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Pflege und Verwaltung mobiler Geräte Wildwuchs hat keine Chance Ista, das weltweit führende Unternehmen für die Erfassung und Abrechnung von Energieverbrauchen in Haushalten, verwaltet seinen kompletten Pool an mobilen Erfassungsgeräten mit Afaria von Sybase iAnywhere. Weil eine manuelle Pflege und Verwaltung aufgrund der hohen Anzahl der Geräte und der großräumigen Verteilung der Niederlassungen zu zeitaufwendig und umständlich wäre, brauchte Ista eine intelligente Software-Lösung für das Gerätemanagement.
sta ist das weltweit führende Unternehmen für die verbrauchsgerechte Erfassung und Abrechnung von Energie, Wasser und Hausnebenkosten. Durch die Integration von Produkt und Dienstleistung bietet das Unternehmen Service-Leistungen aus einer Hand. Die Angebote für Hausverwalter, Hauseigentümer oder Energieversorgungsunternehmen reichen von der Lieferung und Installation von Messgeräten über die Verbrauchserfassung bis hin zur verbrauchsgerechten Abrechnung. In Deutschland ist Ista mit 19 Niederlassungen vertreten. Zur Erfassung der Verbrauchsstände setzt Ista eigene Messgeräte ein. Diese werden von den Ista-Mitarbeitern direkt beim Verbraucher zu Hause, etwa am Heizkörper oder an der Hauptwasserleitung, installiert. Bei Mehrfamilienhäusern ist auch der Einbau eines Auslesegerätes an einem zentralen, frei zugänglichen Ort im Haus möglich. Dabei werden die einzelnen Verbrauchsstände von den Messgeräten in den Wohnungen per Funk an ein zentrales Auslesegerät gesendet und können abgelesen werden, ohne dass ein Ista-Mitarbeiter in die Wohnung kommen muss.
Ista beschäftigt zur Ablesung der Verbrauchsstände speziell geschulte, freiberufliche Mitarbeiter – die sogenannten Ista Service Partner (iSP). Diese sind mit mobilen Ablesegeräten ausgerüstet. Auf den PDAs befindet sich eine mobile CRM-Datenbank, in der die jeweilige Verbrauchsart und -menge kundenspezifisch verarbeitet wird. Die Verbrauchsdaten werden elektronisch – entweder per Infrarot- oder Bluetooth-Schnittstelle – vom Messgerät auf den PDA übertragen. Zu Ablesefehlern, beispielsweise durch die manuelle, papierbasierte Erfassung von Verbrauchsständen, kann es somit nicht kommen. Bisher nutzte Ista PDAs mit proprietärem Betriebssystem, die manuell gepflegt werden mussten. Für Einstellungen, beispielsweise von Netzwerkverbindungen zur Zentrale, für das Aufspielen von Software-Updates oder bei technischen Problemen mit den Geräten mussten die Mitarbeiter persönlich in ihre Niederlassung vor Ort kommen. Das war zeitaufwendig und umständlich, sowohl für die ablesenden Mitarbeiter als auch für die IT. »Die Ableser mussten regelmäßig zu uns kommen, um Software-Updates und Patches aufspielen und Einstellungen vornehmen zu lassen. Das brachte nicht nur für uns zeitraubende, oft redundante Arbeitsschritte mit sich. Dieser Prozess kostete auch für die Angestellten wertvolle Zeit und war dementsprechend unbeliebt«, erinnert sich Claus Horstmann, Mitarbeiter im Team MDE Servicedesk bei Ista. Horstmann und sein Team sind für die Verwaltung und Pflege der Ablesegeräte zuständig. »Die Situation war irgendwann nicht mehr tragbar. Es war kaum möglich, den Überblick zu behalten, welches Gerät von wem, wie und mit welchen Einstellungen genutzt wird. Kleinere Bugs und Defekte am Gerät blieben häufig über längere Zeit unbemerkt«, so Horstmann weiter. 2.000 mobile Geräte werden nun zentral verwaltet
Claus Horstmann und sein Team verwalten nun den kompletten Gerätepool mit Afaria von Sybase iAnywhere. Afaria, eine Komponente der Information Anywhere Suite von Sybase iAnywhere, steht für effizientes Management, maximale Sicherheit und optimalen Datenschutz. Zeit gespart und Sicherheit gewonnen Claus Horstmann und sein Team nutzen das Mobile Device Management auf einem Windows 2003 basierten Server. Über den Afaria Inventory Manager erhalten die IT-Verantwortlichen Einblick in die auf den Ablesegeräten gespeicherten Daten, Speicherkapazitäten und Laufzeiten. Mit Hilfe des Configuration Managers stellen die Mitarbeiter in der IT sicher, dass die jeweilige Geräte- und Systemkonfiguration korrekt ist. Dabei werden beispielsweise Grundeinstellungen wie Datum, Uhrzeit, Zeitzone sowie das Installieren und Ersetzten von Zertifikaten und die Konfiguration der DFÜ- und Netzwerkverbindungen vorgenommen. Wenn nötig, forcieren sie bestimmte Verbindungseinstellungen. Mit Hilfe des Afaria Sessions Managers werden die Prozesse automatisch, serverseitig abgearbeitet, ohne dass das MDE Servicedesk Team eingreifen muss.
Der Datenabgleich der mobilen CRM-Datenbank auf den Handhelds mit dem zentralen Oracle 10g-basierten CRM-System im Backend erfolgt über eine stationäre, mit 1024 Bit verschlüsselte Internetverbindung vom Arbeitsplatz der Mitarbeiter. Dabei sendet eine von Ista eigenentwickelte Softwareschnittstelle auch die Aufträge für die nächsten Tage auf das Gerät des jeweiligen Ista-Mitarbeiters. »Durch Afaria haben wir für jedes Gerät den kompletten Lebenszyklus im Blick. Einstellungen lassen sich bequem aus der Ferne und in festen Zeitintervallen automatisch auf den Geräten vornehmen. Das ist nicht nur komfortabel und zeitsparend für beide Seiten, sondern gibt dem Unternehmen Ista auch ein hohes Maß an Sicherheit in Bezug auf genutzte Assets. Geräte-Wildwuchs hat bei uns keine Chance«, freut sich Claus Horstmann.
Claus Horstmann setzte das Projekt Afaria mit drei Kollegen und Unterstützung von Sybase iAnywhere um. Innerhalb von drei Monaten konnte der Testbetrieb aufgenommen werden. Einen weiteren Monat später ging das Projekt in den produktiven Betrieb über. Allerdings wurden die von Ista verwendeten PDAs zunächst nicht von Afaria unterstützt. »Die Anbindung der Unitech-PDAs war allerdings schnell erledigt. Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Seitdem wir Afaria einsetzen, sparen wir immens Zeit. Afaria hat unseren Stresspegel deutlich gesenkt«, sagt Claus Horstmann. Horstmann plant bereits das nächste Projekt: bis Mitte des Jahres 2009 sollen bei Ista weitere 2.000 Handhelds – insgesamt dann 4.000 Geräte – mit Afaria verwaltet werden.
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