20080708q Coda Webdienste als unternehmensweiter Systemstandard

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Potenzial für den Mittelstand

Webdienste als unternehmensweiter Systemstandard

Webdienste sind eine ideale Möglichkeit, IT-Systeme auf intelligente, einfache und wirksame Weise zu integrieren. Sie werden künftig in entscheidendem Maße beeinflussen, wie Unternehmen ihre Geschäftsdaten und Business-Anwendungen optimal verwalten und nutzen, um so ihre strategischen Ziele effizienter zu erreichen. Unternehmen müssen jetzt die nötigen Vorbereitungen treffen, um diese neuen Möglichkeiten in Zukunft voll ausschöpfen zu können.

 

S

oftware über Webdienste bereitzustellen und zu nutzen bedeutet, komplexe Anwendungen als Kombination einzelner Komponenten oder »Dienste« zu entwickeln. Diese Dienste können dann unter Einhaltung sorgfältig definierter Regeln über sichere Internetverbindungen sowohl miteinander als auch mit den Diensten anderer Anwendungen kommunizieren.

Die meisten Softwareunternehmen haben das Konzept der Webdienste bereits aufgegriffen und bieten ihren Kunden die Technologie an. Bei Finanzsystemen, wie beispielsweise dem von CODA, werden die meisten Nachrichten zwischen der Finanzanwendung und anderen Unternehmenssystemen ausgetauscht. Daher müssen sie während des Datenaustauschs konsistent bleiben und umfassend geschützt werden. Diese Sicherheit bei der Übertragung zwischen Systemen, Plattformen und Unternehmen wird von den Webdiensten in vollem Umfang unterstützt.

Mittelstands-Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, mit geringem Zeit- und Kostenaufwand eine erstklassige IT-Infrastruktur aufzubauen – und zwar mit der Gewissheit, dass ihre Systeme mitwachsen werden und später nicht komplett neu eingerichtet werden müssen.

Mithilfe von Webdiensten können Unternehmen ihre Systeme so installieren, dass diese optimal auf die Strategie abgestimmt sind. Somit kann sichergestellt werden, dass die implementierte Software zukunfts- und investitionssicher ist und zukünftige Systemveränderungen sowie der Austausch von Anwendungen deutlich vereinfacht werden.

Dies senkt die Kosten für die Integration von Anwendungen, erhöht die Effizienz der Geschäftsbeziehungen und operativen Prozesse mit Kunden, Partnern und Lieferanten und erleichtert die Umsatzentwicklung auf der Basis neuer Geschäftsmodelle.

Die über diese sicheren Echtzeitverbindungen ermöglichte »Kommunikation« zwischen Anwendungen und Funktionen versetzt Unternehmen in die Lage, maßgeschneiderte Lösungen auf der Basis von Standardkomponenten zusammenzustellen. Im Klartext bedeutet dies, dass die Auswahl an Technologien und die Möglichkeiten, für ihre Nutzung zu bezahlen, vielfältiger werden – eine Konstellation, die vor allem für kleine, expandierende Unternehmen geradezu perfekt ist. So können beispielsweise im Rahmen von On-demand-Modellen (auch SaaS beziehungsweise »Software as a Service« genannt) Finanzfunktionen und -prozesse bei einem Anbieter erworben werden, der die Daten dezentral hostet. Anstelle eines Rückgriffs auf alte Technologien, bei denen sich Implementierungen und unternehmensweite IT-Projekte verzögern können, werden Geschäftsprobleme also in Zukunft mithilfe einer Kombination miteinander integrierter, passgenauer Systeme und Anwendungen gelöst.

Bereit für den Einstieg in Webdienste

Geschäftsanwendungen mit erhöhtem Integrationsgrad machen an Unternehmensgrenzen nicht halt. Das wirft Probleme mit den Besitzrechten an Daten und deren abteilungsübergreifender Verwendung auf. In den meisten Fällen sind auch Lösungen von mehreren Anbietern im Einsatz. Dass all dies in der Praxis auch tatsächlich funktioniert, setzt die Einhaltung vereinbarter Standards voraus. In der Branche ist man sich weitgehend einig, dass sich Webdienste zu solch einem Standard entwickeln werden. Deshalb beginnen immer mehr Unternehmen, diese Überlegungen bei ihrer IT-Planung zu berücksichtigen.

ERP-Verantwortlichen eröffnet sich hierbei ein weites Feld. In jedem Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung, dass Finanzdaten an eine Vielzahl weiterer Systeme weitergegeben werden – unabhängig vom Schwerpunkt dieser Systeme, von den jeweiligen Besitzrechten oder der technischen Plattform. Dank der Webdienste befinden sich die Verantwortlichen in der glücklichen Lage, eine Kombination aus Markt führenden ERP-Anwendungen und im eigenen Haus entwickelten Lösungen zu implementieren, ohne Abstriche bei der Vernetzbarkeit der verschiedenen Anwendungen machen zu müssen. Auf den Client-Geräten wird keine Software benötigt und keine entkoppelte, genormte Programmierschnittstelle eingesetzt. Dadurch können die verschiedenen Bestandteile der Gesamtlösung bei sich ändernden Unternehmensanforderungen unabhängig voneinander aufgerüstet und modifiziert werden.

Das Aufkommen und die Entwicklung von Webdiensten dürfte auch bedeuten, dass die Tage der allumfassenden, kostspieligen ERP-Systeme gezählt sind – ein Punkt, auf den inzwischen auch die traditionellen Anbieter von ERP-Systemen hinweisen, die ihrerseits auf den Einsatz von Webdiensten umstellen. In Zukunft kann jedes Unternehmen ERP-Funktionen nutzen, ohne dazu Software in einer vorgeschriebenen Konfiguration implementieren zu müssen. Unternehmen, die in naher Zukunft die Anschaffung einer Unternehmenssoftware planen, sollten sich daher bei den Softwareanbietern über den Grad der Webdienstfähigkeit ihrer Produkte sowie die vorhandenen Migrationsstrategien informieren.

Dieter Große-Kreul

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Dieter Große-Kreul, Geschäftsführer CODA Financial Systems GmbH

 

Dieter Große-Kreul

Dieter Große-Kreul ist als Geschäftsführer verantwortlich für alle Agresso Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er ist seit November 2005 für Agresso tätig und zuständig für die Umsetzung der globalen Unternehmensstrategie in den deutschsprachigen Ländern.

Dieter Große-Kreul begann seine IT-Karriere 1980 im Vertrieb von General Electric Information-Services (GEISCO). Über Positionen im Bereich Vertriebsunterstützung und Account Management hat er seit 1986 zahlreiche Managementpositionen in der Software-Industrie in der Region inne gehabt.

Wesentliche Stationen seiner fast 30-jährigen Laufbahn waren neben General Electric, Bertelsmann (Vertriebsleiter), debis (Vertriebsleiter), Ingres (GS-Leiter), Oracle (Niederlassungsleiter), Baan (VP Central Europe) und Business Objects (Geschäftsführer).

Dieter Große-Kreul ist Diplom-Betriebswirt, verheiratet, hat 2 Kinder und lebt in München.

 

Über CODA

CODA zählt zu den führenden Anbietern von internationalen Softwarelösungen für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen und Controlling. Das Portfolio umfasst vollständige Lösungen für Finanzmanagement, Analyse und Planung sowie Anwendungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen und Compliance. Die Lösungen sind speziell auf die Anforderungen von Finanzabteilungen und Finanzvorständen mittlerer und großer Unternehmen zugeschnitten. Die serviceorientierte Architektur (SOA) gewährleistet die einfache und sichere Integration in vorhandene Geschäftsprozesse. Globale Präsenz, professioneller Beratungsservice und weltweiter Support untermauern die internationale Expertise von CODA.

CODA ist eine 100-prozentige Tochter des niederländischen Konzerns Unit 4 Agresso. Unit 4 Agresso hat sich auf ERP-Lösungen für Dienstleister und den öffentlichen Sektor spezialisiert. Das Unternehmen ist an der holländischen Börse notiert (EURONEXT - U4AGR) und beschäftigt insgesamt 3.500 Mitarbeiter in zwölf Ländern. In 2007 realisierte Agresso einen Konzernumsatz von 320,5 Mio. €.  Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agresso.de

Derzeit nutzen rund 2.600 mittelständische und große Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen in über 100 Ländern die innovativen Lösungen von Agresso. Die CODA-Gruppe wurde 1979 in Großbritannien gegründet und beschäftigt heute mehr als 600 Mitarbeiter an 18 Standorten in 14 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.coda-financials.de.

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