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Seba Dynatronic setzt auf nahtlosen Kommunikationsauftritt Verlässlichkeit ist Trumpf Eine nahtlose Integration auf allen Ebenen – Kommunikation, Anwendungen und Geschäftsprozesse – gepaart mit für das Unternehmen wirtschaftlichen Konsolidierungseffekten ist auch für Mittelständer ein absolutes Muss geworden. Mit einer homogenen CTI (Computer Telephony Integration)-Lösung lassen sich auch auf Anwendungsebene Sprache und Daten nahtlos zusammenführen.
ine hohe Verlässlichkeit ist für die Seba Dynatronic Mess- und Ortungstechnik mit Zentrale in Baunach bei Bamberg Berufung. Mit dieser Einstellung hat es das Unternehmen zur Weltmarktführerschaft innerhalb seines Marktsegments gebracht. Es entwickelt, fertigt und vermarktet Geräte für die Zustandsanalyse und Fehlerortung in Energieversorgungs-, Wasserversorgungs- und Telekommunikationsnetzen. Die Messgeräte sind für die Betreiber dieser Netze ein wichtiger Garant dafür, ihre Grundversorgung verlässlich, in hoher Qualität und dennoch für sie wirtschaftlich aufrechtzuerhalten.
Ehrgeizige Ziele
Dazu standen
grundlegende Neuerungen an. »Eine davon war, Sprache und Daten via IP
zusammenzuführen, die andere, dafür an beiden Standorten IP-fähige
Telefonanlagen nur eines Herstellers einzusetzen«, berichtet Weckbrodt. Ein
solcher Schritt hat Auswirkungen, die weit über eine komfortable Telefonie mit
vielen Leistungsmerkmalen für die Mitarbeiter hinausgehen. »Mit einer homogenen
CTI (Computer Telephony Integration)-Lösung können wir auch auf Anwendungsebene
Sprache und Daten nahtlos zusammenführen«, so der IT-Manager. Denn mit den
Anrufen der Kunden sollten künftig automatisch am PC-Bildschirm beispielsweise
die Kontakt- und Auftragsdaten angezeigt werden. Sie stehen in der IBM/Lotus
Domino- beziehungsweise ERP (Enterprise Resource Planing)-Datenbank des
Warenwirtschaftssystems, eine Lösung von Soft-M (Semiramis). Die bis dato beiden
ERP-Systeme sollten kostensparend zu einem in der Baunacher Zentrale
konsolidiert werden. Das wiederum setzte zwischen beiden Standorten
durchsatzstarke, redundant ausgelegte Weitverkehrsverbindungen voraus. »Denn
unsere Mitarbeiter in Radeburg sollten zu keiner Zeit Performance- und
Verfügbarkeitseinbußen beim Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem hinnehmen
müssen«, unterstreicht er. In gleicher Weise sollten die Notes-Server
einschließlich der für die Domino-Datenbanken für das Unternehmen wirtschaftlich
in der Zentrale konsolidiert werden. Auch diese Anwendungsumgebung sollte
dennoch für die Mitarbeiter des, mehr als 250 Leitungskilometer entfernten
Standorts jederzeit im performanten Zugriff stehen. Für schnelle Reaktionen, beispielsweise bei Serviceanfragen zu den Messgeräten, sollte die Kommunikation nicht auf die PC-Bürokommunikationsumgebung der Mitarbeiter beschränkt bleiben. »Für den mobilen Einsatz auf dem Betriebsgelände haben wir als Telefonanlagen-Erweiterung DECT anvisiert, für den Einsatz darüber hinaus eine günstige Mobilfunktelefonie. Die musste für eine sprach-/datenfähige Kommunikation via Blackberry, die Sprachkommunikation in einem späteren Schritt, UMTS einschließen«, informiert der IT-Manager. Überzeugende Infrastruktur Das Angebot von T-Systems passte am besten zum Anforderungsprofil. Weckbrodt spricht in diesem Zusammenhang von einer weitgehenden funktionalen Abdeckung sowie einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis des Lösungskonzepts und seiner Umsetzung. Außerdem hatte Seba Dynatronic schon zuvor gute Erfahrungen mit den Telekommunikationsleistungen des Dienstleisters gemacht. Beide Standorte wurden über 10 Mbit/s Ethernet Connect verbunden, parallel dazu eine 2-Mbit/s-Back-up-Verbindung eingerichtet. Telefonanlagen der Deutschen Telekom, Octopus EP, sorgen für eine komfortable Sprachkommunikation. Zusätzlich schlägt die Anlage in der Zentrale über ein integriertes CTI-Modul für beide Standorte die Brücke zur ERP- und Notes-/Domino-Datenwelt. Auch dieser Aufbau – nur eine statt zwei CTI-Lösungen – birgt für das Messtechnikunternehmen einen wirtschaftlichen Konsolidierungseffekt in sich. Die durchgehende Dienste- und Anwendungszentralisierung wirkt sich nicht nur positiv auf die Anschaffungs- und Wartungskosten aus. »Wir haben auf diese Weise unsere IT-Administrations- und -Betriebskosten deutlich reduzieren können«, meldet der IT-Leiter. Kostensparende Nebeneffekte dieser Zentralisierung: nur noch eine Firewall in Baunach, statt vorher jeweils eine an beiden Standorten, sowie ein Netzwerkmanagementsystem für die komplette, verteilte IT-Installation. Alles in Fluss
Projektklippen Ganz reibungslos ging das Projekt nicht über die Bühne. »Die CTI-Anbindung an Lotus Notes entpuppte sich als schwieriger als erwartet«, so der IT-Leiter. Dafür mussten innerhalb der Groupware Schablonen angepasst werden, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Außerdem führte die Vernetzung der Business-Kommunikations-Systeme anfangs zu Routing-Problemen, die von der Firewall ausgingen. »Das schlug sich in einer geringeren Verfügbarkeit der beteiligten Systeme nieder«, rekapituliert Weckbrodt.
Die Erwartungen, am Standort Radeburg gleich performant und verfügbar wie in der
Zentrale zu agieren, haben sich letztlich bestätigt.»Dort wird mit Blick auf
unsere Kunden genauso verzögerungsfrei gearbeitet wie in Baunach«, freut sich
Weckbrodt. Hat der Mitarbeiter gerade nicht die Hände frei, kann er sich E-Mails
oder sonstige Datennachrichten in Sprache ausgeben lassen. Die Octopus EP-Anlage
in der Zentrale übernimmt dafür die Umsetzung. Auf dem Betriebsgelände an beiden
Standorten sind die Mitarbeiter an ihren DECT-Telefonen unter der gleichen
Nummer wie an ihrem Festnetztelefon erreichbar. »Auch das«, so der IT-Leiter,
»entkompliziert für die Kunden wie für unsere Mitarbeiter die Kommunikation.« Resümee Nach den unter dem Strich lohnenden Erfahrungen plant Seba Dynatronic die ICT-Gesamtlösung einschließlich der mobilen Sprach-Daten-Kommunikation mit T-Systems auf einem weiteren Standort, Grevenbroich, auszudehnen. »Dadurch werden für unser Unternehmen die kostensparenden und effizienzsteigernden Konsolidierungseffekte über den erweiterten Kommunikations- und Handlungsradius noch deutlicher ausfallen«, erwartet Weckbrodt. Mit dem 50. Firmenjubiläum vor einem Jahr hat Seba Dynatronic in der Baunacher Zentrale eine hochmoderne Prüfstrecke zur Ortung von Fehlern in elektrischen Erdkabeln und zur Wasserleckortung in Betrieb genommen. »Sie eröffnet unseren internationalen Kunden per Simulation praxisnahe Seminare und dadurch eine noch schnellere und verlässlichere Fehlerortung in ihren Versorgungsnetzen«, so der IT-Leiter. Die Prüfstrecke könnte künftig in die Kommunikationsinfrastruktur eingebunden werden, um die mit den Messgeräten erhobenen Daten direkt in der Zentrale elektronisch auszuwerten. Hadi Stiel ___________________________________________________________ Hadi Stiel ist freier Journalist in Bad Camberg.
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