20070708b DataCore Total Enterprise Virtualisation

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Total Enterprise Virtualisation

Kostenblocker Speichervirtualisierung

Virtualisierungstechnologien setzen sich derzeit auf den unterschiedlichsten Ebenen durch. Von Desktops über Server bis hin zu Applikationen und sinnvollerweise auch im Speicherbereich. Gründe für den Erfolg der Speichervirtualisierung sind in erster Linie größere Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Produktivität der IT, die angesichts der stetig wachsenden Datenmengen und größeren Sicherheitsanforderungen entstehen. Die Speichervirtualisierung wird diesen gestiegenen Anforderungen uneingeschränkt gerecht. Kostenreduktion, Hardwareunabhängigkeit, bessere Ressourcennutzung, höhere Produktivität und schnellere Response-Zeiten sind die Hauptvorteile von denen die Anwender profitieren können.

 

I

n vielen mittleren Betrieben und den meisten großen Unternehmen ist die Virtualisierung bereits etabliert. Die Servervirtualisierung hat dort den Anfang gemacht und ein grundlegendes Verständnis und auch Vertrauen in diese Technologie geschaffen. Ein unschlagbarer Vorteil liegt darin, dass kein besonderes Wissen erforderlich ist: Jeder der den Windows-Explorer bedienen kann, verfügt über die Fähigkeit ein Speichernetz mit Virtualisierungsebene zu verwalten. Das ist zwar wahr, aber so unglaublich, dass es lange gedauert hat, bis eine breitere Masse der Anwender davon überzeugt werden konnte.

Zahlreiche Kunden haben Lösungen zunächst als Ergänzung zur Servervirtualisierung gewählt, weil diese ein SAN voraussetzt. Diese Anwendergruppe möchte sich aus der Beschränkung durch Hardware oder Herstellervorgaben befreien. Heute nutzen Anwender aller Branchen die Speichervirtualisierung, weil Flexibilität, Zentralisierung, Automation und weitere Vorteile, die damit einher gehen, überall gefragt sind. Die Projektanforderungen sind vielfältig: Aufbau von Hochverfügbarkeit und Redundanz, Aufbau eines Ausweichrechenzentrums, Hardware-Unabhängigkeit und günstige Kapazitätserweiterung.

Speicherverwaltung als Netzwerkapplikation

Speichervirtualisierung erfordert jedoch ein Umdenken – weg von der klassischen Speicherbox hin zu einer Speicherarchitektur, die Storage selbst als Applikation versteht. Als zentrale Schnittstelle für alle zugrunde liegenden Speichergeräte kann eine Virtualisierungssoftware den Aufwand für Verwaltung und Administration drastisch senken. In der Regel sind lediglich ein Administrator und eine Vertretung notwendig. Selbst Anwender mit mehr als 100 TB verzeichnen einen reduzierten Personalaufwand. Einmal installiert sorgt die Virtualisierungslösung dafür, dass sich alle Speichersysteme gleich verhalten und einheitlich verwaltet werden können. Teure Spezialisten und spezielles Training bei jeder neuen Plattform sind damit hinfällig.

Durch die Funktionalität »Thin Provisioning« weist das System Datenmengen selbstständig einen Speicherplatz zu, wodurch vorhandene Speicherressourcen effektiver ausgelastet werden. Dadurch können Kosten, die bei der Anschaffung neuer Speicherressourcen entstehen, um ein Vielfaches reduziert werden. Beispiele zeigen, dass eine Amortisation der Investition bereits mit Abschluss der Installation erreicht werden kann. Der Return on Investment der Firma Uhlmann wurde bereits kurz nach Implementierung des Virtualisierungssystems erreicht. Mehr als 60 Prozent der vorhandenen Kapazität standen sofort für weiteres Wachstum wieder frei. Der Kölner Versicherer AXA konnte die Investitionskosten für Data Cores SANsymphony binnen kürzester Zeit amortisieren, da hier allein die Wartungskosten jährlich um eine siebenstellige Summe reduziert werden konnten.

Die Hardwareunabhängigkeit bei der softwarebasierten Speichervirtualisierung lässt bei zukünftigen speicherbezogenen Investitionen jede Entscheidungsfreiheit. Dadurch können vorhandene Hardwareumgebungen effektiver genutzt und auch bereits getätigte Investitionen geschützt werden. Textilhersteller Schiesser sparte durch die Implementierung einer virtuellen Speicherumgebung über 50 Prozent der geplanten Investitionskosten ein. Die Firma Oertlinghaus nutzte vorhandene Speicherarrays und war dadurch in der Lage eine echte VMware Hochverfügbarkeitslösung (Dual Path, Dual Storage) mit geringeren Kosten als dem geplanten Budget zu realisieren.

Mehr Flexibilität durch übergreifende Lösungen

Speichervirtualisierung ermöglicht ein ganzheitliches Speichermanagement und unterstützt Geschäfts- sowie IT-Prozesse durch Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Performance-Steigerung von Anwendungen. Die Data-Core-Lösungen basieren dabei alle auf dem Inband-Prinzip. Nur so kann man gewährleisten, dass die Storage-Management-Funktionen umfassend und übergreifend konsolidiert und mit zusätzlichen Technologien aufgerüstet werden können. Die häufig angeführte Mär vom möglichen »Bottle Neck« für In-Band ist dabei übrigens schon seit langem widerlegt. Mit Caching beschleunigt Data Core 99 Prozent aller Applikationen und I/O-Prozesse im SAN, egal ob über IP oder FC. Virtualisierungssysteme können synchrone und asynchrone Daten spiegeln und Datenpfade komplett redundant auslegen.

Die Spiegelung ist über unterschiedliche Netzwerke (iSCSI, FC, auch hybrid) möglich. Häufig haben Kunden bereits Fibre Channel im Einsatz, sehen jetzt, dass sie mit unserer iSCSI/FC-Hybridlösung manche Anwendung günstiger über iSCSI fahren können, und gewinnen dadurch FC-Kapazitäten für ihre geschäftskritischen Anwendungen zurück. Die Stadtwerke Augsburg waren beispielsweise in der Lage durch schlichte Parallelisierung der Controller die Performance zu verdreifachen. Storage- und Server-Virtualisierung ergänzen sich dabei im Geschäftsbetrieb effektiv, ohne einen höheren Personalaufwand zu verursachen.

Fortschrittliche Virtualisierungslösungen ermöglichen den gemischten Einsatz von FC-, SCSI-, SAS-, SATA-Storage, da sie einfach auf einen Standardserver aufgespielt werden. Der Anwender wird dadurch von der, meist kostenintensiven Herstellerbindungen befreit. Bei Austausch oder Erweiterung von Komponenten hat der Anwender maximale Wahlfreiheit. Zeitersparnisse sind in Test- und Produktionsbetriebsumgebungen realisierbar. Binnen Minuten können die Kapazitäten aufgerüstet werden. Auch das »Look and Feel« für alle Infrastrukturen ist identisch, eine zeitintensive Einarbeitungsphase wird somit für den Anwender hinfällig. Der Kunde PAPSTAR ist beispielsweise nun in der Lage jegliche spontane Speicheranfrage aus dem Softwareengeneering binnen Minuten zu realisieren.

In virtuellen Speicherumgebungen können binnen Minuten Testserver inklusive Speicher zur Verfügung gestellt werden. Reporting- und Analysetools für die Dokumentation der gesamten Speicherinfrastruktur, die Administration und die interne wie externe Rechnungsstellung sind heute ebenfalls in der Virtualisierungslösung integriert. Erfahrungen aus Testläufen und Probeinstallationen liefern wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall. So wird unmittelbar deutlich, wo Datenwachstum vorhanden ist und Performance-Engpässe drohen.

 

Virtualisation II – die Speicherplattformen der Zukunft

Virtualisierung muss übergreifend sein, das heißt softwarebasiert und außerhalb jeder proprietären Box. So verstanden gibt es am Markt nur wenige Lösungen, die dem Konzept der Virtualisierung II gerecht werden. Diese Softwarelösungen erlauben heute den hybriden Einsatz von Technologien je nach Bedarf. Die »Virtualisation II«-Plattformen wie Data Cores SANSymphony 6.0 sind dabei universell in der Konnektivität und garantieren die umfassende, nicht-invasive Ausfallsicherheit des Geschäftsbetriebs von der Applikations- bis hin zur Storage-Ebene ohne Rücksicht auf Service-Levels und Protokolle (FC, iSCSI, gemischte Umgebungen).

Eine konsolidierte Speicherplattform kann vielseitig eingesetzt werden. Neben Zentralisierung, Thin Provisioning und weiteren Automationsfunktionen ist Virtualisierung die Basis für maßgebliche Speicherfunktionen wie Datensicherung, Datenreplikation, Ausweichrechenzentren und Testverfahren. Auch notwendige zeitaufwändige und kostspielige Migrationsszenarien werden durch die Implementierung einer Virtualisierungsumgebung ebenso hinfällig wie Ausfallzeiten. Die Degussa AG hat mit dieser Funktion die komplette Hardware ohne Ausfallzeit austauschen können. Leistungsstarke Werkzeuge für eine komplett unterbrechungsfreie Datenmigration sind in die Virtualisierungsplattform bereits integriert. Durch die virtualisierte Infrastruktur kann jede Migration (jedes OS auf jeden Speicher) schnell und effizient, auch über sehr weite Distanzen hinweg, durchgeführt werden.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Datensicherung in virtuellen Systemumgebungen bietet Data Cores SANSymphony 6.0 integrierte, zusätzliche Tools für das Continuous Data Protection (CDP). Damit wird das sonst übliche Problem von langwierigen Recoverys nahezu hinfällig, da jedes Volume sofort wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Neben der reinen physischen Sicherheit ist auch eine inhaltliche, logische Protektion der Daten möglich. Die Zeitersparnisse in konsolidierten Speicherumgebungen bei der Sicherung und Wiederherstellung von Daten sind dabei enorm.

Rundumvirtualisierung

Virtualisierung bedeutet größere Flexibilität, schnellere Anpassung an sich verändernde Bedingungen, bessere Auslastung von Ressourcen sowie Hardwareunabhängigkeit und damit verbundene Kostenvorteile. Wir sehen für die offene Speichervirtualisierung einen anhaltenden Aufwärtstrend: Datenintensive 64-Bit-Plattformen, Grid-Storage-Anforderungen sowie Tiered-Storage-Umgebungen werden die Nachfrage nach flexiblen Lösungen weiter fördern. Und genau dafür sind die Produkte der Virtualisation II-Generation positioniert.

Die Total Enterprise Virtualisation, also eine durchgängige komplette Virtualisierung der ganzen IT wird sich nach und nach durchsetzen und auch die Organisation in den Unternehmen verändern. Je weiter sich iSCSI und FC angleichen und das Management von Server, Applikationen und Speicher gleichartig funktioniert, desto mehr werden auch die IT-Abteilungen und deren Know How in den Unternehmen zusammenwachsen. Man sieht hier eine globalere, objekt- und prozessbezogene Entwicklung: unter umständen lösen sich die IT-Abteilungen »Server« und »Storage« bald zugunsten von Abteilungen auf, die die Namen »Qualitätssicherung« oder »Datensicherung und Compliance« tragen.

Christian Hagen

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Christian Hagen, VP EMEA Data Core Software

 

 

DataCore Software Corporation

Flexible Speicherlösungen für virtuelle Infrastrukturen

DataCore Software verändert die Dynamik des Speichermanagements in puncto Leistung und Wirtschaftlichkeit fundamental. DataCores Disk Server Software ermöglicht einfache Speichererweiterung und zentrales Speichermanagement für Windows-, UNIX-, Linux-, Vmware-, MacOS- und Netware-Systeme. Hunderte von Global 2000-Unternehmen, viele KMUs und eine steigende Anzahl von Speicher-OEMs und Systemintegratoren verlassen sich auf DataCores Produkte, um auf unkomplizierte Weise die Auslastung von Speicherkapazitäten zu erhöhen und Daten zu sichern.

Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf folgende Kernkompetenzen:

·         Management von Speicherlösungen und –netzwerken

·         Speicherinfrastruktur  - Fibre Channel- & iSCSI-SANs

·         Speichervirtualisierung

·         Datenträger-Management und Speicherbeschaffung

·         Datenkopien und Disaster Recovery

·         Storage Resource Management (SRM)

·         Virtuelle Speicherinfrastruktur als Ergänzung zu virtuellen Servern

SANsymphony™ ist eine umfangreiche Speichermanagementplattform für größere Netzwerke, die herkömmlich Speichergeräte in hochverfügbare, sichere und zentral verwaltete Speicherpools im Netzwerk organisiert. Ein Administrator allein kontrolliert die Bereitstellung, das netzwerkweite Caching, Snapshots und dezentrales Kopieren auf sehr einfache Weise per Drag-and-Drop.

SANmelody™ Software konvertiert PC-Server in kosteneffektive "Disk-Server" -- eine Alternative zu konventionellen Disk Arrays. SANmelody bietet eine noch nie dagewesene Flexibilität und Hardware-Unabhängigkeit; Kapazität erscheint als zusätzliches internes Laufwerk im LAN oder SAN.

SANmaestro™ Software ist ein wunderbar einfacher Ansatz zur Beobachtung, Analyse und zum Reporting über Bericht kritische Speicher- oder Systemzustände, ebenso wie zur Performance-Metrik und Auslastungsinformation über große oder komplexe Speicherstrukturen.

DataCore Kunden-Support, Professional Services und Schulungen

DataCore bietet durch ein hochkompetenten Service-Team und Partner Produkt-Support, Services und Schulungen - rund um die Uhr, weltweit.

Fokus auf Channel- und Partnerlösungen

DataCore Vertriebsstrategie basiert auf dem Aufbau eines Partnernetzwerks authorisierter Lösungsanbieter, um den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Anforderungen der einzelnen Kunden zu entsprechen. DataCore arbeitet mit ausgewählten VARs, Integratoren und anderen Partnern, die Kunden mit der benötigten Expertise helfen können, den ROI von Speicher zu maximieren, die Produktivität zu erhöhen und sie auf den unausweichlichen Anstieg der Datenmengen vorzubereiten.

DataCore Software Corporation

Hauptsitz USA

Corporate Park, 6300 NW 5th Way, Ft. Lauderdale, FL 33309

T: (954) 377-6000, (877) 780-5111 (USA only), F: (954) 938-7953, Emails:

General Information: info@datacore.com, Sales Information: salesops@datacore.com,

Customer Support: support@datacore.com 

 

Niederlassung Deutschland

DataCore Software GmbH, Regus Airport, Terminalstrasse Mitte 18, 85356 München,

T.: +49-(0)89- 97007-187, F.: +49-(0)89- 97007-206, Email: emeainfo@datacore.com

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