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Professionelle BI-Lösungen als Basis für intelligente warenwirtschaftliche Planung und SteuerungIntegrierte IT-Landschaften vorausgesetztEine exakte und an den realen Begebenheiten orientierte warenwirtschaftliche Planung zählt unter anderem zu den Erfolgsfaktoren moderner Handelsunternehmen. Ist die Planung integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse, sind die Grundlagen für eine wirklich intelligente und flexible Warensteuerung gelegt. Eine solche nutzt – wie bei der Karstadt Warenhaus GmbH – modernste Business-Intelligence-Technologien, um, zum Teil unterstützt durch Prognosen, aus Bestands- und Bewegungsdaten Trends zu erkennen. Daraus können auch konkrete Steuerungsinformationen generiert und Maßnahmen abgeleitet werden. Um den dafür notwendigen Informationsfluss zu erhalten, ist eine automatische Abstimmung von Planung und Folgeprozessen erforderlich. Integrierte Datenstrukturen und eine homogene Systemlandschaft sind dafür ebenso Voraussetzung wie eine grundlegende Analyse vorhandener und Definition neuer, bedarfsgerechter Steuerungsgrößen.
Business Intelligence: Der Handel verpasst seine Chance« war jüngst unter Bezugnahme auf die Ergebnisse einer Aberdeen-Studie zu lesen. Darin wurde berichtet, dass Handelsunternehmen zwar eine Vielzahl an Daten und Informationen sammeln, diese aber nicht für ihre Zwecke sinnvoll verarbeiten würden. Dass der Einsatz intelligenter Analyse- und Reportingwerkzeuge zur Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen nachhaltig zur Wertschöpfung von Handelsunternehmen beitragen kann, steht außer Frage. Doch erfordert der wirkungsvolle Einsatz solcher Tools gerade bei Unternehmen mit einer ausgereiften, über Jahre gewachsenen IT-Infrastruktur meist ein grundlegendes Re-Engineering, um erfolgreich in die Praxis umgesetzt zu werden. In homogenisierten IT-Strukturen eröffnen BI-Tools und -Mechanismen neuartige Möglichkeiten, um die Flexibilität und Effizienz eines Handelsunternehmens zu steigern und somit Wettbewerbsvorteile zu erzielen. So ist etwa eine exakte und an den realen Begebenheiten orientierte warenwirtschaftliche Planung bei Einzelhandelsunternehmen mit komplexen IT-Anwendungslandschaften nur möglich, wenn diese zum integralen Bestandteil von Geschäftsprozessen wird. Dies setzt durchgängige und prozessorientierte IT-Strukturen sowie den bedarfsgerechten Einsatz intelligenter BI-Tools voraus. Integrierte Datenstrukturen in homogenen Systemlandschaften Ein wesentlicher Grund für den geringen Verbreitungsgrad von einer effizienten BI-Unterstützung in Handelsunternehmen liegt sicher auch in den nach wie vor heterogenen und wenig integrierten IT-Umgebungen begründet, die in der Branche noch weit verbreitet sind. Selbst in dem für den Erfolg eines Handelsunternehmens so relevanten Bereich wie der Planung agieren viele Unternehmen heute immer noch mit einer Vielzahl individueller IT-Systeme etwa für die Logistik-Planung, Wareneingangs-Planung, Finanz-Planung, Import-Planung, Saison-Planung, Preisgruppen-Planung etc. Dabei ist teilweise der Begriff »IT-System« sehr hoch gegriffen, denn das Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel spielt als Basis für individuell programmierte Lösungsbausteine für verschiedene Aufgabenstellungen eine erhebliche Rolle. Eine Prozessintegration findet in solchen Strukturen im Wesentlichen über die versierten Mitarbeiter in der Disposition statt. Diese gleichen aus, was einer Automatisierung der Geschäftsprozesse im Wege steht: Sie konsolidieren Daten, die redundant in unterschiedlichen Datenquellen gehalten werden und stimmen die Planung mit den Folgeprozessen ab. Derartig heterogen gewachsene Systemlandschaften sind vielfach ein K.O.-Kriterium bei der Einführung einer modernen warenwirtschaftlichen Planung und innovativer Instrumente wie etwa einer dynamischen Open-to-Buy-Steuerung. Denn eine intelligente Verknüpfung von Planung und Steuerung auf Basis operativer Daten, die zumindest täglich bereitgestellt werden, setzt integrierte Systeme sowie homogene Daten voraus. Nur auf dieser Basis können unter Einsatz moderner BI-Lösungen Prozeduren und Verfahren entwickelt werden, die eine stets aktuelle und im höchsten Maß flexible Planungsgrundlage liefern. Voraussetzungen für eine intelligente warenwirtschaftliche Planung und Steuerung etwa nach dem Open-to-Buy-Prinzip ist eine grundlegende Harmonisierung und prozedurale Verknüpfung der Planungs- und Steuerungsstrukturen. Dabei geht es um weit mehr, als eine simple Verknüpfung vorhandener IT-Systeme. Vielmehr gilt es, im Zuge der Neugestaltung der IT-Landschaft ein modernes Informationsmanagement zu implementieren, das auf der einen Seite allen Beteiligten bis hin zur Geschäftsführung eine größtmögliche Transparenz über die Planung und den Status quo und auf der anderen Seite wirkungsvolle Steuerungsmechanismen bietet. Strukturierte Analyse als Basis für moderne Open-to-Buy-Steuerung Gerade in Handelsunternehmen mit einem breiten Sortiment an Textilwaren zählt es heute zu den vorrangigen Aufgaben, komplexe Beschaffungsprozesse so zu flexibilisieren, dass wechselnde Trends und schnelllebige Modezyklen mit rasch änderndem Konsumentenverhalten sowie saisonalen Einflüssen in Einklang gebracht werden können. Eine integrale Verankerung BI-basierter Planungs- und Steuerungsstrukturen in der IT-Landschaft sowie eine enge Koppelung von Planung und Steuerung nach dem Open-to-Buy-Ansatz bieten hier eine wirkungsvolle Unterstützung. Eine solche Verankerung setzt eine realitätsgerechte Abbildung der Einflussgrößen und Entscheidungsstrukturen eines Handelsunternehmens in der IT voraus. Die IT-Berater der EDS Itellium GmbH realisieren solche modernen IT-Landschaften, in dem sie bereits bei der Restrukturierung und Modernisierung der IT-Landschaft in Handelsunternehmen auf ein Höchstmaß an Flexibilität und handelsspezifischer Intelligenz im Gesamtsystem achten. Dazu gehört auf der einen Seite die vollständige Abbildung der realen Strukturen der warenwirtschaftlichen Planung mit allen Wirkungsmechanismen und Zusammenhängen in der IT-Landschaft, um sicherzustellen, dass strategische Planung, Jahresplanung, Saisonplanung, Preisgruppenplanung, Filialplanung bis hin zum Wareneingangs- und Ordersplitting realitätsgerecht automatisiert werden können. Auf der anderen Seite legen sie bereits frühzeitig und in enger Zusammenarbeit mit der Fachabteilung fest, auf welcher Grundlage beziehungsweise auf Basis welcher Einheiten Sortimente geplant, mit Inhalten bestückt und gesteuert werden sollen. Best Practice-Erfahrung hilft dabei den IT-Consultants wie auch den Fachbereichen, schnell sinnvolle Steuerungseinheiten und Aggregationen zielgerichtet zu definieren. Die Open-to-Buy-Steuerung bietet Handelsunternehmen eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Vermeidung von Budgetüberschreitungen und stellt darüber hinaus sicher, dass Planungs- und Einkaufsprozesse trotz aller Komplexität transparent sind. Durch einen permanenten Informationsaustausch zwischen Planungs-, Bestell- und Warenwirtschaftssystem wird sichergestellt, dass Bestandsentwicklungen frühzeitig erkannt und entsprechend gesteuert werden können. Für die Integration von Planung und Steuerung nach dem Open-to-Buy-Ansatz muss festgelegt sein, wie in dem Unternehmen Ordersplittings sinnvoll definiert sind. Diese Festlegung ist die wesentliche Voraussetzung für die stringente Planung und Überwachung von Einkaufsbudgets bei gleichzeitiger Wahrung der notwendigen Flexibilität, um auf kurzfristige Schwankungen zielgerichtet reagieren zu können und damit die Open-to-Buy-Steuerung den Beschaffungsprozess nicht einschränkt und somit verzögert. Um die Flexibilität weiter zu steigern, können Budgetüberschreitungen in einen Sonderfreigabeprozess eskaliert und Überschreitungen genehmigt werden. Bei der Platzierung der Bestellung wird gleichzeitig Open-to-Buy-Budgets reduziert, so dass während einer Beschaffungsperiode stets auf Basis aktueller Daten agiert wird. BI-Unterstützung in der Planung und Steuerung Eine weitere nachhaltige Verbesserung ihrer Planungsgrundlage erhalten Einkäufer und Disponenten durch den zielgerichteten Einsatz von BI-Tools. Diese erlauben es beispielsweise, aus den zahlreichen Daten eines Handelsunternehmens Informationen zu gewinnen, die Einkäufern und Disponenten bei ihrer täglichen Arbeit eine weitere objektive Entscheidungsgrundlage liefern kann. Über ausgeklügelte Algorithmen ziehen solche Tools aus den Stamm- und Strukturdaten Rückschlüsse auf das Kundenverhalten, Modetrends oder geben konkrete Hinweise, wenn im Rahmen der Sortimentierung die Produktentscheidungen für den neuen Beschaffungszyklus getroffen werden. So können Abverkaufskurven von Produkten mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen darauf hinweisen, dass Produkte zum Slowseller avancieren. Dabei sind solche Tools nur so intelligent, wie es ihnen von Menschenhand beigebracht wurde. IT-Berater von EDS Itellium verfügen über ihre jahrelange Beratungspraxis insbesondere auch im Fashion-Handel über ein breites Erfahrungswissen beim Aufbau und der Ausgestaltung integrierter BI-Strukturen für eine effiziente Sortiments- und Warenplanung sowie -steuerung. Darüber hinaus entwickeln sie auf Basis solcher Tools auch Strukturen in denen frühzeitig erkannt werden kann, wenn Bestände drohen, aus dem Ruder zu laufen. Entsprechende Prognosemechanismen und ein integrierter Abgleich zwischen Bestands- und Bestelldaten, sowie die Betrachtung der Abverkaufsquoten und damit einhergehend der Altersstruktur der Ware können so dazu verhelfen, dass überlaufende Bestände durch Hinweise an die Warensteuerung wirkungsvoll vermieden werden. Planungssysteme unterstützen hier, da sie dem Einkäufer Simulationen auf Grundlage der aktuellen Daten ermöglichen, in denen er mit seinem und dem technischen Erfahrungswissen mögliche Entscheidungen, wie zum Beispiel Sonderverkaufsmaßnahmen, validieren und die zu erwartenden Veränderungen auf das zukünftige Geschäftsergebnis ableiten kann. Voraussetzung für eine intelligente warenwirtschaftliche Planung und Steuerung, die auf eine hohe Flexibilität und Transparenz zielt, sind durchgängige und integrierte IT-Strukturen. Werden diese durch den zielgerichteten Einsatz von bedarfsgerecht konfigurierten BI-Tools ergänzt, erhalten Handelsunternehmen die notwendige Grundlage, um Warenangebot und -nachfrage in einer bisher nicht gekannten Qualität zu synchronisieren. Darüber hinaus wird mit solchen IT-Strukturen die Grundlage für die Einführung eines leistungsfähigen, auf Kennzahlen basierenden Managementinformationssystems gelegt, das auf Basis von aktuellen Informationen agiert. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei heute nicht in der Verwendung eines bestimmten Tools, sondern in der intelligenten Verknüpfung vorhandener Systeme mit praxisbewährten Standard-Softwareprodukten sowie der intelligenten Ausgestaltung der gesamten IT-Umgebung auf die handels- und die unternehmensspezifischen Bedürfnisse. Der Handel hat den Nutzen von BI-Tools inzwischen auf breiter Ebene erkannt. Unternehmen wie die Karstadt Warenhaus GmbH zeigen der Branche, wie vielschichtig der Nutzen dieser Technologie in der Praxis ist. Daher ist es eine Frage der Zeit, bis sich die Ergebnisse aus der eingangs zitierten Aberdeen-Studie überholt haben. André Paul _____________________________________________________________________ André Paul ist Leiter Business Unit Business Intelligence, bei EDS Itellium GmbH
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