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Sichere virtuelle und reelle Transaktionen Welche Sicherheit verlangt die heutige Internetgesellschaft? Unisys hat weltweit die Sicherheitsbedenken der Menschen untersucht und verfügt mit »Secure Business Operations« über die richtige Strategie für einen sicheren und wettbewerbsfähigen Internetverkehr.
orbei sind die Tage, als sich der Handel mit den Transportwegen über Land, Luft und Wasser begnügte. Informationen, Ideen und Wissen werden heutzutage über das Internet vertrieben. Mit Second Life und anderen virtuellen Welten wächst ein paralleles Handelsuniversum heran. Die zukünftigen Vertriebsnetze im Internet beschleunigen nicht nur die Wertschöpfung, sondern insbesondere auch die damit verbundenen Probleme der Datensicherheit. Außerdem stellt sich für eine moderne Gesellschaft die Frage, wie sie allen die Datenautobahn zugänglich machen kann. Die Europäische Union versuchte zuletzt mit der im Jahre 2000 aufgestellten Lissabon-Agenda, eine gemeinsame Lösung für den europäischen Raum zu vereinbaren. Trotz der bisher enttäuschenden Umsetzung sind die für 2010 angestrebten Ziele der EU richtig: Das World Wide Web soll den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen und wissensbasierten Wirtschaft vorbereiten. Denn nur ein freier und sicherer Fluss von Waren, Dienstleistungen und Informationen schafft den Fortschritt. Vom Wissen aus dem Mittelalter profitieren Schon die portugiesischen Seefahrer des 15. Jahrhunderts erkannten im weltweiten Handel das evolutionäre Fortkommen der ganzen Gesellschaft. Der Blick über den »Tellerrand«, der Handel mit fremden Kulturen und nicht zuletzt der Austausch von Wissen machte die Portugiesen für beinahe 100 Jahre zur vorherrschenden Wirtschaftsmacht im Mittelmeerraum. Der Nachwelt überließen sie nicht nur einen hoch entwickelten Schiffsbau, sondern auch nautisches und geostrategisches Know-how. Entscheidend für den Erfolg der portugiesischen Seefahrer waren die geschützten Handelsrouten und das Vertrauen in die Handelspartner am anderen Ende der Welt. Dieses System des Vertrauens ist seit jeher der Kerngedanke des Handels, egal ob es sich um das prosperierende Venedig der Renaissance handelt oder um die historischen Märkte des Nahen Ostens. Nur wer sicher war, dass die Waren ihr Ziel erreichten und der Geschäftspartner nicht betrügen würde, vereinbarte Geschäfte weit weg. Fortschrittliche Regierungen, wie die im historischen Lissabon oder Venedig, erkannten das Potenzial und schufen die Rahmenbedingungen, um Handels- und Geldgeschäfte zu erleichtern und gleichzeitig diejenigen hart zu bestrafen, die betrogen. Damals wie heute benötigen die Handelswege den zuverlässigen Schutz vor Piraterie und Missbrauch. Das Internet als Herausforderung erkennen Besonders in unserer heutigen, weit vernetzen virtuellen Welt kann Betrug und Internetpiraterie in Sekunden einen immensen Schaden anrichten. Den staatlichen Verwaltungsstellen kommt eine zentrale Bedeutung zu. Sie schaffen die Infrastruktur, damit ein sicherer, anwenderfreundlicher und vertrauenswürdiger Handel und Informationsaustausch über das Web möglich wird. Dies allein muss das Ziel aller E-Government-Initiativen und -Programme sein. Je offener sich unsere Gesellschaft über das Internet austauscht, desto kosteneffektiver wird die vernetzte Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Verwaltungsstellen, der Wirtschaft und den Bürgern. Als verantwortungsbewusster Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie möchte Unisys diese Entwicklung nach Kräften unterstützen. Mit den internationalen Erfahrungen als weltweiter IT-Dienstleister und Lösungsanbieter sorgt das Unternehmen dafür, dass webbasierte Transaktionen im kommerziellen und öffentlichen Bereich immer sicherer werden. Damit soll das Vertrauen in den neuen Handelsweg Internet gestärkt werden. Denn Vertrauen ist die Basis für jeglichen Austausch. Unisys Security Index misst Sicherheitsbedenken Vertrauen ist eine psychologische Größe und daher nur schwer greifbar. Ärgerlich, denn der Erfolg von E-Government-Lösungen hängt wesentlich vom Vertrauen der Bürger ab. Mit der Studie »Trusted Enterprise« (TE) hat Unisys das Vertrauen untersucht, das Menschen weltweit in Unternehmen haben. Zudem hat Unisys mit der Studie »Unisys Security Survey and Index« ein Maß definiert, über das sich die Sicherheitsbedenken der Bürger ermitteln lassen. Für die Studie wurden weltweit über 13.000 Menschen nach ihren Ängsten befragt. Mit dem daraus ermittelten »Unisys Security Index« können Rückschlüsse auf Sicherheitsbedenken der Menschen gezogen werden. Sorgt sich beispielsweise jemand darum, dass seine privaten Daten durch die Informationstechnologie ausspioniert werden könnten, zeugt dies von einem geringen Vertrauen in die Sicherheitstechnologie moderner E-Government-Lösungen. Secure Business Operations gibt die nötige Sicherheit Um mit modernen E-Government-Lösungen Vertrauen und Sicherheit bei den Menschen zu schaffen, verfolgt Unisys die Strategie von Secure Business Operations. Secure Business Operations versetzt Unternehmen in die Lage, ihre geschäftlichen Transaktionen – seien sie in der physischen oder virtuellen Welt – so abzuwickeln, dass sie nicht von unerwünschten Dritten gestört oder verfolgt werden können. Zudem dürfen sich alle Beteiligten sicher sein, dass ihre IT-gestützten Systeme den höchstmöglichen Schutz vor Trojanern, Würmern oder Viren erhalten. Die modernen IT-Sicherheitssysteme erinnern dabei an die Schutzmechanismen aus dem Mittelalter: Was damals die Burgmauer war, ist heute die Firewall und so wie einst Pest- und Leprakranke in die Quarantäne geschickt wurden, so sorgen heute Antivirus-Programme für eine virenfreie IT-Umgebung. Gerade in der virtuellen Welt, die in Sekundenschnelle auch den letzten Winkel der Erde erreicht, ist die Sicherheit oberstes Gebot, damit Regierungen, Unternehmen und jeder einzelnen Bürger ohne Angst und mit ruhigem Gewissen das Tor zur weiten Welt des Internets sicher und geschützt durchschreiten kann. Dr. Roberto Tavano _____________________________________________________________________ Dr. Roberto Tavano, Sicherheitsexperte bei Unisys
Studie belegt: Deutschland geht auf Nummer sicher
Wenn es um die nationale, finanzielle, technologische und persönliche Sicherheit geht, haben die Deutschen in Europa die größten Sicherheitsbedenken. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland auf Rang fünf hinter Brasilien sowie den asiatischen Staaten Hongkong, Malaysia und Singapur. Dies ist das zentrale Ergebnis der weltweiten Studie »Unisys Security Survey and Index«, die Unisys gemeinsam mit dem US-amerikanischen Institut ICR (International Communications Research) durchgeführt hat. Für die Studie erkundigte man sich bei den Befragten beispielsweise nach ihren Bedenken, was die innere Sicherheit angeht oder wie viel Angst sie vor Epidemien haben, ob sie einen Kreditkartenmissbrauch befürchten oder wie sie die Internetsicherheit und den Schutz der persönlichen Daten einstufen. Insgesamt nahmen über 13.000 Menschen weltweit in 14 Ländern an der Studie teil. In den sieben europäischen Ländern Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Großbritannien und Deutschland wurden rund 6.500 Menschen telefonisch befragt, 942 davon in Deutschland. Unisys auf der Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz vertreten »Was das Thema Sicherheit angeht, sind wir Deutschen mehr sensibilisiert als die meisten anderen Nationen insbesondere im nationalen und persönlichen Bereich. Die Suche nach konkreten Antworten und Lösungen fällt uns allerdings nicht immer leicht«, sagt Dietrich Schmitt, Geschäftsführer der Unisys Deutschland GmbH. »Unisys ist ein Unternehmen, das auf beiden Seiten des Atlantiks seit vielen Jahren in vielen sicherheitsrelevanten Projekten große Erfahrung gesammelt hat. Diese Erkenntnisse haben sich auch in neuen Dienstleistungen und IT-Lösungen niedergeschlagen. So haben wir beispielsweise auf der ersten Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt mit dem Iris-Scanning eine biometrische Lösung präsentieren, die vor allem bei den Themen Personenschutz, Grenzschutz und Terrorbekämpfung wertvolle Dienste leisten kann.« Sicherheit ist Trumpf in Deutschland Für die Studie »Unisys Security Survey and Index« hat Unisys den »Unisys Security Index« definiert, der als Maß für die Sicherheitsbedenken von Verbrauchern dient. Der Unisys Security Index reicht von 0 bis 300, wobei 0 für »keine Bedenken« und 300 für »extreme Bedenken« steht. Auf dieser Skala erzielt Deutschland mit 160 den europäischen Spitzenwert – weltweit führend ist Brasilien mit einem Wert von 188. Selbst die USA haben mit einem Wert von 151 weniger Sicherheitsbedenken als die Deutschen und die geringsten Werte für den Unisys Security Index erzielen die Italiener mit 90 und die Franzosen mit 83. Der weltweite Durchschnittswert beträgt 134, der europaweite Mittelwert 116. Herunter gebrochen auf die vier Bereiche nationale, finanzielle, technologische und persönliche Sicherheit zeigt sich, dass sich die Menschen weltweit vor allem um ihre Finanzen Sorgen machen – der globale Financial Security Index erreicht 149. In Deutschland liegt der Financial Security Index bei 157 – in Hongkong wurde ein weltweiter Spitzenwert von 206 erreicht. Interessant ist der deutliche Unterschied zwischen der Angst, dass man Opfer eines Kreditkartenmissbrauchs wird und der Angst, dass man die eigenen Schulden nicht bezahlen kann. So befürchten 70 Prozent der Deutschen, dass jemand ihre Kreditkarte missbrauchen könnte, aber nur 30 Prozent machen sich Sorgen darüber, ob sie ihren eigenen finanziellen Verpflichtungen nachkommen können. Angst vor Epidemien und vor Missbrauch der eigenen Daten ist groß In Deutschland erreicht der National Security Index mit 167 den höchsten Wert und liegt damit noch vor den USA, für die ein Wert von 160 ermittelt wurde. Führend ist Brasilien mit einem National Security Index von 202, am sichersten fühlen sich die Franzosen mit einem Wert von 71. Vor allem die Angst vor Epidemien oder Pandemien ist bei den Deutschen groß – insgesamt 54 Prozent sind sehr besorgt darüber, dass wir von einer Seuche heimgesucht werden. In Ländern wie Frankreich sind es hingegen nur 21 Prozent und in den Niederlanden gar nur 15 Prozent. Weltweit erreicht Hongkong mit 215 den höchsten Security Index bei der Frage, ob man Angst vor einer Epidemie habe. Der deutsche Wert liegt bei 174 und die USA erzielt 142. Die geringsten Werte haben Neuseeland mit 103 sowie Frankreich mit 75 und die Niederlande mit 74. Was die eigene Person betrifft, äußerten sich über drei Viertel der befragten Deutschen sehr besorgt darüber, dass andere unerlaubten Zugriff auf persönliche Daten haben könnten und diese missbrauchen. Im europaweiten Vergleich fürchten sich davor im Durchschnitt nur etwa die Hälfte und in Italien sogar weniger als 30 Prozent der Bürger. Weltweit erzielt Hongkong mit einem Personal Security Index von 202 den Spitzenwert, gefolgt von Brasilien, Malaysia und Singapur. Der deutsche Personal Security Index liegt bei 160, am wenigsten Angst um die eigene Person oder die eigenen Daten machen sich Italiener und Franzosen mit einem Index von 80 beziehungsweise 77. Gefahr des Internets wird eher als gering eingestuft Am wenigsten Sicherheitsbedenken haben die Menschen beim Thema Technologie und dem Einsatz des Internets: Weltweit liegt der Internet Security Index bei 120 und in Deutschland bei 154. Angst vor einem Angriff mit Viren, Spyware und Spam haben 50 Prozent der befragten Deutschen, der europaweite Schnitt liegt bei 35 Prozent. Was die Sicherheit beim Einkauf oder den Bankgeschäften über das Internet angeht, äußerten sich 44 Prozent der Deutschen sehr besorgt. Außer Deutschland hat weltweit nur noch Brasilien einen Internet Security Index von über 150, am sichersten im Internet fühlen sich mit Werten von 64 beziehungsweise 81 erneut Italiener und Franzosen. »Unsere Studie zeigt, dass Sicherheit ein hohes Gut für die Menschen ist, das es zu schützen gilt«, sagt Dietrich Schmitt. »Mit dem Unisys Security Index haben wir ein Maß für wesentliche Elemente von Sicherheit, das aufzeigt, worüber und in welchem Umfang die Menschen besorgt sind. Das hilft auch, die Unterschiede auf beiden Seiten des Atlantiks besser zu verstehen und dient letztendlich auch dazu, passende Sicherheitskonzepte und -lösungen zu entwickeln.«
Über den
Unisys Security Index Weitere Informationen unter www.unisys.de oder www.unisys.com.
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