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Eine geänderte Mentalität und fortschrittliche Tools erschließen neue Möglichkeiten, zusammenzuarbeiten und Ergebnisse zu erzielen.

Wege zur Schaffung einer Kultur der Mitwirkung

Ein Konzept, das bisher ausschließlich dem Privatleben und den Medien vorbehalten war, fasst nun auch in der Arbeitswelt Fuß. Die Kultur der Mitwirkung verbreitet sich in einem immer größeren Kreis von Arbeitnehmern, die auf völlig neue Weise miteinander interagieren, Ad-hoc-Gemeinschaften bilden müssen und selbst erstellte Inhalte und Beiträge zu verbreiten haben. Rasch gewinnt dieses Phänomen auch Einfluss darauf, wie Mitarbeiter und Teams zur Bewältigung der gestellten Aufgaben kooperieren.

 

B

ei den Konsumenten und in der Medienwelt zeichnet sich eine Bewegung ab, für die der Begriff ‚Participatory Culture‘ (zu deutsch sinngemäß: ‚Kultur der Mitwirkung‘) geprägt wurde. Damit sind neue Lebensstile gemeint, die die Menschen dazu veranlassen, selbst erstellte Inhalte wie zum Beispiel Video-, Audio-, Text- und Bildmaterialien zu produzieren und zu veröffentlichen. Populär gemacht wird diese Bewegung, die sich zusehends formiert, durch Social Networking Sites wie Facebook, Flickr und Wikipedia, von denen der Konsument dazu ermuntert wird, sich einzubringen und mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Diese Kultur der Mitwirkung, so sagen ihre ersten Anhänger, verändert die Art und Weise, wie Menschen und Medien kommunizieren und sich aktiv engagieren.

Henry Jenkins, Direktor des Comparative Media Studies Program am Massachusetts Institute of Technology (MIT), ist ein entschiedener Befürworter dieser Bewegung. Nach seiner Definition ist die ‚Participatory Culture‘ durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • Es müssen nur relativ niedrige Hürden überwunden werden, um sich künstlerisch auszudrücken und sich im Gemeinwesen zu engagieren.
  • Das Schaffen von Eigenkreationen und deren Austausch mit Anderen wird intensiv unterstützt.
  • Es existiert eine Art von informellem Mentortum dergestalt, dass den Neulingen das Wissen der Erfahrensten zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Mitglieder sind überzeugt, dass ihre Beiträge relevant sind.
  • Mitglieder untereinander erleben einen gewissen Grad an sozialem Zusammenhalt (zumindest ist es ihnen wichtig, was andere Menschen über das von ihnen Erschaffene denken).

Participatory Culture im Praxiseinsatz

Dieser von Mitwirkung geprägte Geist, der bei den Konsumenten bereits große Verbreitung erlangt, dehnt sich bis in die Kultur von Unternehmen aus. In dem vorliegenden White Paper geht es darum, wie ein Konzept, das bisher ausschließlich dem Privatleben und den Medien vorbehalten war, nun auch in der Arbeitswelt Fuß fasst. Die Kultur der Mitwirkung verbreitet sich nämlich in einem immer größeren Kreis von Arbeitnehmern, die auf völlig neue Weise miteinander interagieren, Ad-hoc-Gemeinschaften bilden müssen und selbst erstellte Inhalte und Beiträge zu verbreiten haben.

Rasch gewinnt dieses Phänomen auch Einfluss darauf, wie Mitarbeiter und Teams zur Bewältigung der gestellten Aufgaben kooperieren. Tatsache ist, dass es Arbeitsgruppen in Unternehmen mit immer umfangreicheren Ad-hoc-Projekten, einer wachsenden Informationsflut und einem zunehmenden Leistungsdruck zu tun haben. Sie beginnen deshalb, auf mitwirkungsorientierte Aktivitäten zu setzen, indem sie Technologie und die Gemeinschaft zur Herbeiführung eines schnellen Wandels nutzen.

Der Zusammenhang zwischen Stress, sensorischer Überlastung und Erfolg

Was treibt diesen Bedarf an vermehrter Interaktion und Mitwirkung am Arbeitsplatz voran? Als Ursache können verschiedene Faktoren ausgemacht werden, die traditionelle Gewohnheiten und Vorgehensweisen in Frage stellen: Stress, Fachkräftemangel, eine übergroße Informationsflut und wettbewerbsbedingter Erfolgsdruck. Diese Zwänge haben zusammen mit dem im gesamten Umfeld spürbaren Trend zu vermehrter Mitwirkung zur Folge, dass in der Arbeitswelt eine neue Bewegung entsteht. Auf jeden Fall verdienen die soeben angeführten Zwänge eine genauere Betrachtung:

Stress: Zu wenig Zeit für proaktive Arbeit

Der vielzitierte Stress gehört zu den entscheidenden Herausforderungen am Arbeitsplatz. Das Spektrum reicht hier von Stapeln unerledigter Arbeit, über den Wettbewerbsdruck bis zur Forderung nach mehr Mündigkeit. Auf dem Schreibtisch eines jeden durchschnittlichen Mitarbeiters stapeln sich heute im Mittel 37 Stunden nicht erledigter Arbeit, wie Marlene Caroselli in »Empower Yourself« zu berichten weiß. Richard Swenson teilt in »The Overload Syndrome« außerdem mit, dass ein durchschnittlicher Büroangestellter wöchentlich 3 Stunden allein mit der Suche nach dem nächsten zu bearbeitenden Vorgang verbringt. Diese Überlastung kann teuer sein. Wie die Gallup Organization herausfand, verursacht der Produktivitätsverlust durch gestresste Angestellte in den USA jährlich Kosten von über 300 Milliarden US-Dollar.

Massiver Fachkräftemangel

In 15 Jahren werden 30 Millionen Angestellte aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sein. Um mit einer makroökonomischen geschäftlichen Herausforderung von derart massiven Ausmaßen fertig zu werden, gilt es Produktivitätsverbesserungen ausfindig zu machen, muss der Rückstand doch von einem ständig schrumpfenden Arbeitskräftepotenzial aufgefangen werden. Den Unternehmen bleibt nichts anderes übrig, als die Effektivität ihrer verbleibenden Spitzenkräfte zu steigern. Einem 2007 erstellten Report des Business Performance Management Forum ist zu entnehmen, dass 73 Prozent der Unternehmen dem Talentmanagement eine hohe bis sehr hohe Priorität beimessen.

Übergroße Informationsflut

Die Informationsflut ist möglicherweise der am meisten verbreitete und hemmende Faktor, der die Forderung nach vermehrter Mitwirkung im Unternehmen antreibt. Laut Nucleus Research fühlen sich 2 von 3 Beschäftigten informationsmäßig überfordert. Laut einer kürzlich vorgelegten Reuters-Studie verbringen Wissensarbeiter mittlerweile die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen, sodass nur 50 Prozent der Zeit übrig bleibt, das Gefundene auch zu nutzen. Aus diesen klaren Fakten lässt sich eine Forderung ableiten: Um eine völlige Handlungsunfähigkeit abzuwenden, müssen Informationen in Wissen verwandelt werden, das Menschen und Systemen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zugänglich ist.

So kommt die Kultur der Mitwirkung ins Spiel

Mit dem Ziel, die eben skizzierten Stressfaktoren abzumildern und die Produktivität zu steigern, werden von zahlreichen Unternehmen neue Kooperationsmöglichkeiten in Betracht gezogen oder bereits umgesetzt. Gartner definiert die verschiedenen Elemente der Kooperation nach den Kriterien Kommunikation, Koordination, Gemeinschaft und soziale Interaktion. Eine Kultur der Mitwirkung nimmt sich in mehr oder weniger großem Umfang aller dieser Aspekte an, indem sich die Angestellten neuer Vorgehensweisen und Kommunikationshilfsmittel bedienen, um miteinander zu reden, Projekte und Aktivitäten zu planen und zu koordinieren, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen und auf sozialer Ebene mit Anderen zu interagieren.

Diese kooperationsorientierte, interaktive Bewegung hat tatsächlich bereits begonnen, denn das Internet und kooperationsorientierte Applikationen werden von den Beschäftigten auf neue Art und Weise genutzt. Adam Carson, Enterprise-2.0-Experte bei Morgan Stanley, bringt es auf den Punkt: »Das schöne ist, dass das Konzept der Mitwirkung bereits ein Bestandteil des Enterprise-Gedankens ist. In Enterprise 2.0 vollzieht sich diese Mitwirkung auf eine grundlegend neue Weise.«

Neben einer Unmenge von Kongressen kursieren viele Meldungen und Gerüchte um das Thema Kollektivarbeit. Technologie-Anbieter und Unternehmen machen sich gleichermaßen die Notwendigkeit zu Eigen, auf neue Art und Weise gemeinsam zu arbeiten, zu interagieren und Beiträge beizusteuern. Die Forderung nach einem verbesserten Informationsaustausch zwischen den verschiedenen geschäftlichen Aufgabenbereichen beschert den Kooperationstechnologien solide Zuwachsraten. Eine jüngst vorgelegte Studie von Tom Eid von der Firma Gartner besagt, dass auf dem Markt der Web-Conferencing- und Team-Collaboration-Software bis 2011 ein Wachstum von 23 beziehungsweise 15,9 Prozent zu erwarten ist.

Konsequenzen und Forderungen für die Arbeitswelt

Welche Bedeutung hat der Trend zu einer mitwirkungsbetonten Kultur nun für das einzelne Unternehmen? Auf welche neuen Werte müssen Organisationen setzen, welche kulturellen Veränderungen sind nötig und wie können Unternehmen diesen Wandel vollziehen?

Hervorragend zusammengefasst wird diese Umstellung von Don Tapscott in seinem Bestseller »Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything«:

»Die demokratische Tendenz, die der Kommunikation durch die Kultur der Mitwirkung verliehen wird, ermöglichte neue, auf keinem hierarchischen Standard basierende Produktionsmodelle. Zwar werden die traditionellen hierarchischen Strukturen durch die vermehrte Mitwirkung nicht verdrängt, doch können die Säulen Gemeinschaft, Zusammenarbeit und Selbstorganisation attraktive Alternativen für das Fundament von Unternehmen werden.«

Gemeinschaftsgeist und Selbstorganisation setzen indes neue Werte voraus, die in den Organisationen Fuß fassen müssen, damit das Konzept der produktiven Kooperation vollständig umgesetzt werden kann. Hier einige dieser Werte:

·         Schaffung eines von Einbindung und Beteiligung geprägten Geists

Jedes entscheidende Teammitglied in allen relevanten Funktionsbereichen und geografischen Regionen muss sich als Teil des Strategie-, Planungs-, Umsetzungs- und Innovationsprozesses begreifen.

·         Informations-Transparenz

Es ist nicht mehr zulässig, Informationen in besonderen Reservoirs (Silos) zu verbergen. Vielmehr müssen Einzelpersonen und Teams freien Zugang zu sämtlichen wichtigen Daten, Ressourcen und kreativen Ideen haben, um voranzukommen.

·         Intelligentere, individuellere Arbeitsumgebungen

Die Arbeitskräfte von morgen müssen intelligent arbeiten. Sie müssen das richtige Maß an Zeit für die richtigen Aufgaben aufwenden, um so auf die jeweiligen Ziele des einzelnen Projekts hinarbeiten zu können. Standardisierte, statische Arbeitsweisen sind dagegen passé.

·         Einfachheit und Produktivität

Die intelligentere Umgebung wird begleitet von der Fähigkeit, Ideen auf effiziente, leicht verständliche Weise zu organisieren, zu präsentieren und umzusetzen.

·         Mehr Interaktion und Engagement im Team

Die Kultur der Mitwirkung bringt Kommunikation und Beziehungen in größeren und komplexeren Teams mit sich, die aus Dutzenden oder gar Hunderten von Personen bestehen können.

·         Kompetente Personen und messbare Resultate

Sämtliche Projekte müssen von klaren und flexiblen Systemen und Bewertungskriterien begleitet werden. Nur so lässt sich gewährleisten, dass die Interaktionen effektiv sind und die Ziele den klar formulierten Vorgaben entsprechen.

·         Der Nutzen eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Arbeit und Freizeit

Die neue Arbeitnehmer-Generation verfügt über ein geschärftes Bewusstsein und höhere Ansprüche, was das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit angeht. Eine Kooperation, die die persönliche und berufliche Planung erleichtert, ist deshalb von größtem Wert.

·         Der Glaube an die Kraft von Ideen und Wissen

Neue Systeme und Prozesse werden den Teams helfen, sich die Kraft von Ideen und Innovation zunutze zu machen – gestützt auf kreative Inhalte und Konzepte, die von erweiterten Gemeinschaften beigesteuert werden.

·         Ideale und Vorgehensweisen von Enterprise 2.0

Um in der Kultur der Mitwirkung prosperieren zu können, müssen Organisationen bei der Umsetzung von Enterprise-2.0-Konzepten mit den fortschrittlichsten kooperationsorientierten, Web-basierten Tools arbeiten.

·         Nutzung situationsbezogener Applikationen

Unternehmen müssen in der Lage sein, dynamische, situationsbezogene Applikationen zu kreieren, die sich auf die Erfordernisse des jeweiligen Projekts zuschneiden lassen.

 

Anpassung der Kulturen – kooperationsorientierte Tools

Um sich auf diese neuen Werte einzustellen, müssen Unternehmen ihre Kultur anpassen und neue Methoden und Werkzeuge übernehmen. Laut Keith Miles, Gründer, Präsident und Knowledge Work Evangelist bei der Streamlined Management Group, setzt dieser Paradigmenwechsel die aktive Ausrichtung von Verhaltensweisen und Prozessen voraus, damit die nächste Ebene erreicht werden kann:

»Damit sie besser kooperieren können, müssen Organisationen herausfinden, welche Verhaltensweisen oder Aktionen erforderlich sind, um von einem funktionalen, Silo-orientierten Ansatz auf ein zelluläres Konzept umzustellen. Zum Beispiel sollten Hilfeersuchen von Personen aus der näheren Umgebung genauso behandelt werden, wie Anfragen externer Kunden. Das heißt: die Angesprochenen sollten positiv und in einem für beide Seiten vertretbaren Zeitrahmen reagieren.«

Wie Miles weiter ausführt, werden Organisationen durch Tools wie die Mind-Manager-Software von Mindjet in die Lage versetzt, komplexe Ideen effektiver in den Fokus zu rücken. Außerdem werden die für einen nachhaltigen Erfolg erforderlichen analytischen Prozesse dadurch mit beispielloser Deutlichkeit herausgestellt. Führungskräften gibt Miles den dringenden Rat mit auf den Weg, in klaren Aktionen zu beschreiben, wie die Beschäftigten maximal zum Erfolg der Gesamtorganisation beitragen können. Dieser persönliche Ansatz wird speziell von der Generation Y erwartet. Anderenfalls wird es nicht ausbleiben, dass sich talentierte Mitarbeiter anderweitig orientieren.

Wie Mark Levitt, der bei IDC als Program Vice President für die Bereiche Collaborative Computing und Enterprise Workplace zuständig ist, ausführt, arbeiten die meisten Organisationen zurzeit an der Evaluierung der neuen Enterprise Collaboration Tools. Herauszufinden, wie sich diese Werkzeuge in die allgemeine Technologie-Infrastruktur einfügen und welche Verbesserungen sie bringen, stellt die größte Herausforderung dar.

Levitt weist jedoch ebenfalls darauf hin, dass bestimmte Unternehmen bereits eine auf Innovation ausgerichtete Kultur gefördert haben, die den Einzelnen ermuntert, Beiträge auch zu Projekten zu leisten, die nicht in seinen unmittelbaren Zuständigkeitsbereich fallen. Ein Beispiel dafür ist die Firma Google, die von ihren Ingenieuren erwartet, 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in persönliche Projekte und die Mitarbeit in kleinen Teams zu investieren. Ähnlich ist es bei IBM. Hier werden die Beschäftigten ermuntert, ihre Ideen nicht nur in unternehmensweite ‚Jam-Sessions‘ einzubringen, die nahezu im Jahresrhythmus stattfinden, sondern auch täglich mit den Social-Networking-Tools des Unternehmens zu interagieren. Einen Beitrag hierzu leistet nicht zuletzt die Firmenpolitik von IBM, die Vergütung der Mitarbeiter von der Performance des Gesamtunternehmens und nicht vom Abschneiden des einzelnen Geschäftsbereichs abhängig zu machen. Dieses aktive Bestreben, kooperationsorientiertere Rahmenbedingungen zu schaffen, ist im Verbund mit Tools, die die Komplexität mindern und die Zusammenarbeit erleichtern, nach Levitts Einschätzung der Schlüssel zu erfolgreicher Innovation.

Einbindung von Mindjet in die Kultur der Mitwirkung

Mindjet, ein Unternehmen, dessen interaktive Knowledge-Sharing-Software von mehr als einer Million Anwendern genutzt wird, vertritt die Auffassung, dass die Zukunft der Arbeitswelt darin liegt, genau diesen Gemeinschaftsgeist aufzugreifen. Mindjet nutzt seine Mind-Manager-Lösung, um mit Hilfe verbesserter Kommunikation und Kooperation situationsbezogene Gemeinschaften zu schaffen – selbst wenn es nur um kurzfristige Projekte oder Engagements geht. Durch den Einsatz von Software, die Einzelpersonen und Teams die Möglichkeit gibt, Information visuell darzustellen und dynamisch mit ihr zu interagieren, prägt Mindjet die Arbeitsweise des Büros der Zukunft.

Als eines der wachstumsstärksten und interessantesten Privatunternehmen der USA erschließt Mindjet neue Werte am Arbeitsplatz, wie an den Anwendern deutlich wird. Mehr Kompetenz, Transparenz, Intelligenz und Produktivität für den Einzelnen und für Teams sind das Resultat.

Mindjet ebnet den Weg für die Fähigkeit, Arbeitsabläufe in einen Gesamtkontext zu bringen und Ad-hoc-Prozesse und -Projekte in höchst relevante, situationsbezogene Applikationen zu verwandeln, die die Beiträge des gesamten Teams erfassen, um bestimmte zeitlich anspruchsvolle Projekte und Programme in Angriff zu nehmen. Mind Manager ermöglicht außerdem einen Gewinn an Transparenz und Gemeinschaft, sodass Kunden und Partner auf globaler Basis besser eingebunden werden können. Die Folge ist, dass nunmehr größere, diversifiziertere und räumlich verteilte Teams von der Kultur der Mitwirkung erfasst werden können. Es werden wissensorientierte, Internet-typisch einfache und von Team-Intelligenz profitierende Applikationen hervorgebracht, mit denen sich mehr erreichen lässt – in kürzerer Zeit und mit höherer Produktivität.

»Mind Manager ist ein Beispiel für ein Tool, das neue Maßstäbe in Bezug darauf setzt, wie Dinge heute erledigt werden«, betont Mark Levitt von IDC und ergänzt: »Wir haben es hier mit einem nicht an vorgegebene Schemata gebundenen, intuitiven, einfach zu bedienenden und echtzeitfähigen Werkzeug zu tun, mit dem Einzelpersonen und Arbeitsgruppen Ideen erfassen und Informationen präsentieren können.«

Mind Manager von Mindjet hilft in der Tat, produktive Arbeitszeit so zu dirigieren, dass Teams wertvollere Innovationen und Errungenschaften hervorbringen können. Hiermit ist ein enormer Zuwachs an Kosteneffektivität möglich. Laut einer jüngst vorgelegten Studie über den Wert einer Stunde kann eine Organisation, die Mind Manager bei 1.000 Anwendern einrichtet, nahezu 130.000 US-Dollar wöchentlich oder 6,75 Mio. US-Dollar pro Jahr einsparen, indem Informationsüberflutung, ineffiziente Meetings und Kommunikationsabläufe sowie unzureichende Projekt-Performance vermieden werden.

 

Die Mindjet-Bewegung ist bereits im Gange

Bereits jetzt macht Mindjet Enterprise-2.0-Fähigkeiten am Arbeitsplatz verfügbar. Indem sie die Mindjet-Software zur visuellen Darstellung von Ideen, Plänen und Projekten nutzen, können Teams Information auf völlig neue Art austauschen und kommunizieren, wodurch die Kultur der Mitwirkung in der Arbeitswelt in die Realität umgesetzt wird. Dazu nur ein paar Schlaglichter:

 

Amaox: Gemeinsam gegen die Vogelgrippe

U.S. Army Medical Research Institute for Chemical Defense, von der Harvard Medical School, dem Meharry Medical College, der University of Michigan, der East Tennessee State University, der Drexel University, der Northern Ontario Medical School, AFG Biosolutions, Inc. und Amaox, Ltd. für die Arbeit an einer neuen Technologie zusammenzuziehen, die erheblich bessere Möglichkeiten der Reaktion auf biologische und chemische Massenvernichtungswaffen schaffen soll. Indem die Ideen und Informationen der Gruppenmitglieder mit Mindjet Mind Manager erfasst und organisiert wurden, konnte das Konsortium den Beginn klinischer Feldversuche für eine medikamentöse Therapie gegen mehrere Bedrohungen vermelden.

 

Web Ex – Im Gleichschritt mit dem Kunden

Web Ex verwendet Mind Manager zum Aufzeichnen von Kundenwünschen vor und nach dem Kauf. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen, die den Kunden bei der Bewältigung ihrer zentralen Probleme helfen. »Mind Manager unterstützt uns beim Aufbau eines beträchtlichen Vertrauenspotenzials, denn unsere Kunden registrieren sehr wohl, dass wir auf sie eingehen und präzise erfasst haben, was sie erreichen möchten. Sie arbeiten kooperativ mit uns zusammen und betrachten uns nicht mehr nur als Vertriebsleute, die lediglich Abschlüsse tätigen wollen, sondern als Partner, die eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die anstehenden Probleme zu lösen.«

 

FAA – Mitarbeit und Kooperation bei der Bewältigung von Hurricane-Schäden

Die US-Luftaufsichtsbehörde (Federal Aviation Administration – FAA) nutzt Mind Manager, um Informationen aus verschiedenen Quellen einzuholen und mit diesen Quellen zu interagieren. Es geht dabei um die Erfassung des Ausmaßes von Sturmschäden an den der FAA unterstellten Flughäfen im Dialog mit dem Aufräumpersonal vor Ort. Die Behörde schätzt die Möglichkeit, technisch orientierten Menschen, die mit Tabellen und Kurven mehr anfangen können als mit langen Textdokumenten, eine komplexe Situation rasch nahebringen zu können. »Die grafische Darstellung sorgt für visuelle Prägnanz, sodass die Zuständigen sofort erkennen können, worauf sie sich zu konzentrieren haben und welche Maßnahmen einzuleiten sind.«

 

HP – Weltumspannendes Meeting-Management mit Mindjet

Hewlett-Packard Consulting setzt Mind Manager im Rahmen einer mitwirkungsorientierten Kultur ein, um das kollektive Denken seines weltweiten Teams zu erfassen. »Die grafische Darstellung wird dem kreativen Genius, der uns allen innewohnt, auf natürliche Weise gerecht. Anstatt die Ideen der Beteiligten in ordentliche kleine Kästen zu zwängen, nutzen wir Mind Manager zur Erfassung der besten Gedanken unseres großen, multinationalen Teams. Hieraus resultiert ein eindrucksvoller geschäftlicher Vorteil.«

 

DFS Group – Ein Unternehmensbereich von Louis Vuitton Pioneers Participation

Die DFS Group ist ein führender Luxusgüter-Händler mit Hunderten von Ladengeschäften in wichtigen Städten und an internationalen Flughäfen. In einem Projekt zur völligen Umstrukturierung seiner IT-Services gelang DFS mit Hilfe von Mind Manager eine erhebliche Beschleunigung des gesamten Vorhabens. Der ursprünglich mit 16 Monaten veranschlagte Zeitrahmen ließ sich um volle 12 Monate unterbieten. Die IT-Abteilung hatte einen neuen Standard für die Zusammenarbeit gesetzt und die durchschnittlichen Meeting-Zeiten halbiert. »Der entscheidende Vorteil, der sich durch das Mapping einstellt, ist die Schaffung einer hochgradig mitwirkungsorientierten Meeting-Umgebung. Unsere Teams können die besten Anregungen direkt erfassen und umgehend in die Tat umsetzen. All dies geschieht zudem in einer Weise, die das Engagement fördert. Wir haben es hier mit einer völlig neuen Art zu tun, über Kooperation zu denken.

 

Volvo AB – Anschub für Projektmitwirkung und Produktivität

Emeric Nectoux, Projektkoordinator in Lyon (Frankreich), verwendet Mind Manager zum Koordinieren von mehr als 120 Prozess- und IT-Projekten der Volvo AB Gruppe auf der ganzen Welt. Mit Mind Manager ist er in der Lage, Informationen zu gliedern, zu speichern und abzurufen, sich geistig und gedanklich für Innovation zu öffnen und eine enorme Menge an Informationen und Ideen zu managen, indem er auf neuartige, produktive Weise mit Teams zusammenarbeitet.

 

For Balance, LLC – Die besten Ideen aus einer Gruppe herausholen

Susi Watson ist Gründerin von For Balance, einem Consulting-Unternehmen mit der Spezialisierung auf grafische Arbeitserleichterungen und empirisches Design. Sie setzt Mind Manager ein, um Innovation, kollektives Denken und die Kooperation mit den Klienten zu fördern, zu denen neben vielen anderen auch Firmen wie Disney, Ford, babystyle, Bacardi, Bain und Cisco gehören. »Mit Mind Manager als visuelle Hilfestellung in strategischen Unterredungen gelingt es, eine besser koordinierte, anhaltende Zusammenarbeit mit mehr Verständnis und Engagement zu erreichen.«

 

Digital Media Works – Für Web 2.0 und Widgets

Die Firma Digital Media Works, die Unternehmen im Social Media Marketing unterstützt, verwendet die Grafiken von Mind Manager als Möglichkeit, Diskussionen zu erleichtern und mitwirkungsorientierte Vorgehensweisen in die Organisation einzuführen. Mit Hilfe ausgefeilter Mapping-Techniken hilft Firmengründerin Stephanie Diamond ihren Klienten, Blogs, soziale Netzwerke, Videos und Widgets besser zu nutzen, um ihren weit verstreuten Kundenkreis zu einer Online-Mannschaft zusammenzuschmieden, die an einem Strang zieht.

 

Resultate und Vorteile der neuen Kultur der Mitwirkung

Worin liegt nun der Sinn des hier Beschriebenen? Weshalb ist es so wichtig, auf vermehrte Mitwirkung zu setzen?

John Chambers, äußerst erfolgreicher CEO von Cisco und entschiedener Verfechter des Collaboration-Konzepts, äußert sich dazu in einer Videopräsentation wie folgt:

»Bei der Überlegung, weshalb die Kooperation von so großer Bedeutung für die Zukunft der gesamten Weltwirtschaft ist, lässt sich eine Gliederung in mehrere Teilaspekte vornehmen. Zunächst hat die Kooperation enorme Auswirkungen auf die Produktivität und damit auf den Lebensstandard. Sie wird außerdem Konsequenzen für die Industrie haben – nicht nur bezüglich der Art, wie die Menschen arbeiten, sondern auch für das eigentliche Wesen der Arbeit. Hier vollzieht sich der nächste entscheidende Fortschritt in Sachen Produktivität und Technologie.«

Ein Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur mit dem Ziel vermehrter Kooperation schafft die Voraussetzungen für interaktivere, kreativere Mitarbeiter, die überdies engagiert und motiviert sind. Projekte jeglicher Größe lassen sich damit effizienter und effektiver abwickeln. Zum Beispiel ergibt sich durch den Einsatz von Mind Manager beim Erfassen, Organisieren und Austauschen von Informationen eine potenzielle Zeitersparnis von nahezu 40 Prozent. Organisationen profitieren von einer ganzheitlichen Sicht auf Informationen, die von Teammitgliedern auf der ganzen Welt beigesteuert werden. Rasche und unkomplizierte Zugriffsmöglichkeiten ermöglichen eine schnellere und bessere Entscheidungsfindung.

Die Mitarbeiter können nunmehr von neuen Hilfsmitteln und Techniken profitieren und ein größeres Arbeitsaufkommen erledigen. Das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit wird besser, und sowohl Einzelpersonen als auch Teams bringen nicht nur mehr zuwege, sondern können nicht zuletzt in angenehmeren Umgebungen tätig sein, in denen neue, durch Einbindung, Eigenkompetenz, Transparenz und Mitwirkung geprägte Werte die Regel sind.

Den Äußerungen von John Chambers ist zu entnehmen, dass sich die Organisationen anpassen und weiterentwickeln und neue Wege finden müssen, sich zu engagieren, zu interagieren, mitzuwirken und zu kommunizieren. Wer sich frühzeitig umgestellt hat, kommt bereits jetzt in den Genuss der Vorteile, die die Kultur der Mitwirkung bietet. Wenn die Applikationen, die Verfahrensweisen und die Einstellung, die die Voraussetzung für den Erfolg in diesem Zeitalter sind, schon übernommen wurden, kann bereits die Ernte eingefahren werden.

Einzelpersonen und Teams, die sich der mehr als einer Million anderer Anwender von Mindjet Mind Manager angeschlossen haben, stoßen in ein neues, durch Mitwirkung geprägtes Umfeld vor, das die Innovation und produktive Mitwirkung auch in Zukunft fördern wird, wenn die räumliche Verteilung der Teams immer weiter zunimmt und jeder Unvorbereitete von der Informationsflut schlicht überrollt wird.

Nicht ohne Grund sagt man: »Wer sich nicht einbringt, kann nicht gewinnen.«

 

  

 
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