|
|
|
»manage
it«
als
|
Portale Den Kunden verstehen Für die erfolgreiche Planung und Umsetzung eines Businessportals hat das Verständnis für die Ziele des Kunden oberste Priorität.
er Idealfall eines Businessportals bildet alle Aufgaben rund um die Kommunikation und Unternehmensprozesse ab, von der Dokumentenablage über E-Mails bis zu den Workflows. In der Regel legen Unternehmen aber ihre Schwerpunkte auf einzelne Bereiche wie Kommunikation und Information oder Geschäftsprozesse wie Vertrieb und Service. Da ein Portal im Prinzip das gesamte Unternehmen mit allen Informationen und Anwendungen für Mitarbeiter, Lieferanten sowie Externe, also Kunden oder einfach Interessenten, abbilden kann, ist es auch für die Anwendung in allen Branchen interessant. Die Planung und Realisierung eines Portalprojekts verläuft aber nur dann erfolgreich, wenn der Portalanbieter an den Beginn des Projekts eine umfassende Aufnahme der Kundenziele stellt. Bei der Kölner Kingmedia Websolutions GmbH steht darum das Kundengespräch an erster Stelle. Häufig haben Kunden nur vage Vorstellungen davon, wie sie ihre komplexen Aufgaben im Netz verwirklichen können. Im Gespräch muss dann der erwartete Nutzen der Anwendung herausgearbeitet werden, die technische Umsetzung spielt hier eine nachgeordnete Rolle. Anforderungen erfassen Im Produktportfolio ist die gesamte Leistungspalette enthalten, von der Beratung über die technische Umsetzung und Implementierung bis zur späteren Betreuung mit Service und Support. Auch hier existiert ein großes Beratungspotenzial, denn kein Kunde möchte später bei jeder kleinen Änderung zu seinem Dienstleister laufen müssen. Er möchte vielleicht eine Lösung, die er in einem bestimmten Umfeld auch selber gestalten kann. So wollte die Wella AG, ein Unternehmen von Procter & Gamble, eine Portallösung, die sie nachher selbst multiplizieren konnte, also nicht für jede Konzernniederlassung neu erfinden lassen muss. Spezielle Anforderungen gab es auch beim Portal für die Schukat Electronic Vertriebs GmbH, Mohnheim. Das Unternehmen, das vor allem Elektronikbauteile an die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen großer Konzerne verkauft, stellt nicht nur Produktinformationen mit Bildern und technischen Details ins Portal, der Kunde kann sich auch über Verfügbarkeit, Lieferfristen und gegebenenfalls Alternativen informieren. Er kann Bestellungen auslösen, sich über deren Status informieren und alte Bestellungen modifizieren und erneut ordern. Diese Anforderungen definiert man mit den Verantwortlichen der jeweiligen Fachabteilungen. Der Portallieferant entwickelt dann mit seiner Erfahrung und einem maximalen Verständnis für die Aufgabenstellung die Lösung. Hier besteht der nächste Schritt in der Erstellung von Checklisten, die die Kölner in den vergangenen zehn Jahren permanent zum Beraterwerkzeug ausbauten. Sie erfassen neben den relevanten Prozessen auch die einzubindende Infrastruktur und reichen vom Standardcheck bis zur Erfassung detaillierter technischer Bedingungen. Planvoll umsetzen Die technische Umsetzung als Routine zu bezeichnen, mag gewagt erscheinen. Jedoch gehört es bereits in die Vorgespräche, Machbares von einem technisch sinnlosen Aufwand zu trennen. So dauern 70 Prozent der Projekte bei Kingmedia zwischen einem und sechs Monaten. Verlangt jemand lediglich ein Standardportal, etwa für Projektkommunikation, ist das auch in einer Woche erledigt. Ein weltweites Portal wie für die Wella AG kann dagegen auch schon mal bis zu einem Jahr dauern. Die Schulungen finden vor Ort für drei Zielgruppen statt. Da sind die eigentlichen Anwender, die kleine Änderungen vornehmen, etwa bei Produktinformationen, und die im Portal arbeiten. Weiter richtet sich die Unterweisung an die IT-Spezialisten, die kompliziertere Dinge ins Portal stellen oder Schnittstellen zu externen Datenbanken programmieren. Schließlich sind da noch die Administratoren, die vielleicht neue User anlegen oder Passwörter verteilen. Ist der Projektauftrag genau verstanden, also nicht nur die Technik realisiert und das Anwenderfeld dabei vergessen, entsteht ein funktionsfähiges Portal, das maximale Akzeptanz und Erfolg garantiert. Die Basis dafür ist ein umfassendes Anforderungsmanagement, dem eine professionelle Projektplanung folgt, in der Budgetierung, Zeitplanung und Projektsteuerung zuverlässig geregelt sind. Darin besteht für die Kölner die professionelle Umsetzung eines Portalprojekts. Volker Vorburg |
|