20090910r SNP AG SAP-Transformation

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SNP Transformation Backbone integriert Werkzeugset für SAP-Veränderungen

SAP-Umbau in Eigenregie

Mit dem SNP Transformation Backbone bringt die SNP AG die weltweit erste Standardsoftware auf den Markt, die SAP-Transformationen ganzheitlich unterstützt. Die Software bündelt Werkzeuge, Verfahren und Know-how zur Umsetzung von SAP-Veränderungen, die im Zuge unternehmerischen und technischen Wandels erfolgen. Damit können Kunden und Partner der SNP ihre Business Landscape Transformation auch in eigener Regie durchführen. Der SNP Transformation Backbone reduziert die Projektkosten und -dauer um bis zu 50 Prozent und steigert im Gegenzug die Sicherheit und Transparenz.

 

D

er Bedarf der Unternehmen nach SAP-Optimierung ist enorm: Gemäß einer Studie der Boston Consulting Group im Auftrag der SAP werden jährlich 10 bis 12 Milliarden US-Dollar für externe Unterstützung bei der Vereinheitlichung von Prozessen, der Harmonisierung von Daten und Konsolidierung von SAP-Systemen ausgegeben – Tendenz stark steigend [1].

Allerdings führen die Investitionen nicht immer zum gewünschten Erfolg, wie eine Untersuchung des renommierten Bonner Wirtschaftsprofessors Dietmar Fink für das Manager Magazin zeigt: »Bis zu zwei Drittel der großen Kunden sind mit den Leistungen einzelner Berater nicht oder nur zum Teil zufrieden [2].« Im selben Beitrag zitiert das Manager Magazin den – namentlich nicht genannten – CIO eines DAX-Konzerns: »Bei mehr als der Hälfte der großen IT-Vorhaben gibt es massive Probleme. Mindestens 20 Prozent fahren komplett vor die Wand, und über ein Drittel erreicht nur mit deutlichem Schaden das Ziel [3].«

Kennzeichnend für die meisten Projekte ist, dass ein Großteil der Neu- und Umprogrammierungen manuell erfolgt. Das kostet viel Zeit und Geld und kann extrem fehlerbehaftet sein. Aus diesem Grund werden gerade komplexe SAP-Systemveränderungen von vielen Unternehmen gefürchtet. Wie eine aktuelle Studie des Bonner Infas-Instituts zeigt, besteht daher starker Bedarf nach einer Standardsoftware zur Umsetzung von IT-Transformationen. Infas hat im Auftrag der SNP AG die IT-Verantwortlichen von fast 60 internationalen Konzernen mit mehr als 5.000 Beschäftigten befragt, wie sie ihre IT-Veränderungsprojekte künftig gestalten möchten. Danach würden die Befragten eine Standardsoftware bevorzugen, weil sie dadurch eine spürbare Reduzierung des Kosten-, Personal- und Zeitaufwands für IT-Transformationen erwarten [4].

Kunde setzt selbstständig um

Der SNP Transformation Backbone entspricht diesen Anforderungen, denn er mindert die Abhängigkeit von Unternehmensberatern und händischem Programmieren. Er ist das erste Werkzeug, das eine automatisierte Umsetzung von SAP-Veränderungen ganzheitlich möglich macht. Damit können Kunden die Projekte künftig selbstständig durchführen. Der SNP Transformation Backbone vereint die mehr als 15-jährigen Erfahrungen der SNP aus über 900 SAP-Projekten. Von Beginn an lag das Kerngeschäft der SNP in der Anpassung von SAP-Systemlandschaften an Anforderungen, die durch betriebliche Reorganisationen, Umstrukturierungen oder M&A-Transaktionen entstehen. Die SNP-Projekte haben zum Ziel, die Prozesse zu standardisieren, Daten und Programme zu harmonisieren und die vorhandenen SAP-Systeme zu konsolidieren oder zu splitten.

Die SNP führt die SAP-Veränderungen mit einem eigens entwickelten Ansatz durch, der gegenüber herkömmlichen Methoden zahlreiche Vorteile bietet: unter anderem den Erhalt der kompletten Datenhistorie, eine minimale System-Stillstandzeit (»Near Zero Downtime«) und einen hohen Automatisierungsgrad, der die Migrationen beschleunigt und die Datensicherheit und -konsistenz spürbar steigert.

Der SNP Transformation Backbone potenziert diesen Nutzen, denn er integriert die bewährten Transformations-Werkzeuge und -Verfahren auf einer einzigen webbasierten Plattform. Die Nutzer erhalten damit eine konsolidierte Sicht auf die kompletten Transformationsprozesse. Darüber hinaus stellt der SNP Transformation Backbone standardisierte Ablauf- und Kontrollpläne bereit und ermöglicht die zentrale Steuerung des gesamten Projekts. Darauf aufbauend können spezielle Units angeflanscht werden, die auf verschiedene SAP-Transformationsanforderungen zugeschnitten sind: zum Beispiel Splits, Consolidations, Carve-Outs, M&A sowie Upgrade-Projekte.

Klarheit durch Bestandsaufnahme

Der SNP Transformation Backbone (SNP T-Bone) automatisiert die gesamten Transformationsprozesse. Will etwa ein internationales Handelshaus seine länderspezifischen SAP-Systeme in einer zentralen SAP-Plattform vereinheitlichen, ermöglicht der SNP T-Bone eine genaue Bestandsaufnahme der SAP-Umgebung des Kunden: unter anderem nach Art und Umfang der vorhandenen Systeme, Module, Datenbanken, Datenbestände und Tabellen. Für diese Bestandsaufnahme stellt der SNP T-Bone eine Reihe von Funktionen bereit, unter anderem einen automatischen Systemscan und einen Wizard, der Informationen zum konkreten Projektvorhaben generiert. Reichen die dabei gewonnenen Informationen nicht aus – weil etwa das Projekt hochkomplex ist – bietet der SNP T-Bone weitergehende Funktionen zur Detailanalyse an. Im Ergebnis unterbreitet die SNP dem Kunden ein konkretes Angebot, das die Projektanforderungen und -strategie sowie die benötigten SNP T-Bone-Komponenten exakt definiert. Außerdem können bereits jetzt verbindliche Aussagen über die Projektkosten und –dauer getroffen werden, was die Planbarkeit des Projekts erhöht.

Best Practices im Cockpit vorgegeben

Der Anwender kann das Projekt über das SNP T-Bone Cockpit steuern, das als Steuerungs- und Schaltzentrale für das gesamte Projekt dient. Das Cockpit stellt vordefinierte Verfahren zur Planung, Organisation, Steuerung, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation der einzelnen SAP-Transformationen bereit. Die selbsterklärende und einfach zu bedienende Oberfläche ermöglicht es dem Anwender, sich gezielt durch die einzelnen Projektphasen zu navigieren und dabei die geeigneten Transformations-Werkzeuge einzusetzen. Darüber hinaus sind umfassende Test-, Risikomanagement- und Compliance-Funktionen ins Cockpit integriert.

Denn gerade die SAP-Transformationen sind für die Wirtschaftsprüfer eine harte Nuss: Hohe Compliance-Anforderungen stehen komplexen IT-Infrastrukturen und Kontrollszenarien gegenüber. Auch hier bietet der SNP T-Bone den Vorteil der Automatisierung. Mit integrierten Kontroll- und Analysefunktionen wird geprüft, ob die Daten und Prozesse zuverlässig und vollständig migriert wurden und die Anwendungen sicher laufen. Werden Abweichungen ermittelt, laufen automatische Prozesse zur Fehlerbehebung an. Darüber hinaus überprüft der SNP T-Bone die SAP-Zugriffsberechtigungen und passt sie den neuen Organisationsstrukturen an.

In Units strukturiert

Mit sogenannten Units, als Definition für bestimmte Projektvorhaben, können die Kunden ihre SAP-Transformationen, wie Upgrades, Systemkonsolidierungen und Systemsplits eigenständig ausführen. Je nach Anforderung werden kundenspezifische Units bereitgestellt, mit denen Aufgaben wie Konsolidierungen oder Mandanten-Splits umgesetzt werden können.  

Im Fall des internationalen Handelshauses ist die SNP Unit Consolidation das richtige Werkzeug. Sie enthält standardisierte Software, Verfahren und Ablaufpläne zur Verschmelzung der SAP-Mandanten der Landesgesellschaften. Dabei entspricht das gesamte Projektvorgehen der bewährten SNP-Methodik: Zunächst werden die integrierten vordefinierten Umsetzungsregeln an die Projektanforderungen angepasst, danach die Daten mit einer Migrationssoftware auf die Ziellösung umgestellt. Dabei ist jede Migrations- und Integrationsphase von umfassenden Tests begleitet. Detaillierte Dokumentationen sorgen für Transparenz und die Nachvollziehbarkeit sämtlicher Aktivitäten.   

Revolution für IT-Strategien

»Der SNP T-Bone setzt neue Maßstäbe bei SAP-Transformationen durch Standardisierung«, betont Dr. Andreas Schneider-Neureither, CEO der SNP AG. »Da Unternehmens-Transformationen längst zu den Kerngeschäftsprozessen gehören, ist der Markt für Standardsoftware und -verfahren mehr als reif.« Der Softwareansatz des SNP T-Bone ermöglicht es Unternehmen und Institutionen, ihre Business Landscape Transformationen mit eigenen Mitarbeitern auf eigenen Systemen durchzuführen. Bedarfsweise können den Kunden projektbegleitend auch SNP-Berater zur Seite gestellt oder die Transformationsprojekte durch die SNP gehosted werden. In jedem Fall steigert der SNP T-Bone die Vorteile der bewährten SNP-Verfahren und -Werkzeuge weiter: Einerseits werden die Business Landscape-Transformationen transparenter und sicherer und genügen den steigenden Compliance-Anforderungen, andererseits kosten und dauern sie nur einen Bruchteil herkömmlicher Verfahren.

Neues SNP-Partnermodell

Um den internationalen Transformationsmarkt bestmöglich zu durchdringen, wird der SNP T-Bone nicht nur von der SNP direkt, sondern auch über ein neues Partnermodell vertrieben. Zertifizierte SNP-Partner erhalten umfassende Schulungen, Dokumentationen und Demo-Systeme. Während der gesamten Projektdauer werden sie von einem SNP-Partnermanager betreut.

Der SNP T-Bone wird der Fachwelt erstmals auf dem DSAG-Jahreskongress in Bremen vom 29. September bis 1. Oktober am SNP-Stand, Nr. J5, vorgestellt.

Sibylle Hofmeyer

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Sibylle Hofmeyer ist freie Journalistin in Walldorf

 

 [1] SAP AG 2007: »Kontinuierliche Anpassung der SAP-Systemlandschaft als Regelfall« / Markus Kuppe

[2] Manager Magazin 10/2008: »Digitaler Angriif«, S. 42 – 50

[3] ebd. 

[4] Infas: »Management-Befragung zu IT-Veränderungsprojekten. Untersuchung im Auftrag der SNP AG«, Mai 2009

 

 

 

SNP T-Bone

·         bündelt standardisierte Verfahren und Software für SAP-Transformationen

·         unterstützt SAP-Veränderungen ganzheitlich

·         ermöglicht SAP-Umbau in Eigenregie

·         integriert zeitnahes Monitoring

·         reduziert Projektdauer und -kosten erheblich

·         erhöht Sicherheit und Transparenz

·         genügt steigenden Compliance-Anforderungen

 

 

 

 

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