20090102zzb PGS E-Billing und E-Mahnwesen

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E-Billing und E-Mahnwesen

85 Prozent Einsparung

Unabhängig vom Versandvolumen – nach einer Studie der FH München realisiert E-Billing Einsparungen von über 85 Prozent gegenüber postalischem Rechnungsversand

 

D

ie Zahlen der aktuellen Studie »E-Billing und E-Mahnwesen« der FH München sprechen eine deutliche Sprache: 80 Prozent aller befragten Unternehmen würden den elektronischen Rechnungsversand, sogar 89 Prozent automatisierte Mahnverfahren jederzeit weiterempfehlen. Trotz dieser hohen Akzeptanz- und Zufriedenheitswerte setzen bislang erst 60 Prozent der Unternehmen auf E-Billing und sogar nur rund ein Drittel auf E-Mahnverfahren.

Das überrascht: denn nach Einführung eines solchen elektronischen Mahnwesens erinnern 72 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftspartner mit einer vierfach höheren Erfolgsquote an ausstehende Zahlungen, womit sich ihr Liquiditätsmanagement signifikant verbessert. Man kann diese Diskrepanz zwischen wissenschaftlich erwiesenem Nutzen und Verbreitung der Lösung nur damit erklären, dass Unternehmen, die weiterhin auf Papier und Post setzen, die immensen Kostenvorteile IT-gestützter Lösungen noch gar nicht voll erkannt haben. Im Vergleich zu herkömmlichem Rechnungsversand per Post ist E-Billing die betriebswirtschaftlich günstigere und den buchhalterischen Workflow optimierende Alternative. Verantwortlich dafür sind entfallende Portokosten, der reduzierte Materialaufwand bei Papier, Umschlägen oder Toner sowie die beträchtlichen Einsparungen teurer Mannstunden, da das gesamte Brief-Handling einschließlich Ausdrucken, Kuvertieren und Lagerung überflüssig wird. Zudem bedeutet ein auf diese Weise beschleunigtes Rechnungshandling in der Regel auch beschleunigte Zahlungseingänge.

SaaS-Lösung für E-Billing

Software as a Service-Lösungen für E-Billing, die transparente und flexible Abrechnungsmodelle vorsehen, sind – der Fachhochschulstudie zufolge – insbesondere attraktiv für den Mittelstand. Er kann – selbst bei geringer-volumigem Rechnungsversand – bereits im ersten Jahr die 85-prozentigen Einsparpotenziale des elektronischen Rechnungshandlings in vollem Umfang ausschöpfen, insofern weder Soft- noch Hardware angeschafft werden muss. Ohne vorangehende, kostspielige Implementierungs-, Migrations- und Schulungsphasen für proprietäre Lösungen können KMUs ihr elektronisches Rechnungswesen sofort nutzen und einfach administrieren.

Cost-Cutting durch E-Billing lässt sich vor allem dann in vollem Umfang realisieren, wenn Unternehmen gleichzeitig die Zertifizierungs- und Signaturverfahren ihres Providers nutzen, weil in diesem Fall die Lizenzkosten für die Signatursoftware sowie die laufenden Investitionen in Updates, Wartung und Compliance-Anpassungen entfallen.

Arnd Hungerberg

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Arnd Hungerberg ist VP Global and Channel Sales bei Premiere Global Services

 

 

 

Quelle: Zertifizierungsinstitut des IQM e. V. München, Fachhochschule München

 

 

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Download der kompletten Studie im Wordformat

 

 

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