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Open Source Business Intelligence Smart mit OS-BI Kosteneffektive Intelligenz ermöglicht fundierte Entscheidungen und unterstützt Unternehmen die Finanzkrise zu meistern! Open Source ist im Unternehmen angekommen – das belegen mittlerweile zahlreiche Studien und Presseberichte. Im Frühsommer 2008 hat Gartner in seiner Umfrage einen Anteil von Open Source Software (OSS) im Unternehmensbereich von rund 85 Prozent ermittelt und prognostiziert darin zugleich, dass die noch übrigen 15 Prozent innerhalb eines Jahres folgen werden. Es gibt eine Reihe von Gründen, die den Einsatz von Open Source Software vorantreiben: zum einen natürlich die wegfallenden Lizenzkosten, aber auch die so gewonnene Herstellerunabhängigkeit und damit einhergehende Flexibilität sowie das Innovationspotenzial machen OSS für Unternehmen sehr attraktiv.
Mit der aktuellen Finanzkrise erlebt OSS nun einen weiteren Schub: Derzeit herrscht eine rege Debatte darüber, ob CIOs und IT-Manager ihren Einsatz von Open Source Software in Zeiten einer Finanzkrise eher erweitern oder verringern werden. Einerseits sehen Experten Open Source Software als kosteneffektive Alternative und gehen davon aus, dass deren Anhängerschaft wachsen wird. Andere wiederum sind der Ansicht, dass bei einem Anstieg der Download-Raten von Open Source Software weniger kommerzielle oder professionelle Versionen von Open Source Software gekauft werden und sich dadurch die flächendeckende Annahme von Open Source reduziert. Open Source BI – Schnelle Antworten zu geringen Kosten Einen wichtigen Ansatz in Bezug auf den Kostenfaktor spielt generell der Bereich Business Intelligence. Die Krise im globalen Finanzwesen und die daraus resultierende schwache Wirtschaft werden sicherlich zur Folge haben, dass Unternehmen ihre Ausgaben und vor allem kostenintensive Projekte einer noch genaueren Prüfung unterziehen. Genau aus diesem Grund wird das Thema Business Intelligence – also die Möglichkeit, Geschäftsentscheidungen mit fundierten Informationen zu untermauern – in Zukunft ganz oben auf der Must-have-Liste der CIOs stehen, und zwar unabhängig von der ökonomischen Entwicklung. Eine aktuelle Umfrage von Gartner zeigt, dass BI-Applikationen bereits das dritte Jahr in Folge als eine der Top-Prioritäten im Technologiesektor eingestuft werden (befragt wurden im Rahmen der Executive Programs Survey rund 1.500 CIOs). Auch der Forrester-Report weist darauf hin, dass 2009 ein durchaus noch größerer Bedarf an BI zu erwarten ist. Unternehmen werden zunehmend intelligente Software nutzen, um ihre Unternehmensergebnisse zu optimieren, anstatt ihre Geschäftsprozesse einfach automatisiert laufen zu lassen (Titel:»Open Source Paves the Way for the Next Generation of Enterprise IT«, Oktober 2008, von Bull in Auftrag gegeben). BI-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, besser fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen und dadurch wettbewerbsfähiger zu werden. Sie haben sich aber gleichsam in den vergangenen Jahren den Ruf erarbeitet, recht kostenintensive Projekte zu sein. Mit der üblichen »hohe Investitionskosten/hoher Gewinn«-Prämisse bleiben jedoch gerade kleinere Unternehmen, die sich diesen Kosteneinsatz nicht leisten können, außen vor. Das Blatt wendet sich Mit Open Source BI hat sich nun jedoch auch in diesem Bereich das Blatt gewendet. Ein typischer Verkaufszyklus von proprietärer BI-Software zieht sich im Schnitt über sechs Monate hinweg. Ein Großteil der Zeit wird darauf verwendet, die Führungskräfte davon zu überzeugen, dass sich der finanzielle Aufwand lohnt. Die Einführung von Open-Source-BI-geht dagegen entschieden schneller vonstatten. Die Evaluierung einer Open-Source-BI-Lösung ist zwar auch nicht kostenfrei, jedoch mit sehr viel geringeren Kosten verbunden, da die Software selber frei zugänglich zum Herunterladen bereit gestellt wird und die Einführung aufgrund des dahinter stehenden »Bottom up«-Prinzips mit wesentlich geringeren Arbeitskosten verbunden ist. Das heißt, die technische Evaluierung und auch die Implementierung einer Pilotversion können mit Minimalkosten durchgeführt werden, bevor überhaupt ein Executive involviert ist. Mit Open Source BI ist die Auswertung wesentlich konkreter, da sie nicht – wie bei proprietärer BI-Software – auf antizipierten Resultaten basiert. Wenn ein bestimmtes Problem gelöst werden muss, kann man einfach eine Reporting-Lösung herunterladen, den Bericht erstellen, bekommt die entsprechende Antwort und weiter geht’s! Auch ist die automatische Informationsversorgung bis auf Sachbearbeiterebene heute ein »Muss«. BI-Nutzer haben mittlerweile höhere Erwartungen denn je und wollen ad-hoc auf Reporting Dashboards und Analysen zugreifen. Mit Web 2.0 (J2EE, AJAX usw.)-Architektur und -Schnittstellen sind Open-Source-BI-Anbieter im Vergleich zu Anbietern von proprietären Softwarelösungen in der Lage, Unternehmen eine technisch topaktuelle Lösung zu bieten und damit einen echten Mehrwert für den Anwender. Selbst mit bereits eingesetzten traditionellen Data-Warehouse-Lösungen lassen sich leicht und kostengünstig OS-Operational-BI-Lösungen am Frontend aufbauen, die mittels normalem Browser beliebig vielen Endnutzern umfassende Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Hinzu kommt jetzt noch, dass die angespannte Finanzlage Unternehmen eine andere Prioritätensetzung bei ihrem Kapitaleinsatz und bei den Ausgaben abverlangt. Dieser Umstand spielt BI-Lösungsanbietern wie Jaspersoft in die Hände, denn die Vorteile und Stärken der OS-Lösungen kommen besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Geltung: Ohne Lizenzkosten und mit Herstellerunabhängigkeit und Flexibilität steht Unternehmen ein viel effektiveres ROI-Modell zur Verfügung Auch der Bereich embedded BI-Anwendungen wird weiter wachsen. In Zeiten wie diesen brauchen Unternehmen integrierte Softwarelösungen mit Funktionen, die alle notwendigen Informationen aus ihren Geschäftsprozessen ziehen. Open-Source-Lösungen sind hier natürlich klar im Vorteil: Die Jaspersoft-Lösungen können beispielsweise durch ihren quelloffenen Code umgehend und recht einfach in andere Softwarelösungen integriert werden, um so den Anforderungen an BI gerade auf der Entscheiderebene gerecht zu werden. Zunehmende Akzeptanz für Open Source Jede Industriebranche kann von OSS profitieren und deshalb ist die Nachfrage durchweg steigend. Einen Peak wird die Nachfrage sicherlich gerade in den Bereichen haben, die besonders von der Finanzkrise und der daraus resultierenden Rezession betroffen sind. So müssen beispielsweise gerade die »übrig gebliebenen« Finanzdienstleister einen Weg finden, durchdachte Systeme einzusetzen, die weniger Kosten bei mehr Intelligenz bringen. Auch die Unternehmen, die bei ihrem operativen Geschäft auf hohen Kapitaleinsatz oder Fremdfinanzierung angewiesen sind, werden ähnlich kosteneffektive Antworten für ihren IT-Bereich finden müssen. Und im öffentlichen Sektor wird es vermehrt notwendig werden, sich nach Alternativen zu proprietärer Software umzuschauen, um dem neu formulierten Anspruch nach einer effizienteren Verwaltung gerecht zu werden. Dabei sollten Regierungen hier auch unterstützend den Weg ebnen. Mit der Setzung technologischer Standards können sie letztlich die notwendigen Richtlinien für den privaten Sektor vorgeben. Noch lange kein Ende in Sicht In Krisenzeiten ist also eine Erhöhung der Steuerbarkeit von Unternehmen durch bessere Informationsversorgung für Entscheidungsträger sowie Analysen von Schwachstellen oder Einsparpotenzialen entscheidend und sogar überlebenswichtig. Business-Intelligence-Software erhöht die Qualität von Managementprozessen und soll zur Effizienzsteigerung in dispositiven Prozessen führen. Projekte zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung gerade in administrativen Bereichen haben in schlechteren wirtschaftlichen Zeiten Konjunktur. Für Business-Intelligence-Software ist eine Marktsättigung also noch bei weitem nicht erreicht. Gerade der Mittelstand zeigt hier noch viel Potenzial. Die BARC-Marktstudie »Business Intelligence im Mittelstand« (2007) kommt zum Ergebnis, dass erst 50 Prozent der mittelständischen Unternehmen BI einsetzen. Viele Business-Intelligence-Projekte, die als punktuelle Controlling-, Planungs- oder Risk-Management-Lösungen gestartet sind, werden jetzt erweitert und in ein integriertes BI- System konsolidiert. Viele Unternehmen wissen heute, wie wichtig BI-Software ist. Die erwähnte Bereitwilligkeit auch in Krisenzeiten in BI-Software zu investieren führt zu weiteren Einführungen und Erweiterungen von Lösungen – und das eben vorrangig im Open Source-Bereich! Brian Gentile ____________________________________________ Brian Gentile, CEO von Jaspersoft
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