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Neue Optimierungslösung bringt Wide Area Network (WAN) auf Trab Performance-Probleme und mangelnde Transparenz meistern Mit Bandbreitenengpässen, instabilen Applikationen und fehlender Sicht auf den Datenverkehr war die Softlab Group mit den klassischen IT-Infrastruktur-Problemen europaweit positionierter Unternehmen konfrontiert. Als zudem die Implementierung neuer Applikationen anstand, entschied man sich bei dem Unternehmen der BMW Group für den Einsatz eines Netzwerkoptimierungssystems. Mit einer Lösung, die eine dynamische, anwendungsbezogene Bandbreitenoptimierung bietet, ist nicht nur die Performance geschäftskritischer Applikationen stets gewährleistet. Dank des Überblicks über den Datenverkehr konnte dem Service Provider zudem die Nichteinhaltung der Service Level Agreements nachgewiesen werden.
on der Beratung über die Implementierung bis hin zum Betrieb von IT-Lösungen bedient die Softlab Group die komplette IT-Wertschöpfungskette. Dabei setzt sich das IT-Beratungshaus aus vier Firmen zusammen: dem Kernunternehmen Softlab, dem SAP Beratungshaus Axentiv, dem Consulting-Unternehmen Nexolab mit dem Schwerpunkt Automotive sowie der Firma Entory mit Fokus auf Business Process Management für Finanzdienstleister. Die europaweit positionierte Softlab Group unterhält fünf Niederlassungen in Deutschland, zwei in der Schweiz (Zürich, Bern) und mit Wien und Birmingham jeweils eine in Österreich und Großbritannien. Zu den wichtigsten Applikationen für die rund 1.700 Mitarbeiter zählen SAP und das CRM-Programm Pivotal. Die Anwendungen werden auf den Servern im Rechenzentrum der Unternehmenszentrale in München gehostet und den Usern in den Niederlassungen per Citrix bereitgestellt. In Deutschland sind die einzelnen Standorte über ein MPLS-WAN verbunden. Das Firmennetz im Ausland läuft über Virtual Private Networks (VPNs). Vor dem Einsatz des Ipanema-Systems stand die Softlab Group vor einer Reihe von Problemen: So klagten die User in den Niederlassungen im Laufe der Zeit zunehmend über lange Wartezeiten beim Arbeiten mit den zentral gehosteten Applikationen. Zudem bot das vorhandene Netzwerkmanagementsystem keine ausreichende Transparenz über den WAN-Verkehr. Um eine kurzfristig anstehende Bandbreitenerweiterung für eine erfolgreiche Einführung von neuen zentralen Netzwerkservices zu ermöglichen, suchte das Beratungshaus nach einer schnellen und sicheren Lösung für ein applikationsstabilisierendes Bandbreitenmanagement. Joseph Finkl, IT-Verantwortlicher bei der Softlab Group, erinnert sich: »Zu unseren Hauptproblemen zählten die wiederholt bei Lastspitzen auftretenden Performance-Probleme der geschäftskritischen Applikationen, allen voran SAP und Pivotal. Außerdem bot das damalige WAN-Management-System keine Aufschlüsselung der Detail-Parameter, so dass uns nur allgemeine Auslastungsstatistiken zur Verfügung standen.« Hinzu kamen die bevorstehende Einrichtung weiterer zentraler Dienste wie einer Intranetplattform sowie die geplante Implementierung von VoIP, die die Bandbreiten-Situation zusätzlich verschlechtert hätten. Die Wahl fiel sehr rasch auf das Traffic Management-System von Ipanema. Aufgrund des Zeitdrucks wurden neben dieser Lösung keine anderen Optimierungssysteme getestet, da sich schnell abzeichnete, dass sie alle Bedürfnisse der Softlab Group erfüllte. So Finkl: »Bei Ipanema überzeugte uns sofort der zentrale Ansatz: Durch ihn verringert sich nicht nur der Administrationsaufwand erheblich, es lassen sich auch deutlich Kosten einsparen.« Die Ipanema-Lösung bietet eine dynamische, anwendungsbezogene Netzwerkoptimierung. Das System misst sekündlich und in Echtzeit den über das WAN laufenden Datenverkehr und gleicht ihn mit den vorhandenen Kapazitäten ab. Die Zuteilung der zur Verfügung stehenden Bandbreite erfolgt zentral auf Basis einer vorab getroffenen Priorisierung der Applikationen. Schrittweise Installation der Lösung Für die Implementierung der Traffic Management-Lösung nahm die Softlab Group das spezielle Ipanema Try and Buy Approach-Angebot in Anspruch: Das System wurde – zunächst nur probeweise – kostenlos implementiert und anhand verschiedener Erfolgskriterien getestet. Erst nachdem man sich bei der Softlab Group vollständig von seiner Effektivität überzeugt hatte, erfolgte der Vollausbau, der dann mit der Test-Version verrechnet wurde. In der Testphase kamen den Aspekten Transparenz und Performance-Optimierung die höchste Priorität zu. Daher wurde zunächst nur der reine Messmodus aktiviert. Er erfasst die über das Firmen-WAN laufenden Anwendungen und ihren Bandbreitenkonsum. Auf Basis dieser Daten erfolgte dann im zweiten Schritt die Performance-Optimierung. Dafür wurde zentral für das gesamte Netzwerk anhand weniger einfacher Regeln definiert, welche Anwendungen vor anderen Vorrang genießen. Der Erfolg zeigte sich unmittelbar: Auch ohne Erweiterung der Bandbreite ließen sich die Tageslastspitzen problemlos ausgleichen. Der komplette Rollout, der in Deutschland rund acht Wochen Zeit in Anspruch nahm, erfolgte ohne größere Schwierigkeiten. So erinnert sich Finkl: »Im Großen und Ganzen lief die Implementierung problemlos. Wir haben lediglich etwas Zeit benötigt, um uns bei der Definition der Services in die Ipanema-Denkweise einzufinden. So haben wir die Services anfangs zu filigran definiert und mussten dies später wieder relativieren. Aber nachdem wir erst einmal den Bogen heraus hatten, erfolgte der Rollout im Ausland umso schneller.« In Deutschland läuft das System seit Juli 2005 stabil. Im Anschluss daran begann die Implementierung im Ausland, die im September 2006 abgeschlossen werden konnte. Zentrale Steuerung und Überwachung der Datenströme Am Firmenhauptsitz in München befindet sich die zentrale Software-Komponente Ipanema Management Software Suite. Sie aggregiert die an den einzelnen Standorten sekündlich erfassten Messdaten und erlaubt den Netzwerkern die zentrale Steuerung und Überwachung des Systems. So können von hier aus problemlos weitere Mitarbeiter in das Netz integriert oder neue Applikationen implementiert werden. Hilfestellungen liefern hierfür detaillierte Reports, die Aufschluss über die Auslastung des Netzes geben und Prognosen über die Bandbreiten-Situation bei der Veränderung der Parameter erlauben. Die Überwachung des Datenverkehrs erleichtert das grafische Monitoring-Tool Maps: Es liefert eine komplette Sicht auf alle aktiven Datenströme und signalisiert mit Hilfe von Farben, wenn Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Die Administratoren können innerhalb des gesamten Firmen-WANs navigieren, einzelne Bereiche heranzoomen, bei Bedarf detaillierte Messdaten abrufen und Fehler mit wenigen Mausklicks beheben. Diese neu gewonnene Transparenz ermöglicht darüber hinaus eine präzise Kontrolle über die mit dem Service Provider vereinbarten Service Level Agreements. Finkl erläutert: »Die Ipanema-Lösung bringt uns eine echte Quality of Service, da wir die Leistungen des Service Providers überprüfen können. So konnten wir mit Hilfe des Systems nachweisen, dass Bandbreitenengpässe nur deshalb auftraten, weil der Provider nicht die vereinbarten Kapazitäten zur Verfügung gestellt hatte.« An den einzelnen Niederlassungen sowie der Firmenzentrale sind die Hardware-Komponenten des Ipanema-Systems installiert, die sogenannten ip/engines. Sie kommunizieren permanent miteinander und dienen so der Messung, Steuerung und Optimierung des Netzwerkverkehrs. Die Anzahl der Geräte ist abhängig von der Bedeutung des Standorts: Meist reicht eine ip/engine aus, lediglich die großen Niederlassungen in Deutschland und die ausländischen Standorte verfügen über zwei Geräte. Bei kleineren Filialen konnte auf die Installation ganz verzichtet werden. So ist der Standort Frankfurt ohne eigene ip/engine, da er von Ettlingen aus tele-optimiert wird. Resümee Bei der Softlab Group ist man mit der neuen Netzwerkoptimierung vollauf zufrieden. »Der Einsatz des Traffic Management Systems von Ipanema hat sich für uns voll bezahlt gemacht«, resümiert Finkl. »Wir haben damit nicht nur unsere beiden Hauptprobleme, die Performance-Schwächen der geschäftskritischen Applikationen und die fehlende Transparenz über den Datenverkehr, in den Griff bekommen, sondern auch noch Bandbreite eingespart. Das System hilft uns zudem bei der Kontrolle der Service Level Agreements und erleichtert uns die Planung der IT-Infrastruktur-Erweiterung.« n
VoIP über das WAN – ohne Kompromisse Von Dr. Gerhard Henke, Ipanema TechnologiesVoice over IP (VoIP), also die Sprachkommunikation mittels IP-Protokoll, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Obwohl in aller Munde, konnte sich die Technologie jedoch in großen Unternehmen bislang noch nicht recht durchsetzen. Das überrascht nicht, betrachtet man die Voraussetzungen für einen erfolgreichen VoIP-Einsatz im WAN. So ist VoIP aus Netzwerkperspektive sehr anspruchsvoll, da die Applikation nicht nur in Echtzeit laufen muss, sondern zudem der Verkehr in stark vermaschten Topologien fließt. Kleinste Performance-Einbußen in Form von Laufzeitschwankungen oder Paketverlusten bekommen die Nutzer sofort zu spüren, die an die hohe Qualität traditioneller Telefonie gewöhnt sind. Die verantwortlichen Netzwerkmanager müssen dabei nicht nur die Performance der Sprachanwendung selbst im Auge behalten, sondern auch deren negativen Einfluss auf die Leistung anderer geschäftskritischer Applikationen wie SAP oder Citrix. Als Lösung bieten Service Provider den Kauf fest zugeordneter Service-Klassen über ein MPLS-Netzwerk an. So tauschen Netzwerkmanager im Wesentlichen zwei physikalische Netzwerke gegen zwei – und bei weiteren Service-Klassen gegen mehrere – virtuelle Netze. Dieser Ansatz schützt die Performance anderer Applikationen vor Störungen durch den VoIP-Datenfluss ebenso wie er die einwandfreie Qualität der IP-Telefonie selbst garantiert. Hierfür bedarf es jedoch guter Vorbereitung, wie etwa:
Dieses Vorgehen führt üblicherweise zu einer Überdimensionierung der Bandbreite, die wegen des Aufpreises für fest zugeordnete Service-Klassen die Gesamtkosten des VoIP-Einsatzes in die Höhe schnellen lässt. Das stellt den ursprünglichen Vorteil der IP-basierten Telefonie, nämlich die geringen Kosten, in Frage. Außerdem enthalten die Leistungspakete der fest zugeordneten Service-Klassen meist keinerlei Tools zur Fehlerbehebung, mit denen die Netzwerkmanager Qualitätseinbußen erkennen und schnell beheben könnten. Was also ist den Netzwerkverantwortlichen zu raten? Macht es Sinn, auf die Einführung von VoIP über das WAN ganz zu verzichten oder sie zumindest aufzuschieben? Oder sollte man in den sauren Apfel beißen und die hohen Kosten und Probleme der Technologie akzeptieren? Einen Ausweg bietet der Einsatz von Application Traffic Management-Systemen, die vermaschten Datenverkehr in Echtzeit optimieren. Diese Technologie weist die passende Bandbreite dynamisch zu und garantiert so die Performance von kritischen Applikationen wie VoIP, ohne dafür Bandbreite fest zuordnen zu müssen. Zusätzlich bietet sie Indikatoren für die Sprachqualität wie den Mean Opinion Score (MOS). Dieser ermöglicht die Fehlererkennung, -ursachensuche und -behebung in Echtzeit, bevor sich ein Problem negativ auf das gesamte Netzwerk auswirken kann. Application Traffic Management-Systeme wie das von Ipanema Technologies, ermöglichen es Netzwerkmanagern, die VoIP-Technologie einfach und kosteneffizient über das gemeinsame WAN einzuführen. Unter diesen Umständen macht es durchaus Sinn, ernsthaft über den Einsatz von VoIP nachzudenken, da keine Kompromisse bei Kosten oder Performance-Management erforderlich sind.
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