20080910zc Deal United Neues E-Commerce-Modell

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Neues E-Commerce-Modell

Aus Besuchern Käufer machen

Lediglich zwei Prozent der Besucher von Web-Shops kaufen auch tatsächlich ein. Mit dem neuen Geschäftsmodell von deal united können Shop-Betreiber jetzt ihren Web-Traffic ohne zusätzlichen Marketingaufwand zu Umsatz machen.

 

S

o beliebt das Einkaufen im Web mittlerweile auch ist, für die Betreiber von Online-Shops ist die Erfolgsrate in den meisten Fällen doch recht bescheiden. Lediglich zwei Prozent der Besucher von Online-Shops schließen ihren Besuch tatsächlich mit einem Kauf ab, die übrigen 98 Prozent verlassen diese Website ohne Kaufabschluss. Für die Shop-Betreiber ist das keine befriedigende Situation, denn sie müssen in der Regel einen hohen Aufwand betreiben, Werbung machen und einen ansprechenden Shop aufbauen, um die Surfer auf ihre Websites zu lotsen. Dabei finden viele Besucher das jeweilige Angebot offenbar gar nicht so unattraktiv: häufig nehmen sie sich immerhin Zeit, Waren auszuwählen, den Einkaufskorb zu füllen – und kaufen dann trotzdem nicht. Rund 70 Prozent der Interessenten brechen ihren Einkauf ab, obwohl sie zuvor Waren in den Einkaufswagen gelegt haben. Die Conversion-Rate (das Verhältnis von Käufern zu Besuchern) scheint die Achillesferse des Web-Shopping zu sein. Die Shop-Betreiber müssen wohl oder übel ein erhebliches Kundenpotenzial brachliegen lassen.

Nur Käufer verursachen Marketingkosten

Mit einer neuen Idee setzt ein Münchner Unternehmen jetzt genau hier an: deal united verwandelt den bisher ungenutzten Traffic im Web-Shop in zusätzlichen Umsatz. Die Sache funktioniert ganz einfach: wenn der Besucher im Online-Shop eines deal united–Partners den Kauf eines von ihm ausgewählten Produkts – beispielsweise eines Software-Pakets – nicht abschließt, dann erscheint auf dem Bildschirm automatisch eine Nachricht von deal united, die ihn darauf hinweist, dass er dieses Produkt kostenlos erhält, wenn er bei einem Werbepartner von deal united einkauft. Nimmt der Besucher diese Option wahr, so kann er auf den Web-Seiten von anderen deal united-Partnern einen Artikel aussuchen – zum Beispiel Blumen bei Valentins, Spielzeug bei myToys, Druckerpatronen bei Inkclub, Videotools bei movavi, Software bei Steganos, DSL bei Arcor oder Artikel aus dem umfangreichen Angebot von OTTO. Kauft der Besucher einen dieser Artikel, so erhält er zusätzlich das zu Beginn gewählte Produkt des Online-Shops.

Natürlich gibt es auch im Internet nichts geschenkt, zumindest nicht im Rahmen eines seriösen Geschäftsmodells. Kostenlose Produkte gibt es mit deal united, wenn der Kunde das Angebot eines Werbetreibenden annimmt und dieser Werbepartner dafür das »kostenlose Produkt« des Online-Anbieters für den Kunden bezahlt.

Um im Beispiel zu bleiben: die Bezahlung des Software-Pakets übernimmt der Verkäufer des Blumenstraußes. Anders ausgedrückt: er zahlt damit gewissermaßen eine Prämie für die Vermittlung eines (Neu‑)Kunden. Im Unterschied zu anderen, breiter gestreuten Marketing-Maßnahmen werden hier unmittelbar Umsätze generiert und nur tatsächlich zustande gekommene Käufe verursachen Marketingkosten. Zudem wird eine besonders kauffreudige Internet-Kundschaft erreicht, die sonst nicht angesprochen werden könnte. Da die Transaktion den Shop-Betreiber oder den Anbieter des Software-Pakets nichts zusätzlich kostet, kann er damit seine Conversion Rate zum Nulltarif steigern.

Erweiterungsfähig

Das Modell lässt sich flexibel an unterschiedliche Geschäftsmodelle anpassen und kann auch an anderen Stellen in den Kaufprozess eingebunden werden. So können beispielsweise Software-Anbieter das Angebot einer kostenlosen Vollversion auch beim Herunterladen einer Testversion anbieten oder als Bestandteil eines Uninstall-Vorgangs integrieren. Bei der Deinstallation dieser Testversion erscheint dann das Angebot von deal united. deal united stellt bei der gesamten Transaktion größtmöglichen Datenschutz sicher: Kunden und Interessenten müssen sich lediglich mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren, um die Abwicklung der Transaktionen zu ermöglichen.

Das Interessante am Geschäftsmodell von deal united ist, dass alle Beteiligten profitieren:

·         Online-Anbieter können ihre Umsätze erhöhen und Besucher, die sonst nicht gekauft hätten, zu Käufern machen. Dafür entstehen ihnen keinen zusätzlichen Kosten.

·         Werbetreibende können ebenfalls ihre Umsätze erhöhen und zu genau vorbestimmten Kosten neue Kunden gewinnen.

·         Shop-Besucher erhalten kostenlos die gewünschten Produkte, indem sie ein anderes Markenprodukt bei einem Partner Ihrer Wahl kaufen. Sie bekommen somit zwei Artikel – müssen aber selbst nur einen bezahlen. Kunden gehen dabei keinerlei Verpflichtungen ein, es entstehen für sie auch keine zusätzlichen oder versteckten Kosten.

Das neue Modell ist bereits auf große Resonanz gestoßen. Das zeigt, dass der E-Commerce-Markt auf neue Ideen wartet.

Der Kunde erhält zwei Artikel, muss aber nur einen bezahlen. Der Werbetreibende zahlt die Ware A beim Online-Anbieter als Ausgleich für die Vermittlung eines Neukunden. deal united erhält eine Provision für die Vermittlung der Transaktion.

 

 

 

 

 

Mit dem Modell von deal united können die Betreiber von Online-Shops risikolos ihre Umsätze steigern.

 

 

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