20090506d Michels Abrechnung bei Cloud Computing

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Abrechnung bei Cloud Computing

Was ist dran an der Cloud?

Auf der diesjährigen CeBIT gewann die Diskussion nochmals an Schlagzahl und viele Stimmen überboten sich, ihre Ansichten zu einem vermeintlich neuen Angebot der IT-Branche kund zu tun. Computing on Demand wird schon seit 2004 von allen großen Serverherstellern aufgegriffen: IBM, HP, Siemens, Sun oder Dell – jeder hatte einen anderen Namen dafür. Gemeinsam war der Anspruch, »nach Bedarf« abnehmen und bezahlen zu können. Die Angebote hatten auch ähnliche Schwachpunkte: kundenindividuelle Pakete, große Granularität, undurchsichtige Metriken, intransparente Preisbildung, erschwerter Vergleich der Angebote. Ist das nun bei der Cloud anders? Die Frage bewog uns, einen wichtigen Aspekt des Cloud Computing unter die Lupe zu nehmen - die Abrechnung. Denn ohne Abrechnung keine Cloud.

B

wusst, dass auch die Cloud kein Sozialismus darstellt, bei dem die willfährigen Rechenzyklen und Speicherplätze jedem nach seinen Bedürfnissen zu Diensten sind, fragten wir die wichtigsten Anbieter und hunderte von (potenziellen) Nutzern in Organisationen, wie Cloud-Dienste in Anspruch genommen und abgerechnet werden. Die Ergebnisse im Einzelnen könnten kaum unterschiedlicher sein.

Zunächst zur Nutzung: Auf die Frage »Nutzen Sie derzeit Cloud-Dienste« war die Antwort zu 99 Prozent »Nein«. Manche ergänzten dies noch mit dem Hinweis, derartiges sei auch in absehbarer Zeit nicht geplant. Nun ist ja der Begriff »Cloud Computing« keineswegs überall klar und eindeutig. Er reicht vom visionären »IT aus der Steckdose« (was immer hierbei IT bedeuten soll) bis zu handfesten Angeboten in Prozessorsekunden und Gigabyte-Speichermonaten. Wichtige Elemente sind dabei eine eine hohe Sofortkapazität für plötzliche Lastspitzen, hohe Betriebssicherheit, die Verlagerung von Capex nach Opex (von Kapital nach laufende Kosten) und eine für die IT-Infrastruktur geeignete Abrechnung, weil diese den größten Anteil der Budgets ausmacht.

Anwendungsdienste versus IT-Infrastruktur

Man muss in der Cloud und damit in deren Abrechnung also unterscheiden zwischen Anwendungen und der reinen Computing-Infrastruktur. Die meisten Anwender sind sich dieses Unterschieds kaum bewusst, weil sie nur Standardanwendungen kennen und betrieblich vorgegebene Formate nutzen. Infrastrukturdienste treten dagegen ins Blickfeld für eigenentwickelte Systeme, etwa Bankbuchungen, Stücklistenverwaltungen, Reisebuchungen, Vertrieb und Marketing, chemische Produktanalyse, und der öffentliche Sektor.

Worauf entfällt der Großteil des IT-Budgets ?

Diese speziellen Anwendungen nutzen nur die IT-Infrastruktur des Anbieters. Eine seit Anfang 2009 durchgeführte Umfrage bestätigt eindrucksvoll, dass 50 bis 80 Prozent der IT-Budgets auf diese IT-Infrastruktur entfallen. Sie umfasst alle Commodity-Kosten vom Grundstück bis zur Datenbank. Das folgende Schema zeigt den Zusammenhang:

 

Kosten der Anwendungen (30 Prozent)

Vision

Konzeption

Entwicklung

Betrieb einschließlich Personal zur Betreuung und Beratung der Anwender

à individuell bei jedem Untenehmen

Grauzone (20 Prozent)

Personal zur Betreuung und Beratung der Entwickler

Standardsoftware (SAP, andere ERP-Programme, Office usw.)

Datenbankoberflächen,  Front-Ends, GUI

Anwendungsspezifische Hardware, wie Scanner, Geldautomaten, Auszugdrucker

à von Fall zu Fall zuzuordnen

Kosten der IT- Infrastruktur (50 Prozent)

Personal für Betrieb, System, Betreuung und Wartung

Dienstsoftware (Utilities), Datenbankkern, Transaktions-Monitore

Betriebssystem und Zusatzsoftware, etwa Accounting

Hardware im Rechenzentrum, dezentrale und verteilte Rechner,

Netze: LAN, WAN inklusive Betriebspersonal und Geräten

Energie für Betrieb und Klima

Grundstück, Gebäude, Einrichtungen, Kabel-Führungen

à Commodity

 

Obgleich sich ein großer Teil der IT-Budgets für die Cloud eignet, wird er von den Providern nur zögerlich angeboten.

Was bedeutet »nach Bedarf« beziehungsweise »On-Demand«?

Oft wird mit Cloud Computing auch die Bezugsweise »nach Bedarf« (On Demand) impliziert. Wenn man etwas nach Bedarf nutzen und bezahlen kann, denkt man zum Beispiel an Strom- oder Telefontarife. Mietet man dagegen eine Wohnung, denkt niemand »nach Bedarf«. Man zahlt jeden Monat voll, ob man nun darin wohnt oder gerade verreist ist.

Nun sind neue Anbieter auf dem Plan. Sogar Unternehmen und Konzerngruppen denken darüber nach, ihre zentrale IT so zu organisieren, dass der interne Endanwender seinen Bedarf frei skalieren kann. Von Abrechnung ist dabei kaum die Rede. Doch wurde nicht der IT-Sozialismus schon vor 20 Jahren abgeschafft? Immerhin bietet einer der Großen sogar einen Tarifrechner an, damit man seine finanzielle Last im Voraus genau abschätzen kann.

Was bieten Provider und Hersteller heute an?

Detaillierte Preislisten oder ähnliche Detailinformationen sind selten. Verträge will man für den Kunden aus Elementen zusammensetzen, weil der Kunde dazu alleine oft nicht in der Lage ist. Der Vertrieb will auch leben. Folgende Provider wurden von uns unter die Lupe genommen:

§ 1-Dollar-Hosting, Rackspace, Strato und andere typische Domain Provider

§ Amazon: Web Services

§ Atos Origin: IT-Dienstleistungen

§ Google: Cloud Computing Service

§ Microsoft: Azure Services Platform

§ Hewlett Packard: Utility Sourcing Services

§ IBM: Cloud Computing beziehungsweise Computing on Demand

§ Salesforce: CRM Software on Demand

§ T-Systems: individuelle Information and Communications Technology-Lösungen.

Fast bei allen Anbietern kann man typische Anwendungen wie Mail, ERP, CRM oder Helpdesk als Cloud-Dienste abonnieren und bezahlt zum Beispiel nach Größe der Mail-Speicher, Anzahl der Arbeitsplätze, Verfügbarkeit, Komponentenbereitschaft, Antwortzeiten, Adresslisten, Erreichbarkeits-Anzeigen, Mobile Nachrichten oder Datenbankgröße. Fast nie wird nach Anzahl der Transaktionen, der Datensätze oder ähnlich typischen Pay-as-you-go-Einheiten abgerechnet. Man nimmt also Vorhalte-Metriken für die bereitgestellte Kapazität, aber keine Verbrauchseinheiten nach Bedarf.

Beim Deep Computing bietet IBM zwar eine aufsteigende Granularität von Stunden pro Tag bis zur dedizierten Nutzung großer Blöcke. Verschiedene Prozessortypen werden zwar unterschiedlich bepreist, aber es fehlt die Vergleichbarkeit für die stark spreizende Leistungsstärke dieser Rechenkerne. Dass IBM die von ihr selbst eingeführten PVU (Programm-Wert-Einheiten) hier nicht anwendet, ist erstaunlich. Speicherplatz wird in GByte pro Woche anstatt pro Stunde  angeboten. Auch der sachlich durchaus sinnvolle Jahresvertrag für bestimmte Vorhalteleistungen widerspricht dem Cloud-Gedanken. Die Elastic-Abrechnung von Amazon ist dagegen Cloud-typisch, ebenfalls die Anwendungen aus dem Bereich Collaboration und Web 2.0., wo als Preisbasis die Arbeitsplätze zugrunde liegen.

HP wiederum bietet einen Jahresrahmenvertrag mit Festpreisliste und monatlicher Abrechnung nach Verbrauch. Auch hier gibt es einen Internetzugriff zum Portal für Service-Aufträge sowie Berichte über Kosten und Service Levels. Die Recheneinheiten basieren auf virtuellen oder dedizierten Anteilen an Prozessoren und RAM nach Verfügbarkeiten von 98 bis 99,99 Prozent. Die kleinste handelbare Einheit ist ein unbekannter Anteil an einem 500-MHz-Prozessor der niedrigsten Verfügbarkeitsstufe plus 1 GB RAM für einen Monat. Der GByte-Preis je Monat variiert nach Klassen von unter einem halben Euro bis fast zum zehnfachen Preis in der höchsten Klasse für mindestens drei Monate und fünf Tage Bereitstellung. Dazu kommen Kosten für Lizenz, Lizenzbetrieb, RZ-Basis, Verbindungsanschluss, Backup-Vorhaltung, weitere Zusatzdienste nach Bedarf und Einrichtungsgebühren. Für ein On-Demand-Angebo erscheint diese Granulierung noch recht grob, kann aber manche Eigenanschaffung überflüssig machen. Bei dedizierten Nutzungen laufen die Verträge mindestens ein Jahr oder mehr.

Amazon offeriert neben Speicherplatz reines Computing in detaillierten Stärkestufen. Dabei ist die hauseigene Recheneinheit definiert als die Stunde eines Prozessors von rund 1 GHz auf einer 32-Bit-Plattform unter Windows oder Linux mit 1,7 GByte Hauptspeicher und 160 GByte Plattenplatz. Man kann maximal bis zu 20 Recheneinheiten pro Stunde beziehen, mit vielen definierten Zwischenstufen, so dass die meisten Anforderungen damit erfüllt werden könnten. Dabei skaliert der Preis pro Stunde degressiv, maximal um den Faktor acht. Auch der separat buchbare vorgehaltene oder belegte Speicherplatz wird in ähnlich kleinen Inkrementen angeboten, ebenso wie die Datentransfers, Snapshots, I/O-Requests, GETs und PUTs. Mit dieser feinen Granulierung hat sich Amazon an die Spitze der Infrastruktur-Anbieter gesetzt.

Google und Salesforce bieten vor allem die Nutzung von Applikationen aus dem Office und ERP/CRM-Portfolio an und berechnen hierfür Jahrespreise je Teilnehmer. Ebenfalls gibt es Tarife für kleinere und größere Gruppen von Anwendern, teils auch für die mobile Benutzung im Außendienst. Reine Infrastruktur wird nicht angeboten, allenfalls eine Environment-Plattform für Entwickler.

T-Systems bietet die SAP-Plattform nach Benutzermonaten bei Mehrjahresverträgen, aber offenbar keine reinen IT-Infrastrukturdienste an. Ähnlich stellt sich Atos Origin dar. Fujitsu-Siemens setzt nach eigenen Angaben eher auf Infrastrukturdienste, konkrete Abrechnungsmodelle sind allerdings nicht verfügbar.

Sind Flatrates und Pauschalen das Richtige für die Cloud?

Der von einigen Anbietern behauptete Kundenwunsch nach festen Pauschalen statt Verbrauchsabrechnung hat mehrere Gründe:

Ø  Zum einen freuen sich die Kunden nach den früher recht hohen Pauschalen, wenn ihnen das Gleiche heute zu einer niedrigeren Flatrate geliefert wird. Sie nehmen nicht wahr, wenn die allgemeine Kostensenkung bei IT eine noch größere Senkung ermöglichen würde. So gewinnen beide Seiten, wie es auch bei der Liberalisierung des Telekom-Marktes zu beobachten war.

Ø  Es ist bequemer, wenn man keine Einzelposten prüfen, rechtfertigen und begründen muss, sowohl den Lieferanten wie auch den Abnehmern im eigenen Haus gegenüber. Damit reduziert sich auch der Aufwand.

Mindestens ein Anbieter setzt aber genau auf die gegenteilige Kundenreaktion und bietet sehr fein gestückelte Abnahmemodi an. Dabei ist vor allem zu beachten, dass:

Ø  Pauschalen keine verbrauchsabhängigen Kosten verursachen, sondern auch bei Nicht- oder Geringnutzung bezahlt werden müssen.

Ø  Flatrates in ihrer Summe teurer sind als Einzelabrechnungen, denn sonst könnten die Anbieter ihr Kosten nicht decken.

Ø  Es für die einzelnen Endnutzer kaum Anreize zu preisbewusster IT-Nutzung gibt.

Ø  Mehrbedarf nur mit zeitlicher Verzögerung in Anspruch genommen werden kann.

Ø  Mehrbedarf oft nur zu höheren Preisen erhältlich ist, bei plötzlichem Bedarf sogar viel teurer ist.

Oft werden daher wie beim Telefon oder Strom ein Grundpreis und zusätzliche Verbrauchseinheiten in den Vertrag aufgenommen. Dem Cloud-Konzept entspräche es aber, wenn diese Hürde fällt. Nur ein einziger Dienstleister bietet seine Einheiten ausdrücklich ohne eine solche Verpflichtung an. Ein einziger Anbieter kommt schon heute dem echten Bedarfs-Computing nach. Weil er die abrufbaren und zu bezahlenden Abrechnungseinheiten sehr klein gehalten hat, bezahlt man wirklich nur, was man nutzt. Ein anderer folgt diesen Kriterien mit einem gewissen Abstand.

Bei allen anderen werden, kleinere oder größere Kapazitäten bereitgestellt, die der Kunde abnehmen muss und dann nach eigenem Belieben nutzen kann. Das bedeutet zum Beispiel: Auch wenn der Server den ganzen Monat nicht genutzt wird, muss die Zurverfügungstellung bezahlt werden. Grundgebühren und Einmalpreise bilden weitere Hürden.

Bei kurzfristigem Überschreiten der vereinbarten Kapazitäten kommen dann entweder größere Anmeldefristen von mehreren Stunden und Tagen oder deutlich höhere Preise oder womöglich beides hinzu. Verglichen mit den Modellen der Strom- oder Telekommunikations-Anbieter sind diese Abnahmestufen noch weit entfernt von einem bedarfsgesteuerten Angebot. Gegenüber von vor zehn oder auch fünf Jahren sind jedoch deutliche Fortschritte zu erkennen, weil die Abschlusseinheiten kleiner geworden sind.

Ausblick

Obgleich unsere Umfrage erneut bestätigt, dass die Infrastruktur der finanziell bedeutendste Anteil im IT-Budget ist, sind die Cloud-Angebote hierzu gering. Da man mit der Nutzung von Cloud-Anwendungen neben den reinen Entwicklungskosten auch den dazu benötigten Infrastruktur-Betrieb einsparen kann, wird dieser Teil des Infrastruktur-Bedarfs in Zukunft stark abnehmen. Auch wird ein Sog eintreten, noch mehr Cloud-Anwendungen oder Mashups anstelle von Eigenentwicklungen einzusetzen, so dass auch der Bedarf an eigener Infrastruktur für den laufenden Betrieb abnehmen wird.

Als Gegentendenz ist vor allem auszumachen, dass weiterhin große Bedenken bestehen bleiben werden, wichtige Daten, Programme und Prozesse der eigenen Aufsicht zu entziehen und »fremden« Dienstleistern komplett anzuvertrauen. Ob es geeignete Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen geben wird, die diese Bedenken dauerhaft ausräumen können, bleibt spannend. Während beim Strom dieses Problem kaum besteht, zeigt schon der Telefon- und E-Mail-Verkehr, wie sensibel diese Frage – erst recht bei Daten – zu handhaben ist.

Als Herausforderung für die nächsten Jahre weist Smarter Tools auf die Cross-Cloud-Verträglichkeit hin. Wie die Betriebssystem-Plattformen im Internet ihre Begrenzungswirkungen verlieren, dürfte es auch beim Cloud Computing entscheidend werden, dass der Kundenbedarf nicht an der Grenze eines Cloud-Anbieters halt machen muss. Für die Abrechnung stellen sich damit neue Aufgaben, die ähnlich wie das Roaming bei der Mobiltelefonie gelöst werden müssen.

Spannend wird es, ob sich eher die feingranulierten Angebote oder die gröberen Kapazitätsverkäufe und Flat-Pauschalen im Markt bewähren werden. Die Erfahrung aus dem Banken- und Strommarkt sprechen für die eine, der Telekom-Markt für die andere Entwicklung. Denkbar ist, dass die Feinabrechnung für Infrastrukturdienste und Flatrates für Anwendungen bevorzugt werden. 

So ist heute die Abrechnung dieser Dienste für Cloud Computing nach Bedarf noch weitgehend unbrauchbar. Manch einer hofft, mit der Cloud würde IT als Daseinsvorsorge bereitgestellt. Wer aber auf eine Art »IT-Sozialismus« hofft, wird wohl enttäuscht werden. Der bestehende Wettbewerb wird dafür sorgen – die Anwender brauchen ihn nur zu nutzen.

Jochen K. Michels

 

Dipl.-Ing. Jochen K. Michels ist selbstständiger Unternehmensberater.

 

 

Unternehmensberatung für DV – Finanzmanagement für die Informationsverarbeitung

Dipl.-Ing. Jochen K. Michels ist selbstständiger Unternehmensberater und untersucht seit 1985 die Marktpreise von IT-Diensten. Er koordiniert ein gemeinsames IT-Benchmarking in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 40 Arbeitskreise hat er hierzu moderiert und viele Referate in Deutschland und USA gehalten. Neben seiner Beratungsarbeit setzt er sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem Thema »Betriebswirtschaft für die IT« auseinander, beispielsweise in seinen Büchern »IT-Finanzmanagement«, »IT-Betriebsabrechnung«, »Pricing für SAP-Dienste«, »IT-Benchmarking«, »IT-Dienste-Abrechnung« sowie in den periodisch erscheinenden Marktpreisanalysen zur IT-Infrastruktur und zu SAP-Diensten.

Die Analyseberichte sind beim Autor gegen einen Kostenbeitrag erhältlich, der nach Datenmitteilung und Erscheinungsjahr gestaffelt ist.

 

Dipl.-Wi.-Ing. Jochen K. Michels    

Konrad Adenauer Ring 74

41464  Neuss

Tel.: 02131 80888   

Fax: 02131 83388   

E-mail: jochen.michels@jomi1.com

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