20080910zg SAS Business Intelligence Business Case

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Die BI-Uhr tickt

Wer zu spät kommt, verpasst das Beste

SAP hat Business Objects, IBM Cognos und Oracle Hyperion. Der Markt für Business Intelligence floriert. Hier schlummern lukrative Projekte, die es zu gewinnen gilt. Der Kampf um die Marktanteile ist entbrannt.

 

D

ie einen holen sie sich, indem sie ihr Portfolio ausbauen. Die anderen, indem sie BI Spezialisten kaufen, die die erforderliche Kundenbasis gleich mitbringen. Manövriert aber diese Kauftaktik nicht genau diejenigen ins Abseits, mit denen man Geschäfte im eigentlichen Sinne machen möchte, nämlich die Kunden selbst? Beispiel SAP/BO Übernahme. Laut einer Studie sind viele SAP-Anwender nach der Übernahme von BO konzeptionell noch gar nicht auf die veränderte BI-Ausrichtung vorbereitet. 71 Prozent gaben an, dass sie noch keine Antwort auf den Wechsel der BI-Strategie von SAP haben. Die Kunden der Aufkäufer wie SAP, IBM und Co fragen sich also zu Recht, wohin die BI-Reise geht. So dauern Integration, Migration und Portierungen bekanntlich sehr lange.

Der in Privatbesitz befindliche Hersteller von Business Intelligence Lösungen SAS rechnet mit mindestens drei Jahren und reibt sich nach eigenen Angaben die Hände. »Wir antworten dem Markt jetzt mit dem Innovation Program. Damit holen wir die Kunden bei ihrer Verunsicherung ab«, sagt Jörg Petzhold, Manager Market & Strategy Enterprise Intelligence bei SAS Deutschland. SAS lässt den Marktkonsolidierungen also Taten folgen. Das Program entspreche, so Petzhold, dem gestiegenen Bedarf nach einer integrierten BI-Plattform. »Das ist der Trend. Ihm müssen gerade die globalen Strategen unter den Anwendern folgen. Und das jetzt. Nicht erst in drei Jahren plus X.« SAP/BO-Kunden beispielsweise bleibe da langfristig nur das BO-Angebot. »Aber hier fällt der Business Explorer (Bex) weg, also das BI-Tool von SAP. Eine Portierung wird unumgänglich.« Und genau das schüre die Verunsicherung.

Das Innovation Programm basiert laut Hersteller auf Nachhaltigkeit.« Wir zeigen Perspektiven auf, wie der Bigbang vermieden werden kann. Und genau hier liegt unser Vorsprung. Denn das, was die Softwareriesen jetzt zur Erreichung einer einheitlichen Plattform integrieren müssen, bieten wir mit der SAS 9 Plattform schon seit fünf Jahren. Eine integrierte End-to-end-Lösung mit horizontalen und vertikalen Angeboten für den dispositiven Bereich.«

Das Rezept: In zwei Tagen kostenlos zum Business Case

Im Rahmen des Modernisierungspaketes wird zunächst IT/BI-Umgebung bewertet und mögliche Zielszenarien mit SAS Technologie entworfen. Dann erfolgen eine Machbarkeitsprüfung mit den IT-Verantwortlichen und Fachbereichen sowie eine detaillierte Projektplanung. Datensicherheit stehe an oberster Stelle. Das Konzept scheint zu funktionieren: SAS hat bislang gut 150 Kunden angesprochen. Daraus sind mehr als 10 Workshops erwachsen und bei knapp 40 IT-Entscheidern steht SAS in konkreten Projektgesprächen.

Innovation Program: Die einzelnen Schritte

Zunächst erstellt SAS gemeinsam mit den Kunden ein Grobkonzept. Darin werden Schwachstellen und Lücken in der BI-Strategie aufgezeigt und mögliche Alternativen mit SAS Technologie erarbeitet. In diesem Stadium wird auch der erste Business Case ermittelt. Das ganze dauert zwei Tage. Der Umsetzungsplan oder Audit wird innerhalb von weiteren sieben Tagen erstellt. Ein umfangreicher Katalog mit rund 250 Fragen wird mit der IT-Abteilung oder dem Fachbereich bearbeitet. »So bekommen wir ein detailliertes Bild von der BI-Umgebung beim Kunden. Es ist dies die wichtigste Voraussetzung, um den Umfang des Projekts einschätzen zu können. Daraus ergibt sich dann der individuelle Fahrplan. Der Kunde kann abschätzen wie eine sukzessive Migration in die SAS Welt aussehen kann.«

Gefolgt von einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung steht dem Projektbeginn dann nichts mehr im Wege. Oberste Maxime: Die Modernisierung wird angestrebt, nicht die Substitution der Systeme. Die Migration auf SAS solle nach und nach erfolgen. Denn das gesamte »Innovation Program« leite sich, so Petzhold, aus der Notwendigkeit ab, die Unternehmenssteuerung des Kunden zu verbessern. Nach rund drei Monaten ist die Migration erledigt. »Dieser Durchschnittswert bezieht sich auf ein Unternehmen mit rund 50.000 Mitarbeitern und variiert je nach Umfang des Projektes«, so Petzhold abschließend.

 

 

 

SAPs Wettlauf gegen die  Zeit

SAP hat BO, IBM Cognos und Oracle Hyperion: Der BI-Markt konsolidiert sich weiter. Zum Leidwesen der Kunden. Denn SAS rechnet mit einschneidenden Veränderungen im BI-Portfolio zum Beispiel bei SAP/BO. So wird es im Bereich Dashboarding, Finanzplanung und - konsolidierung, Ad-hoc und Standard Reporting sowie Olap zu erheblichen Irritationen kommen. Einzig die Data Warehouse Funktionalitäten bleiben den Kunden mit dem Netweaver BI (BW) und BI Accelerator erhalten. Aber bis wann?

Und genau das ist der SAS-Vorteil. Der Faktor: Zeit. SAPs Wettlauf gegen die Zeit ist verloren, noch bevor er richtig begonnen hat.  Denn: Bis SAP und BO Eins sind, vergehen Jahre. Mindestens drei. Zum Ärgernis der Kunden, wollen die doch heute schon weiter wachsen. Bekanntlich muss die IT Struktur mitwachsen, ansonsten droht Stillstand.   

Es bleibt abzuwarten wie die Kunden reagieren. Denn auch das Thema Analytics steht auf der zeitlichen Kippe. Wie sieht nun die BI Strategie von SAP aus, wenn sogar die Grundlage von Business Intelligence selbst, Analytics,  vorübergehend stillgelegt wird.  Ein Ausweg kann das Beratungsangebot von SAS werden. Aber was hat SAS, das den anderen fehlt? Antwort: Eine Strategie, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Denn der Kunde wird ja wachsen. Demzufolge muss seine BI Struktur jedes Wachstum aushalten können, egal in welche Richtung. Und SAS begleitet ihn dauerhaft.

Und wie? Es mag profan klingen, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Gemeinsam mit den SAP/BO-Kunden besprechen SAS Experten deren derzeitige BI Roadmap. Kostenlos. Bis zu dem Zeitpunkt, wenn es heißt: Ja, SAS hat uns überzeugt, bitte umsetzen.

Manuell in die neue Produktwelt: SAPs BI-Kunden bleiben im Unklaren

Ein reiner Austausch von Softwarelizenzen reicht nicht: Selbst bei gleichem Lizenzpreis sind die Kosten für die Portierung nicht zu rechtfertigen. Eines steht jedenfalls fest: Auch ohne den Wechsel des BI-Anbieters stehen die Kunden kurz-oder mittelfristig vor Migrationsprojekten, denn egal ob SAP/BO, IBM/Cognos oder Oracle/Hyperion -  der Business Content muss auf alle Fälle manuell in die neue Produktwelt migriert werden. Ein hoher Aufwand. SAS sieht dafür keine Rechtfertigung. Schließlich gibt keiner dieser Softwareriesen den kompletten Blick auf seine Roadmap bekannt. Ergo: Die Kunden wissen nicht, was auf sie zukommt.

 

Vier Schritte – eine Strategie

1. Bewertung: IT/BI-Umgebung                                                                        0 Euro
2. Entwurf: Zielszenarien mit SAS Technologie                                                   0 Euro
3. Prüfung: Machbarkeit (mit IT Verantwortlichen und Fachbereich)                      0 Euro
4. Durchführung: Audit über IT Umgebung (mit 2 SAS Experten, 5 Tage)  5.000 Euro

Ergebnis: Die BI Roadmap (Vorgehensmodell, Business Case, Investitionsvolumen) steht. Jetzt muss der Kunde entscheiden, ob er sich traut oder nicht.

Er traut sich: Dann begleitet ihn SAS kompetent mit eigenen Ressourcen bzw. Partnern. Was dann folgt ist eine Wirtschaftlichkeitsprüfung anhand definierter Kennzahlen (Cashflow, ROI). Ziel: Finanzielle Kontrolle und Steuerung sollen beim Kunden bleiben. Basis hier: der erarbeitete Business Case.

Nun beginnt die letzte Phase: Die BI Strategie wird installiert. Die Kosten richten sich nach Projektumfang. Parallel dazu werden die Mitarbeiter des Kunden fit gemacht (z.B. SAS Akademie) und wer will, kann noch weiter gehen. Alle erarbeiteten BI Prozesse lassen sich im Unternehmen auch institutionalisieren, also organisatorisch im Unternehmen verankern (Aufbau eines BI Competence Centers).  Übrigens: Nicht mittels Lizenz- sondern Mietmodell wird abgerechnet, nach alter SAS Tradition.

 

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