20090910i Qliktech BI der nächsten Generation Trends erkennen

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Business Intelligence der nächsten Generation

Denn das Gute liegt so nah: Trends erkennen, Chancen nutzen

Man kann sich das Leben unnötig kompliziert machen. Klar braucht man eine Strategie, will man eine neue Business-Intelligence-(BI)-Lösung anschaffen, und klar muss man sich über die Ziele und die Bedenken oder Akzeptanz der Anwender Gedanken machen. Aber: man kann auch monate- und jahrelang hin und her überlegen und so höchst wertvolle Zeit verlieren. Zeit, die man bei sofortigem Handeln und sofortigem Einsatz eines neuen, guten BI-Systems noch gehabt hätte.

 

K

ommt Ihnen das bekannt vor? Der Vorstand bittet Sie, das Budget noch einmal zu reduzieren und einen aktualisierten Forecast zu erstellen. Und zwar bis zum nächsten Tag. Eine Aufgabenstellung, die aufgrund der angespannten Wirtschaftslage gerade in den letzten Monaten öfter vorgekommen sein dürfte. Ein schnelles, unkompliziert und assoziativ arbeitendes BI-Tool kann in solchen Momenten entscheidend sein, denn es kommt darauf an, die aktuellen und präzisen Informationen und Kennzahlen bereichs- und standortübergreifend sofort zur Hand zu haben. Diese Daten sind die Grundlage für die unternehmerische Entscheidungsfindung, die über Erfolg oder Misserfolg der Organisation beschliessen.

Business Intelligence, das intelligente Geschäft, bedeutet per Definition die systematische Analyse von Unternehmensdaten zur Gewinnung von Erkenntnissen, die bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Soweit die Theorie. Schaut man sich jedoch in der Praxis, also in den Unternehmen und auf dem BI-Markt um, bleibt von dieser »Intelligenz« wenig übrig. Vielmehr stößt man auf Projekte, die langwierig, langatmig, zäh und teuer sind und die bei weitem nicht das halten, was sie ursprünglich einmal versprochen haben.

Besonders traditionelle BI-Lösungen, die auf dem Online-Analytical-Processing-(OLAP)-Verfahren basieren, kommen immer häufiger an ihre Grenzen, und zwar hinsichtlich Datenvolumina, Flexibilität und Performance. Aber auch die Komplexität ist eine echte Herausforderung, denn die Anwendungen sind oft hochkompliziert – und stoßen bei den Anwendern folglich auf wenig Gegenliebe. Hinzu kommen starr vorgegebene Strukturen, die nur wenig Freiraum für interaktive Fragestellungen lassen. Ändert sich eine Frage, steht vor der Antwort häufig zunächst einmal der Gang in die IT-Abteilung. Dort muss ein Experte die entsprechende Programmierung durchführen, bevor der Fachanwender seine Analyse fortsetzen kann. Allein schon diese Tatsache ist das genaue Gegenteil von dem, was BI eigentlich will.

Unterschiedliche Bedürfnisse verlangen nach Flexibilität

Nicht selten fühlen sich Mitarbeiter durch schwergängige BI-Lösungen überfordert – zu Recht, schaut man sich die Regelwerke an, die beim Vorkonfigurieren der statischen Data Cubes zu beachten sind, um an ein brauchbares Ergebnis zu kommen. Zudem sind die Abfragemöglichkeiten zumeist auf einige wenige Dimensionen beschränkt; häufig werden sie für bestimmte Aufgabenstellungen entwickelt und müssen bei neuem Informationsbedarf mit großem Zeitaufwand überarbeitet oder gleich ganz neu definiert werden. Und genau dafür haben die meisten Unternehmen weder Ressourcen noch Verständnis; das einst so teuer angeschaffte BI-System wird zum Datengrab. Anwenderfreundlichkeit geht anders: Auch komplexe Datenzusammenhänge müssen schnell und flexibel abrufbar und analysierbar sein. Ohne vorherige Ausbildung zum IT-Experten.

Abfragen und Analysen direkt im Arbeitsspeicher

Dieses Anforderungsprofil erfüllt das Analyse- und Reportingtool Qlikview von Qliktech. Es arbeitet logisch assoziativ wie das menschliche Gehirn und ist speicherbasiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen OLAP-Lösungen werden hier alle erforderlichen Daten von Anfang an direkt in den Arbeitsspeicher geladen, in dem auch sämtliche Berechnungen und logischen Verknüpfungen stattfinden. Durch diese In-Memory-Technologie sind Abfragen und Analysen deutlich schneller erstellt, und auf Grund der permanenten Verfügbarkeit aller Daten können die Anwender völlig frei in ihren Daten surfen. Auch Material aus unterschiedlichen ERP-Systemen wie etwa SAP oder Navision, aus Datenbanken wie Oracle, AS/400 und Access sowie aus weiteren Quellen wie Excel oder dem Internet können ohne jegliche Vorverarbeitung miteinander verknüpft und analysiert werden; ETL-Werkzeuge (Extract, Transfom, Load) werden hierzu nicht benötigt. Ein zusätzlicher Pluspunkt der assoziativen In-Memory-Technologie: Durch die Nutzung von 64-Bit-Plattformen werden Anwendungen mit mehreren Milliarden unaggregierter Datensätze bis auf Transaktionsebene möglich.

Beispiel Berlin Recycling GmbH

Riesige Datenmengen bewegt auch die Berlin Recycling GmbH, eine hundertprozentige Tochter der BSR Berliner Stadtreinigungsbetriebe, die beim Papierrecycling in Berlin einen Marktanteil von über 60 Prozent halten, bei der Glasentsorgung sind es 100 Prozent. Das Unternehmen arbeitet seit Anfang 2008 mit Qlikview und hat das Tool zunächst vornehmlich zur Vertriebssteuerung eingesetzt: »Wir haben 40.000 Kunden, über die wir aber eigentlich zu wenig wussten. Wir hängen an dem SAP-System unserer Mutter und mussten unsere Reports und Auswertungen immer manuell erstellen. Das war unglaublich zeitaufwendig und ineffektiv«, so IT Leiter Stefan Suck. »Seit Qlikview sind unsere Zahlen deutlich transparenter geworden. Wir haben pro Kunde über 12 Tabellen mit je zirka 40 Feldern angelegt, die wir nun wahlweise verknüpfen können«. Die so gewonnenen Daten geben im Bereich Papierentsorgung beispielsweise Auskunft darüber, wie viele Behälter welcher Größe sich in welchen Liegenschaften oder Stadtbezirken befinden und in welchem Rhythmus sie geleert werden. »In Qlikview ist vorgesehen, dass wir über Google maps beispielsweise eine Berlin-Karte hinterlegen. So können wir unser gesamtes Vertriebsteam auch geografisch steuern, denn nun können wir Ballungsgebiete und für uns gewinnbringende Gegenden sehr genau erkennen und die Kundenakquise sehr gezielt angehen«, so Suck weiter. »Der nächste Schritt ist die direkte Anbindung an das SAP-System, denn unsere Geschäftsleitung hat beschlossen, Qlikview zukünftig als Management-Cockpit für das gesamte Unternehmen einzusetzen«.

Beispiel Braingame GmbH

Auch Markolf Heimann, Geschäftsführer der auf Lernspiele und Edutainment spezialisierten Braingame GmbH mit Sitz in Wiesbaden ist von der neuen Transparenz seiner Daten fasziniert: »Wir haben zur Zeit zirka 35 Spiele im Portfolio, zum Teil für verschiedene Plattformen. Pro Jahr liefern wir gut 500.000 Spiele aus, in alle Länder Europas und auch nach USA. Mit Qlikview sehen wir wirklich auf einen Klick, in welchem Zeitraum wir mit welchem Produkt in welchem Land wie viel Umsatz gemacht haben und auch, welche Stückzahlen abverkauft wurden. Außerdem sehen wir, wie viel von diesem Umsatz in Elektromärkten, Kaufhäusern oder Buchhandlungen getätigt wurde, und wie viel beispielsweise über Amazon, also über die Online-Schiene«. Besonders wertvoll sei für ihn, so Heimann, dass er im Sales Cycle zeitliche Zusammenhänge erkennen könne, also zum Beispiel, wie sich die Abverkaufszahlen bestimmter Produkte nach einer Werbeaktion oder nach einer Preissenkung entwickeln und wo die kritischen Preispunkte liegen. »Und noch etwas macht Qlikview für mich zu einem wirklichen Management-Tool, auf das ich nicht mehr verzichten möchte. Es werden nämlich nicht nur die eigenen Daten und Zahlen zum Anfassen greifbar, ich kann auch noch die Entwicklung meiner Abverkäufe mit den GfK-Zahlen vergleichen. Dadurch haben wir jedes Mal so eine Art Benchmark, denn da können wir sofort sehen, wie unsere Abverkaufszahlen sich zu denen des Wettbewerbs verhalten«. Ganz besonders freue ihn, so Heimann, dass Qlikview seit kurzem auch als iPhone-Applikation verfügbar sei: »Ich bin viel unterwegs, und mit unseren Geschäftspartnern fahren wir sehr viele Was-wäre-wenn-Analysen. Da hilft das mobile Qlikview natürlich sehr«.

Ute Zimmermann

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Ute Zimmermann ist Fachautorin in Wiesbaden.

 


 


 

 

 

 

Und das sagen Analysten: BI Survey 8 und Einschätzung von Aberdeen

Der aktuelle BI Survey 8 von Nigel Pendse und BARC kommt nicht nur zu dem Ergebnis, dass Qlikview-Kunden mit der Performance ihrer Lösung am zufriedensten sind – auch beim Thema Kundenloyalität steht Qlikview an erster Stelle.

Der im Januar 2009 erschienene Axis-Report »BI/Performance Management« von Aberdeen würdigt diese außerordentliche Kundenzufriedenheit und positioniert Qliktech als einzigen BI-Anbieter im »Champions«-Bereich. »Qliktech-Kunden haben durchweg großes Lob und eine hohe Zufriedenheit mit dem Unternehmen und seinen Produkten geäußert und konnten den größten Mehrwert aus dem Kauf der Software für ihre Performance-Management-Projekte generieren«.

 

 

 

 

5 Fragen an Ulrich Beckmann, Geschäftsführer der Qliktech GmbH

»Gute BI-Lösungen müssen um die Ecke denken können«

 

1. Welchen Einfluss hatte die inzwischen abebbende Finanzkrise auf den BI-Markt?

Sagen wir mal so: die Krise hat dem BI Markt sicher nicht geschadet. Die Unternehmen stehen unter einem enormen Druck, ihre Zahlen genauer, besser und schneller analysieren zu können, quer durch alle Abteilungen und auch standortübergreifend. Das geht nur mit schlanken und anwenderfreundlichen Analyse- und Reportinglösungen, die schnell alle erforderlichen Informationen für eine fundierte Entscheidungsfindung liefern.

 

2. Welche wichtigen Trends bewegen den BI-Markt (in welche Richtung)?

Das Thema Effizienz steht klar im Vordergrund, und zwar prozessübergreifend. Deshalb sind nicht nur eine einfache Bedienbarkeit, kurze Projektzyklen und ein schneller ROI im Fokus, auch Themen wie Mobile BI und Cloud Computing gewinnen zunehmend an Bedeutung. Es wird immer interessanter, Hard- und Software nicht mehr selbst anzuschaffen, sondern quasi aus der Steckdose zu beziehen. Über den Elastic Compute Cloud Web-Service von Amazon beispielsweise dauert der Anschluss eines zusätzlichen Servers nur 15 Minuten.

 

3. Wie definieren Sie Business Intelligence?

Für mich bedeutet Business Intelligence, Geschäftsdaten intelligent zu verknüpfen und auf einfache Weise zu visualisieren. Und zwar so, dass wirklich jeder Mitarbeiter selbst in der Lage ist, die für ihn relevanten Daten auszuwerten, um zu sehen wie es um seinen Bereich steht, was gerade besonders gut läuft oder wo man nachjustieren muss.

 

4. Welche Rolle spielt die Interaktion von BI-Lösungen mit anderer Business-Software?

Eine außerordentlich wichtige. Denn genau das macht Business Intelligence ja schließlich aus. Es ist die Verknüpfung der Daten aus den unterschiedlichsten Softwarelösungen und Abteilungen eines Unternehmens, die die Analysen erst spannend machen beziehungsweise auf Basis derer intelligente Entscheidungen getroffen werden müssen.

 

5. Was ist das Besondere an Ihrer BI-Lösung?

Ich sage es mal plakativ: Unsere BI-Lösung kann um die Ecke denken. Sie arbeitet wie das menschliche Gehirn, die Analysen sind logisch assoziativ und für jedermann einfach durchführbar. Wir wollten von Anfang an raus aus der Expertenecke. Bei uns werden alle erforderlichen Daten in den Arbeitsspeicher eines Servers geladen, und dort finden dann sämtliche Berechnungen und logischen Verknüpfungen statt. Damit sind Sie nicht nur sehr schnell, Sie können Ihre Abfragen dabei auch jederzeit frei variieren. Das ist bei starr vordefinierten OLAP-Cubes völlig unmöglich.

 

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