|













»manage
it«
als
E-Paper 5-6 2011
E-Paper
3-4 2011
E-Paper
1-2 2011
E-Paper 11-12 2010
E-Paper
9-10 2010
E-Paper
7-8 2010
E-Paper
5-6 2010






| |
Telearbeit als Präventivlösung für Krisen
Bleiben Sie zu Hause
Es gibt viele gute Gründe die Arbeit gelegentlich von zu Hause aus zu erledigen:
Grippeepidemien, Energieeinsparung, Effizienzgewinn, Umweltschonung, Zeitgewinn.
Welcher Grund auch ausschlaggebend sein mag, die Sicherheit und Wartbarkeit der
Kommunikation zwischen Heimarbeitsplatz und Firma muss immer gewährleistet sein.
erzeit ist eine Vielzahl von Unternehmen damit beschäftigt, Strategien für den
Umgang mit der Schweinegrippe zu entwickeln. Da diese Grippe die Bevölkerung
voraussichtlich deutlich stärker treffen wird als vorherige, rechnen Experten
mit Arbeitsausfällen von bis zu 30 Prozent in Deutschland und sogar bis zu 40
Prozent in anderen Ländern wie Großbritannien. Eine breitflächige Erkrankung der
Belegschaft kann für Unternehmen schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben.
Viele Betriebe in Deutschland scheinen jedoch den Ernst der Lage nicht erkannt
zu haben. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer geht davon aus, dass über 50
Prozent der Unternehmen in Deutschland keine Sicherheitsvorkehrungen gegen die
Schweinegrippe getroffen haben.
Die vielleicht effektivste Lösung für die Eindämmung von Arbeitsausfällen ist
die Telearbeit. Sofern realisierbar, sollten Firmen es ihren Angestellten
ermöglichen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu verrichten. Mit einer einfachen
IT-Lösung lässt sich dies relativ unkompliziert umsetzen.
IT-Administrationswerkzeuge, wie Scriptlogics Desktop Authority ermöglichen,
dass:
-
Angestellte von zu Hause aus einen gesicherten Zugang zu allen relevanten
Daten des Unternehmensnetzwerks haben und
-
IT-Administratoren der Unternehmen jederzeit auf die Rechner zugreifen
können, um diese zu warten.
Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass sich das Virus innerhalb des
Unternehmens verbreitet und die Anzahl der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle
wird gering gehalten. Die Vorbereitung und Durchführung der Telearbeit stellt
IT-Administratoren vor drei grundsätzliche Herausforderungen.
1. Erhalt der Produktivität
Während der Fernarbeit nicht an relevante Unternehmensinformationen oder
-programme zu gelangen, würde die Produktivität der Angestellten deutlich
beeinträchtigen. Um zu garantieren, dass die Belegschaft auch von zu Hause aus
auf die standardisierte Netzwerkumgebung und die benötigten Informationen
zugreifen kann, werden IT-Administratoren daher angehalten, zusätzliche
Werkzeuge anzuwenden und somit die Fernverwaltung der Angestellten aufrecht zu
erhalten, gleichgültig, ob der Benutzer oder der Administrator im Netzwerk ist.
Die Fernverwaltung kann nicht nur dabei helfen, die Produktivität des
Endverbrauchers zu steigern, sondern bringt außerdem signifikante
Zeitersparnisse für die Administratoren mit sich.
Mit einer Lösung für die Fernverwaltung können IT-Administratoren von einer
zentralen Station operierend innerhalb von Sekunden virtuell Fehlersuchen auf
den Arbeitsstationen durchführen, ohne dabei auf Telefonate oder einen
physischen Eingriff am Arbeitsplatz angewiesen zu sein.
2. Vermeidung von Datenschutzverletzungen
Während die Fernverwaltung der PCs notwendig für die Produktivität der
Angestellten ist, laufen die Unternehmen Gefahr, Datenschutzrichtlinien zu
verletzen. Für den Zugriff auf den Computer eines Angestellten, besonders wenn
dieser für private und geschäftliche Zwecke genutzt wird, gibt es gesetzliche
Bestimmungen, die es dem Administrator untersagen, bestimmte Anwendungen
einzusehen. Vertriebspartner sollten ihre Kunden auf die Vorteile der Telearbeit
aufmerksam machen, und gleichzeitig darauf hinweisen, dass die
Telearbeitsrichtlinien für die Angestellten eingehalten werden.
3. Gewährleistung der Datensicherheit
Angestellte, die von zu Hause aus arbeiten, hantieren mit großen Mengen
vertrauenswürdiger oder privater Daten, wie Banknummern von Kunden,
Patientenakten oder internen Bankinformationen entweder durch den VPN-Zugriff
auf das Netzwerk oder durch einen mobilen Datenträger. Unternehmen laufen daher
ständig Gefahr, Daten zu verlieren. USB-Sticks können nach dem Entnehmen oder
Kopieren sensibler Informationen verloren gehen.
Vertriebspartner sollten IT-Administratoren dazu animieren, eine Lösung für die
granuläre Kontrolle der USB-Anschlüsse einzusetzen, die für die Arbeitnehmer den
Zugang zu den benötigten Informationen ermöglicht, während gleichzeitig die
Daten auf dem Laufwerk gesichert sind.
Ist die Kontrolle über jegliche Anwendung gewährleistet – für USB-Sticks
beinhaltet dies Seriennummern, Produkt- und Lieferantenidentifizierungen –
können Organisationen den Zugang zu bestimmten Anwendungen limitieren und
außerdem Schreibschutzfunktionen einrichten. So ist es leicht, jeden ausfindig
zu machen, der in Ihrem Netzwerk die Erlaubnis hat, bestimmte Anwendungen,
basierend auf Position, Computertyp, Geräteeigenschaften oder ähnlichem
geläufigen Kriterium, zu benutzen.
Das beste Lösungskonzept beinhaltet Produkte für Fernverwaltung und Werkzeuge
für den Support und die Überwachung bei der Benutzung von USB-Anschlüssen. Eine
Investition in derartige Technologien, die den Einflussbereich des
IT-Administrators erweitert, ohne dabei die Privatssphäre des Endverbrauchers zu
verletzen, kann erhebliche Vorteile bringen. Dies ist vor allem ein wesentlicher
Punkt, da Geschäfte rund um den Erdball ihre IT-Budgets kürzen. Besonders im
Hinblick auf eine Grippewelle größeren Ausmaßes kann es sich für viele
Unternehmen lohnen, Vorkehrungen zu treffen und somit eventuellen finanziellen
Einbußen vorzubeugen.
Nick Cavalancia
____________________________________
Nick Cavalancia, Vice President of Windows Management, ScriptLogic
|