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Zukünftige Herausforderungen in der Personalplanung Talentmanagement In Zeiten der Globalisierung, des immer schnelleren Wandels und der steigenden Konkurrenz aus dem Ausland, wird es für Unternehmen zusehends schwieriger, ihre besten Mitarbeiter zu halten. Es gilt, die Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen und sie gezielt zu fördern.
ine andere Herausforderung ergibt sich, wenn Mitarbeiter das Unternehmen aufgrund von Krankheit, Schwangerschaft, Umorientierung oder Pensionierung verlassen. Hier verliert das Unternehmen nicht nur eine wertvolle Persönlichkeit, sondern auch einen wichtigen Wissensträger. Die Aufgabe besteht darin, diese Lücken zu schließen und geeignete Mitarbeiter für die frei gewordenen Schlüsselpositionen zu rekrutieren. Zudem sollte man Wert auf die Erfahrungen und Kenntnisse der älteren Arbeitnehmer legen und so früh wie möglich den jüngeren, aufstrebenden Mitarbeitern dieses Wissen vermitteln. Doch kennen Personalverantwortliche die Fähigkeiten all ihrer Mitarbeiter in ihrem Unternehmen, deren Kontaktmöglichkeiten und ihre Sozialkompetenz? Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sind genau diese Aspekte ein wichtiges Kriterium für den Erfolg eines Unternehmens. Den Überblick gewinnen und behalten Gerade in großen Unternehmen ist es schwierig, einen strukturierten Überblick über die Fähigkeiten oder auch Talente der Mitarbeiter zu behalten. Nach einer Studie der BCG und der Europäischen Vereinigung für Personalführung (EAPM), ist jedoch gerade das Management von Talenten ein sehr wichtiger Aspekt, den man in Zukunft berücksichtigen sollte, um wettbewerbsfähig zu sein. Dies ermittelte eine Studie in 27 Ländern mit 1355 Führungskräften. Insgesamt ergaben sich fünf wichtige Felder, die zukünftig in der Personalarbeit eine große Rolle spielen werden. Neben dem Management von Talenten wurden als weitere Herausforderungen das Management von Demographie, die Lernende Organisation, das Management von Work-Life-Balance sowie das Management von Veränderungen und kultureller Transformation genannt. Darüber hinaus sind Mitarbeiter nicht mehr so eng mit dem Unternehmen verbunden, wie sie es früher einmal waren. Unternehmen tun gut daran, solche Mitarbeiter zu identifizieren, die über spezielles Wissen an Schlüsselpositionen verfügen. Denn diese Mitarbeiter verfügen über signifikantes Wissen, auf welches das Unternehmen im Tagesgeschäft angewiesen ist. Dies kann beispielsweise spezielles technisches Know-how sein, Wissen über bestimmte Prozessabläufe oder auch Kundenbeziehungen. Denn sind diese Personen und Positionen erst einmal bekannt, ist es leichter, die Stellen wieder neu zu besetzen. Es empfiehlt sich, Mitarbeiter gezielt auf diese Schlüsselpositionen vorzubereiten und zu qualifizieren. Demzufolge liegt es in der Hand der Personalverantwortlichen, entsprechende Maßnahmen zu treffen, um das Wissen im Unternehmen zu halten. Strukturierte und übersichtliche Visualisierung als Schlüssel zum Erfolg Damit Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit behalten, gilt es heraus zu finden, welche Talente im eigenen Unternehmen schlummern, welches die relevanten Wissensträger sind und welche Mitarbeiter aufgrund ihres Alters das Unternehmen verlassen werden. Mit dem OrgPublisher von Aquire ist es möglich, diese Daten strukturiert und übersichtlich aufzubereiten. Man kann personenbezogene Daten aus verschiedenen Datenquellen zusammenführen und sie entsprechend visualisieren. Dies geschieht anhand von übersichtlichen Organigrammen, die veranschaulichen, welche Position ein Mitarbeiter innehat. Zudem geben sie Auskunft über persönliche Informationen, die für die Förderung des Mitarbeiters, die Planung eines neuen Projekts oder eine Stellenneubesetzung benötigt werden. Auf diese Weise erhält man schnell zuverlässige, aussagekräftige personenbezogene Berichte und Organigramme, zum Beispiel anhand einer anschaulichen Baumstruktur oder in Form von Listen. Entscheider haben somit wichtige Schlüsselpositionen und Informationen, beispielsweise zum Weggang eines Mitarbeiters, buchstäblich »vor Augen« und können sich gezielt um einen Nachfolger kümmern. Hier sollten neben dem fachlichen Know-how auch die soziale Kompetenz eines Mitarbeiters berücksichtigt werden sowie die Wünsche und Ziele des Einzelnen. Dies vereinfacht die Einsatzplanung und Förderung der jeweiligen Fähigkeiten eines Mitarbeiters und liefert dem Unternehmen eine strukturierte Übersicht über Kenntnisse und Kompetenzen der Belegschaft. Da es sich um sensible Daten handelt, ist der Zugriff auf diese personenbezogenen Informationen nur autorisierten Mitarbeitern möglich, wie etwa Personalverantwortlichen oder Führungskräften. Dies gewährleistet den geforderten Datenschutz und beugt möglichem Datenmissbrauch vor. Talente fördern und motivieren Hier eignet sich das Anlegen eines Talentpools. Beispielsweise bei einem neuen Projekt, wird zuerst eine Übersicht erstellt, um zu visualisieren, was die vorhandenen Mitarbeiter an Know-how und Talent mitbringen, bevor die Position extern ausgeschrieben wird. Im nächsten Schritt sollten die Führungskräfte oder Projektleiter, gerade in Bezug auf die Projektarbeit, die hierfür passenden Mitarbeiter auswählen. Denn erst wenn alle Rollen im Projekt optimal besetzt sind, wird ein effektiver Projektablauf erzielt. Dabei kann auf den Erfahrungsschatz der älteren Mitarbeiter zurückgegriffen und in Projekten an jüngere Mitarbeiter weitergegeben werden. Dies steigert das Wir-Gefühl und somit die Mitarbeitermotivation. Das Unternehmen sollte nicht nur für seine Kunden attraktiv sein, sondern auch für seine Mitarbeiter. Neben Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen und angemessener Vergütung spielt die Wertschätzung der Arbeit eine große Rolle. Im letzten Schritt ist es wichtig, die jetzt bekannten Talente an das Unternehmen zu binden und sie gezielt zu fördern. Denn ein gut strukturierter und übersichtlicher Talentpool nützt nichts, wenn sich die Mitarbeiter umorientieren und zu anderen Unternehmen wechseln. Unternehmen aller Branchen werden in den nächsten Jahren von dem demografischen Wandel betroffen sein und sich dem Talentmanagement widmen müssen. Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg eines Unternehmens sind zufriedene Mitarbeiter. Erkennt man ihre Talente und setzt sie ihren Wünschen und Zielen entsprechend ein, steigt auch die Motivation. Das Ziel ist, Talente entsprechend zu fördern, Prozesse durch gezielte Einsatzplanung zu optimieren und auf die Erfahrungswerte der älteren Arbeitnehmer zurück zu greifen. Somit sind Unternehmen auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet. Andrew Simmons _____________________________________________________________________ Andrew Simmons, Vice President, International Sales bei Aquire
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