200812g SupplOn WebEDI Elektronische Bestell- und Rechnungsprozess

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Elektronische Bestell- und Rechnungsprozesse

Cedes und Schindler kommunizieren über WebEDI

Konstante Innovation, enge Kundenbindung, hohe Servicequalität – mit dieser Strategie schaffen es immer mehr mittelständische Zulieferunternehmen, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Auch die auf Optosensorik spezialisierte Cedes AG steht mit technologischer Führerschaft und konsequenter Serviceorientierung seit über zwanzig Jahren für eine Erfolgsgeschichte. Mit dem Einsatz der WebEDI-Lösung von SupplyOn hat das Unternehmen jetzt gemeinsam mit seinem Kunden Schindler die Basis für eine hohe Qualität und Effizienz der Bestell- und Rechnungsprozesse geschaffen und damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung seiner »Low Cost Quality»-Strategie geleistet.

 

I

m Jahr 1986 gegründet, gehört die Cedes AG heute zu einem der innovativsten Anbieter von Lösungen für Sicherheits- und Informationssysteme, Automation, Überwachungen, industrielle Rechner und Steuerungen in Europa. Das Unternehmen, das seit der Gründung ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 30 Prozent verzeichnet und heute 330 Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung seines Produkt- und Serviceangebots und kann sich so erfolgreich im Markt behaupten.

Cedes entwickelt Lösungen für Sicherheits- und Informationssysteme, Automation, Überwachungen, industrielle Rechner und Steuerungen.

 

»Unsere Kunden verlangen eine immer höhere Flexibilität bei Produktionsvolumina und Lieferzeiten. Diesen Anforderungen müssen wir gerecht werden, denn sowohl wir als auch unsere Kunden bewegen sich in heiß umkämpften und von einem erheblichen Preisdruck geprägten Märkten«, sagt Dr. Peter Nebiker, Vice President bei Cedes. Die Qualität und Effizienz der Transaktionsprozesse mit Kunden haben deshalb für das Unternehmen zentrale Bedeutung. Der Einsatz standardisierter, digitaler Prozesse spielt dabei eine entscheidende Rolle: »Die Kommunikation über eine webbasierte Plattform wie SupplyOn ist die Voraussetzung dafür, dass Prozesse trotz zunehmender Komplexität steuerbar bleiben«, so Nebiker. 

Diese Einschätzung teilt auch Jochen Weyandt, Head of Corporate Purchasing & Strategic Sourcing bei Schindler Management Ltd. »Unser weltweites Lieferantenmanagement ist mit SupplyOn sehr viel effizienter geworden.« Seit März 2007 kommuniziert Schindler auch mit CEDES über die SupplyOn-Lösung WebEDI, mit der sich die Informationsflüsse von der Bestellung über die Liefersteuerung bis zum Eintreffen der Ware elektronisch abbilden und Finanzprozesse wie elektronische Rechnungen abwickeln lassen.

 

Cedes arbeitet mit optischen Sensoren auf Basis der aktiven Infrarottechnik und der Bildverarbeitung.

 

Reibungslose Implementierung

Die Einführung des neuen Systems verlief reibungslos, wie August Schärli, der für die Implementierung verantwortliche Software Engineer bei Cedes, berichtet. »Unser Unternehmen setzt eine eigens mit Java-Technologie entwickelte, webbasierte ERP-Lösung ein, während Schindler ein SAP-System einsetzt. In beiden Fällen konnte die WebEDI-Lösung von SupplyOn nahtlos in die Backend-Systeme integriert werden. Dabei wurden die Daten aus unserem ERP-System im CSV-Format aufbereitet. Die eintägige Informationsveranstaltung bei Schindler hat vollkommen ausgereicht, um uns auf die Implementierung vorzubereiten.«

 

August Schärli ist Software Engineer bei der Cedes AG.

 

Den Aufbau eines durchgängigen digitalen Prozesses hält Schärli für besonders erfolgskritisch, denn nur wenn Medienbrüche vermieden werden, lasse sich das Effizienzpotenzial der Lösung voll ausschöpfen. Und genau in diesem Punkt profitiert Cedes am stärksten von der neuen Lösung, mit der derzeit rund 20 Bestellungen pro Monat abgewickelt werden: »Wir müssen keine Daten mehr erfassen, der gesamte Prozess läuft automatisch«, erklärt Maria Jebbar-Caseli, Manager Order Processing bei Cedes. »Zudem haben wir nun die Sicherheit, dass keine Information verloren geht oder nicht korrekt in das System übernommen wird.« Die hohe Sicherheit, die eine Prozessabwicklung über die WebEDI-Lösung von SupplyOn bietet, wird in den nächsten Monaten durch einen neuen Prozesses erweitert: Demnächst wird die elektronische Rechnung mit digitaler Signatur eingeführt.

Erfolgsfaktoren bei der Einführung

Die Einführung von WebEDI zeigt auch, wie wichtig die intensive Kommunikation aller Beteiligten für den Erfolg des Projekts ist. »Die Basis dafür, dass die Prozesse von Anfang an glatt laufen, ist eine enge und vertrauensvolle Abstimmung und das direkte Gespräch mit dem Kunden«, betont Jebbar-Caseli.

Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor ist die Realisierung von Skaleneffekten: Erst wenn es gelingt, einen Großteil der Bestell- und Rechnungsprozesse zu standardisieren und elektronisch abzuwickeln, können sowohl Kunden als auch Lieferanten signifikante Synergieeffekte erzielen. Bislang kommuniziert Cedes mit zwei Schindler-Werken über WebEDI, weitere Produktionsstätten sollen in den nächsten Monaten angeschlossen werden.

»Low Cost Quality« als Strategie im globalen Wettbewerb

Insgesamt misst Cedes der Einführung digitaler Prozesse eine strategische Bedeutung zu. »Unser Erfolg hängt von der Fähigkeit ab, hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen mit einem sehr hohen Support-Level zu verbinden. Wir bezeichnen diesen Ansatz als Low Cost Quality und sehen darin unsere langfristige strategische Positionierung und unser zentrales Unterscheidungsmerkmal gegenüber Anbietern aus Niedriglohnländern«, sagt Nebiker. Ein hoher Service-Level setzt allerdings auch eine frühzeitige Einbindung in Kundenprojekte und intensive Interaktion mit dem Kunden voraus. »Hier bietet SupplyOn zahlreiche Lösungen, mit denen sich die komplexeren Prozesse transparent abwickeln lassen – damit der Steuerungsaufwand und die dadurch entstehenden Kosten so gering wie möglich sind, gleichzeitig aber auch die Sicherheit der Prozesse gewährleistet ist.«

 

Die WebEDI-Lösung von SupplyOn lässt sich nahtlos in die vorhandenen Backend-Systeme integrieren.

 
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