20090506zg IBM Phoenix Contact

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Phoenix Contact mit verbesserter Business-Intelligence-Lösung von IBM und SAP

Produktivität und Geschwindigkeit gesteigert

Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG, ein wichtiger Hersteller von Netzwerk- und Automatisierungstechnologie für die Elektronikindustrie, hat sich für eine neue Business-Intelligence-Lösung mit IBM und SAP entschieden. Als Zulieferer der Elektronikindustrie weltweit muss Phoenix Contact schnell präzise Entscheidungen auf Basis der aktuellen Business-Intelligence (BI)-Daten treffen können. Die Infrastruktur des bestehenden BI-Systems des Unternehmens stieß an ihre Grenzen. Der Zugang zu Informationen verzögerte sich deswegen und Leistungsverbesserung wurde zu einer komplexen und zeitaufwendigen Aufgabe. IBM Systems-Package für den SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator beschleunigt BI-Berechnungen in dieser Lösung bis zu 140fach.

 

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er Fokus des Elektroniksektors liegt eindeutig auf Innovationen. Phoenix Contact muss fortwährend neue Produkte entwickeln, um den sich verändernden Bedarf der Kunden zu decken und auf neue Entwicklungen im Markt zu reagieren. Um sicherzustellen, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit an die richtigen Kunden liefern zu können, braucht das Unternehmen schnellen Zugang zu Einkaufs-, Vertriebs- und Produktionsdaten.

Phoenix Contact arbeitete mit IBM Global Technology Services und Bechtle, einem IBM Business Partner, zusammen, um eine IBM-System-Lösung für SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator einzusetzen. Die Implementierung der Umgebung von der Lieferung bis zur Inbetriebnahme benötigte nur sechs Tage. Die Berichterstellung ist nun bis zu 140 mal schneller. Entscheidungsträger können nun innerhalb Sekunden statt Minuten auf Daten zugreifen und so die Kundenzufriedenheit und die Produktivität erheblich steigern. IT-Mitarbeiter müssen nicht länger Merkmale bündeln, um spezielle Anfragen zu optimieren. Dies spart jede Woche mehrere Stunden wertvoller Arbeitszeit.

»Wir betreiben die meisten unserer SAP-Anwendungen auf IBM-Hardware und wir vertrauen sowohl auf die Produkte als auch auf die unterstützenden Services,« erklärt Roman Janke, Server- und SAP-Basis-Administrator bei Phoenix Contact. »SAP Netweaver Business Warehouse ist ein schnelles Werkzeug, um Geschäftsdaten auszuwerten und die Firma nutzt dies sehr stark.« Das Team ist beeindruckt vom Konzept der Lösung, die die Berichterstellung erheblich beschleunigen konnte, ohne dass wesentliche Veränderungen in der bestehenden Infrastruktur nötig waren. »Die Implementierung der IBM-System-Lösung für den SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator brachte innerhalb von sechs Tagen mehr Vorteile für die Nutzer als manche IT-Projekte über Monate und Jahre,« fasst Roman Janke zusammen.

Die IBM-System-Lösung für den SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator beinhaltet ein IBM Blade Center mit leistungsstarken Quad-Core-Blade-Servern, die auf Intel-Xeon-Prozessoren basieren und auf denen SUSE Linux Enterprise Server läuft, sowie das IBM General Parallel File System. Die Daten werden auf einem IBM System Storage DS4700 Express Disk System gespeichert. Die SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator Software nutzt diese Infrastruktur, um Datenindizes im BI-Hauptsystem zu erstellen. Sie kann Anfragen jeder Art sehr schnell bearbeiten, ohne dass eine spezifische Optimierung notwendig ist. Bei der Entwicklung der IBM-System-Lösung für SAP Netweaver BI Accelerator arbeitete IBM mit SAP und Intel zusammen. Hierbei wurde fortgeschrittene Software- und Hardwaretechnologie eingesetzt, die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit maximieren kann. Die Lösung wird auf der Hardware vorinstalliert geliefert und kann einfach und ohne wesentliche Modifikation an eine bestehende SAP-Anwendungsumgebung angeschlossen werden.

Sekunden statt Minuten

Durch die neue Lösung hat Phoenix Contact eine bedeutende Beschleunigung der Beantwortung von BI-Anfragen erreicht. Das Ausmaß der Verbesserung variiert. Aber nun kann beinahe jede Anfrage innerhalb Sekunden anstelle von Minuten bearbeitet werden. »Wir hatten zum Beispiel einen Bericht, für den üblicherweise mehr als elf Minuten benötigt wurden. Heute ist er innerhalb von 5 Sekunden fertig«, sagt Roman Janke. »Das ist 140 mal schneller. Und wir sehen in allen Bereichen ähnliche Verbesserungen.« Die IBM-Systems-Lösung für SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator hat die Erwartungen des Kunden erfüllt und in einigen Bereichen sogar übertroffen. Zum Beispiel sank die Antwortzeit für verschiedene BI-Anfragen erheblich. Ein wichtiger Executive-Bericht, für den zuvor 30 Minuten benötigt wurden, wird jetzt innerhalb von nur 30 Sekunden erstellt. Das entspricht einer Leistungsverbesserung um den Faktor 60.

Die Lösung wählt einen »Brute-Force«-Ansatz, um die Anfragen zu beantworten, indem sie die ungebremste Leistung der Prozessoren nutzt, um sich durch die Daten zu arbeiten. Als Ergebnis stehen den IT-Administratoren jede Woche mehrere Stunden zusätzlich zur Verfügung, um sich auf dringendere Themen zu konzentrieren. Wenn die BI-Umgebung wächst und das Datenvolumen steigt, kann die Leistungsfähigkeit beibehalten werden, indem zusätzliche Blade-Server in das Blade-Center-Gehäuse eingeschoben werden, bis zu maximal 14 Server pro Chassis. »Momentan setzen wir drei IBM HS21 Blades ein, eines als Reserve, um Hochverfügbarkeit zu garantieren«, sagt Roman Janke. »Dies bietet eine exzellente Leistungsfähigkeit für 1.200 Nutzer, die auf 2 TB Daten zugreifen. Wenn die Umgebung wächst, können wir weitere Blade-Server anschließen für eine beinahe lineare Leistungsverbesserung.« Die deutliche Leistungssteigerung wurde von den Endnutzern sehr positiv bewertet. Die IT-Abteilung bekam sehr gute Rückmeldungen und konnte sich noch stärker als Anbieter von erstklassigen Dienstleistungen, die genau auf die Bedürfnisse der internen Kunden eingehen, positionieren.

Phoenix Contact hatte bereits seine bestehende SAP-Anwendungsumgebung auf demselben SUSE Linux Enterprise System betrieben. Deswegen hatte die Implementierung fast keine Auswirkungen auf die Wartungskosten. Das Unternehmen baute zudem seine IBM-Director-Server-Monitoring-Lösung aus, um die neue Infrastruktur einzubinden. Die Umgebung des SAP Netweaver Business Warehouse Accelerator kann daher von einer einzigen Konsole aus überwacht und verwaltet werden.

Roman Janke fasst zusammen: »Wir haben eine einfache und hocheffektive Lösung für unsere Leistungsanforderungen im Bereich Business Intelligence gefunden. Die Möglichkeit, derart beeindruckende Ergebnisse so schnell und ohne sichtbare Risiken für den unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb zu liefern, ist ein großer Vorteil. Dies hat uns auch geholfen, den Ruf der IT-Abteilung innerhalb des Unternehmens noch weiter zu verbessern.«

 

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Weitere Informationen unter www.ibm.com

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