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Interview mit Garth Fort, General Manager of System Center & Virtualization, Microsoft Corporation »Der umfassende Ansatz ist wichtig« Die Virtualisierung ist einer der wesentlichen Voraussetzungen für das Cloud Computing. Welche Lösungen und Ansätze hat Microsoft im Angebot und wie unterscheiden sie sich vom Marktführer Vmware?
Wie positioniert sich Microsoft heute in Sachen Virtualisierung?
Dies ist der heutige Stand. Wie aber sieht die Weiterentwicklung aus, woran arbeitet Microsoft derzeit? Wie auch in der Vergangenheit treiben wir die Weiterentwicklung unserer Produkte und Verwaltungshilfen in allen Bereichen gleichermaßen voran. Unser Ziel ist es nicht, Einzellösungen zu kreieren. Nehmen wir zuerst unseren Hypervisor Hyper-V: Bereits heute bieten wir diesen in drei Ausprägungen an: Im Windows Server mit grafischer Oberfläche, im Server Core ohne GUI und als Hyper-V Server. Damit decken wir unterschiedliche Anforderungen ab. Zusammen mit dem kommenden Servicepack erhöhen wir den Durchsatz und die Leistung und legen damit die Latte erneut höher. Durch die Funktion des »Dynamic Memory« erfolgt eine flexiblere Zuweisung des Speichers an die virtuellen Server. Die bis dato feste Reservierung des Arbeitsspeichers für die virtuellen Gäste weicht in Zukunft einer Bereichsangabe mit einer Unter- und Obergrenze. Die virtuellen Gäste können dann mehr oder auch weniger Speicher beanspruchen … ... so wie Memory Overcommit von Vmware? Mehr noch! Vmwares Memory Overcommit birgt immer die Gefahr von Systemabstürzen durch Speicherfehler (Page Fault). Aus diesem Grund empfehlen manche Hersteller von Applikationen auf die Memory-Overcommit-Funktion ganz zu verzichten. Dynamic Memory basiert auf anderen Algorithmen der Speicherverwaltung. Systemabstürze durch Page Faults sind damit ausgeschlossen. Dynamic Memory sorgt damit für eine höhere Effizienz der Hosts und vermeidet aber gleichzeitig die Nachteile der Speicherfehler. Das heißt, durch Dynamic Memory erhöhen Sie den Konsolidierungsgrad und vermeiden Systemfehler bei den Servern. Wie steht es in Hinblick auf die Virtualisierung auf Seiten der Benutzerarbeitsplätze? Auch hier verfolgen wird den gleichen umfassenden Lösungsansatz. Mit MED-V und dem XP-Mode von Windows 7, APP-V und RDS unterstützen wir unterschiedliche Anforderungen für die Unternehmen. Durch den XP-Mode beispielsweise lassen sich bestehende Windows XP-Anwendungen nahtlos unter Windows 7 auszuführen. Seit wenigen Tagen nun funktioniert das auch gänzlich ohne Benutzereingriffe. In der Vergangenheit mussten dazu Änderungen am BIOS des Rechners vorgenommen werden. Desweiteren werden wir die grafischen Möglichkeiten von virtuellen Desktops verbessern. Durch RemoteFX erhalten die Nutzer von virtuellen Desktops den gleichen Leistungsumfang, den sie heute auf einem physischen PC vorfinden. Die RemoteFX-Funktionen erweitern die Möglichkeiten des RDP-Protokolls, das für die Anbindung von virtuellen Desktops an zentrale Server zum Einsatz kommt. Zu diesen erweiterten Möglichkeiten zählen der Aero Desktop, Multimedia- und Grafikfunktionen, 3D-Funktionen und Silverlight-Animationen. n
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