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Telearbeit als Präventivlösung für Krisen

Bleiben Sie zu Hause

Es gibt viele gute Gründe die Arbeit gelegentlich von zu Hause aus zu erledigen: Grippeepidemien, Energieeinsparung, Effizienzgewinn, Umweltschonung, Zeitgewinn. Welcher Grund auch ausschlaggebend sein mag, die Sicherheit und Wartbarkeit der Kommunikation zwischen Heimarbeitsplatz und Firma muss immer gewährleistet sein.

 

D

erzeit ist eine Vielzahl von Unternehmen damit beschäftigt, Strategien für den Umgang mit der Schweinegrippe zu entwickeln. Da diese Grippe die Bevölkerung voraussichtlich deutlich stärker treffen wird als vorherige, rechnen Experten mit Arbeitsausfällen von bis zu 30 Prozent in Deutschland und sogar bis zu 40 Prozent in anderen Ländern wie Großbritannien. Eine breitflächige Erkrankung der Belegschaft kann für Unternehmen schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Viele Betriebe in Deutschland scheinen jedoch den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer geht davon aus, dass über 50 Prozent der Unternehmen in Deutschland keine Sicherheitsvorkehrungen gegen die Schweinegrippe getroffen haben.

Die vielleicht effektivste Lösung für die Eindämmung von Arbeitsausfällen ist die Telearbeit. Sofern realisierbar, sollten Firmen es ihren Angestellten ermöglichen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu verrichten. Mit einer einfachen IT-Lösung lässt sich dies relativ unkompliziert umsetzen. IT-Administrationswerkzeuge, wie Scriptlogics Desktop Authority ermöglichen, dass:

  •  Angestellte von zu Hause aus einen gesicherten Zugang zu allen relevanten Daten des Unternehmensnetzwerks haben und
  •  IT-Administratoren der Unternehmen jederzeit auf die Rechner zugreifen können, um diese zu warten.

Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass sich das Virus innerhalb des Unternehmens verbreitet und die Anzahl der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle wird gering gehalten. Die Vorbereitung und Durchführung der Telearbeit stellt IT-Administratoren vor drei grundsätzliche Herausforderungen.

1. Erhalt der Produktivität

Während der Fernarbeit nicht an relevante Unternehmensinformationen oder -programme zu gelangen, würde die Produktivität der Angestellten deutlich beeinträchtigen. Um zu garantieren, dass die Belegschaft auch von zu Hause aus auf die standardisierte Netzwerkumgebung und die benötigten Informationen zugreifen kann, werden IT-Administratoren daher angehalten, zusätzliche Werkzeuge anzuwenden und somit die Fernverwaltung der Angestellten aufrecht zu erhalten, gleichgültig, ob der Benutzer oder der Administrator im Netzwerk ist. Die Fernverwaltung kann nicht nur dabei helfen, die Produktivität des Endverbrauchers zu steigern, sondern bringt außerdem signifikante Zeitersparnisse für die Administratoren mit sich.

Mit einer Lösung für die Fernverwaltung können IT-Administratoren von einer zentralen Station operierend innerhalb von Sekunden virtuell Fehlersuchen auf den Arbeitsstationen durchführen, ohne dabei auf Telefonate oder einen physischen Eingriff am Arbeitsplatz angewiesen zu sein.

2. Vermeidung von Datenschutzverletzungen

Während die Fernverwaltung der PCs notwendig für die Produktivität der Angestellten ist, laufen die Unternehmen Gefahr, Datenschutzrichtlinien zu verletzen. Für den Zugriff auf den Computer eines Angestellten, besonders wenn dieser für private und geschäftliche Zwecke genutzt wird, gibt es gesetzliche Bestimmungen, die es dem Administrator untersagen, bestimmte Anwendungen einzusehen. Vertriebspartner sollten ihre Kunden auf die Vorteile der Telearbeit aufmerksam machen, und gleichzeitig darauf hinweisen, dass die Telearbeitsrichtlinien für die Angestellten eingehalten werden.

3. Gewährleistung der Datensicherheit

Angestellte, die von zu Hause aus arbeiten, hantieren mit großen Mengen vertrauenswürdiger oder privater Daten, wie Banknummern von Kunden, Patientenakten oder internen Bankinformationen entweder durch den VPN-Zugriff auf das Netzwerk oder durch einen mobilen Datenträger. Unternehmen laufen daher ständig Gefahr, Daten zu verlieren. USB-Sticks können nach dem Entnehmen oder Kopieren sensibler Informationen verloren gehen.

Vertriebspartner sollten IT-Administratoren dazu animieren, eine Lösung für die granuläre Kontrolle der USB-Anschlüsse einzusetzen, die für die Arbeitnehmer den Zugang zu den benötigten Informationen ermöglicht, während gleichzeitig die Daten auf dem Laufwerk gesichert sind.

Ist die Kontrolle über jegliche Anwendung gewährleistet – für USB-Sticks beinhaltet dies Seriennummern, Produkt- und Lieferantenidentifizierungen – können Organisationen den Zugang zu bestimmten Anwendungen limitieren und außerdem Schreibschutzfunktionen einrichten. So ist es leicht, jeden ausfindig zu machen, der in Ihrem Netzwerk die Erlaubnis hat, bestimmte Anwendungen, basierend auf Position, Computertyp, Geräteeigenschaften oder ähnlichem geläufigen Kriterium, zu benutzen.

Das beste Lösungskonzept beinhaltet Produkte für Fernverwaltung und Werkzeuge für den Support und die Überwachung bei der Benutzung von USB-Anschlüssen. Eine Investition in derartige Technologien, die den Einflussbereich des IT-Administrators erweitert, ohne dabei die Privatssphäre des Endverbrauchers zu verletzen, kann erhebliche Vorteile bringen. Dies ist vor allem ein wesentlicher Punkt, da Geschäfte rund um den Erdball ihre IT-Budgets kürzen. Besonders im Hinblick auf eine Grippewelle größeren Ausmaßes kann es sich für viele Unternehmen lohnen, Vorkehrungen zu treffen und somit eventuellen finanziellen Einbußen vorzubeugen.

Nick Cavalancia

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Nick Cavalancia, Vice President of Windows Management, ScriptLogic

 


 

 

 

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