20091112zn LZM Soft Fachklinik Grafische Analysen

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Visualstatistik-Tool in der Fachklinik Bad Bentheim

Erfolgreiches Pilotprojekt für intuitiv grafische Analysen

Davon träumten bisher die Klinik-Manager: Klinikdaten in sekundenschnelle dargestellt, intuitiv bedienbar sowie aussagekräftig und transparent präsentiert. Ein neues Tool verbessert die Darstellung der Ergebnisqualität.

 

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ereits seit 2004 nutzt die Fachklinik Bad Bentheim die umfassende Kliniksoftware KIM System XP der LMZ Soft AG. Jetzt spielte die Klinik eine besondere Rolle bei der Einführung des neuen Tools Visualstatistik: Als erster Kunde von LMZ nutzt sie das neue Modul und hat entscheidend zur Definition der Anforderungen beigetragen. Sekundenschnell präsentiert Visualstatistik Klinikdaten durch intuitiv grafische Analysen, macht sie transparent, aussagekräftig und leicht verständlich. »Mit Hilfe des bebilderten Systems analysieren Nutzer ihre Daten in einem neuartigen Controlling-System je nach Wunsch über mehrere Jahre sowie monats-, wochen- und tagesaktuell, bis hin zur Echtzeit – Kein Klinikmanager muss mehr langatmige Tabellen oder umfangreiche Reports durcharbeiten und sich auf unverständliche Diagramme verlassen«, erklärt Dirk Zunkel, Vorstand der LMZ Soft AG, die aktuelle Erweiterung der umfassenden Kliniksoftware. »Die Ergebnisqualität muss besser dargestellt werden, genau das leistet Visualstatistik. Wir waren in der glücklichen Situation, von Beginn an entscheidend bei der Entwicklung des neuen Tools mitzuwirken«, kommentiert Bernhard Bergmann, Verwaltungsdirektor bei den Fachkliniken in Bad Bentheim.

Die Fachklinik Bad Bentheim

Tausend Hektar Mischwald umgeben das Thermasole- und Schwefelbad Bentheim, das sich im Laufe seiner Geschichte als Fachklinik und Gesundheitszentrum etablierte. Bereits 1711 wurden die heilenden Kräfte des Schwefel-Mineralwassers genutzt. Hinzu kommen als ortsgebundene Heilmittel ein 27-prozentige Thermalsole und Naturmoor. Sie bilden die Basis des breit gefächerten Behandlungsangebots. Wissenschaftlich fundierte medizinische und therapeutische Behandlungen und modernster Technik ergänzen sie. Fachübergreifend arbeiten erfahrene Mediziner, Dermatologen, Orthopäden, Rheumatologen, Internisten und Fachpersonal für das Wohlbefinden der Patienten. Neue Konzepte und Erfahrungen unterstützen dieses Vorgehen in allen Bereichen.

LMZ Soft AG

Das mittelständische Softwareunternehmen aus Saalfeld entwickelt und realisiert bereits seit 1993 kundenspezifische Softwarelösungen im Bereich des klinischen Gesundheitswesens. Aktuell stellen 30 Mitarbeiter fundiertes Know-how auf dem Gebiet der Softwareentwicklung und der Abbildung von Geschäftsprozessen in Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken, Bäder- und Mischbetrieben zur Verfügung. Mit KIM SYSTEM XP etablierte LMZ Soft eine der umfassendsten Softwarelösungen auf dem Markt. Durch den modularen Aufbau dieser Kliniksoftware reagieren Nutzer jederzeit auf veränderte Marktsituationen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Leistung von LMZ umfasst die Konzeption, Planung und Durchführung kundenspezifischer Projekte, die Einweisung und Schulung von Mitarbeitern sowie die weiterführende Betreuung und Wartung über Hotline und Fernwartung. Gegenwärtig betreut LMZ Soft mehr als 150 Kunden aus dem medizinischen Bereich.

Pilotphase und Einsatz

Während der Testphase wurde die Anwendung genau an die Anforderungen des Mischbetriebs in Bad Bentheim mit den Bereichen Reha, Akut und Ambulanz angepasst. Wichtigste Unterschiede von Visualstatistik zu herkömmlichen Lösungen bestehen in der hohen Transparenz der Daten, der Integration in das LMZ KIM System und der aussagekräftigen Datenvisualisierung. So profitieren die Anwender in Bad Bentheim besonders im Vergleich zur vorher genutzten Lösung. »Eine gute Datenlage und deren Präsentation vereinfacht viele Diskussionen, da Fakten leicht veranschaulicht werden können«, erklärt Bergmann.

Die Fachklinik Bad Bentheim ist eine Reha-Einrichtung und Visualstatistik unterstützt besonders hier: Die Zusammenfassung von Daten aus dem Reha-Bereich, dem Akutbereich und dem Ambulanten Bereich erfolgt in einem Modul und Ergebnisse werden einheitlich angezeigt. Weiterhin spielen hier folgende Besonderheiten für das neue Tool eine entscheidende Rolle: Funktionen Controlling der neuen Generation, Einweiserstatistiken, Belegungs- und Wirtschaftlichkeitsanalysen und Diagnosestatistiken. Derzeit arbeitet hauptsächlich das Management Geschäftsleitung zur Analyse der Geschäftsprozesse mit dem neuen Grafiktool.

Alles im Blick mit Visualstatistik

Grafische Analysen von Visualstatistik zeigen verfügbare Pakete wie Fallstatistiken für Zeitbereiche, fallgenaue Auswertungen über Adress- und Herkunftskonstanten, Belegungs- und Einweiseranalyse, Kostenträgerstatistik, Patientenstruktur und Verordnungsspektral- sowie Leistungs-Analyse: Darüber hinaus ermöglicht die Option, eigene Auswertungen zu erstellen und ein unendliches Analysepotenzial. »Der Ansatz unterscheidet sich grundlegend von jenem der bisherigen Systeme: Visualstatistik stellt die für eine Gesamtbeurteilung relevanten Parameter aus dem Krankenhaus-Informations-System (KIS) transparent und leicht verständlich dar«, beschreibt Zunkel die Funktionsweise des neuen KIM SYSTEM XP-Tools.

Die IT-Infrastruktur in den Bad Bentheimer Kliniken besteht aus einem zentralen Datenbankserver, einem zentralen Fileserver sowie diverser Arbeitsplätze als Fat Clients. Bei der Implementierung galt es alle individuellen Anforderungen an die Klinik zu meistern. Insgesamt ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt für beide Seiten. »Ab sofort kann jeder Klinikmanager beispielsweise direkt nachvollziehen, wie viele Totale-Endoprothese-Patienten in diesem Augenblick im Haus sind, von woher sie eingewiesen wurden und wer der Kostenträger ist – sekundenschnell erscheint eine aussagekräftige Grafik zu jeder Anfrage«, beschreibt Zunkel das neue Tool. »Krankenkassen kritisieren immer wieder unterschiedlich hoch ausfallende Fallpauschalen, und die Frage was ein Patient wirklich kostet, steht im Raum. Mit Visualstatistik können wir diese schnell und eindeutig beantworten«, resümiert Bergmann.

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