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Versicherungsverbund Die Continentale setzt auf openSM2 von Fujitsu Siemens Computers Plattformübergreifendes Performance Monitoring optimiert RZ-Betrieb Der Versicherungsverbund Die Continentale betreibt in seinen beiden Rechenzentren neben der gewachsenen Großrechnerlandschaft unter BS2000/OSD mehrere VMware ESX-Server sowie auf PRIMERGY-Servern eine Reihe von Linux- und Windows-Systemen. Seit Juni 2006 nimmt der Verbund das Leistungsverhalten seiner heterogenen IT-Infrastruktur über eine einheitliche Überwachungs- und Analyse-Software unter die Lupe.
nter dem Dach der Continentale haben sich sieben Versicherer zu einem Verbund zusammengeschlossen. Mit rund 4,6 Millionen Versicherten und 2,4 Milliarden Beitragseinnahmen gehört die Continentale zu den großen deutschen Versicherern. An der Spitze des Verbundes stehen zwei Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit: Die Continentale Krankenversicherung a.G. (gegründet 1926) und die Continentale Lebensversicherung a.G. (gegründet 1892). Der Verbund bietet für Privatkunden sowie kleinere und mittlere Unternehmen Versicherungsschutz aus einer Hand. Sämtliche versicherungsrelevanten Applikationen des Unternehmens sind in einer zentralen Host-basierten Dialoganwendung zusammengefasst. Die tägliche Arbeit der rund 3.000 Innendienstmitarbeiter hängt somit in starkem Maße von dem reibungslosen Ablauf dieser geschäftskritischen Applikation ab, die auf dem Transaktionsmonitor openUTM basiert und auf Mainframes von Fujitsu Siemens Computers betrieben wird. Neben den zwei Großrechnern mit fünf BS2000/OSD-Systemen beherbergen die beiden Rechenzentren am Standort Dortmund unter anderem acht VMware ESX-Server mit den entsprechenden Gastsystemen sowie mehrere Linux-Server unter anderem mit geclusterten Oracle-Datenbanken für das Data Warehouse und die neueren Dialogsysteme.
Hochverfügbarkeit ohne Kompromisse Aufgrund der hohen Anforderungen, die der Versicherungsverbund bezüglich Transaktions- und Ausfallsicherheit stellt, sind die Antwortzeiten, CPU- und Speicherauslastung der geschäftskritischen IT-Systeme durchgängig zu überwachen. Windows-Server werden vor allem dann unter detaillierte Beobachtung gestellt, wenn dort aktuell Probleme auftreten, deren Ursachen es zu ermitteln gilt. Das Performance Monitoring einer solch heterogenen IT-Infrastruktur bedeutete in der Vergangenheit keine leichte Aufgabe für die Informatik-Abteilung der Continentale Krankenversicherung, die als zentraler IT-Dienstleister für die Anwendungsentwicklung und den IT-Betrieb im gesamten Verbund verantwortlich zeichnet. »Um alle Hardware- und Betriebssystem-relevanten Messdaten erfassen und auswerten zu können, mussten wir früher parallel mit mindesten vier verschiedenen Monitoring-Programmen arbeiten«, erinnert sich Jochen Brünger, Leiter Informatik Produktion bei der Continentale. »Deshalb ist es uns sehr entgegengekommen, dass Fujitsu Siemens Computers sein ursprünglich rein BS2000/OSD-bezogenes Performance-Tool SM2 kontinuierlich weiterentwickelt und sukzessiv für die gängigen Standard-Plattformen geöffnet hat.« Kundennähe des IT-Herstellers überzeugt Ganz unbeteiligt ist der IT-Leiter daran nicht, haben er und sein Team doch bereits den ein oder anderen nützlichen Tipp für die Innovation der Software geliefert. »Durch den engen Kontakt zu der Entwicklungsabteilung von Fujitsu Siemens Computers können wir direkt Verbesserungsvorschläge zur Handhabung der Lösung einbringen und auf fehlende Plattformen hinweisen, die unserer Ansicht nach von Interesse wären. In den meisten Fällen sind unsere Anregungen dann auch in die Versionsplanung von openSM2 eingeflossen«, freut sich Brünger. Außerdem schätzt der IT-Leiter die schnelle und unbürokratische Hilfe von Fujitsu Siemens Computers bei Problemfällen. Doch nicht nur die Continentale profitiert von der guten Zusammenarbeit. Denn der IT-Hersteller seinerseits hat mit dem Versicherungsverbund einen Kunden an der Hand, der gewissermaßen als Pilot neue Funktionalitäten in der Praxis testet und wertvolles Feedback dazu gibt. Alles unter einer Oberfläche
Mit jeder neuen Plattform, die openSM2 im Laufe der Jahre neben BS2000/OSD unterstützte, hat die Continentale den Einsatz der Lösung in ihrem Rechenzentrum ausgeweitet. So wurden zunächst die Linux-Systeme, danach die Windows-Rechner und zuletzt im Sommer 2006 die VMware ESX-Server in das Performance Monitoring mit openSM2 integriert. Seither sammeln die Agenten der Software laufend Messwerte über die gesamte Server- und Peripherieumgebung und übermitteln diese für das Online-Monitoring an eine zentrale Management-Station. »Die Systemadministratoren sehen dort auf einem Bildschirm alle Ergebnisse einheitlich aufbereitet«, erläutert Brünger den besonderen Vorteil der Lösung, »ganz gleich, von welchem System die Performance-Werte auch stammen.« Die simultane Überwachung mehrerer Server ermöglicht den IT-Experten, akute Problemsituationen und deren Ursachen schnell zu erkennen. Aussagekräftige Grafiken verschaffen einen schnellen Überblick über die aktuellen Systemzustände. Den Administratoren liegen kontinuierlich Informationen über die Antwortzeiten der Anwendungen und die Auslastung der Hardware vor. Beispielsweise wissen sie stets, wie viele zusätzliche Gastsysteme noch auf die VMware-Server installiert werden können, ohne diese zu überfordern, oder wann welches Gastsystem von der einen physikalischen Maschine auf eine andere verschoben werden muss. Regelbasierte Überwachung Eine weitere Arbeitserleichterung für die Systemverwalter der Continentale bietet openSM2 mit seiner regelbasierten Überwachung der Messwerte. Hierbei ist jeder Server als ein Symbol dargestellt, das – je nach Zustand des jeweiligen Systems (»keine Daten«, »Werte im normalen Bereich« und »Alarm«) – unterschiedliche Farben annimmt. Außerdem können die IT-Verantwortlichen für die einzelnen Systeme dedizierte Alarmmeldungen einrichten, die den Administrator automatisch per E-Mail informieren, wenn die Server bestimmte Grenzwerte überschreiten. »Wir arbeiten hier mit rund zehn Standard-Regeln, die hauptsächlich die CPU- und Speicherauslastung der Systeme fokussieren«, berichtet Brünger. »Sind Einzelaktionen gefragt, beispielsweise um gezielt das Leistungsverhalten eines Servers zwei bis drei Tage zu untersuchen, lassen sich die dafür erforderlichen Regeln schnell mittels weniger Mausklicks definieren.« Reporting liefert hohe Transparenz Für detaillierte Analysen greift das Team von Brünger auf die integrierten Reporting-Funktionen von openSM2 zurück. Die Berichte, die einmal täglich für den zurückliegenden Tag generiert werden, geben Aufschluss über die Antwortzeiten der Anwendungen, die Auslastung der Systeme, den Ressourcenverbrauch sowie die zeitliche Entwicklung der Prozesse während des betreffenden Tages. Langzeituntersuchungen und Trendanalysen führen die EDV-Experten von der Continentale demgegenüber nicht durch, auch wenn dies mit dem Performance-Tool von Fujitsu Siemens Computers prinzipiell möglich wäre. Allerdings werden im Fall der BS2000-Großrechner, die in den Rechenzentren nach wie vor die wichtigste Plattform darstellen, alle Messdaten auf den Maschinen gespeichert und längerfristig archiviert. Sollten historische Auswertungen erforderlich werden, ließ sich dieses Datenmaterial im Ernstfall nutzen. Last but not least werden sämtliche Berichte grafisch aufbereitet und über einen zentralen Webserver allen technischen Fachabteilungen im Verbund zur Verfügung gestellt. Mit diesen sogenannten Kontaktstellen sorgen die Informatiker der Continentale Krankenversicherung für eine hohe Transparenz der von ihnen gelieferten IT-Dienstleistungen. Brünger zeigt sich rundum zufrieden mit dem Einsatz der Monitoring-Lösung: »Die plattformübergreifende Leistungsüberwachung von openSM2 ermöglicht uns einen sicheren und effizienten Betrieb unserer Rechenzentren. Wir erhalten einen schnellen Überblick über das Leistungsverhalten der gesamten IT-Landschaft, verfügen über aussagekräftige Analysen zur Steuerung und können etwaige Performanceprobleme beheben, bevor sie die Arbeit der Sachbearbeiter beeinträchtigen.« Gabi Eckart
openSM2 visualisiert die Monitoring-Messwerte übersichtlich.
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