandschaft weiter betrieben werden können, nutzt Karstadt eine von Itellium implementierte EAI-Architektur auf Basis von Seebeyond und SAP XI. Diese zeichnet sich durch eine hohe Performance, ihre Skalierbarkeit sowie ein hohes Maß an Flexibilität bei der Integration vorhandener und neuer Anwendungen aus. Sie stellt die Basis für das reibungslose Zusammenspiel aller zentralen Anwendungen dar. Über ein intelligentes Bus-System sind die unterschiedlichen, in sich homogenen Anwendungsdomänen untereinander verbunden. Die professionelle und insbesondere für die Integration heterogener Anwendungslandschaften beispielgebende Architektur stellt bei Karstadt sicher, dass SAP for Retail nahtlos mit anderen Konzernapplikationen etwa aus den Bereichen Store oder B2B zusammenarbeitet. Auf diese Weise kann die neuartige Handelslösung ihren größtmöglichen Nutzen entfalten. Dieser erschließt sich für die Karstadt Warenhaus GmbH in der durchgängigen Automatisierung ihrer gesamten waren- und finanzwirtschaftlichen Prozesse. Weiterführende kollaborative Prozesse, die etwa externe Lieferanten beziehungsweise Dienstleister einbeziehen, wurden unter prozeduralen Gesichtspunkten über die EAI-Architektur mit dem SAP-System verbunden. Durch diesen IT-Verbund ist es beispielsweise möglich, am POS in der Kassenanwendung erhobene Daten über alle System- und Anwendungsgrenzen hinweg etwa in die aktuelle Disposition einfließen zu lassen. Durch die frühzeitige und vorausschauende Entwicklung eines flexiblen Integrationskonzeptes stellte Itellium in dem Projekt sicher, dass die neu entwickelte Version mySAP ERP 2005 mit der bestehenden IT-Infrastruktur von Karstadt Quelle zusammenspielt und diese im gewünschten Maße ergänzt. Medienbrüche, Inkompatibilitäten oder Redundanzen innerhalb der Anwendungslandschaft wurden damit ausgeschlossen. Testen und verbessern In dem Projekt wurde die SAP-Software maßgeblich weiterentwickelt. Karstadt brachte das umfassende Wissen über die optimale Ausgestaltung von Prozessen insbesondere in Warenhäusern in das Projekt ein. Um sicherzustellen, dass das Definierte auch dem Umgesetzten entspricht, entwickelte der IT-Dienstleister ein umfassendes Testkonzept, auf dessen Basis sämtliche Software-Bausteine und -Erweiterungen auf ihre Praxistauglichkeit und Fehlerfreiheit hin geprüft wurden. Ein Fokus der Testplanung lag auf der Definition realitätsgerechter Testfälle. Eine wesentliche Voraussetzung dafür lag in der kompetenten Besetzung des Testteams. Dieses verfügt auf der einen Seite über den technischen Sachverstand von Software-Entwicklern, als auch über den notwendigen fachlichen Sachverstand, mit dem die späteren Anwender die Applikationen bedienen. Mit diesem Wissen wurden automatisierte Testfälle definiert. Diese beschreiben aus fachlicher Sicht mögliche und notwendige Funktionen, die die Softwarelösung erbringen muss. Der IT-Dienstleister sicherte den Softwaretest durch den Einsatz eines entsprechenden Tools ab. Solche unterstützenden Standard-Tools sind darauf ausgelegt, ein bestimmtes Anwenderverhalten zu simulieren und Eingaben über die grafische Benutzeroberfläche nachzubilden. Dazu wird in der Regel pro Testfall ein Skript angelegt. Ein manuelles Anwenderverhalten kann damit realitätsgerecht nachgebildet, automatisiert und jederzeit wiederholt werden. Durch den laufenden Testbetrieb wird sichergestellt, dass die neue Softwarelösung mit den vorhandenen IT-Programmen reibungsfrei zusammenspielt. Denn letztendlich gilt für das Handelsunternehmen, dass erst die Gesamtheit aller Anwendungssysteme den vollständigen Nutzen bewirkt. Daher führte der IT-Dienstleister neben den Funktions- regelmäßig auch Integrationstests durch. Bei diesen Tests wurden die Kommunikation und das Zusammenwirken einzelner Komponenten und Anwendungen geprüft. Durch den Parallelbetrieb von Alt- und Neuanwendung ist sichergestellt, dass erkannte Fehler nicht in den Produktivbetrieb durchschlagen. Strukturierter Einführungsprozess Dem Projekt Forward liegt eine dezidierte Einführungs- und Migrationsplanung zugrunde. Diese ist auf die Erzielung eines gesicherten Projekterfolges ausgelegt und bezieht die betriebswirtschaftlichen wie auch die menschlichen Faktoren gleichermaßen ein. In Abstimmung damit wurde die technische Migration stufenweise realisiert. Damit wurde sichergestellt, dass Weiterentwicklungen stets kompatibel zur IT-Infrastruktur waren und der Konzern zu jeder Zeit eine lauffähige Umgebung hat. Das Projektteam ist auf einem guten Weg, das komplette System innerhalb des avisierten Zeitrahmens einzuführen. Alle beteiligten Projektpartner sind darauf bedacht, den Erfolg des strategischen Entwicklungsprojektes nachhaltig zu sichern. Wesentliche Arbeiten dazu liegen auch hinter den Kulissen. Sie sind notwendig, um bei der Umstellung der Anwendungslandschaft auf prozedurale Strukturen die vorhandenen IT-seitigen Unternehmenswerte zu wahren und in die Zukunft zu führen. Die nahtlose Integration vorhandener Anwendungen und etablierter Funktionen ist im Projekt Forward durch eine konsequente Integrationsplanung und -durchführung gelungen. Karstadt verfügt damit über eine der modernsten IT-Infrastrukturen im Einzelhandel und profitiert darüber hinaus von dem Wissen, das in der langjährigen Unternehmensgeschichte gesammelt wurde. Joachim Brands, Roger Hillebrand ___________________________________________________________ Joachim Brands, Geschäftsführer, Itellium Systems & Services GmbH Roger Hillebrand, Leiter Geschäftsbereich Retail / Store Solutions, Itellium Systems & Services GmbH
Die Rolle von Itellium als Generalunternehmer im strategischen Entwicklungsprojekt »SAP for Retail«
Die Itellium Systems & Services GmbH hat in dem strategischen Entwicklungsprojekt der Karstadt Warenhaus AG und der SAP AG zur Entwicklung neuer Funktionen der innovativen Branchenlösung SAP für Retail die Generalunternehmerschaft übernommen. Damit bringt der führende IT-Dienstleister für den Handel seine branchenspezifischen und SAP-spezifischen Kompetenzen in dieses übergeordnete Entwicklungsprojekt ein. Als Generalunternehmer übernahm und übernimmt Itellium in diesem Projekt Beratungs-, Realisierungs-, Implementierungs- und Schulungsaufgaben. Mit einem bis zu 100 Mitarbeiter umfassenden Team stellt Itellium die größten Personalkapazitäten im Projekt. In diesem hat das Unternehmen bereits in der Konzeptionierungsphase maßgeblich an der grundlegenden Lösungsfindung und Prozessdefinition mitgewirkt. Die im Projekt definierten Prozesse sind durchgängig und standardisiert in einem Retail-Loop abgebildet. Eine hohe Automation und Integration ist gewährleistet. In dem Entwicklungsprojekt arbeitet Itellium eng mit Karstadt und SAP zusammen. Durch ein effizientes und an der tatsächlichen Realisierbarkeit orientiertes Projektmanagement wurde die Entwicklung der branchenbedeutenden Lösung strukturiert vorangetrieben. Itellium hat während der Umsetzung der Projektaufgaben auf eine größtmögliche Transparenz geachtet und mit ihrem Kunden frühzeitig Ziele und einzelne Projektschritte abgestimmt. Ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement sicherte zudem eine fokussierte und an den Kundenwünschen sowie an vereinbarten Ergebnissen orientierte Vorgehensweise ab. Neben der IT-technischen Umsetzung definierter Sollprozesse zeichnet Itellium maßgeblich für die reibungslose technische Migration auf das neue SAP-System verantwortlich. Dabei kommt den IT-Profis ihr profundes Wissen im Bereich Enterprise Application Integration zugute. So stellte der IT-Dienstleister bereits frühzeitig die grundlegenden Weichen für eine erfolgreiche technische Migration, mit der die existierende Warenwirtschaftswelt im laufenden Betrieb in die SAP-Welt überführt wurde. Ein weiterer Schwerpunkt der Aufgaben des Generalunternehmers liegt in der bedarfsgerechten Schulung der Mitarbeiter. Dazu hat der IT-Dienstleister Karstadt bei der Entwicklung eines ausgeklügelten Schulungskonzeptes unterstützt, mit dem Karstadt-Mitarbeiter den Umgang mit dem innovativen Warenwirtschaftssystem für den Handel erlernen können. |
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