2080102za Thinprint Datev Druckservice

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PCL-Treiberentwicklung für Druckdatenströme

Gewohnt guter Druckservice der Datev

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte können, unabhängig vom jetzigen oder zukünftigen Betriebssystem, problemlos ihre Druckaufträge an die Datev schicken – dort weiterverarbeiten, drucken, kuvertieren und verschicken lassen.

 

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ür die Datev eG hat Thinprint einen Druckertreiber entwickelt, der sowohl unter Windows Vista wie unter vorherigen Versionen des Betriebssystems lauffähig ist. Er wird bei den Kunden der Datev – Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte – vor Ort eingesetzt und überträgt seinen Druckoutput in das Datev–Rechenzentrum, wo die Druckaufträge mittels Datev-eigener Tools weiterverarbeitet, gedruckt, kuvertiert und anschließend an die Kunden ausgeliefert werden. Der Vorteil für die Anwender: Sie können unabhängig von kommenden Betriebssystem-Umstellungen problemlos weiterdrucken – und ebenso unabhängig von der geschäftskritischen Druckfunktionalität der Datev-Anwendung entscheiden, ob und wann sie auf ein neueres Windows-System updaten wollen.

 »Never change a running system«, heißt es gerade in IT-Angelegenheiten oft. Doch nun kommt auch für deutsche Steuerkanzleien – wie im Grunde für alle Unternehmen überall, die Microsoft-Produkte einsetzen – in absehbarer Zeit der Tag, an dem sie sich vom gewohnten XP-Betriebssystem verabschieden und das neue Windows Vista installieren werden. Damit zehntausende deutsche Kanzleien ihre Dokumente aus den Datev-Anwendungen auch künftig ohne Probleme im Datev-Rechenzentrum (RZ) ausdrucken lassen können, hat das Nürnberger Unternehmen ihnen im Januar 2007 einen neuen RZ-Druckertreiber zur Verfügung gestellt. Entwickelt wurde das Spezial-Tool von den Treiber-Experten der Thinprint GmbH, einem Anbieter für Druckdaten-Management in verteilten Umgebungen.

Der Hintergrund: Die Datev-Anwendungen haben spezielle fachliche Anforderungen an den Datev-RZ-Druckertreiber, was die Farbauswahl, den Druck »grau auf grau«, bestimmte Raster und Schriftpositionen angeht. Auch seitens des RZ-Druckprozesses existieren fachliche Anforderungen, um die Integration in den Druckprozess zu gewährleisten. Unter Windows XP, Professionell & Co konnte der bestehende Treiber noch angepasst werden, so dass alle Dokument-Typen an den eingesetzten Xerox Druckern im Rechenzentrum in hochwertiger Form ausgedruckt werden konnten.

Adäquate Druckaufbereitung unabhängig vom Betriebssystem

Mit Vista aber werden die Karten nun neu gemischt, denn die bisher eingesetzte, ursprünglich für Windows 98 entwickelte Treibersoftware reicht für eine adäquate Druckaufbereitung unter dem neuen Betriebssystem nicht mehr aus. Die Steuerberater haben zwar auch die Möglichkeit, ihre Auswertungen bei sich vor Ort auszudrucken, doch ein großer Teil nutzt die komfortableren Printdienstleistungen des Datev-Rechenzentrums und schickt seine Druckdatenströme nach Nürnberg, wo sie auf modernsten Geräten ausgegeben und konfektioniert werden.

Um auch künftig den gewünschten Druckservice bieten zu können, musste also ein neuer Treiber her. Die Datev machte sich auf die Suche nach einem Anbieter, der über das notwendige Know-how bei der Entwicklung entsprechender Software verfügt. Nach der Sichtung einiger Hersteller kam es auf der CeBIT 2005 zum ersten Zusammentreffen mit den Fachleuten von Thinprint. Deren Professionalität überzeugte, denn durch ihre langjährigen Arbeiten im Bereich des DRIVER FREE PRINTING sind die Berliner auch im Bereich der Treiberwelt zuhause wie nur wenige andere. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte und so fiel die Wahl nicht schwer.

Thinprint-Treiber federt den Wechsel auf Windows Vista ab

»Wir wollten schon frühzeitig ein entsprechendes Tool zur Verfügung stellen«, erklärt Peter Busch, Gruppenleiter Softwarentwicklung für die Druckausgabesteuerung bei der Datev eG, »und unseren Kunden einen Treiber zur Verfügung stellen, der sowohl unter Vista als auch unter älteren Windows-Version problemlos funktioniert. Keine Stichtagsumstellung also, sondern ein frühzeitiges Vorbereiten auf den Wechsel. Wenn dann die Mitglieder ab Herbst 2007 in neue PCs investieren, auf denen Vista vorinstalliert ist, sind sie in punkto Druckfähigkeit unter Vista schon vorbereitet und können ohne Bruchstelle weiter mit den Rechenzentrums-Druckern kommunizieren.

14 Millionen Seiten pro Jahr

Für Charlotte Künzell, General Manager bei Thinprint, stellte die Treiber-Entwicklung eine besondere Herausforderung dar. »Der alte Kernel-Mode-Treiber kann unter Vista nun endgültig nicht mehr installiert werden«, erklärt sie. Es brauchte für diesen Zweck einen User-Mode-Treiber mit ganz speziellen Anforderungen, denn auf die Druckerstraßen senden jährlich zehntausende Datev-Anwender bis zu 14 Millionen Seiten. Innerhalb einiger Monaten entwickelte ein Thinprint Team diesen Druckertreiber auf PCL5-Basis, der – nach Installation bei den Anwendern vor Ort – dafür sorgt, dass deren Druckaufträge aus den Datev-Applikationen wie bisher an den Dienstleister geschickt und dort problemlos verarbeitet werden können. Da der RZ-Druckertreiber mit PCL5-Datenströmen arbeitet, werden die vom Anwender kommenden Farbinformation vor dem Druck in Graustufen umgesetzt. Der Treiber stellt den Datenstrom in Form einer eindeutigen temporären Datei bereit und aktiviert die Datev-Software über eine zentrale Kommunikationsschnittstelle zur Übernahme der Druckdaten.

85 Prozent der Aufträge kommen dabei aus der Steueranwendung. Wer weiß, wie diffizil die Formulare für Einkommensteuer-Erklärungen, Umsatzsteuervoranmeldungen usw. hinsichtlich Zeilenformatierung, Farbgebung und genauer Positionierung aufgebaut und reglementiert sind, bekommt ein ungefähres Bild davon, was es heißt, sie Windows-Versions-unabhängig von jedem PC eines Steuerberaters im immer gleichen Erscheinungsbild auf den Xerox-Druckern im Datev-Rechenzentrum auszudrucken. Dem neuen Treiber gelingt aber nicht nur dies; er sorgt zusätzlich dafür, dass auch MS Office-Dokumente, Lohn-Unterlagen, Mandantenbriefe, Bilanzen etc. als korrekte Druckdatenströme übermittelt werden.

42.000 Mal ausgeliefert

Im Januar 2007 verschickte die Datev rund 42.000 CDs beziehungsweise DVDs mit dem neuen Treiber an ihre Kunden, ein Update folgte Anfang Februar und künftig soll das Tool im Download zur Verfügung stehen. Die Zahl der Anwender ist dabei noch höher anzusetzen, da der Treiber in den Kanzleien an mehreren Arbeitplätzen installiert sein kann. »Wer die Software sofort installierte, konnten wir nicht nachprüfen, da die Installation keine Pflicht, sondern ein vorsorglicher Service der Datev an ihre Kunden ist«, sagt Peter Busch.

Bei Thinprint jedenfalls wurde vorsorglich ein Support-Team in Alarmbereitschaft gesetzt, um etwaige Schwierigkeiten beim Treiber-Betrieb sofort auszumerzen – bislang hatten die Kollegen/innen in Berlin-Moabit jedoch wenig zu tun. Startschwierigkeiten wie die Positionierung von Fonts und der Einsatz von Tabulatoren konnten dank schneller und kompetenter Reaktion des Supports umgehend behoben werden. »Mit der Unterstützung durch Thinprint sind wir mehr als zufrieden, jederzeit hatten wir einen kompetenten Ansprechpartner am Telefon.«

Frank Zscheile

 

Das Unternehmen

Die Datev eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren Mandanten. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Organisation und Planung. Mit derzeit rund 39.000 Mitgliedern, rund 5.400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 585 Millionen Euro im Jahr 2006 zählt die 1966 gegründete Datev zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern nicht nur in Deutschland.

 

 

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