20090506zb Dynatrace Loyalty Partner Solutions Concurrency-Probleme

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Ursachenanalyse von Concurrency Problemen

Performance als Basis der Kundenbindung

Beim Relaunch von PAYBACK hat Loyalty Partner Solutions zur Unterstützung der Qualitätssicherung nach einem geeigneten Tool gesucht. Doch mit konventionellen Performance- und Last-Test-Tools konnten die Ursachen von Concurrency-Problemen nicht exakt lokalisiert werden. Erst eine Performance-Lösung der neuesten Generation hat die Probleme punktgenau aufgezeigt.

 

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ie Loyalty Partner Solutions GmbH mit Sitz in München ist ein Anbieter branchenspezifischer Kundenmanagement-Lösungen. Das Unternehmen entwickelt und implementiert IT-Lösungen, mit denen sich Kundenbindungsprogramme professionell betreiben lassen. Beim Relaunch von PAYBACK hat Loyalty Partner Solutions für die Qualitätssicherung zunächst zwei Last- und Performance-Test-Tools evaluiert. »Diese Tools haben uns bei einem akuten Concurrency-Problem, das durch gleichzeitige Zugriffe auf ein Produkt aus dem Shop ausgelöst wurde, aber nicht weiter geholfen. Wir mussten daher tiefer in die Diagnose gehen, um herauszufinden an welcher Stelle das Problem aufgetreten ist und warum es ausgelöst wurde”, berichtet Wolfgang Egartner, bei Loyalty Partner Solutions zuständig für Performance Engineering.

Michele Arnese, Leiter des Geschäftsbereiches Performance Engineering beim Beratungsunternehmen C1 SetCon, hat Wolfgang Egartner überzeugt, zusätzlich zu den Anbietern Quest, CA Wily auch eine neue Lösung zu evaluieren, und zwar dynaTrace. Mit dynaTrace konnten die Usertransaktionen erstmals exakt nachverfolgt werden, wohingegen die vorher verwendeten Tools die Ergebnisse nur aggregiert und das Laufzeitverhalten lediglich statistisch ausgewertet haben. Die konsolidierte Sicht beziehungsweise die Durchschnittswerte gaben aber keinen Aufschluss über die Einzelereignisse. »Dies war der Knackpunkt, weil wir mit dynaTrace erstmals auch über mehrere Java-Maschinen hinweg Transaktionen verfolgen konnten”, berichtet Arnese.

Das Concurrency-Problem wurde durch gleichzeitige Zugriffe auf ein Produkt aus dem Shop ausgelöst. Um die Ursache zu finden wurde dynaTrace so justiert, dass bei einem Methodenaufruf die Argumente dargestellt wurden. Während ein Aufruf aktiv war, haben die anderen Aufrufe, die dasselbe Produkt bestellt haben, gewartet. An der Stelle war wichtig, das Argument auszugeben, um die Frage zu beantworten, ob es sich um ein allgemeines Problem handelt, oder ob es nur auftritt, wenn dasselbe Produkt bestellt wird. »Aufgrund dieser Information wurde der Suchbereich eingeschränkt und so konnten wir schließlich die Ursache des Problems lokalisieren«, war Egartner mit dem Ergebnis zufrieden. Umso mehr, als er damit auch die Entwickler begeistern konnte: »Erst mit dynaTrace war zu sehen, dass es sich um ein Synchronisationsproblem handelte.«

Michele Arnese ergänzt: »dynaTrace ist in der Lage einzelne Usertransaktionen im Livebetrieb nachzuvollziehen, und wenn es darum geht, den Overhead auf ein Minimum zu reduzieren, dann lässt man sich die konsolidierten Ergebnisse ausgeben. Damit kann der Overhead sehr gut kontrolliert werden. So kann man im Livebetrieb einen schnellen Überblick bekommen und bei Bedarf Detailinfos offline abfragen.« Für Entwicklung, QA und Produktion kann man unterschiedliche Instrumentierungsprofile erstellen. Jedes Profil gibt Aussagen und eine gewisse Tiefe. Arnese: »Man kann zwischen den Profilen switchen, wenn man Details braucht, das ist sehr flexibel. Und das Switchen funktioniert ab Java 1.5 im Livebetrieb, on the fly.« Neben Umfang und Tiefe der Diagnose hebt sich dynaTrace auch durch seine Benutzerfreundlichkeit ab: »Man kann grafisch sehr leicht auswählen, was man diagnostizieren will, bei anderen Tools muss man alles manuell eintragen und vorher definieren, was man wissen will.”

Der Einsatz von dynaTrace hat sich schon nach kurzer Zeit gerechnet. Über den Return on Investment (ROI) sagt Wolfgang Egartner: »Wir haben noch keine exakte Berechnung angestellt, die alle Bereiche abdeckt. Aber wenn wir nur die Performance-Tests zugrunde legen, ohne mögliche Folgeschäden, die wir im Betrieb verhindern konnten, dann haben sich die Kosten für unsere dynaTrace Lizenzen schon in drei Monaten gerechnet.«

 

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