20090910zc Baramundi Studivz Automatisierte PC-Inventarisierung und Softwareverteilung

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Studivz setzt auf automatisierte PC-Inventarisierung und Softwareverteilung

Mehr Effizienz am virtuellen Campus

Als Portalbetreiber nutzt Studivz heute eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Um die Administration effizienter zu gestalten, hat sich das Unternehmen entschieden, die bis dato zeitintensive PC-Inventarisierung und Softwareverteilung weitgehend zu automatisieren.

 

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as Studentenportal Studivz hat aktuell über 13 Millionen Nutzer. Das Unternehmen wurde erst vor drei Jahren in einer kleinen WG in Berlin gegründet und betreibt heute neben Studivz.net auch Schuelervz.net und Meinvz.net. www.studivz.net, www.schuelervz.net, www.meinvz.net und all ihre Sub-Domains gehören zu einem Projekt der Studivz Ltd. Ziel dieses Projekts ist es, die Netzwerkkultur an europäischen Hochschulen zu fördern, die Anonymität zu senken und eine intuitiv bedienbare Plattform zu bieten, auf der sich Studierende sowie studentische Initiativen kostenlos zu überwiegend lokalen Campusthemen organisieren und austauschen können.

Automatisierung zeitintensiver Routineaufgaben

Als Portalbetreiber nutzt das Unternehmen heute eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Um die Administration effizienter zu gestalten, hat sich Studivz entschieden, die bis dato zeitintensive PC-Inventarisierung und Softwareverteilung weitgehend zu automatisieren. Studivz griff dabei auf die Logiway GmbH zur Evaluierung einer geeigneten Lösung zurück. Der IT-Dienstleister ist spezialisiert auf Softwarelizenzierung in Unternehmen und Organisationen. Zudem sollte Logiway bei der Einführung des Lifecycle-Managements beratend zur Seite stehen sowie bei der Implementierung und Lizenzierung die nötige Unterstützung bereitstellen.

Aufgrund einer überzeugenden Produktvorstellung und Servicequalität des Dienstleistungspartners Logiway GmbH fiel die Entscheidung für Komponenten der Baramundi Management Suite. »Die Lösung war in der Lage, unsere Anforderungen komplett abzudecken und bot darüber hinaus das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem ist die Anwendung einfach zu bedienen. Eine weiterer Aspekt war, dass wir mit Logiway auf einen Partner vor Ort in Berlin zurückgreifen können«, so Matthias Walk, Head of Internal IT-Infrastructure bei Studivz Ltd.

Die Management Suite ist derzeit eine der wenigen verfügbaren Softwarelösungen dieser Art, die Administratoren den Vorteil bietet, auf den vom Hersteller unterstützten nativen Installationsmechanismus zuzugreifen und hierdurch eine umständliche Differenzinstallation zu umgehen. Administratoren können mit der Management Suite zentral alle Prozesse arbeitsplatzunabhängig steuern und auch von außerhalb auf die Management Suite zugreifen. Integrierte Sicherheitsfunktionen erlauben es, Rechte für bestimmte Benutzer oder Gruppen freizugeben oder zu sperren und den Zugriff über das Internet beziehungsweise von anderen Plattformen zu autorisieren. Um Prozesse zu automatisieren, können IT-Administratoren ganz einfach menügesteuert Jobs definieren. Betriebssysteme und Software werden über Push oder Pull automatisch installiert. »Push« heißt, der Management-Server verteilt die Software zur vorgegebenen Zeit auf den Client, »Pull« bedeutet, der Client holt sich Updates oder Software selbstständig ab. Um Über- oder Unterlizenzierung zu vermeiden, beinhaltet die Management Suite eine integrierte Lizenzverwaltung in den Modulen OS-Install, Deploy und Inventory.

Kundenspezifisch zusammengestellte Lösung

Dank des modularen Aufbaus müssen Unternehmen nur die Funktionen kaufen, die sie wirklich benötigen. Die einzelnen Module sind beliebig kombinier- und erweiterbar. Im Falle von Studivz fiel die Wahl auf die von Logiway kundenspezifisch zusammengestellten Komponenten Deploy, Inventory und Remote Control.

Deploy bietet maximale Flexibilität bei der Wahl des Mechanismus für die Softwareverteilung (Kommandozeile, Responsedatei, Skripte). Die Installation wird über einfach zu erstellende Jobs gesteuert und kann unsichtbar im Hintergrund ablaufen, während der Benutzer weiterarbeitet. Um eine einheitliche und sinnvolle Softwareausstattung zu gewährleisten, können Abhängigkeiten definiert werden, etwa eine festgelegte Reihenfolge der Installation oder Bundles von Software.

Für die Hard- und Softwareinventarisierung ist Inventory zuständig. Eine Inventarisierung ist nicht nur erforderlich, um zu überprüfen, ob die Hardwareausstattung für neue Software ausreicht, sondern ist auch Voraussetzung für das Lizenzmanagement. Inventory ermöglicht darüber hinaus die benutzerdefinierte Inventarisierung einer Vielzahl weiterer Informationen wie Standorte, Kostenstellen, Inventarnummern, Büroausstattung oder Fachliteratur.

Remote Control wiederum ist eine Fernwartungssoftware für den Einsatz im User-Help-Desk.

Schnelle Implementierung, geringer Schulungsaufwand

Die Implementierung der Baramundi-Lösung bei Studivz erfolgte innerhalb von etwa zwei Tagen. Ein besondere Herausforderung war dabei, dass DIP (Distributed Installation Points) und Datenbank auf einem anderen Server installiert waren, so dass ein Image erzeugt werden und ein PXE Boot durchgeführt werden musste. Die folgende Abbildung zeigt den Aufbau der Installation bei Studivz.

Der Schulungsaufwand für die Einführung beschränkte sich auf einen Tag. Hier punktete die Lösung mit ihrer einfachen Bedienung.

»Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die erhoffte Leistungs- und Effizienzsteigerung ist eingetreten. Von technischer Seite wäre noch die Implementierung eines SNMP-Scanners wünschenswert«, erklärt der Projektverantwortliche und fasst zusammen: »Ein großer Vorteil der Lösung sind die einfache Installation und die schnelle Einarbeitung. So war es unseren Administratoren innerhalb kurzer Zeit möglich, typische Aufgaben wie die Softwareverteilung zu bewerkstelligen. Insgesamt überzeugt die Lösung durch ein unkompliziertes Handling und eine intuitive Bedienung.«

Der Kostenumfang des Projekts bei Studivz beläuft sich auf rund 13.000 Euro. Für die Service- und Wartungsverträge ist eine jährliche Verlängerung vorgesehen. Die Lizenzen sollen bei Bedarf erweitert werden. Angesichts der erfolgreichen Einführung und der spürbaren Effizienzsteigerung steht bei einer steigenden Anzahl an Clients einem weiteren Ausbau der Lösung nichts entgegen.

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