20070708ze Noris network Senacor IT-Dienstleister Netzwerk-Infrastruktur

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 




 

 


 




 


 


 

 

 

Die Nürnberger Senacor lagert Netzwerk-Infrastruktur aus

IT-Dienstleister im Dienste eines IT-Dienstleisters

Das Nürnberger IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen Senacor Technologies AG hat den Betrieb seiner kompletten IT-Infrastruktur an die noris network AG übergeben. Die Rundum-Betreuung durch die Nürnberger Outsourcing-Spezialisten umfasst mehr als 30 Server mit Office- und Mail-Anwendungen an den drei Standorten Nürnberg, Frankfurt und Bonn sowie mobile Arbeitsplätze. Ein spannender Schritt: Denn damit lässt ein hochkompetenter IT-Dienstleister sein eigenes Netz durch einen ebenso qualifizierten IT-Dienstleister betreuen.

 

D

ie Transformation gewachsener IT-Landschaften ist das Spezialgebiet der Senacor Technologies AG– bis 2006 als 100world AG bekannt. Große und renommierte Banken und Finanzdienstleister wie die Deutsche Bank, die Postbank, die ING DiBa, die HVB Group oder Cortal Consors sowie Industrieunternehmen wie die Deutsche Post oder Volkswagen sind nur Auszüge aus der Kundenliste. Mit dem eigenen Netzwerk hat das Unternehmen seit einiger Zeit aber nichts mehr zu tun. »Wir haben uns die einfache Frage gestellt: Was ist unser Kerngeschäft?«, erzählt Vice President, CFO Martin Hoepfner. »Und unsere Antwort lautete: Der klassische Betrieb unserer eigenen IT ist es jedenfalls nicht.«

Spezialisten haben hohe Ansprüche an den IT Support.

Für diese klare Analyse gibt es gute Gründe. Einer davon ist vor dem betriebswirtschaftlichen Hintergrund zu sehen. »Bei 80 Mitarbeitern lässt sich ein interner IT Support nicht zugleich effizient und qualitativ ausreichend betreiben«, weiß Hoepfner aus Erfahrung. Viele mobile Systeme der Berater vor Ort, wenige Leute im Büro, zugleich hohe Anforderungen der Mitarbeiter, die selbst Systemspezialisten sind – das sind harte Bedingungen für einen schnellen und kompetenten Support. Der aber lässt sich in eigener Regie nur mit hohen Budgets auf dem geforderten Niveau betreiben.

Der zweite Grund sei die Qualität, so Hoepfner. »Wir haben gelernt, dass wir für den Netzwerkbetrieb echte Spezialisten brauchen, die unseren Beratern und Entwicklern eine Top-Infrastruktur auf höchstem Niveau bieten können. Nur so können die auch unseren Kunden Know-how und Flexibilität bieten, wie sie es zur Lösung ihrer Probleme erwarten«, beschreibt der Senacor-Vice President Finance den Anspruch.

Und so begann man bei Senacor Technologies – damals noch 100world –, einen angemessen kompetenten Netzwerk- und IT-Dienstleister zu suchen. Fündig geworden ist Senacor in der direkten Nachbarschaft: Die noris network AG, ebenfalls in Nürnberg ansässig, übernimmt den gesamten Betrieb der IT-Architektur des Banking-Spezialisten. Die Rundum-Betreuung umfasst mehr als 30 Linux- und Windows-Server, Office- und Exchange-Anwendungen und die Telefonanlage an den Standorten Nürnberg, Frankfurt und Bonn sowie die per VPN-Tunnel gesicherten mobilen Arbeitsplätze. Dazu gehören zudem die wichtigen Sicherungssysteme wie Platten-Backup und Tape Library sowie die User Hotline.

Flexible Service Levels statt aufwändiger Personal- und Management-Power.

Der Betrieb: 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche lang, konform mit den ITIL-Richtlinien. »Anstatt die Architekturen und Systeme mit großem Aufwand an Personal und Managementkraft selbst zu steuern, passiert dies jetzt einfach und flexibel über Service Levels und zu kalkulierbaren, monatlichen Kosten«, erklärt Hoepfner die Entscheidung seines Unternehmens.

Eine Besonderheit der Zusammenarbeit ist die Übernahme des Personals: Denn die beiden vormals bei 100world beschäftigten Netzwerk-Administratoren sind mit dem Vertragsabschluss zu noris network gewechselt. Für sie eine gute Sache – denn so können sie auch in anderen spannenden Projekten mitarbeiten, sind aber weiter voll für die bisherigen Kollegen da. »Wir wollten eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten herstellen«, betont Hoepfner, »denn dies ist ganz wichtig für die Kultur unseres Unternehmens.«

Hoher Return on Investment, Minimierung der Risiken.

Für die Senacor Technologies AG ist das wichtigste Argument daher nicht reine Kostenersparnis, sondern der Faktor Return on Investment: Höhere Servicequalität und Serviceverfügbarkeit und zudem die geringere Management-Belastung spielten eine wichtige Rolle. Hoepfner erläutert den Ansatz aus ganz persönlicher Erfahrung: »Ich bin weder Techniker noch IT-Spezialist. Gespräche über interne IT- und Investitionsentscheidungen waren für mich immer besonders zeitraubend, weil sie schwierig zu entscheiden waren.« Mit dem Outsourcing an noris network gewinnt so auch das Management mehr Spielraum. Und zudem war auch die Risiko-Minimierung ein fett gedruckter Begriff in der Entscheidungsvorlage: Schließlich ist die IT-Dienstleistung für renommierte Finanzdienstleister ein besonders sensibles Geschäft, in dem kleine Pannen bei der Sicherheit große Auswirkungen auf die Zusammenarbeit haben können.

»In unserem Geschäft benötigt man einen klaren Blick und die Fähigkeit zur nüchternen Analyse. Bei Betrachtung der internen Prozesse sind wir zum Ergebnis gekommen, dass andere Spezialisten das womöglich besser machen als wir«, sagt Hoepfner. Für kleine Mittelständler sei es schwierig, die eigene, komplexe Infrastruktur effizient zu managen. »Hinzu kommt, dass unsere Softwareentwickler und Consultants selbst IT-Architekturen und IT-Anwendungen für Kunden in der Bankenbranche konzipieren und deshalb besonders hohe Anforderungen an Performance, Verfügbarkeit und Support der eigenen Systeme haben."

Mit dem Kunden auf Augenhöhe arbeiten.

Ein Kunde mit solch umfassender Kompetenz im ähnlichen Geschäft war daher auch für noris network eine Herausforderung: »Einen Kunden für sich zu gewinnen, mit dem man in jeder Sekunde auf Augenhöhe arbeitet und kommuniziert, ist eine tolle Bestätigung der eigenen Teamleistung«, freut sich der noris network-Vorstand Joachim Astel.

Doch für eine so umfassende und leistungsfähige Infrastruktur wird nicht einfach der Schlüssel am Empfang hinterlegt. Die komplexen Anforderungen sind in sehr genau und detailliert festgelegten Service Level Agreements (SLA) festgehalten. Darin ist jede einzelne Serviceleistung und -qualität gesondert spezifiziert: Maximale Ausfallzeiten, Reaktionszeiten bei Störungen, Erreichbarkeit des Supports, Zuverlässigkeit und Bandbreite der Verbindungen oder Sicherheit der Daten. »Nur so erhält der Kunde die Leistung, die er benötigt – und übliche Unstimmigkeiten werden so von vornherein auf ein Minimum reduziert«, so Astel.

Die Geschwindigkeit, mit der noris network das Senacor-Netzwerk übernehmen konnte, zeigt die hohe Kompetenz und Professionalität beider Teams. Innerhalb von nur knapp zwei Monaten Vorbereitungszeit konnte die Zusammenarbeit starten. Nur wer weiß, wovon er spricht, kann in so kurzer Zeit von den ersten Konzeptpapieren und Ideenskizzen in den Regelbetrieb übergehen.

Service Level Agreements in nur vier Wochen.

Den oft zeitaufwendigsten Teil – das Verhandeln des Service Level Agreements – brachten die Spezialisten aus beiden Unternehmen in nur drei Wochen hinter sich. Neben der Bereitstellung der organisatorischen Infrastruktur gehört auch Incident-, Problem- und Change-Management sowie ein umfassendes Reporting zum Job des Betreuungsteams von noris.

Weiter kümmert sich noris network um das Capacity Management, um Netzwerk-Monitoring und das Alarmsystem, das System-Management, das Request Tracking, den Service, die Hotline und um Vor-Ort-Einsätze. Dutzende von Details waren in den SLA-Verhandlungen abzuwägen. »Jeder wusste, wovon er sprach. Das hat die gesamten Verhandlungen erheblich beschleunigt«, so Astel.

Seit Oktober 2005 liegt nun der Komplettbetrieb der gesamten IT – inklusive Übernahme der beiden IT-Mitarbeiter – in der Verantwortung von noris network. Für die Nürnberger Software-Architektur-Experten eine gute Entscheidung: Denn so können die Berater eine Top-Infrastruktur nutzen, deren Qualität und Verfügbarkeit höher ist als vorher. Trotzdem lassen sich die Kosten vom Unternehmen nun flexibel managen und planen. Nach schneller Planung war auch der Übergang kontinuierlich und für Mitarbeiter und Kunden nicht spürbar.

 

 

www.noris.de

www.senacor.de

 

»Jeder wusste, wovon er sprach. Das hat die gesamten Verhandlungen erheblich beschleunigt.«

Joachim Astel, Vorstand, noris network AG

 

 

 

»Anstatt die Architekturen und Systeme mit großem Aufwand an Personal und Managementkraft selbst zu steuern, passiert dies jetzt einfach und flexibel über Service Levels und zu kalkulierbaren, monatlichen Kosten.«

Martin Hoepfner, Vice President und CFO, Senacor Technologies AG

Folgen Sie »manage it«

auf Google+


 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH