Informatica Datenintegration Datenqualität

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Ganzheitlicher Ansatz bei der Datenintegration und Datenqualität

Von Daten getrieben

Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung von Datenintegration und Datenqualität für fundierte, strategische wie operative Entscheidungen.

 

I

n den meisten Unternehmen werden Geschäftsprozesse zunehmend elektronisch abgebildet. Besonders für die Vernetzung der unterschiedlichen Prozesse ist deshalb ein ganzheitlicher Ansatz mit einer integrierten Software erforderlich. Dies gilt gleichermaßen für die Datenbestände, die es zu integrieren gilt. Das Zusammenführen von Informationen aus verschiedenen Datenbeständen mit meist unterschiedlichen Datenstrukturen in eine gemeinsame und einheitliche Datenstruktur ist ein komplexer Prozess. Datenintegration ist vor allem dort notwendig, wo mehrere und unterschiedlich gewachsene Systeme miteinander verbunden werden sollen, also zum Beispiel bei der Zusammenführung von Unternehmen, von Arbeitsabläufen oder von Anwendungen.

Nicht selten treten bei der Analyse der vorhandenen Daten erhebliche Qualitätsmängel zutage, die in den operativen Systemen bestehen. Das können beispielsweise doppelte Datensätze von ein und demselben Objekt sein oder falsch erfasste Informationen. Unsaubere Daten können in der Praxis richtig Geld kosten, wenn sie die betriebliche Effizienz senken. Die Integration von Daten sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen und durchaus zur Chefsache gemacht werden.

In den USA sind etliche Unternehmen in dieser Frage schon ein Stück weiter und haben teilweise den neuen Beruf des »Data Steward« eingeführt. Diese Person ist verantwortlich für die Datenqualität innerhalb der Organisation. Voraussetzung für den Erfolg ist allerdings, dass alle Daten auch tatsächlich als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen werden und nicht nur als notwendiges Übel. Es ist dabei hilfreich, zunächst klare Ziele für eine Verbesserung von Datenqualität zu definieren. Unterstützt werden die Data Stewards dabei von Lösungen, die eine ganzheitliche Betrachtungsweise erlauben, nämlich Datenintegrationslösungen, die IT-Organisationen das Abrufen, Auffinden, Bereinigen, Integrieren und Bereitstellen aktueller, zuverlässiger Daten für das Gesamtunternehmen ermöglichen. So können die betriebliche Effizienz erhöht und Kosten gesenkt werden.

Das Data Warehouse als Dreh- und Angelpunkt.

Investitionen in das Thema Datenintegration sind besonders sinnvoll, wenn das Erreichen einer hohen Datenqualität im Vordergrund steht. Das Data Warehouse ist oft der einzige Ort, an dem die notwendigen Informationen zur Überprüfung der Datenqualität vorliegen. Und dies ist auch der Ort, an dem Datennachpflege- und Datenbereinigungsbedarf bestehen. Sind die benötigten Daten nicht vorhanden, nicht aktuell oder gar widersprüchlich, können die daraus erfolgenden Analysen auch nur unzureichend sein. Und unsaubere Daten können bei strategischen Entscheidungen sogar ökonomischen Schaden verursachen, weil die Entscheidungsgrundlage nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Die Verbesserung der Datenqualität kann also durchaus einen direkten Einfluss auf die Qualität und Effizienz von Entscheidungsprozessen ausüben. Verpasste Gewinne, gescheiterte Projekte und schlechte Kundenbeziehungen sind nur einige mögliche Auswirkungen.

Der Durchbruch zum datengetriebenen Unternehmen.

In der Regel sind die Verantwortlichen bei der Umsetzung des Ziels »mehr Datenqualität« mit drei Hindernissen konfrontiert. Das erste: trotz steigender IT-Investitionen liefern viele Projekte keinen geschäftlichen Nutzwert. Die Folge ist, dass Geschäftsanwender sich bei den wichtigsten unternehmensrelevanten Informationen oft nicht alleine auf die IT verlassen können. Das zweite: Sie sehen die Informationen häufig nicht als vertrauenswürdig für ihre Zwecke an. Und das dritte: Der Datenzugriff ist nicht schnell genug für die Geschäftsanwender und auch nicht im passenden Format. Bis heute haben diese großen Herausforderungen den Wert der IT oft beeinträchtigt und die Umsetzung wichtiger geschäftlicher Ziele verzögert.

Vertrauenswürdige Informationen durch durchgängige Datenqualität.

Einen Ausweg aus dem Dilemma schafft tatsächlich eine effektive Datenintegrations-Software, zum Beispiel von Informatica, die genau diese Problemstellungen überwindet.

So unterstützen moderne Lösungen einen besseren Abgleich zwischen den einzelnen Fachabteilungen und der IT-Abteilung, indem sie die Geschäftsanwender unmittelbar in den IT-Entwicklungsprozess mit einbeziehen. Für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Business und IT sorgen Funktionen wie browserbasierte Werkzeuge, mit denen man die Geschäftsanforderungen direkt über das gewohnte User Interface definieren kann.

Des Weiteren sorgen moderne Lösungen für eine höhere Datenqualität. War früher die IT als einzige Abteilung mit Datenqualitätsinitiativen betraut, gibt effektive Datenintegrations-Software allen Beteiligten jetzt die Möglichkeit, die Qualität der Daten, die sie für ihre eigenen Geschäftszwecke benötigen, sicherzustellen. Realisiert wird dies durch eine einheitliche Rollenverteilung bei den Werkzeugen. Auf diese Weise können alle Beteiligten ihre Datenqualitätsanforderungen eigenverantwortlich bestimmen. Scorecards für Datenqualität, einfache Analysten- und leistungsfähige Entwickler-Werkzeuge binden Geschäftsanwender, Wirtschaftsanalysten, Data Stewards und IT-Entwickler direkt bei der Messung und Verbesserung der Datenqualität ein.

Das Problem veralteter Datenbeständen und falscher Formate lässt sich mit offenen, SOA-basierten Services bewältigen. Informationskatalogisierungs-Dienste, die die Beziehungen zwischen den Datenelementen aufzeigen, helfen beim schnellen Finden relevanter Daten sowohl im Unternehmen als auch in der Internet-Wolke beim Cloud Computing. Und mit Hilfe der multi-modalen Datenbereitstellungsdienste können Informationen in einer Vielzahl von Formaten und Protokollen wie Web Services oder SQL ohne Mehraufwand für zusätzliche IT-Entwicklung geliefert werden.

So gerüstet, können sich Unternehmen durch zeitnahe, präzise und besser fundierte Geschäftsentscheidungen tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Otto Neuer

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Otto Neuer, Geschäftsführer Informatica für die Region Central Europe

 

 
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