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Performance Management für die britische Regierung Software-as-a-Service für den öffentlichen SektorIn Zeiten des E-Government sehen sich öffentliche Behörden wachsenden Anforderungen gegenüber: Prozesse werden zunehmend automatisiert, Vorgänge elektronisch bearbeitet und müssen Effizienzbetrachtungen standhalten. In Großbritannien wurde deshalb jetzt ein nationales Rahmenwerk für Performance Management umgesetzt. Die Softwarelösung wird der britischen Regierung im Software-as-a-Service-Modell zur Verfügung gestellt.
ommunale Behörden sollen künftig effizienter arbeiten – dies ist das Ziel der Performance-Management-Initiative der britischen Regierung. Dafür sollte eine Infrastruktur etabliert werden, die die Performance der einzelnen Ämter bewertet. Aus diesen Informationen können dann Modelle und konkrete praktische Maßnahmen entwickelt werden, um die Arbeit der Behörden zu vereinfachen, Arbeitsprozesse zu vereinheitlichen, zu automatisieren und zu optimieren. Regelmäßige Auswertungen über die Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen, die der britischen Regierung elektronisch übermittelt werden, sollten das Gesamtkonzept abrunden. Eine Infrastruktur für hunderte, in ganz Großbritannien verteilte Behörden – ein Großprojekt, das zunächst unrealisierbar schien. Würde die Infrastruktur auf herkömmlichem Wege bereitgestellt, also Hardware und Software für jeden einzelnen Behördenstandort benötigt, kämen auf die Regierung überdimensionale Kosten zu und die Realisierung würde wohl Jahre dauern. Aufgrund des eng gesteckten Zeitrahmens sowie der hohen Anforderungen an die Sicherheit und die Verfügbarkeit entschied sich die britische Regierung für eine gehostete Lösung. Software als Service Der britische Software-Anbieter Aspiren und der Managed Service Provider NTT Europe Online legten ihr Angebot deshalb konsequent auf Hosting aus. Der Kunde muss keine neue Infrastruktur anschaffen, sondern greift über das Internet auf die Performance-Management-Applikation zu, die in einem Rechenzentrum von NTT Europe Online gehostet wird. Der Provider stellt mit einem Expertenteam die Verfügbarkeit rund um die Uhr sicher und garantiert individuelle Service Level. Die technologische Plattform ist je nach Bedarf skalierbar und besteht aus Windows-Servern, IBM-Hardware und einer MS SQL-Datenbank. Diese Art der Softwarebereitstellung hat Vorteile für die Behörden: Beim sogenannten Software-as-a-Service-Modell verbleibt die Software beim Anbieter, die Mitarbeiter des Kunden greifen über einen Browser auf die Funktionen zu. So lassen sich der lokale Installationsaufwand vermeiden, Funktionserweiterungen schnell und einfach verteilen sowie Software-Updates automatisiert durchführen. Zum anderen richten sich die Softwarekosten nach der tatsächlichen zeitlichen Nutzung, unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter. Starre Lizenzgebühren pro User, egal wann und wie intensiv dieser das Tool nutzt, gehören der Vergangenheit an. Die Nutzung des Browser hat den Vorteil, dass die späteren Anwender nur eine kurze Einweisung in die neuen Funktionen, aber keine aufwendige Schulung benötigen. An den Umgang mit ihrem Browser sind die Beamten gewöhnt, Akzeptanzprobleme bleiben deshalb aus.
Ehrgeizige Ziele Heute arbeiten Mitarbeiter in mehr als 400 kommunalen Behörden mit der Performance-Management-Software. Über sogenannte Scorecards erhalten sie detaillierte Informationen über die benötigten Prozesslaufzeiten, die nach verschiedenen Kriterien ausgewertet werden. Die Daten können so mit denen anderer Behörden, vorgegebenen Standards und Best Practices verglichen werden und nach möglichen Fehlerquellen sowie unnötigen Zeitfressern durchforstet werden. Übersichtliche Reports werden automatisch generiert, dabei nach vorgegebenen Regeln geprüft und elektronisch an die Projektverantwortlichen weitergeleitet. In offenen Diskussionsforen können sich Mitarbeiter Rat suchen und wertvolle Tipps weitergeben. Ein umfangreiches Wissensarchiv bringt das Know-how aller Behörden zusammen. Das umfangreiche Netzwerk wurde in nur zwölf Monaten Projektlaufzeit aufgebaut, weitere Behörden werden es in den nächsten Monaten ergänzen. »Dieses Projekt zeigt deutlich, dass die Einführung moderner IT-Lösungen im Rahmen von E-Government-Initiativen der öffentlichen Verwaltungen in kurzer Zeit möglich ist: Durch den gezielten Einsatz von onlinebasierten SaaS-Modellen können Projektlaufzeiten signifikant reduziert werden«, sagt Oliver Harmel, Direktor Sales und Marketing NTT Europe Online in Deutschland. »Die Lösung ist zudem so flexibel und skalierbar, dass die Erweiterung auf zusätzliche Behörden unkompliziert umsetzbar ist.« Ursula Kreuch _____________________________________________________________________ Ursula Kreuch ist Channel Marketing Manager bei NTT Europe Online
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