Nokia Siemens Networks Energieeffiziente Konzepte

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Energie-effiziente Konzepte – die große Chance für die Telekommunikation

Die große Herausforderung

Viele mag es überraschen: die jährlich anfallenden Kosten für Energiebedarf auf Seiten des Communication Service Providers (CSPs) sowie der CO2-Ausstoß im Telekom-Umfeld sind beträchtlich. Es gilt daher intelligente Lösungen zu finden, die sowohl die Umwelt schützen, als auch den ökonomischen Anforderungen gerecht werden.

 

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ussten Sie, dass die Telekommunikationsinfrastruktur mit zirka 86 % am Gesamtenergieverbrauch eines CSP zu Buche schlägt? In einer Studie hat Nokia Siemens Networks kürzlich herausgefunden, dass in gesättigten Märkten bis zu 10 % der Betriebskosten (OPEX) auf Energie entfallen. In Wachstumsmärkten liegt dieser Anteil sogar zwischen 15 % und 30 %.

Gleichzeitig wächst der Druck auf die CSPs, ihren Energieverbrauch zugunsten der Umwelt zu senken und ihre Netze intelligenter und damit umweltfreundlicher zu betreiben. Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass Umweltaspekte in das öffentliche Bewusstsein gerückt sind. Sie beeinflussen die Entscheidungen der Menschen bei der Frage, mit welchen Unternehmen man Geschäftsbeziehungen eingeht.

Darüber hinaus wächst der Druck, neue potenzielle Märkte in ländlichen und entlegenen Gebieten zu erschließen, in denen die Energieversorgung nur sehr eingeschränkt beziehungsweise überhaupt nicht vorhanden ist. Dies ist u.a. auch in Deutschland ein relevantes Thema. Wenngleich die Breitbandinitiative der Bundesregierung und »Digitale Dividende« das Thema Breitbandversorgung auch mit Fördergeldern vorantreiben, so stehen heute die CSPs u.a. vor der Herausforderung, in ländlichen Gebieten eine Basisstationsanlage oder einen DSLAM mit Energie zu versorgen, denn die Strecken zum nächsten Stromnetz sind teilweise weit. CSPs suchen nach alternativen Energielösungen, um neue Märkte zu erschließen und ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, wie etwa teurem Dieselkraftstoff, zu reduzieren. Unabhängig davon, ob es darum geht, alternative Energielösungen zu finden oder den Energieverbrauch zu senken: Energieeffizienz ist ein Thema für CSPs weltweit.

Ein Vergleich hilft

Ein 30-minütiges Handy-Telefonat erzeugt gleich viel CO2 (370 g), wie das Erwärmen von 20 Litern Wasser von 10°C auf 40°C. Allein dieses kleine Beispiel zeigt sehr bildlich auf, wie bedeutend eine ökologische Betrachtung des Telekommunikationsumfeldes ist. Für die CSPs selbst kommt noch der ökonomische Faktor dazu. Hierin sehen viele CSPs auch die große Chance, wirtschaftliche Interessen mit der Verantwortung für die Umwelt zu verbinden.

Zirka 86 Prozent des Energiebedarfs eines Mobilfunknetzes entsteht im Netz selbst, davon machen die Basisstationen mit zirka 80 % den größten Anteil aus (beziehungsweise 65 % bezogen auf das Gesamtbild).

 

Vor welchen Herausforderungen stehen CSPs heute?

Wir sehen heute 4 Hauptantriebsfaktoren im Telekommunikationsmarkt, welche in direktem Zusammenhang mit Energieeffizienz stehen:

  • Ein ansteigender Bedarf und politischer Druck, auch Gegenden zu versorgen, welche im ländlichen Bereich liegen (siehe Bemerkung zur Breitbandinitiative der Bundesregierung)
  • Stetig steigender Druck, OPEX zu senken, insbesondere bei stagnierendem oder gar sinkenden ARPU (Average Revenue Per User)
  • Die umweltpolitische Verantwortung zum Klimaschutz und Reduktion der CO2- und Treibhausgasemissionen; auch dies ist ein zunehmend von Investoren beleuchteter Faktor
  • Das Nichtvorhandensein eines Stromnetzes (Off-Grid) oder ein Stromnetz von schlechter Qualität (Bad-Grid). Dies wird zum Problem in neuen Gegenden, in denen Telekommunikationsnetze neu aufgebaut werden

 

Wie können die Herausforderungen zu neuen Chancen gewandelt werden?

 

Energie Effizienz = OPEX Effizienz

CSPs können ihren OPEX direkt reduzieren, wenn der Energieverbrauch im Netz sinkt.

  • In entwickelten Märkten fällt der Energieanteil der OPEX auf bis zu 10%
  • In neuen und Entwicklungsmärkten beträgt der Anteil sogar 15-30%
  • Strompreise befinden sich auf einem Allzeithoch. Wird der Strom mittels eines Dieselgenerators erzeigt, kommt noch die Volatilität der fossilen Brennstoffe hinzu

 

 

Mangelhafte oder nicht existente Stromversorgung

Einsatz alternativer/erneuerbarer Energieressourcen in neuen Märkten oder ländlichen Bereichen macht CSPs autark. Resultiert direkt in finanzielle und nachhaltige umweltbedeutende Vorteile.

  • Noch heute leben 1,6 Mrd. Menschen ohne Stromversorgung, weitere 1 Mrd. Menschen leben in Bereichen einer schlechten und unzuverlässigen Stromversorgung
  • Geschätzte 75.000 Off-Grid-Standorte werden jährlich bis 2012 allein in Entwicklungsmärkten aufgebaut
    (Quelle: GSMA Development Fund)
  • GSMA prophezeit, dass bis 2012 bis zu 50 % der neuen Off-Grid-Standorte in den Entwicklungsländern mit erneuerbaren Energien betrieben werden

 

 

Klimawandel

Die Erderwärmung steigt an.

Ethische und gesellschaftlich soziale Verantwortung wird immer wichtiger, es ist sogar mainstream.

  • Damit tragen die CSPs eine große Verantwortung.
  • Kunden identifizieren sich damit und es führt direkt zu Kundenbindungen (siehe auch Grafik einer Marktstudie).
  • Differenzierung im Wettbewerb
  • Ausnutzung von Fördermöglichkeiten beim Einsatz erneuerbarer Energien

 

 

 

Umwelt und Energieaspekte sind Kundenbedürfnisse

 

 

Der Energielösungsansatz

Nokia Siemens Networks entwickelte sein »Energy Solutions« Programm; die Stärken wurden in einer eigenen Service-Business-Line konzentriert. Der Markt fragt nach diesen Lösungen, die Bedeutung »Herausforderungen in neue Chancen umzuwandeln« wurde aufgegriffen.

Damit wird heute eine Lösung geboten, welche gleichzeitig das OPEX-Problem der CSPs aufgreift und einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt leistet.

Die Energielösungen müssen den o.g. Aspekten Rechnung tragen. Der Energielösungsansatz basiert auf drei Phasen, die zu kontinuierlichem Energiemanagement führen (siehe Grafik ‚Nokia Siemens Networks Energy Solutions…’).

Phase 1: Analyse und Vorschlag

Durch Beratungsleistungen wird das bestehende Energiesystem des CSP auf seine Effizienz hin analysiert. Daraus folgen konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz. Außerdem sieht die Phase Beratungsleistungen zu technischen Lösungen vor.

Phase 2: Bereitstellung

Im Mittelpunkt stehen sämtliche Services und Produkte, die zur Implementierung eines energieeffizienten Netzes bei gleichbleibender oder besserer Servicequalität erforderlich sind.

Phase 3: Betrieb und Wartung

Neben Diensten zum Betrieb sowie zur Wartung und Pflege des Netzes bietet sich hier die Möglichkeit für Vorschläge zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz.

Dieser Ansatz und seine zugehörigen Lösungen bieten einen umfassenden Ansatz für Energieeffizienz und nachhaltiges Telekommunikationswachstum in dieser Industrie. Die Lösungen von Nokia Siemens Networks setzen sich aus sechs Kernelementen zusammen, welche den Produkt- und Servicegedanken vereinen:

·         Energy Modernization

·         Off-Grid Site Solution

·         Bad-Grid Site Solution

·         Energy Efficiency Consulting

·         Green Energy Control

·         Energy OPEX Management

Nokia Siemens Networks hat bereits über 390 Anlagenstandorte in 25 Ländern mit erneuerbaren Energien versorgt. Dies betrifft nicht nur Entwicklungsländer, sondern auch im europäischen Raum (so etwa in Italien) wurden Lösungen mit nachhaltigem Erfolg umgesetzt.

Energieeffizienz und Return on Investment

Wichtig ist bei dem Gesamtkonzept, dass eine wettbewerbsfähige Gesamtbetriebskostendarstellung (Total Cost of Ownership) mit einem schnellen Amortisationszeitpunkt (Return on Investment (RoI)) erreicht wird (Grafik: Nokia Siemens Energy Solutions help CSPs to increase profitability).

Welche Lösung letztendlich zu einer schnellen Amortisation führt, hängt vom Markt und den Gegebenheiten dort ab. So können etwa in Wachstumsmärkten in ländlichen Gegenden, wo kein Stromnetz an der Basisstationsanlage vorhanden ist (sog. Off-Grid-Standorte), bis zu 70 % an OPEX eingespart werden. Wirtschaftlich umso bedeutender wird dies, da es sich hier nicht um eine Einmaleinsparung handelt, sondern es eine nachhaltige umweltverträgliche Lösung darstellt. Der RoI tritt bereits nach 1-2 Jahren ein.

Sehr ähnlich sieht die sogenannte Bad-Grid-Lösung aus, bei der zwar ein Stromnetz vorhanden ist, dieses aber zeitweise aussetzt oder größeren Instabilitäten unterliegt. Auch hier kann eine Ersparung von 65 % der OPEX innerhalb von 2 Jahren erzielt werden.

Aber auch in Ländern wie Deutschland, wo es ein gutes Stromnetz gibt, können aufgrund verschiedener Modernisierungsmaßnahmen bis zu 60 % der OPEX eingespart werden. Diese Maßnahmen umfassen ein ganzes Bündel von Möglichkeiten – als Beispiele seien hier intelligente Batteriekühlungen, passive Kühlungen und die neueste BTS Generation genannt, die nebst modernen energiesparsamen Bauteilen auch etliche Software-Features zum effizienterem Energiemanagement anbieten (siehe auch NSN-Flexi-BTS Award in Grafik »Award winning products and first-class environmental commitment«).

Für CSPs steht dabei im Mittelpunkt, dass nicht nur umfangreiche Leistungen und internationale Reichweite geboten werden, sondern dass der Anbieter von Netzinfrastruktur und -diensten auch die Probleme der Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen sehr genau kennt und über eine in der Telekommunikationsbranche führende Forschungs- und Entwicklungsorganisation sowie ein breites Portfolio verfügt. Größe allein reicht nicht aus, um in der sich rasch entwickelnden Kommunikationsindustrie erfolgreich zu sein. Die ständige Weiterentwicklung der Organisationsstruktur und -kultur ist ebenfalls einer der Erfolgsfaktoren. Auf diese Weise kann Nokia Siemens Networks den Herausforderungen begegnen, die sich den Kunden täglich stellen, und den Wandel in unserer Branche maßgeblich gestalten.

Nicht nur Lösungen für andere, sondern selbst mit gutem Vorbild voran

Nicht weniger wichtig ist es, Maßnahmen auch im eigenen Unternehmen voranzutreiben. So hat sich Nokia Siemens Networks im Juni 2008 der Klimaschutz-Kampagne des World Wildlife Fund (WWF) angeschlossen und sich verpflichtet, bis zum Jahr 2012 die Effizienz seiner GSM/EDGE- und WCDMA/HSDPA-Basisstationen um 40 Prozent zu steigern, und den Energieverbrauch in den Gebäuden um sechs Prozent zu reduzieren. Mit diesen Schritten wird der CO2-Ausstoß auf Basis der Werte von 2007 jährlich um rund 2 Millionen Tonnen gesenkt. Die Umweltstrategie zielt darauf ab, die Welt so zu vernetzen, dass auch die Umwelt davon profitiert. Das kann erreicht werden, indem der »ökologische Fußabdruck« so weit wie möglich verkleinert wird, Geschäftsinteressen und Umweltschutz miteinander verbunden und die Vorzüge der Telekommunikation auch auf andere Branchen ausgedehnt wird. Darüber hinaus sind alle Produktionsstätten von Nokia Siemens Networks ISO 14001 zertifiziert.

CSPs fordern zunehmend End-to-End-Lösungen, und die Nachfrage wird in Zukunft noch weiter steigen. Dabei müssen sich Anbieter von Netzinfrastruktur und -diensten als starke Partner ihrer Kunden verstehen: Kundenwünsche stehen dabei im Mittelpunkt, Kunden werden bei der Einführung neuer Geschäftsmodelle unterstützt und Innovationen gemeinsam entwickelt. Damit wird zu höheren Margen der Kunden beigetragen – was diesen wiederum hilft, die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Markts zu meistern.

Nokia Siemens Networks

Nokia Siemens Networks ist einer der weltweit führenden Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen. Innovation und Nachhaltigkeit bilden den Kern für das umfassende Portfolio des Unternehmens für die Bereiche Mobilfunk, Festnetz und konvergente Netze. Ergänzt wird dieses Angebot durch Dienstleistungen wie Beratung und Systemintegration sowie Installation, Wartung und Managed Services. Nokia Siemens Networks zählt zu den weltweit größten Anbietern von Hardware- und Softwareprodukten sowie Serviceleistungen für die Telekommunikationsbranche und ist in 150 Ländern aktiv. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Espoo, Finnland.

http://www.nokiasiemensnetworks.com/energysolutions

 

 

 

 

 
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