UC4 Complex Event Processing CEP

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Complex Event Processing: Neue Lösung bringt Intelligenz in die IT-Automatisierung

Wenn die Ausnahme zur Regel wird

Komplexität und Kosten sind heute die beiden größten Herausforderungen im IT-Bereich. Application Assurance ist ein Ansatz, beiden Herausforderungen durch einen höheren Grad an Automatisierung erfolgreich zu begegnen.

 

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ie Anforderungen an das Management von IT-Prozessen haben sich in den letzten Jahren massiv verändert. Ging es früher darum, immer wiederkehrende Prozesse auf der Basis von Erfahrungswerten zu optimieren, macht die zunehmende Integration von Webservices ein hohes Maß an Flexibilität notwendig. Der Grund: Internet-basierende Prozesse und die daraus resultierenden Anforderungen an die IT lassen sich meist nicht genau vorhersagen und können daher nur mit einer flexiblen IT bewältigt werden. Die einzige Möglichkeit, diese nicht vorhersehbaren Workloads sicher und zuverlässig zu verarbeiten, ist ein zunehmender Grad an Automatisierung. Aktuelle Zahlen verdeutlichen die Herausforderung. Etwa eine Milliarde Menschen nutzen das Internet, täglich werden rund 200 Milliarden E-Mails verschickt und quasi stündlich entstehen neue Services.

Neben dem Trend hin zu immer mehr Services und Echtzeit-Transaktionen muss das IT-Management weitere komplexe Anforderungen wie Virtualisierung oder Cloud Computing bewältigen. Um in diesem Spannungsfeld eine effiziente Steuerung von Prozessen zu gewährleisten, ist ein hoher Grad an Intelligenz in der Verarbeitung notwendig. Nur so ist es möglich, dynamisch und möglichst autonom zu agieren, denn je granularer das Business wird, desto häufiger wird die Ausnahmesituation zur Regel. Ein Lösungsansatz, mit dem sich unerwartete Anforderungen an Prozesse bewältigen sowie mögliche Fehler frühzeitig erkennen und vermeiden lassen, ist die Application-Assurance-Lösung von UC4 Software, die auf der Technologie »Complex Event Processing« (CEP) aufbaut.

Kontinuierliche Analyse und Reaktion.

Mit der im vergangenen Jahr erfolgten Übernahme des international führenden CEP-Anbieters Senactive hat UC4 die nächste Runde für das Thema IT-Automatisierung eingeläutet. Im Mittelpunkt stehen jetzt nicht mehr nur Hardware oder Anwendungen, sondern auch die eingangs angesprochenen Services. Die Automatisierung von Prozessen berücksichtigt nun auch Echtzeit-Transaktionen sowie die Tatsache, dass die Systeme, auf denen die IT-Prozesse laufen, nur noch zu einem Teil im eigenen Rechenzentrum stehen, zu weiten Teilen virtualisiert sind oder überhaupt Internet-basierte Dienste (Cloud) konsumiert werden.

Application Assurance fußt auf zwei Komponenten: Die erste Komponente, UC4 Decision, ist für die Analyse zuständig. Sie überwacht die gesamte IT und sammelt Informationen über die eingesetzte Hard- und Software. Dabei spürt sie relevante Ereignisse in den Applikationen in Echtzeit auf, als Grundlage für die Bewertung von Chancen und Risiken und als Basis, um durch schnelle Entscheidungen optimale Alternativen zu finden. Die zweite Komponente, das Visualisierungswerkzeug UC4 Insight, nutzt eine zeitorientierte Art der Datenvisualisierung und -analyse. Gesammelte Daten werden in einer Ereignisdatenbank gespeichert, sie bildet die Grundlage für Analysen und mögliche Reaktionen. Verschiedene Visualisierungsmethoden unterstützen Businessanalysten dann beim Erkennen neuer Muster, diese Erkenntnisse lassen sich in den Entscheidungen sofort wieder berücksichtigen. So schließt sich der Kreislauf von Analyse und Umsetzung.

Application Assurance in der Praxis.

Nur ein optimal ausgelastetes System arbeitet effektiv und auch kostengünstig. Rechenleistung wird daher heute immer weniger auf mögliche Spitzenlasten, sondern vor allen Dingen auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es daher, in Echtzeit zu ermitteln, ob genügend Ressourcen verfügbar sind, und bei Bedarf – etwa, wenn die aktuellen Ressourcen für einen geplanten Prozess nicht ausreichen – zusätzliche Rechenleistung anzufordern, indem beispielsweise eine zusätzliche virtuelle Maschine, mehr Prozessorleistung oder zusätzliche Speicherressourcen bereitgestellt werden.

Dazu sammelt UC4 Decision permanent Informationen über Serverauslastung, Datenbankprozesse, Warteschlangen oder Anwendungen. Berücksichtigt werden dabei Auswirkungen auf das gesamte System und auf Workload-Automatisierungsprozesse. Dadurch ist jederzeit transparent, ob ein Prozess genügend Ressourcen hat oder ob eventuell ein Prozess verschoben werden muss. Die Lösung weiß gleichzeitig auch, ob es überhaupt möglich ist, einen Prozess zu verschieben und wann der Prozess spätestens starten muss, um Folgefehler zu vermeiden.

Flexible Reaktionen auf wiederkehrende Ereignisse sind die Stärke dieses Ansatzes. So lässt sich schon bei den Vorbereitungen zu einem geplanten Prozess erkennen, dass die aktuelle Auslastung sehr hoch ist. Beim Start des zusätzlichen Jobs könnte der Prozess fehlschlagen oder sich zumindest verlangsamen, wovon auch die Endkunden betroffen wären. UC4 Decision kann jetzt eine Kette möglicher Alternativen durchlaufen: »Sende einen Alert« und/oder »verschiebe den Job und starte erst, sobald die Datenbanklast unter 50 Prozent liegt« und/oder »Finde und aktiviere zusätzliche Ressourcen«.

Grundsätzlich wird dabei das folgende Ablaufschema in Echtzeit durchlaufen:

1.       Erkennen: Events werden empfangen und vereinheitlicht.

2.       Auswerten: relevante Geschäftsinformationen werden erzeugt.

3.       Analysieren: Situationen und Ausnahmen werden erfasst.

4.       Entscheiden: Entscheidungen werden getroffen.

5.       Reagieren: Entscheidungen werden in Handlungen überführt.

Alle Abläufe lassen sich über eine grafische Oberfläche intuitiv definieren, wobei entweder eine vorhandene Vorlage genutzt oder ein eigenes Modell angelegt werden kann. Die dafür notwendigen Entscheidungsregeln sind nicht allein den IT-Mitarbeitern vorbehalten, Mitarbeiter aus Fachabteilungen können eigene Regeln festlegen, die genau auf ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt sind.

Fehler frühzeitig erkennen und Probleme vermeiden.

Kaum ein Prozess kann von Anfang an fehlerfrei festgelegt werden. Praxisgerechter und auch vernünftiger ist es, mit einem Kernprozess zu beginnen und Ausnahmen und Fehler aus der Auswertung in den Prozess zu integrieren. Wichtig dabei ist, dass diese Ausnahmen und Fehler auch zuverlässig aufgespürt werden können. Mit UC4 Insight lassen sich auf Basis von unterschiedlichsten Datenquellen wie etwa Log-Files oder Transaktionsdaten verschiedene grafische Darstellungen erzeugen, anhand derer sich Muster erkennen und Fehler nachvollziehen lassen. Es ist sogar möglich, Zusammenhänge über Systemgrenzen hinweg aufzuzeigen. Die dadurch mögliche »3D-Reise« durch die Datenhistorie erleichtert das Verständnis komplexer Daten enorm. Systemfehler können durch frei konfigurierbare Symbole dargestellt werden, die jeweils auf Mausklick Detailinformationen preisgeben. Vor allem bei größeren Datenmengen erlaubt dies eine erheblich schnellere Übersicht, die Suche nach gehäuften Fehlerquellen ist einfacher und die Entwicklung von Anomalien über längere Zeiträume wesentlich effektiver zu beobachten als bei einer rein alphanumerischen Auswertung.

Resümee.

Unternehmen profitieren von Application Assurance durch eine verbesserte Servicequalität, weniger Fehler, fundierte und qualitativ bessere Entscheidungsprozesse sowie eine erheblich höhere Flexibilität mittels frühzeitigen Erkennens kritischer Situationen. Dadurch ist es möglich, Ressourcen optimal und damit kostengünstig auf den tatsächlichen Bedarf abzustimmen. Die Zukunft gehört der dynamischen Bereitstellung von Services – UC4 nennt dies »Real Time Intelligence for Just-In-Time Execution«.

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Sieben auf einen Streich

Quelle: UC4

 


Das »Modeling Studio« gestattet die grafische Modellierung von Erkennungs- und Reaktionsschleifen genauso wie die Definition von KPIs und externen Interfaces über eine einheitliche Arbeitsoberfläche. 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 
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