20080102m Trapeze WLAN von Hotspot bis Messehalle

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Von Hotspot bis Messehalle – sicher, schnell und einfach zu managen

Wireless LAN der modernen Art

Die Koelnmesse wollte eine drahtlose Vernetzung des gesamten Messegeländes. Eine zentrale Lösung für die unterschiedlichen Anforderungen der Netcologne war gefordert. Das WLAN sollte zukunftssicher und hoch skalierbar sein, schnelles Roaming und ein zentrales Management zulassen, hohe Sicherheitsstandards, Multi-SSID (Multiservice-Möglichkeit), Voice-over-IP-Integration beziehungsweise VoWLAN bereitstellen, natürlich bei maximaler Ausfallsicherheit.

 

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o vielfältig wie das Service-Angebot von Netcologne, so flexibel sollte auch die angestrebte Wireless LAN-Lösung für die verschiedensten Aufgabenstellungen sein. Neben der vollständig drahtlosen Vernetzung der Koelnmesse und des Eurogress Aachen wollte Netcologne etliche weitere Drahtlos-Projekte realisieren. Dazu gehörten die Installation von Hotspots für die Stadt Köln zum kostenlosen Abrufen von Touristeninformationen sowie im Beach Club Otto Maigler See für problemloses Internetsurfen, das WLAN im RheinEnergieStadion für einen modernen Fotografen-Service, die Ausstattung von Hotels, der Expo XXI (Expocentre Köln), der Kolpinghäuser und für den besonderen Patientenservice im Marienhospital Bonn. Besondere Anforderungen stellen auch Projekte wie die WLAN-Vernetzung im spätgotischen Gürzenich (kölnkongress) und die VoIP-Umsetzung in diversen Unternehmen, vornehmlich im Bereich Lager und Logistik.

Das größte Projekt

Das erste und auch größte WLAN-Projekt war die drahtlose Vernetzung des gesamten Messegeländes der Koelnmesse zur Nutzung für Mitarbeiter, Aussteller und Besucher. Die Koelnmesse ist Weltleitmesse für 25 Branchen mit mehr als 60 Messen und Ausstellungen und rund 2.000 Kongressen im Jahr. Etwa 43.000 Unternehmen aus 120 Ländern stellen hier aus, 2,2 Millionen Einkäufer aus 200 Ländern sind im Laufe eines Jahres auf der Koelnmesse zu Gast. »Die Investition in ein flächendeckendes WLAN sollte das Serviceangebot für die Kunden der Koelnmesse verbessern und zugleich zukunftssicher angelegt sein«, so Ivan Andric, Leiter Systemberatung bei Netcologne. »Wir wollten also eine hoch skalierbare Lösung, weil man davon ausgehen konnte, dass sich der Kreis der WLAN-Nutzer auf Messen in den nächsten Jahren vervielfachen würde.« Innerhalb des Geländes sind exzellentes Roamingverhalten und wegen der Größe auch ein zentrales Management des WLANs unverzichtbar. Zugleich sollte es Multi-SSIDs (Multi-Services) ermöglichen, also die gemeinsame Netz-, aber in sich getrennte Nutzung von unterschiedlichen Services für Gäste, Messegesellschaft, Dienstleister. Für die Gäste der Messe und Kongresszentren wurde die Zuspielung lokaler Informationen geplant. Standortbezogen, also pro Messehalle/Raum, sollten diese auf aktuelle News über Veranstaltungen und ähnliches zugreifen können. Selbstverständlich musste das WLAN auch die Voice-over-IP-Integration beziehungsweise VoWLAN liefern und zugleich hoch ausfallsicher und kostengünstig integriert werden. Andric weiter: »Mit der gleichen Infrastruktur wollten wir unsere verschiedenen Projekte, wie die städtischen und privaten Hotspots, die WLAN-Vernetzung von Kongresszentren, in Hotels, Kliniken und Unternehmen realisieren.«

Die Lösung

Um alle Anforderungen von Netcologne zu erfüllen, haben sich die Verantwortlichen gemeinsam mit ihrem Systemhaus TGS Telonic GmbH für ein flächendeckendes WLAN von Trapeze Networks entschieden. Die Smart-Mobile-Lösung deckt alle Erfordernisse kostengünstig, sicher und vollständig ab. Netcologne hat sich das innovative Sortiment des jungen Anbieters Trapeze Networks zunutze gemacht. »Eine gute Entscheidung«, meint Ulrich Dibbert, Account Manager von TGS Telonic, »denn Trapeze bietet heute die sicherste und zugleich performanteste Lösung auf dem WLAN-Markt.«

 

Netcologne hat aktuell rund 600 Mobility Points (Access Points) im Einsatz. Diese werden über zurzeit elf MX-400 Switches (Controller) gemanagt. Die Switches sind zentral im Rechenzentrum von Netcologne installiert, wo auch das Management über Ringmaster stattfindet. Über diese Toolsuite von Trapeze Smart Mobile werden die gesamten WLAN-Netzwerke gesteuert und überwacht. Ringmaster bietet dem IT-Manager sämtliche Möglichkeiten zum Planen, Konfigurieren, Überwachen und Optimieren seines WLANs. »Die funktionsstarke 3D-Planung ermöglicht uns eine virtuelle Standort- und Kapazitätsplanung und vereinfacht so den gesamten Aufbau eines Netzwerkes«, erläutert Andric, Projektleiter der WLAN-Installation. »Der Ringmaster Netzwerkplan wird für die einfache Konfiguration der Dienste und Sicherheitsrichtlinien genutzt. Mit seinen umfassenden Berichts-Tools können wir außerdem die Netzwerkleistung messen und Nutzungstrends verfolgen. Im Hintergrund läuft der sogenannte Scanning-Modus, der Rogues und Störungen aufspürt und uns sofort alarmiert«, so Andric weiter. Die Smart-Mobile-Lösung von Trapeze leistet zudem viel in Sachen Ausfallsicherheit. Jeweils vier Mobility Points (MP) können sich gegenseitig vertreten und alle MPs sind auf jeweils zwei Switches zugeordnet, die sofort den geforderten Dienst übernehmen. Ringmaster wiederum meldet unverzüglich jede Störung, die so lokalisiert und sogleich behoben werden kann. Smart Mobile sieht klare Berechtigungskonzepte und die Zuweisung eigener VLANs vor (identity based networking). Moderne Verschlüsselung, gesicherte Zugänge und die Priorisierung der Dienste (beispielsweise VoIP oder SAP-Anwendungen) wurden selbstverständlich umgesetzt.

Die Ergebnisse

Die Besucher im WLAN der Koelnmesse können einfach drahtlos die angebotenen Dienste nutzen und haben sich erwartungsgemäß vervielfacht. Waren es im Zeitraum September bis Dezember 2004 (nach der Einführung des Trapeze WLANs) nur 2.341 Anwender, so haben sie sich mit 23.609 in 2005 und bereits 85.812 in 2006 mehr als verzehnfacht. 2007 rechnet Netcologne mit 120.000 Usern. Auch die intensive parallele Nutzung des WLANs während der Messeveranstaltungen wird mit Smart Mobile problemlos abgewickelt: Bis zu 2.000 User täglich, davon bis zu 500 gleichzeitig, befinden sich drahtlos im Netz der Koelnmesse. Dabei sind Multi-SSIDs möglich, also die Nutzung unterschiedlicher Services. Verwaltung der Messegesellschaft, Dienstleister wie Caterer (und deren Kassensysteme) sowie Besucher der Messen arbeiten zwar in ein und demselben Netz, tangieren sich aber keineswegs. Durch das exzellente Roamingverhalten der Smart-Mobile-Lösung können sich die Anwender völlig frei über das Messegelände bewegen und beispielsweise VoWLAN lückenlos nutzen. Mit geringeren Massenanforderungen aber gleichsam problemlos laufen auch alle anderen WLAN-Installationen der Netcologne. Im 1447 eröffneten Gürzenich wurden beispielsweise kleine Antennen, welche die Funksignale an gut versteckte Mobility Points weiterleiten, in individueller Wandfarbe lackiert. Anders als bei drahtgebundenen Netzwerken bleibt so das wunderschöne historische Ambiente vollständig erhalten.

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DAS UNTERNEHM EN

Netcologne betreibt als regionale Telekommunikationsgesellschaft im Wirtschaftsraum Köln/Bonn/Aachen seit 1994 ein eigenes Telekommunikationsnetz und ist zugleich Full-Service-Anbieter in allen Bereichen der Kommunikation, also für Sprache, Daten und Internet. Als 100-prozentige Tochter der GEW Köln AG und mit 9,21 Millionen Euro Stammkapital versorgt Netcologne nicht nur die Koelnmesse mit ihren Diensten, sondern auch rund 326.000 Telefon- und Internetkunden mit Telefondiensten, Online-Diensten/Internet, Kabel-TV, Übertragungswegen, Corporate Networks, Datenservices und maßgeschneiderten Telekommunikationslösungen. Netcologne beschäftigt knapp 700 Mitarbeiter, die rund 11,7 Millionen Gesprächsminuten pro Tag »abwickeln« und ein Netz von etwa 2.245 km Glasfaserkabel und 2.200 km Kupferkabel (das entspricht rund 225.000 Faserkilometern) betreiben.

 

 
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