20090102zs Atempo Sicherheitsrisiko Laptop

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 




 

 


 




 


 


 

 

 

Sicherheitsrisiko Laptop – wie sich Unternehmen vor Datenverlust schützen können

Sicherung dezentraler Daten

Ein einziger unachtsamer Moment genügt, schon ist der Laptop verschwunden – und mit ihm oft sensible oder wertvolle Unternehmensdaten. Besonders Geschäftsreisende sind betroffen, denn sie sind bei der Arbeit unterwegs auf ihre mobilen Endgeräte angewiesen. Verschlüsselungstechnologien verhindern zwar unbefugten Zugriff auf sensible Informationen, aber eine schnelle Wiederherstellung der dezentralen Datenbestände kann nur kontinuierliche Datensicherung gewährleisten.

 

I

n diesem Sommer sind Regierung und Öffentlichkeit durch mehrere Fälle von millionenfachem Datenklau aufgeschreckt worden. Dabei wurden im großen Stil zum Teil legal handelbare Adressen mit Informationen wie Kontodaten illegal vermischt. Das Thema Datensicherheit ist damit aktuell wie nie: Bundesminister Schäuble hat ein schärferes Gesetz gegen den illegalen Datenhandel angekündigt. Oftmals sind es jedoch nicht kriminelle Machenschaften, die hinter dem Verlust sensibler Daten von Regierungen oder Unternehmen stehen, sondern schlichtweg Unachtsamkeit der Mitarbeiter. Unabhängig davon sind es Laptops, die häufig ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen. Wie eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Ponemon-Instituts zeigt, verschwinden allein auf den acht größten Flughäfen Europas pro Woche 3.300 Laptops – in den USA sind es sogar 12.000. In etwa der Hälfte der Fälle befinden sich sensible Firmeninformationen, elektronische Korrespondenz und personenbezogene Daten von Kunden oder Partnern auf dem Laptop. Die wirtschaftlichen Schäden, die dabei entstehen, lassen sich nur erahnen.

Verschlüsselung alleine reicht nicht

Natürlich haben die Unternehmen mittlerweile dazugelernt. Trotzdem denken viele IT-Verantwortliche beim Datenschutz auf mobilen Endgeräten nach wie vor in erster Linie daran, Passwörter, Verschlüsselungstechniken und Lösungen zur kontrollierten Datenvernichtung einzurichten. Dadurch wird zwar verhindert, dass sensible Informationen in die falschen Hände geraten, aber ohne eine Sicherung der Daten auf einem zentralen Backup-Server sind sie für das Unternehmen verloren. Das beeinträchtigt das Tagesgeschäft und zieht im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen durch Compliance-Verstöße nach sich. Wenn der Laptop fehlt, ist ein historischer Datenzusammenhang schnell nicht mehr herstellbar und auch die korrekte E-Mail-Archivierung nicht immer gewährleistet. Selbst wenn im Unternehmen ein regelmäßiges Backup von Laptop-Daten vorgeschrieben ist, so wird es von den Mitarbeitern doch oft unregelmäßig durchgeführt oder komplett vergessen. Diese Nachlässigkeit wird jedoch meist erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist.

Datensicherung in Echtzeit

Eine echte Alternative zu Erinnern und Ermahnen ist eine Backup-Software mit CDP-Technologie (CDP-Coninuous Data Protection) zur kontinuierlichen Datensicherung. Solche Lösungen wie beispielsweise Atempo Live Backup laufen transparent auf dem Client und schicken Dateien, die auf dem Laptop liegen, nach jedem Speichern automatisch via Internetverbindung verschlüsselt an einen zentralen Backup-Server. Bei Live Backup geschieht dieser Vorgang komplett im Hintergrund, ohne dass der Anwenders etwas tun muss oder es überhaupt bemerkt.

Zudem werden die Daten auch gesichert, wenn das Gerät nicht mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden ist. Dabei werden die Backup-Informationen solange auf dem Client-Cache gespeichert, bis der Laptop wieder mit dem Internet verbunden wird. Zu dem Zeitpunkt werden die Daten auf dem mobilen Rechner mit denen auf dem Backup-Server synchronisiert. So liegt jederzeit ein komplettes System-Image vor, das auf dem Stand der letzten Speicherung ist. Verlorene, gestohlene oder nicht mehr bootfähigen Laptops können so zu jeder Zeit und von jedem Ort aus komplett wiederhergestellt werden, ohne dass eine Neuinstallation von Betriebssystem und Applikationen erforderlich ist. Das verringert die Ausfallzeiten und damit auch die Kosten. Ein solches Bare-Metal-Recovery kann innerhalb weniger Stunden durchgeführt werden – früher brauchte man dazu mehrere Tage.

Einfaches Recovery auf Knopfdruck

Vom Einsatz einer leicht bedienbaren Backup-Lösung profitiert nicht nur die IT-Abteilung, sondern auch der einzelne Mitarbeiter. Denn eine Software mit benutzerfreundlicher Oberfläche wie Atempo Live Backup ermöglicht das Wiederherstellen einzelner Dateien durch den Benutzer selbst – ganz ohne Zutun der IT-Abteilung und ohne großen Schulungsaufwand. Geht eine Datei verloren, kann sie der User selbst aus einer Liste mit unterschiedlichen Dateiversionen auswählen und sie mit nur einem Mausklick vom Server zurückholen. Bei einem fehlerhaften System, beispielsweise aufgrund einer Fehlinstallation, kann er außerdem selbstständig ein System-Rollback ohne zeitaufwändige Fehlersuche veranlassen – natürlich nur, wenn es ihm die vorher vom IT-Verantwortlichen festgesetzten Zugriffsregeln erlauben. Selbstverständlich sollte die Software dabei möglichst wenige Ressourcen verbrauchen, um einen minimalen Einfluss auf die Arbeitsabläufe zu gewährleisten und um die Mitarbeiter-Produktivität nicht einzuschränken. Für eine minimale Belastung der Netzwerkbandbreite sorgen Datenkompression und die Beseitigung redundanter Benutzer- und Systemdateien mit Deduplikation auf Datei- und Blockebene. Beim inkrementellen Backup auf Blockebene werden nur die veränderten Elemente des Datenstroms gesichert. Die Backup-Daten weisen so nur einen Bruchteil ihres ursprünglichen Speichervolumens auf.

Unternehmensweites Datenmanagement

Die Installation einer umfassenden Backup-Lösung bietet noch einen Pluspunkt: Die Daten werden nicht nur automatisch mit jeder Speicherung gesichert, sondern IT-Verantwortliche behalten mit einer zentralen Management-Konsole, selbst bei einer nur schwer überschaubaren Laptop-Flotte, die Kontrolle darüber, wo sämtliche verteilte Datenbestände abgelegt sind. Mithilfe dieser Management-Konsole können auch per Remote-Zugriff Fehler im System behoben und einheitliche Backup-Regeln durchgesetzt werden. Die Backup-Software unterstützt neben Laptops auch Desktops und ist daher nicht nur für Unternehmen mit einer großen Anzahl mobiler Rechner, sondern auch mit mehreren Standorten oder einem hohen Anteil an Homeoffice-Mitarbeitern interessant. Es ist wichtig, dass die Backup-Lösung mit hunderten oder gar tausenden von Clients genauso gut zurechtkommt wie mit einzelnen Rechnern – und darüber hinaus mit verschiedenen Netzwerk-Infrastrukturen und Firewall-Konfigurationen. Denn nur dann kann die Lösung flexibel an die sich ständig ändernden Anforderungen des Unternehmens angepasst werden und mit neuen Mitarbeitern oder gar komplett neuen Standorten mitwachsen.

Der Mensch – und vor allem der Geschäftsreisende – ist und bleibt zwar das größte Risiko für die IT-Sicherheit. Aber mit einem kontinuierlichen Backup dezentraler Daten in Verbindung mit Schutzmaßnahmen vor unbefugtem Zugriff ist ein Unternehmen wirtschaftlich und in Sachen Compliance auf der sicheren Seite, wenn das nächste Mal ein Laptop abhanden kommt.

Matthias Hintenaus

____________________________________

Matthias Hintenaus, Managing Director Northern & Central Europe, Atempo

 

Folgen Sie »manage it«

auf Google+


 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH