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Portale Das Tor zur Einfachheit Portale haben das Zeug, zum Fundament der web-basierten Wirtschaft zu werden – wäre da nicht die Komplexität der Systeme. Je mehr verknüpfte Systeme und Applikationen es gibt, die zur gemeinsamen Nutzung in ein web-basiertes System gestellt werden, um so mehr wird von der Stabilität und Verwaltbarkeit geopfert, die traditionelle, geschlossene Point-to-Point-Systeme bieten.
as die
Out-of-the-Box-Funktionalität der Portal-Software an Entwicklungszeit und
-kosten spart, geht beim Management der darunterliegenden komplexen IT-Systeme
verloren. Schlimmer noch: Administratoren werden Fehler zumeist erst gewahr,
wenn sich die ersten Kunden beschweren, dass es Probleme mit dem Portal gibt.
Die Suche nach der Fehlerquelle gleicht dann nicht selten der sprichwörtlichen
Nadel im Heuhaufen: Um sich eine Vorstellung machen zu können, welche komplexe Aufgabe ein solches Werkzeug erfüllen muss, hilft es, sich zum Beispiel die Funktionsweise eines IBM WebSphere Portals zu vergegenwärtigen. WebSphere Portale in Aktion WebSphere Portale umfassen eine breite Palette an Technologien, um hoch entwickelte Business-to-Consumer (B2C)-, Business-to-Business (B2B)- und Business-to-Employee (B2E)-Portale aufzusetzen und zu betreiben. Wenn ein Nutzer eine WebSphere Portal-Application öffnet, die auf seinem Desktop im Portal-Fenster angeboten ist, nimmt ein Gateway-Servlet die Anfrage an. Dieses Servlet leitet sie weiter an die Authentifizierung, bei der die Identität des Nutzers im Abgleich mit den in einer Datenbank hinterlegten Nutzerinformationen bestätigt wird. Bis hierher ist der Prozess nicht komplexer als jeder einfache Login, den jeder Internet-Nutzer kennt. Da das Portal aber eine große Zahl von Applikationen und Datenquellen für eine ebenso große Zahl unterschiedlicher Nutzer individuell zusammenführt, ist der Zugriff keine einfache Ja-Nein-Entscheidung. Eine Autorisierungsinstanz muss das Zugriffsprofil des jeweiligen Nutzers von den entsprechenden Datenbanken empfangen und auswerten, um zu entscheiden, welche Applikationen und Inhalte der Nutzer überhaupt aufrufen darf. Diese Autorisierung wird an die Portal-Engine geschickt, die diese Daten mit der dort hinterlegten Geschäftsregeln und -Logik kombiniert und weiterverarbeitet. Das Ergebnis ist ein Modell der Hierarchie aller Seiten, für deren Nutzung der jeweilige User eine Autorisierung hat. Die Engine entscheidet aufgrund des geladenen Seiteninhalts, welche Portlets auf der Seite sein müssen. Ein Portlet ist eine Java-basierte Web-Komponente, die in Portalen als Elemente der Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt, indem sie eine Präsentationsebene für ein Informationssystem liefert. Der Portlet-Container sorgt dann dafür, dass das Portal die von den Portlets angeforderten Aktionen anschiebt – mit anderen Worten: die hinterlegte Geschäftslogik anwendet und die integrierten Systeme anspricht. Schließlich gibt die Engine jedes Portlet auf der Seite aus.
Im Prinzip können alle Software-Abhängigkeiten des Portals auf drei Hauptbereiche heruntergebrochen werden: Backend-Systeme, verbindende Middleware und Präsentation. Backend-Ressourcen umfassen Datacenter-Systeme wie beispielsweise CICS, MQSeries, Tuxedo oder DB2 sowie Enterprise-Applikationen wie ERP-, CRM- oder andere Geschäftsanwendungen. Die Zahl solcher Backend-Ressourcen, die von einem Portal genutzt werden, kann schnell steigen, sobald mehr Applikationen – von denen wiederum potenziell jede auf verschiedene Datacenter-Systeme zugreift – in dem Portal zusammengefasst werden. Unter dem Strich entwickeln Portale auf diese Weise mehr und komplexere Backend-Abhängigkeiten als typische Enterprise-Applikationen. Die Portal-Präsentationsmechanismen sind vergleichsweise einfach und statisch – auch wenn die Informationen und das spezifische Layout der Präsentation sehr dynamisch sein können. Trotzdem stellen auch sie eine potenzielle Fehlerquelle dar, die die Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit des Portals beeinflussen kann. Anforderungen an Werkzeuge zum Monitoring und Management
Eine echte Portalmanagement-Plattform muss folglich die gesamte Service-Liefer-Kette, die über das Portal angestoßen wird, visualisieren, Abhängigkeiten beleuchten und Informationen über Service-Minderungen liefern. Die Hauptanforderungen sind: - Überwachung aller komplexen, dynamischen Interaktionen, einerseits innerhalb des gesamten Workflows und andererseits in den einzelnen Prozessen - Präsentation der Überwachungsdaten in einfach zu überblickenden Diagrammen, die Probleme und ihre Entstehungsquelle anzeigen und die die Möglichkeit bieten, die Informationen bis zu individuellen Portlets oder Transaktionen herunterzubrechen - Zusammenfassung der Gesamt-Performance in den Schlüsselbereichen des Portals wie Authentifizierung/Autorisierung, Engine sowie Portlet Container und Portlet-Services.
Hersteller
bieten derzeit in erster Linie Management-Lösungen, die diese
Performance-Informationen in einem End-to-End-Verfahren sammeln. Das heißt, sie
simulieren Transaktionen, um die Antwortzeit einer Applikation als Black-Box
messen. Der Nachteil: Solche Lösungen machen zwar generell auf bereits
entstandene Probleme aufmerksam, aber nicht exakt auf die Fehlerquelle. Die
bessere Alternative sind Werkzeuge, die Informationen über das Zusammenspiel der
einzelnen Komponenten gezielt innen heraus liefern und dabei die tatsächlich
ablaufenden Transaktionen messen. Wily Technology hat
den Wily Portal Manager für IBM WebSphere Portals im Programm, eine
Lösungssuite, die auf diese Weise die gesamte WebSphere
Applikations-Infrastruktur abdeckt. Das Herzstück der Lösung, Wily
Introscope, arbeitet mit so genannter Byte-Code- Technologie ist nicht alles Effektives Portalmanagement ist allerdings nicht ausschließlich eine Technologie-Frage. Wer Portale mit funktionellen Abhängigkeiten von Legacy-Systemen bis hin zu extern eingespeisten Informationen hochverfügbar halten will, muss seine kollaborativen Prozesse über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg stärken. Application Performance Management ist traditionell von der Zusammenarbeit zwischen Netzwerk-Managern, System-Administratoren und Software-Entwicklern geprägt. Die Natur eines Portals schraubt die Anforderungen hier allerdings höher: Das komplexe Zusammenspiel der Ressourcen verzeiht Schwächen bei dieser Kooperation nicht – zwangsläufig dauert es länger und kostet mehr Nerven, bis Fehlerquellen entdeckt und behoben sind. Hilfreich ist daher eine Lösung, die eine gemeinsame – wenn auch individuell auf Komponenten heruntergebrochene – Sicht der Portal-Performance bietet. Die Herausforderung beim Portalmanagement für die IT ist somit im Prinzip vergleichbar mit der Herausforderung der Portalgestaltung für das Kerngeschäft: Die grundlegenden Informationen müssen jedem Nutzer so präsentiert werden, dass sie sowohl dem allgemeinen Zweck als auch der individuellen Rolle gerecht werden. Der Kollaborations-Gedanke wird sich zukünftig noch stärker durchsetzen müssen, wenn Web Services die eigene IT entsprechend ergänzen. Diese externen Provider können nicht für eine schnelle Trouble-Shooting-Runde ins Konferenzzimmer gerufen werden, wie das bei unternehmensinternen Problemen mit dem Portal noch der Fall ist. Hier sind praktische Mechanismen und Policies gefragt, die die Informationsverteilung und Eskalation regeln. Weder Portale noch Service-orientierte On-Demand-Architekturen, die aus Portalen erwachsen können, werden langfristig ohne diesen Kollaborationsansatz Erfolg haben. Werner Maass ___________________________________________________________ Von Werner Maass, Sales Director Central and Eastern Europe bei Wily Technology, ein CA-Geschäftsbereich
Über Wily Technology Wily Technology ist der führende Anbieter von Enterprise Performance Management-Lösungen. Die Produkte von Wily Technology ermöglichen es Unternehmen, die Verfügbarkeit ihrer kritischen Web-Applikationen und Infrastrukturen erfolgreich zu verwalten, in dem das Unternehmen eine Echtzeit-Sicht in tatsächliche Kundentransaktionen bietet. Der kollaborative Management-Ansatz von Wily Technology lässt Großunternehmen schnell schwere Anwendungsfehler entdecken und die Ursache herausfinden. Damit kann auch die Auswirkung von Application Performance auf den Geschäftserfolg errechnet werden. Zusammengefasst heißt das: besserer Kundenservice, stabilerer Umsatz und höhere IT-Produktivität. Weitere Informationen zu Wily Technology finden sich unter http://www.wilytech.com/
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