20090304zf Microsoft Optimierung der IT-Systeme

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Optimierung der IT-Systeme

IT-Kosten gesenkt, Mitarbeiterproduktivität gesteigert

Das Bankhaus August Lenz in München wollte die Effizienz und Produktivität im IT-Bereich erhöhen. Deshalb führte die Bank auf ihren IBM-Servern der Serie x3800 eine Prerelease-Version von Windows Essential Business Server 2008 Premium ein. In der Folge ist das Bankhaus besser vor schädlicher Software geschützt, zudem konnte es die Arbeitsbelastung im IT-Ressort um rund 20 Prozent und die IT-Kosten reduzieren sowie die Produktivität der mobilen Anwender steigern.

 

»

Wir haben jetzt eine Verwaltungskonsole, mit der unsere Administratoren viele verschiedene Funktionen steuern können. Ein Springen zwischen unterschiedlichen Programmen ist nicht mehr erforderlich«, berichtet Marc Stückemann, IT-Manager beim Bankhaus August Lenz & Co. AG in München, über die neue Serverplattform von Microsoft.

Hohe Anforderungen an die Datensicherheit

Die Sicherheit von Daten und Finanzinformationen hat für das Bankhaus August Lenz höchsten Stellenwert. Die externen Vertriebsmitarbeiter können über VPN-Verbindungen (Virtual Private Networks) auf Bankapplikationen zugreifen. Die im Innendienst beschäftigten Mitarbeiter übertragen regelmäßig Daten via VPN, da das Bankhaus August Lenz einzelne Branchenanwendungen ausgelagert hat. Für die Sicherheit des Netzwerks war das IT-Personal 20 bis 30 Prozent der Arbeitszeit mit der Verwaltung der Infrastruktur beschäftigt. Drei Antivirenprogramme, zwei Firewalls und ein Backup- Programm waren regelmäßig zu aktualisieren und zu überwachen. Für Marc Stückemann, IT-Manager beim Bankhaus August Lenz, war jedoch entscheidend, dass sich seine Mitarbeiter stärker auf Wartung und Ausbau der Banklösungen und auf die Unterstützung der Vertriebsabteilung konzentrieren können. Ein weiteres Ziel des IT-Managers war es, den Remote-Zugriff für Vertriebsmitarbeiter zu vereinfachen. »Sie müssen ihren Alltag so einfach wie möglich gestalten, sodass sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können – das Verkaufen«, erklärt Stückemann. Im schlimmsten Fall verloren diese Mitarbeiter täglich viel Arbeitszeit beim Aufbau von VPN-Verbindungen und dem Kopieren von Dateien auf ihre Notebooks.

Optimierte Verwaltung der IT-Systeme

Stückemann ließ die Verwaltung der Systeme optimieren und überflüssige Server abschaffen. Mithilfe des Microsoft-Gold-Certified-Partners Trinity Computer führte das Bankhaus August Lenz eine Prerelease-Version von Windows Essential Business Server 2008 Premium ein. Die Lösung besteht aus dem Betriebssystem Windows Server 2008 sowie Microsoft System Center Essentials 2007, Microsoft Exchange Server 2007 Standard, Microsoft Forefront Security for Exchange Server und Microsoft Forefront Threat Management Gateway. »Wir fanden es spannend, dass diese Serverlösung zu einem wettbewerbsfähigen Preis erhältlich war«, berichtet Stückemann. Beim Bankhaus August Lenz läuft Windows Essential Business Server 2008 auf drei IBM-x3800-Servern mit Intel-Xeon-Prozessor. Das Bankhaus nutzt nun eine konsolidierte Verwaltungslösung für seine IT-Infrastruktur. Täglich informiert ein Report die IT-Abteilung über den aktuellen Zustand der Unternehmenssoftware, IT-Probleme werden automatisch erkannt und die Lösung vereinfacht es, die gesetzlichen Anforderungen im Berichtswesen zu erfüllen. Das Finanzinstitut konnte die Anzahl der eingesetzten Antispam- und Antivirenprogramme wie auch die Zahl der Server von fünf auf drei reduzieren. Verkaufsmitarbeiter können mit dem Remote-Web-Arbeitsplatz unter Windows Essential Business Server 2008 einfacher auf ihre E-Mails, Dateien und andere Ressourcen zugreifen.

Neue Serverplattform bringt viele Vorteile

Erhöhte Netzwerksicherheit: Die Serverlösung hat die Kontrolle über vertrauliche

Finanzinformationen deutlich verbessert. Es gibt zum Beispiel bessere Überwachungsmechanismen für Personen, die sich ins Netzwerk einloggen. »Zudem können unsere mobilen Anwender E-Mails und Dateien einfach, sicher und zuverlässig von Fernarbeitsplätzen abrufen«, sagt Stückemann. Die Verwendung des Dateisystems Windows Distributed File System (DFS), das Lasten auf mehrere Festplattenlaufwerke verteilt, erhöht die Verfügbarkeit. »Früher nutzten wir für die Lastverteilung eine Hardwarelösung, die eine Menge Geld kostete. Mit DFS kann ich Datenvolumina über ein größeres Festplatten-Array verteilen und damit die Datensicherheit erhöhen«, so Stückemann.

Höhere Produktivität: Marc Stückemann erwartet, dass sich die Zeit für Verwaltungstätigkeiten und das Generieren der gesetzlich vorgeschriebenen Berichte um zehn bis 15 Prozent reduzieren wird. »Unsere Mitarbeiter können viele verschiedene Funktionen über nur eine einzige Verwaltungskonsole steuern«, lobt er. »Ein Wechsel zwischen Programmen ist nicht mehr erforderlich. Und das automatisierte Reporting setzt Ressourcen frei für Aufgaben, die unser Unternehmen voranbringen.«

Einfacherer Fernzugriff: Die Funktion Remote-Web-Arbeitsplatz gibt Vertriebsmitarbeitern einfachen Zugriff auf alle Programme. »Sie sparen täglich beim Login ungefähr 15 bis 30 Minuten«, schätzt Stückemann. »Ich erhalte eine viel höhere Amortisation, wenn Vertriebsleute verkaufen anstatt Routinetätigkeiten im administrativen Bereich nachzukommen. Außerdem hat der Spamfilter in Exchange Server 2007 das Spam-Aufkommen um zehn bis 15 Prozent reduziert.«

Niedrigere IT-Kosten: Die Multiserver-Lösung im Paket spart bares Geld. »Wenn wir all diese Produkte einzeln gekauft hätten, hätten wir 30.000 Euro mehr ausgeben müssen«, ist Stückemann überzeugt. »Wir haben auch bei der Hardware gespart, indem wir unseren Messaging-Cluster durch einen einzigen, leistungsstärkeren Server ersetzt haben.«

Mehr Potenzial für Wachstum: Das Bankhaus August Lenz hat mit schnelleren Servern, verbessertem Datenschutz, höherer Mitarbeiterproduktivität und der Möglichkeit, neue Services wie Collaboration-Sites anzubieten, die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. »All diese Möglichkeiten werden uns helfen, zu wachsen und den Schwerpunkt auf Dienstleistungen zu legen, die den Reingewinn verbessern«, ist Stückemann überzeugt.

 

Eingesetzte Software und Services:

Windows Essential Server Solutions

Windows Essential Business Server 2008 Premium

Microsoft System Center Essentials 2007

Microsoft Exchange Server 2007 Standard

Microsoft Forefront Security for Exchange Server

Microsoft Forefront Threat

Management Gateway

Windows Server 2008

Microsoft SQL Server 2008

Eingesetzte Hardware:

2 x IBM-x3800-Server

1 x IBM-x36500-Server

 

 

Der Anwender: Bankhaus August Lenz & Co. AG

Das Bankhaus August Lenz in München mit seinen 40 Mitarbeitern bietet Bankdienstleistungen und Finanzprodukte an. Das Unternehmen ist eine Tochter der Mediolanum Banking Group.

Internet: www.banklenz.de

 

Der Lösungsanbieter: Trinity Computer

Trinity Computer (Microsoft-Partner)

Internet: http://TrinityComputer.de

 

Microsoft Deutschland GmbH

www.microsoft.com

 

 

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