20070506h FSC Fujitsu Siemens Computers Integration und Migration

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Effizient integrieren

Man muss nicht alles selber machen

Laut einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens Cap Gemini berichten 97 Prozent der CIOs, dass sich das Geschäftsumfeld ihres Unternehmens in den letzten drei Jahren gravierend gewandelt habe. Daraus ergibt sich für die IT-Landschaft ein hoher Veränderungsbedarf. Mit flexiblen Server-Technologien, Software-Lösungen und Betriebssystemen soll sie die veränderten Geschäftsprozesse möglichst verzögerungsfrei umsetzen. Häufig gelingt das nur über die Integration innovativer Technologien und die Migration der IT-Landschaft auf zukunftssichere Plattformen. Hier kann die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern bei Konzeption, Rollout und Betrieb Effizienzvorteile sichern.

 

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elcher CIO kennt die Situation nicht: Zu wenig Personal und zu viele Aufgaben – von der Migration auf ein neues Betriebssystem über Kapazitätsanpassungen von Speichern, Servern und Netzwerken bis hin zur Reorganisation der gesamten IT-Architektur. Bei jeder dieser Verpflichtungen steht der CIO vor der Frage, ob er sie intern bearbeiten oder an einen kompetenten Dienstleister delegieren soll. Häufig wird er sich dafür entscheiden, externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Und das mit guten Gründen: Integrationsprojekte – etwa von unbekannten Komponenten oder neuen Technologien – erfordern ein spezialisiertes Fachwissen, das im Unternehmen möglicherweise noch nicht vorhanden ist. In diesem Fall muss sich der Abteilungsverantwortliche fragen, ob er neue Mitarbeiter mit der passenden Qualifikation sucht und einstellt, vorhandenes Personal entsprechend schult oder die Leistung extern bezieht. Bei seiner Kalkulation muss der Entscheider vieles beachten, denn der Aufwand, geeignete Bewerber zu finden, steigt mit der Spezialisierung. Zudem gilt es, die Gesamtkosten für Qualifizierung, eventuell nötige Zertifizierungen sowie die Urlaubsvertretung zu berücksichtigen – und zu klären, ob die gelernten Inhalte auch jenseits der zeitlich befristeten Projektlaufzeit für den Arbeitsalltag im Unternehmen erforderlich sind.

Die Alternative zur Eigenleistung ist der Bezug aus einem wettbewerbsorientierten Markt. Bei dieser Art der Bereitstellung geht das Unternehmen einen Projektvertrag mit einem virtuellen, idealen Mitarbeiter ein: Er ist nie krank, hat nie Ausfallzeiten wegen Schulung, Urlaub oder Elternschutz, bringt stets das neueste Wissen mit und kostet nur etwas, wenn er gebraucht wird. Natürlich gibt es diese Eigenschaften nicht in einem Menschen vereint. Vielmehr sorgt der Dienstleister dafür, dass immer der richtige Mitarbeiter beim Kunden Vor Ort ist. Bei Ausfall liefert er eine gleichwertige Ersatzperson.

Die Modalitäten für den Abruf und die Qualifikationen der virtuellen Mitarbeiter regelt ein Service Level Agreement. Das Unternehmen gewinnt dadurch ein hohes Maß an Flexibilität und belastet sein Budget nicht durch zusätzliche Arbeitsverträge – gerade bei zeitlich nur schwer vorhersehbaren Arbeitsaufkommen ein interessantes Konzept! Benötigt ein Unternehmen nur punktuell spezielles Know-how – etwa bei Änderungen der Infrastruktur, neuen Techniken oder Problemen – so können Dienstleister wie Fujistu Siemens Computers in der Regel Spezialisten mit den geeigneten Erfahrungen bereitstellen. Diese Methode ist in vielen Fällen nicht nur flexibler und schneller als der Aufbau von eigenen Experten, sondern angesichts der Tatsache, dass manches hoch spezialisierte technische Expertenwissen schnell veraltet, auch bedeutend kosteneffizienter.

Beispiel Storage: Erst Kalkulation, dann Installation

Wer beispielsweise die Erweiterung seiner Speicherlandschaft an einen externen Dienstleister übertragen will, sollte eine realistische Bewertung der Kosten für den Eigenbetrieb gegenüber stellen. Die Aufwendungen für die Neuinstallation von Storage werden dabei oftmals unterschätzt. Neben der technischen Integration in die vorhandene Systemlandschaft kosten vor allem die internen und externen Beschaffungsabläufe Zeit und Geld. Ein Beispiel: Zunächst ist der genaue Bedarf festzustellen, dann die technischen Rahmenbedingungen wie Speicherart, Kompatibilität, Einbaumöglichkeit. Darauf folgen die Verhandlungen mit Anwendern, Budgetverantwortlichen und Anbietern. Nach der eigentlichen Beschaffung gilt es, die Installation zu planen und durchzuführen und den neuen Speicher schließlich ins System einzubinden. Doch damit nicht genug: Erst wenn die Einbindung in Anwendungen und die Infrastruktur für Backup und Recovery abgeschlossen ist, kann man Bilanz ziehen. Im Ergebnis kann der Aufwand für die Beschaffung von Storage leicht 30 Mannstunden betragen – und damit teuerer sein als der Speicher selbst. Häufig erweist es sich im Rahmen einer Gesamtkalkulation als günstiger, wenn ein Dienstleister den benötigen Speicherplatz in der erforderlichen Performance bereitstellt.

Beispiel Software-Integration: Effizienzgewinne durch innovatives Tool

Ein Kostenvorsprung bei Integrationsprojekten kommt nicht von ungefähr. Spezialisierte Dienstleister erarbeiten sich ihre Effizienzvorteile über Know-how und optimierte Tools. So beschleunigt beispielsweise die von Fujitsu Siemens Computers entwickelte und eingesetzte Technologie DeskView Load die Erstinstallation der vom Kunden gewünschten Software. Die Rechner werden nicht erst vor Ort im Unternehmen, sondern bereits im Werk mit Software ausgestattet. Die Installationsdauer verkürzt sich um 80 Prozent. Insgesamt ermöglicht DeskView Load gegenüber einem konventionellen Rollout Kostensenkungen von bis zu 45 Prozent.

Diese Einsparungen bedeuten keineswegs Qualitätsverluste. Im Gegenteil: Durch Skriptautomatisierung und geprüfte Treiber sorgt DeskView Load für eine geringere Fehleranfälligkeit der Rechner und entlastet damit das interne IT-Fachpersonal von zeitraubenden Reparaturtätigkeiten.

Das Verfahren gliedert die Software in einzelne Module auf. Daher ist es nicht an ein bestimmtes PC-Modell gebunden. Der IT-Dienstleister kombiniert zwei selbst erstellte Module – ein hardwareunabhängiges Betriebssystem- und ein Treibermodul – mit der vom Kunden gewünschten individuellen Software und einem den Bedürfnissen des Nutzers angepassten Setting.

Was bringt DeskView Load?

-  Effizienter Rollout ohne Prozessunterbrechungen

-  Vereinfachtes Handling von Software Images

-  Zeitaufwendige Treibertests werden überflüssig

-  Senkung der Gesamtkosten pro Installation um bis zu 45 Prozent

Beispiel Systemintegration: Windows und Linux homogen managen

Die Freunde quelloffener Betriebssysteme werden immer zahlreicher. Besonders im öffentlichen Sektor haben sich in jüngster Zeit einige große Organisationen für Linux entschieden. Aber auch unter Business-Anwendern gilt das Betriebssystem als interessante Alternative zu Microsoft. Welches Betriebssystem zu welchem Nutzer passt, muss anhand eines individuellen Anforderungsprofils von Fall zu Fall entschieden werden, eine Patentlösung gibt es nicht. Daher kommt es häufig vor, dass innerhalb einer Organisation Windows-Arbeitsplätze mit Linux-Clients koexistieren – für IT-Administratoren bisher ein zeitraubender Komplexitätstreiber.

Doch die IT-Verantwortlichen brauchen diese Situation nicht zu fürchten: Die beiden, sehr unterschiedlichen Betriebssysteme lassen sich mit einer einheitlichen Lösung verwalten. Zusammen mit Partnern hat Fujitsu Siemens Computers Methoden und Werkzeuge entwickelt, mit denen Administratoren die Installation von Windows- und Linux-Clients homogen handhaben können. Die OSD (Open Source Deployment)-Infrastruktur sorgt dafür, dass der PC zunächst ein Run-Time-Environment startet. Dieses Run-Time-Environment dient der Auswahl des zu ladenden Kernels und dem Patchen von Dateien mit Daten aus der OSD-Datenbank. Anschließend gelangt der Status der Installation zurück in die Datenbank. Das System hält Profile für die gängigsten Linux-Distributionen bereit und lässt sich für individuelle Anforderungen oder andere Versionen anpassen. Wichtigster Vorteil der innovativen Lösung: Linux-spezifische Administrationskenntnisse oder gar 'Handarbeit' an jedem einzelnen System sind nur in Ausnahmefällen erforderlich, da die Verwaltung des quelloffenen Betriebssystems mit denselben Werkzeugen und Vorgehensweisen arbeitet wie beim Windows-Management.

Resümee: Keine Angst vor der Integration

»Never stop a running system«, also nie etwas verändern, was bereits läuft, so lautet eine alte Binsenweisheit der IT-Folklore. Doch die Realität verändert sich dynamisch. Wer die Vorteile neuer Technologien, das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis neuer Produktgenerationen oder die verringerten Betriebskosten innovativer IT-Architekturen nutzen will, der muss migrieren. Dabei wird er jedoch nicht allein gelassen: Der Markt für IT-Dienstleistungen bietet ein modulares Angebot, um Know-how, Manpower und Projektmanagement gezielt einzukaufen. Anbieter wie Fujitsu Siemens Computers sind sogar angetreten, um Migrationen oder Integration auch als Komplettservice anzubieten, damit das laufende Geschäft des Unternehmens – und der IT-Organisation – möglichst wenig beeinträchtigt wird. IT-Verantwortliche können auf diese Weise einen Teil der Verantwortung für die zeitnahe und erfolgreiche Umsetzung von Integrationsprojekten an den Dienstleister delegieren – gerade wenn das Personal knapp ist, vielleicht der einzige Weg zum schnellen und sicheren Erfolg.

Andreas Thoms

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 Andreas Thoms, Business Development Manager bei Fujitsu Siemens Computers

 

 

 

Andreas Thoms verantwortet als Business Development Manager das Thema Integration Services von Fujitsu Siemens Computers (Quelle: Fujitsu Siemens Computers)

 

Von der Beratung über die Implementierung bis zum Betrieb: Wer komplizierte Integrationsprozesse nicht selber durchführen will, kann auf ein breites Spektrum an externen Dienstleistungen zurückgreifen. Das modulare Angebot kann die eigene Organisation in allen Phasen bei der Einführung eines neuen IT-Arbeitsplatzes unterstützen. (Quelle: Fujitsu Siemens Computers)

 

 

 DeskView Load ist nicht an ein bestimmtes PC-Modell gebunden. Betriebssystem und Treiber kommen als Module bereits in der Fabrik auf die Festplatte und werden mit einem kundenspezifischen Modul ergänzt. Das Verfahren beschleunigt die Erstinstallation und spart bis zu 45 Prozent der gesamten Installationskosten ein. (Quelle: Fujitsu Siemens Computers)

 

 

Deutliche Einsparungen rund um die Installation: Die von Fujitsu Siemens Computers entwickelte und eingesetzte Technologie DeskView Load verbilligt Konfiguration, Projektmanagement und Logistik um 50 bis 60 Prozent (Quelle: Fujitsu Siemens Computers)

 

 


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