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Business Intelligence und der Bedarf an Real-Time-Reporting Proaktiv statt reaktiv Das Reporting betriebswirtschaftlicher Daten hat sich von einem reaktiven, Papier basierten Werkzeug, welches periodisch vom Management genutzt wurde, um langfristige Geschäftsentwicklungen festzustellen, hin zu einem nahezu Real-Time basierten Online-Tool entwickelt,das täglich dazu genutzt wird,die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu bestimmen.
ie Anzahl solcher Tools und die Personen, die diese benutzen, ist in größeren Unternehmen angestiegen. Speziell börsennotierte Unternehmen setzten verstärkt diese Reporting-Tools ein, um eine kontinuierliche Messung Tausender von Transaktionen im Sinne eines Finanzreportings sicherzustellen. Die Nachfrage nach solchen Lösungen wurde noch durch die erhöhten Anforderungen an Finanzinformationen als Resultat von Sarbanes-Oxley und anderen Gesetze in den USA sowie ähnlich gelagerten europäischen Anforderungen verschärft. Um diesen Bedarf nach mehr und umfassenderen up-to-date Reporting-Lösungen zu befriedigen, versuchen viele Unternehmen, diese bisherigen Speziallösungen in eine einheitliche Unternehmens-Management-Infrastruktur zu integrieren. Der Ansatz dazu ist, was im Allgemeinen als »Business Intelligence«-Lösung bezeichnet wird oder als eine umfassende und integrierte Reporting-Anwendung, die eine einheitliche Perspektive auf die taktische und langfristige Unternehmensleistungsfähigkeit gestattet. Auf technologischer Ebene bedeutet dies ein Weggehen von festen und permanent integrierten Anwendungen hin zu lose gekoppelten Composite Services, die aus einem Pool von Anwendungen, Werkzeugen und Hardware zusammengestellt und bei Bedarf den verschiedenen Nutzern in den unterschiedlichen Unternehmensstufen zur Verfügung gestellt werden. APIs basierend auf offenen Industriestandards, HTML und andere Internetsprachen wie auch das Internet selber machen solche Services erst möglich. Die generelle Technologie einer solchen Konstellation von flexiblen,lose gekoppelten Services wird im Allgemeinen als serviceorientierte Architektur (SOA) bezeichnet. Die Anforderungen, die die neuen Reporting-Maßgaben und technologischen Paradigmenwechsel durch SOA an die Unternehmen stellen, sind zweigeteilt.Zum einen fordern die Schlüsselanwender eine Umgebung, in der die komplexen Anwendungen und Tools – oft handelt es sich dabei um lang eingeführte Altanwendungen,welche auf die spezifischen Unternehmensprozesse exakt zugeschnitten sind – eingesetzt werden.Zum anderen müssen Manager neue Reporting-Umgebungen einführen,die wichtige Daten bezüglich der Geschäftsprozesse und Transaktionen in transparenter, einfach zu verstehender und zu überprüfender Art und Weise implementieren. Der Hauptunterschied zwischen dem heutigen Finanzreporting und dem der Vergangenheit ist der proaktive Charakter des heutigen Vorgehens zum reaktiven der Vergangenheit. Fragwürdige Transaktionen müssen identifiziert und korrigiert werden, bevor sie Korrekturenbuchungen erfordern. Diese Herausforderungen können nicht alleine durch Technologie gemeistert werden, vielmehr müssen oft Änderungen an den internen Prozessen vorgenommen werden. Der BI-Boom Es ist keine Neuigkeit mehr, dass Business Intelligence (BI), laut einem aktuellen Report durch Forrester Research, bei Business Managern schnell an Bedeutung gewinnt und höchste Priorität erfährt. Die Forrester Untersuchung befragte 227 Entscheidungsträger aus dem Finanzumfeld nordamerikanischer Unternehmen. 43 Prozent dieser Befragten planen eine BI-Investition als Schlüssel zum Management ihrer unternehmerischen Finanzaktivitäten. 41 Prozent planten die Anschaffung neuer interner Controlling Systeme. Beide Ergebnisse stellen eine starke Zunahme dar, verglichen mit ähnlichen Untersuchungen, die vor der Einführung der Sarbanes-Oxley Gesetze, des U.S. Patriot Act oder der Basel II Richtlinien in der EU vorgenommen wurden. Die Ursachen für diesen neuen Fokus auf Business-Intelligence-Lösungen und verbesserte interne Controlling Systeme sind die neuen Verantwortlichkeiten, denen Manager ausgesetzt sind, indem sie sicherstellen müssen, dass Transaktionen und Finanzdaten externe gesetzliche Sicherheits- und Compliance-Vorschriften erfüllen müssen. Beispielsweise waren genaue und verlässliche Zahlen bezüglich der Unternehmenskennzahlen (Key Performance Indicators – KPI) und anderer Metriken schon immer wichtig, weil dadurch Unternehmen in die Lage versetzt wurden, eine Momentaufnahme des Unternehmensgeschehens und seiner Leistungsfähigkeit zu finden. Heute müssen diese Informationen für eine Reihe gesetzlicher Compliance Anforderungen permanent und prüffähig zur Verfügung stehen,dass mit ihnen jederzeit die zugrunde liegenden Transaktionen ermittelt werden können. Reporting, das zu Aktionen führt In dem skizzierten neuen Umfeld müssen Unternehmen ihr Unternehmensmanagement und ihre Reporting-Anwendungen vereinfachen und vereinheitlichen, eine Aufgabe, die oft durch neue Business-Intelligence-Funktionalitäten, welche mit bestehenden Stand-Alone oder verteilten Anwendungen integriert werden, gelöst wird. Lawson stellt hier eine eigene integrierte Business-Intelligence-Lösungssuite (Lawson Business Intelligence – LBI) zur Verfügung. Für viele Unternehmen stellt LBI eine komplette Performance-Management-Lösung dar, welche die fundamentalen Anforderungen an das Finanz- und Business Management erfüllt und Unternehmen in die Lage versetzt, ihr Geschäft effizienter und erfolgreicher zu gestalten. Dies schließt nicht nur Finanz-Management-Werkzeuge, sondern auch Personal-, Beschaffungs-, Lager-, Vertriebs- und Service-Management Lösungen mit ein, mit denen alle Bereiche eines Unternehmens verwaltet und gesteuert werden können. Was all diese Bereiche im Sinne von BI und Unternehmensreporting verbindet,ist ein Set von Services unter dem Begriff eines Enterprise Performance Management. Eine Schlüsselkomponente von Enterprise Performance Management ist die Business-Intelligence-Lösung, die das Erfassen, die Konsolidierung und die Analyse wichtiger Daten aus Altsystemen oder neueren SOA Anwendungen und deren Veröffentlichung via Web in einer großen Anzahl von Formaten ermöglicht. Es gibt zwei wichtige Aspekte im Reporting. Der eine ist die Forderung nach einem einheitlichen Zugang zu all den relevanten Daten der unterschiedlichen Anwendungen – ein Platz,von dem aus Manager all ihr Reporting und ihre Analysen sehen und verwalten können. LBI erfüllt diese Anforderung, da es auf Daten von allen Anwendungen gleichermaßen zugreifen und diese verarbeiten kann. Der zweite Aspekt ist die nahezu Real-Time-Erzeugung von Analysen und Reports, so dass Manager das aktuelle Unternehmensgeschehen bewerten und analysieren können. Die Kombination des Zugriffs auf Daten von Altsystemen und gleichzeitig Daten der BI-Anwendungen macht dieses nahezu Real-Time-BI möglich. Die BI-Lösung nutzt Bildschirmübersichten (Dashboards) als zentrales Element, um Managern die BI-Daten und Auswertungen zur Verfügung zu stellen. Wenn die richtigen und wichtigen Informationen auf diesen Dashbords angezeigt werden, dann können diese trotz ihrer Einfachheit zu mächtigen Werkzeugen werden,die dem Management genau die Daten zur Verfügung stellen,die es benötigt, um seine jeweilige Rolle effizient zu erfüllen. Dieser Ansatz birgt auch eine große Flexibilität in sich,denn die gleichen Grunddaten können auf verschiedene Art und Weise analysiert und in verschiedenen Formaten gezeigt werden,um so die unterschiedlichen Analysen und Reporting-Anwendungen der verschiedenen Manager und Nutzer zu befriedigen. Um aus diesen Analysen Aktionen abzuleiten und zu initiieren, hat Lawson das Konzept der Smart Notification entwickelt. Damit können bestimmte Finanzkennzahlen mit Workflow-Automatismen verknüpft werden, welche Anwendungen anstoßen. Beispielsweise könnte ein Dashboard Probleme mit überfälligen Zahlungen kennzeichnen. Smart Notification kann dann auf der Basis diesem Problem zugeordneter Regeln und Verfahrensweisen automatisch eine Serie von weiteren Analysen und daraus abgeleiteten Aktionen initiieren, die zur Beseitigung des Problems führen oder weitere Personen über die Situation in Kenntnis setzen und zur Lösung anleiten. Die Smart-Notification-Regeln können dabei eine Vielzahl weiterer Informationen zu Rate ziehen, wie beispielsweise Zahlungstransaktionen, Kreditrisiken, Lieferzeiten, ausstehende Problemfälle und die aktuelle Kundenkommunikation. Diese Möglichkeiten von Business Intelligence erhöht die Geschwindigkeit, mit der die Mitarbeiter die täglichen Geschäftsanforderungen bewältigen können, und unterstützt sie bei der Sicherstellung des bestmöglichen Unternehmenserfolgs. Ein neuer Ansatz zum Upgrade In dem Umfang, in dem Unternehmen serviceorientierte Architekturen (SOA) implementieren,wächst gleichzeitig der Nutzen des Smart-Notification-Ansatzes von LBI. Dies ist begründet durch die Möglichkeit, eine breite Palette von Anwendungen in ein einheitliches und flexibles Reporting und Analyseumfeld einbinden zu können. Diese Integration verschiedener Anwendungen mit Business Intelligence erlaubt es Unternehmen, traditionelle Upgrade-Modelle zu umgehen. Es ist mit LBI möglich, eine Anwendungsumgebung zu gestalten, in der neue Anwendungen integriert und parallel zu Altanwendungen betrieben werden können.
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