200812r Avail Trends im Online-Shopping

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 




 

 


 




 


 


 

 

 

Trend Online-Shopping

Diese Erfolgsrezepte setzen sich durch

Der Einkauf im Web boomt, und virtuelle Shops sprießen wie Pilze aus dem Boden. Doch wer als Shop-Betreiber die wichtigsten Tricks und Kniffe nicht beachtet, muss schnell wieder aufgeben.

 

E

inkaufen, das bedeutete lange Zeit, mit einem Metallwagen durch ein Kaufhaus zu rollen, oder im Geschäft um die Ecke ein paar Brötchen zu bestellen. Noch vor 15 Jahren hätte sich wohl kaum jemand vorstellen können, dass im Jahr 2008 78 Prozent der europäischen Internetnutzer online shoppen würden – so eine Studie der European Interactive Advertising Association (EIAA). Dieser riesige Erfolg lässt viele Geschäftsgründer auf die Idee kommen, es selbst mit einem Internetshop zu versuchen. Doch je mehr Angebote es gibt, umso besser muss sich jede einzelne Offerte von der Konkurrenz abheben. Individuelle Kundenansprachen, eine pfiffige Website, persönliche Einkaufsberatungen, Sonderaktionen, außergewöhnliche Produkte und Ideen: Wer die Masse im Online-Dschungel hinter sich lassen möchte, muss auf ein besonderes Webkonzept setzen, das die aktuellen Trends berücksichtigt.

Es gibt immer mehr Online-Käufer und Online-Shops

Online-Shops sind heute genauso selbstverständlich wie Handys. Für immer mehr Deutsche ist das Einkaufen im Internet so normal wie der Gang zum Supermarkt. Laut einer Studie der Universität Hohenheim nutzt die Hälfte aller Deutschen regelmäßig das Internet. Rund 33 Millionen kaufen dabei Waren oder Dienstleistungen online. Vor zehn Jahren hingegen waren es lediglich 6.000 Deutsche, die im Netz shoppen gingen. Die beliebtesten Produkte, die in virtuellen Shops gekauft oder bestellt werden, sind der Studie zufolge Bücher, CDs und DVDs, Eintrittskarten sowie Hotelreservierungen.

Doch nicht nur die Online-Käufer, auch die Online-Verkäufer sind in den vergangenen Jahren immer mehr geworden: Wie der BITKOM, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien herausgefunden hat, verkauft bereits heute jeder fünfte Deutsche privat Waren oder Dienstleistungen über das Internet. Eine neue Shopping-Generation ist entstanden. Längst gehört der typische Online-Shopper nicht mehr zu den »Early Adoptern«, die sich sofort den neusten technischen Trends anpassen. Immer mehr traditionelle Einkäufer aller Altersgruppen zieht es in die virtuelle Einkaufswelt. Darauf müssen sich Online-Händler verstärkt einstellen. Günstige Preise und die Lieferung ins eigene Heim sind längst nicht mehr genug, um erfolgreich zu sein. Der moderne Online-Einkäufer erwartet vor allem personalisierte Empfehlungen und glaubwürdige Produkttests. Und der Konkurrenzdruck ist groß: Im Zuge der neuen Online-Generation entstehen immer neue Shops. Um in dieser Fülle bestehen zu können, ist das richtige Shop-Modell unabdingbar.

Neues Modell: Live-Shopping

Ein neues Modell im E-Commerce ist das sogenannte Live-Shopping. Nach dieser Idee wird nur ein einziges Produkt pro Tag im Internet angeboten. Ein ungewöhnlicher Ansatz für einen Online-Shop, der eigentlich darauf ausgelegt ist, so viel Profit wie möglich zu machen. Dennoch kommt das Prinzip erstaunlich gut an, und Live-Shops machen herkömmlichen Online-Läden Konkurrenz. Auf Portalen wie »guut.de« oder »sportlet.de« wird jeden Tag ein neues Produkt zum Schnäppchenpreis angeboten – aber eben nur 24 Stunden lang. Dadurch fühlt sich der Konsument verführt, schnell zuzugreifen, und die Händler profitieren von einer hohen Konversionsrate. Das ist der Anteil der Besucher, die tatsächlich einen Kauf getätigt haben.

Wer jedoch eine große Produktauswahl beim Online-Shopping schätzt, hat nicht viel vom Live-Shopping. Ein Trend lässt sich an diesem Modell erkennen: Moderne Online-Shops setzen eher auf Klasse statt Masse und punkten bei Kunden mit einer personalisierten Ansprache. Modernste Softwaretechnologien wie die E-Marketing-Suite des schwedischen Anbieters Avail Intelligence sorgen für ein individuelles Einkaufserlebnis im Internet. Der Landing Page Optimizer ermöglicht beispielsweise, dass die ersten Seiten eines Online-Shops dem Suchwort des potenziellen Kunden angepasst werden. Gibt ein Käufer das Suchwort »Fahrrad« bei Google ein, landet er unmittelbar auf der Seite des Online-Shops mit Fahrrädern im Angebot. Dies ist umso essenzieller, da sich der User schnell weiter klickt, wenn er sich nicht angesprochen fühlt. Werden die ersten Seiten eines Online-Shops stattdessen an das eingegebene Suchwort angepasst, erhöht sich die Chance einer Kaufentscheidung. Auch wenn der potenzielle Kunde direkt mit dem richtigen Angebot auf der Website angesprochen wird, surft er länger und ist er eher zum Produktkauf geneigt. Anhand früherer Einkäufe oder spezieller Interessen ermittelt die entsprechende Software das richtige Angebot für den einzelnen Kunden.

Ein weiteres »Muss« für jeden zukunftsorientierten und guten Webshop sind zudem persönliche Empfehlungen und Interaktionen auf der Website. Wie eine aktuelle Untersuchung von Forrester zeigt, verlässt sich der Konsument bei seiner Kaufentscheidung lieber auf Freunde und andere Einkäufer als auf kommerzielle Anzeigen. Deshalb ist es für ihn umso schöner, wenn er sich mit Gleichgesinnten im Online-Shop austauschen oder seinen persönlichen Wunschzettel für die Freundin zugänglich machen kann. Auch wer seinen Newsletter an den Interessen der Online-Shopper ausrichtet, hat bessere Chancen auf steigende Umsätze. Mit der richtigen Technologie können die Newsletter mit personalisierten und relevanten Informationen auf den Käufer zugeschnitten werden. So liest der Empfänger auch gern den Inhalt und kauft gegebenenfalls wieder im gleichen Online-Shop ein.

Mit dem Einsatz von Produkteinstufungen und -tests sowie Fragen- und Antwortkatalogen, sogenannten Q&As (Questions and Answers), können Kunden aktiv am Shoppingprozess teilnehmen und diesen mitgestalten. So macht das Einkaufen dem Konsumenten mehr Spaß und Händler können die Umtauschrate sowie Anrufe im Callcenter reduzieren. Mit Tools wie diesen kann jeder Händler seinen Online-Shop auf Vordermann bringen. Fest steht die Devise: Neue Schritte sind nötig, um den Erwartungen der neuen Online-Shopping-Generation gerecht zu werden und im Online-Dschungel durchzuhalten.

Pontus Kristiansson

____________________________________________

Pontus Kristiansson, CEO von Avail Intelligence

 

 

Folgen Sie »manage it«

auf Google+


 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH