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IT-Infrastruktur

Einfachere Administration und höhere Zukunftssicherheit unterstützen die SAP-Ausweitung

Bei der HUBER Packaging Group soll in immer mehr Bereichen SAP eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund entschied sich die IT-Leitung, die zu erwartende Komplexität in der gesam- ten IT durch die Ablösung des bestehenden Serverbetriebssystems vom Typ Novell NetWare zu vermindern. Mit dem einheitlichen Einsatz von Microsoft Windows Server 2003 profitiert HUBER von einer schlanken IT-Struktur samt Zentralisierung wesentlicher Komponenten, IT-Leiter Alfred Engel ist nicht mehr auf vergleichsweise schwer zu findende Novell-kompetente Administratoren angewiesen. Auch mehrfache Benutzerverwaltungen und Anmeldeprozeduren gehören der Vergangenheit an. Dank der im Rahmen des Wechsels erfolgten Virtualisierung der Server kann die Anzahl benötigter Hardware im Zuge laufender Neuanschaffungen reduziert werden. Da der in Windows Server integrierte Verzeichnisdienst Active Directory über alle Standorte eine zentrale Verwaltung ermöglicht, lassen sich Serverprobleme von der Zentrale aus beheben.

 

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ie HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG ist ein führender Hersteller von Metall- verpackungen in den unterschiedlichsten Größenordnungen. Das Produktspektrum reicht von der Kleindose über den Kanister bis zum 33-Liter-Großgebinde. Mit den drei Geschäftsbereichen Industrial, Beverage und Decorative bedient das Unternehmen sowohl den gewerblichen als auch den privaten Bereich. Eines der bekanntesten Erzeugnisse des Unternehmens ist ein Party-Bierfass mit fünf Litern Füllmenge und inte- griertem Zapfhahn. Es wird von zahlreichen Großbrauereien fertig befüllt angeboten. Die Zentrale der HUBER Packaging Group befindet sich im baden-württembergischen Öhringen. Hinzu kommen noch mehrere Konzernstandorte in Deutschland, Österreich und Ungarn.

Novell-kompetente Mitarbeiter?

Welche IT-Lösungen werden wir in Zukunft benötigen? Wie sieht es mit der Zukunftssi- cherheit der vorhandenen Produkte aus? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt einer IT-Strategie, die HUBER Packaging zusammen mit dem Team der CSS Computer Software Service F. Schneider GmbH für sich entwickelt hatte. Ziel des auf die nächsten fünf Jahre ausgerichteten Plans war es, anstehende größere Weichenstellungen in der IT so zu tätigen, dass das Unternehmen für künftige Anforderungen und Lösungen eine möglichst gute Grundlage besitzt. »Schritt für Schritt werden wir zum Beispiel flächendeckend SAP einführen, das heute schon die Bereiche Finanzen und Controlling abdeckt. Da muss man sich natürlich die anderen Systeme hinsichtlich Kompatibilität und Weiterentwicklung genauer ansehen«, erklärt IT-Leiter Alfred Engel. Vor diesem Hintergrund stand auch Novell Netware 6.5 auf dem Prüfstand, das bis in die jüngste Vergangenheit schwerpunktmäßig als Serverbetriebssystem im Einsatz war. Zwar lief das System stets reibungslos – auf der anderen Seite bemerkte Engel jedoch allein seitens der Administration gewisse Schwierigkeiten: »Es wurde immer schwerer, Administratoren zu finden, die Novell beherrschen. Der Know-how-Schwerpunkt liegt heute eindeutig bei Microsoft«, erinnert sich der IT-Leiter. Für das Unternehmen bedeutete dies einen wachsenden zusätzlichen Aufwand – neben der von Haus aus schon umständlichen Administration: Viele Drittanwendungen, auf welche das Unternehmen angewiesen ist, laufen nur auf der Grundlage von Microsoft Windows Server. Darum war, neben Novell Netware, punktuell auch das Microsoft-Serverbetriebssystem vorhanden. Dies bedeutete sowohl eine doppelte Benutzerverwaltung als auch gesondert erforderliche Anmeldungen für die Nutzer je nach Anwendung, ganz abgesehen von doppelten Lizenzkosten für Novell und Microsoft.

Je ein Partner pro Systemwelt nötig

Arbeitsintensiv gestaltete sich bisher auch das Beheben so mancher Serverstörungen in den einzelnen Niederlassungen und Zweigstellen. »Einiges konnten wir zwar von der Zentrale aus erledigen. Wenn es aber in die Tiefe ging, mussten unsere Techniker vor Ort sein«, berichtet Systemmanagerin Daniela Weinert. Darüber hinaus war das Unternehmen auf zwei verschiedene IT-Partner angewiesen. Einer deckte die Microsoft-Welt ab, der andere den Novell-Bereich. Noch ein weiterer Grund führte im vergangenen Jahr dann zum Entschluss, Novell durch Microsoft Windows Server 2003 abzulösen, um für den breiteren SAP-Einsatz besser gerüstet zu sein: »Es ist ja allgemein bekannt, dass die Welten von Microsoft und SAP gut miteinander harmonieren, während Novell bei SAP inzwischen sichtlich an Bedeutung verloren hat«, erklärt IT-Leiter Engel.

Reduzierter Hardwarebedarf

Der Auftrag, die Migration auf Microsoft Windows Server 2003 durchzuführen, ging an den Microsoft Gold Certified Partner CSS Computer Software Service F. Schneider GmbH aus dem nahe gelegenen Künzelsau. Schritt für Schritt migrierten die CSS-Consultants ab Dezember 2006 die Netware-Umgebungen an den einzelnen Standorten in Deutschland, Österreich und Ungarn so wie am Hauptsitz auf die Microsoft-Plattform. Um die Hardware optimal auszunutzen, wurde in der Zentrale in Öhringen gleichzeitig ein voll redundantes Storage Area Network (SAN) implementiert. Dieses bildet ein Netzwerk zwischen den Servern und den von ihnen genutzten Speicherressourcen. Dank der dadurch möglichen Virtualisierung der Domänencontroller sowie weiterer Windows-Systeme wie CAD- und Formularserver kann die Hardware im Rahmen der laufenden Erneuerung der Geräte nach und nach reduziert werden. Gleichzeitig sind damit sämtliche Windows 2003 Server, die zuvor noch über die einzelnen Standorte verteilt waren, nun am Hauptsitz eingerichtet. Dadurch sind auch die Datenspeicher, die zuvor ebenfalls entsprechend verteilt waren, in der Zentrale konzentriert. Benutzer und Ressourcen verwalten die Ad ministratoren bequem und unternehmensweit über Active Directory. In naher Zukunft wird der Windows-eigene Verzeichnisdienst noch eine andere Rolle spielen: Bald schon soll er als Plattform für ein künftiges Meta-Directory dienen. Dieses wird auch die Daten aller sonstigen noch bestehenden Verzeichnisdienste zusammenfassen - im Mailsystem sowie in der AS-400-i-Umgebung arbeitet die IT noch mit je einem weiteren, gesonderten Dienst.

Know-how-Bündelung

Der im März 2007 abgeschlossene Wechsel auf Windows Server 2003 hat sich für die HUBER Packaging Group in vielfacher Hinsicht gelohnt. Heute genügt beispielsweise stets eine Anmeldung, um Zugang zu Anwendungen und Ressourcen zu erhalten. In der IT profitiert das Unternehmen von einer vereinfachten Administration - was schon damit beginnt, dass die Mitarbeiter nur noch über Know-how zu Produkten von einem statt zwei Serverbetriebssystemherstellern verfügen müssen.

Werden neue Fachkräfte benötigt, ist es aufgrund der hohen Verbreitung des Microsoft-Standards leichter, jederzeit kompetente Administratoren und Experten zu finden. Die zweifach erforderliche Benutzer- und Ressourcenverwaltung gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Sämtliche Benutzer und Ressourcen managt die IT einheitlich über Active Directory. Weil der Windows-Server-Verzeichnisdienst standortübergreifend eine logische Einheit bildet, verwaltet die IT auch alle Nutzer und Ressourcen in den in- und ausländischen Niederlassungen von der Zentrale aus. Im Vergleich zu früher müssen die IT-Mitarbeiter deshalb bei Störungen im Serverbereich in den Betrieben und Zweigstellen wesentlich seltener vor Ort sein. Dank der Virtualisierung kann das Unternehmen außerdem im Rahmen der laufenden Neuanschaffungen an Geräten die Anzahl der benötigten Hardware senken. Gleichzeitig wurde mit dem konzernweiten Umstieg auf Windows Server 2003 in der IT Englisch statt Deutsch als einheitliche Sprache festgelegt. »Damit werden zum Beispiel die Ordnerbezeichnungen überall verstanden, wovon besonders unsere ausländischen Gesellschaften profitieren«, erklärt Engel.

Zu guter Letzt kam das Unternehmen mit dem Wechsel auch noch einem weiteren Ziel einen großen Schritt näher - einer möglichst geringen Anzahl unterschiedlicher Softwarehersteller in der IT.

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Die HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG mit Sitz in Öhringen stellt Metallverpackungen in den unterschiedlichsten Größen her.

 

 

 

 

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