20080708o Pyramid Computer Rechtssichere Speicherung

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iTernity CAS Storage versus EMC Centera

Punktlösung für rechtssichere Speicherung

Die von der Freiburger Firma Pyramid Computer vermarktete iTernity-CAS-Technologie feiert Geburtstag. Ende 2006 noch New Kid in Town, ist iTernity heute erwachsen geworden und im deutschen ILM-Markt angekommen.

 

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Ternity ist ein universell einsetzbares festplattenbasiertes Datenmanagementsystem auf Windows-Basis, welches die gängigen Vorschriften zur gesetzeskonformen Speicherung von Archivdaten aller Art erfüllt. Über iTernity gespeicherte Daten sind – durch Rechtsgutachten belegt – nicht mehr veränderbar, können aber ohne Bedenken in beliebige Backupmedien kopiert werden. Als Speicher kann ein lokaler Server dienen oder auch ein angebundenes SAN- oder NAS-System. Die iTernity API wird unterstützt von zahlreichen führenden DMS-ECM-Systemen als auch von MS Office, Exchange oder SAP Anwendungen.

»Vorbild für iTernity war die EMC-Centera-Technologie«, sagt Frieder Hansen, Geschäftsführer der Pyramid Computer GmbH und iTernity GmbH, »allerdings haben wir den Vorteil der späteren Geburt genutzt und modernste Softwarearchitektur angewendet.« Der größte Unterschied zur Centera liegt im technischen Ansatz: Während die EMC-Maschine auf proprietärem Betriebssystem läuft, kann iTernity von jedem Windows-erfahrenen Administrator verwaltet und gemanagt werden. Verschlüsselung (AES256) und Kompression ist bei Centera ebenfalls nicht möglich. Während Centera die Identität der Dokumente mittels MD5-Prüfsummen prüft, kommt bei iTernity eine noch bis mindestens bis zum Jahr 2014 zugelassene SHA512-Hash-Technologie mit 512 Bit anstatt 128 Bit Länge zum Einsatz.

Durch freie Skalierung mit Network Load Balancing und HA-Mitteln sowie durch die offene Webservice-Schnittstelle (SOA) ist iTernity den Kundenanforderungen eines KMU bis hin zur Anbindung an Archivsysteme von Großbanken gewachsen. Die bisherige Zurückhaltung von Mittelständlern beim Kauf von rechtssicheren Speichern aufgrund hoher Preise und mangels Verfügbarkeit von mittelstandgerechten Systemen unterhalb 4 Terabyte hat sich laut iTernity überholt: Vor kurzem erst hat das Unternehmen den preisgünstigen gemeinsam mit Hewlett-Packard entwickelten AIO 600 Unified Storage Server inkl. 3 TB Platten im RAID-Verbund der Öffentlichkeit vorgestellt.

iTernity kann mittlerweile ein großes Spektrum an Partnerschaften im Markt vorweisen. Ralph Rischau, Sales Manager der iTernity Business Unit bei Pyramid Computer erläutert das Konzept: »Wir wollten von Anfang an iTernity als Compliance-Punktlösung in Partnerschaft mit DMS- und ECM-Anbietern positionieren. Auch mit vielen Storage-Herstellern von NetApp über HP bis Sun unterhalten wir Partnerschaften um das Produktangebot möglichst fein granuliert entsprechend etwaiger Vorlieben unserer Kunden anbieten zu können.«

Die iTernity-Technologie kann auf verschiedenen Plattformen eingesetzt werden. So bietet beispielsweise Hewlett-Packard iTernity als reine Softwarelizenz auf den auf Microsoft WUDSS (Windows Unified Data Storage) laufenden AIO-Servern an. In Zusammenarbeit mit Network Appliance und deren SnapLock-Technologie steht iTernity als separater Diskless CAS Head in Form eines 19-Zoll-1U-Controllers zur Verfügung. Der kompakte »Pizzabox« CAS Controller kann mit den für iTernity zertifizierten SAN- oder NAS-Storage-Anbietern kombiniert werden und verwandelt »normalen« Speicher in hochwertigen rechtssicheren CAS-Speicher. Für den KMU-Markt stehen auch kostengünstige Komplettlösungen aus der iTernity »Classic Line« mit Kapazitäten ab 750 GB zur Verfügung, die über Distributionspartner Avnet an den Fachhandel vertrieben werden. Ferner haben OEM-Anbieter iTernity-CAS in DMS-Anwendungen integriert, wie beispielsweise das im Gesundheitswesen positionierte Tiger-App System der Firma Optimal Systems in Berlin.

 

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