20100304zf APC Deutsche Börse Rechenzentrum

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Rechenzentrum der Deutsche Börse Systems

Sichere Überwachung

Börsen gehören zu den ältesten Handelsplätzen der Welt, und zu den modernsten. Wo lange Zeit über laute Zurufe auf dem Parkett gehandelt wurde, haben in den vergangenen 15 Jahren vollelektronische Handelssysteme das Geschäft geradezu revolutioniert. Wer das Rechenzentrum der Deutschen Börse Systems AG mit den langen Reihen der Serverschränke sieht, ahnt nicht, dass sie das Herzstück für bis zu 100 Millionen Finanztransaktionen täglich und für weltweit 17 elektronische Handelsplattformen sind.

 

D

ie Deutsche Börse Systems AG ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse AG und für die gesamte Informationstechnologie des Unternehmens zuständig. An ihrem Sitz in Frankfurt am Main arbeiten rund 500 Mitarbeiter, die im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 325 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Hauptaufgabe der Deutschen Börse Systems ist unter anderem der effiziente und ausfallsichere Betrieb des Rechenzentrums in Frankfurt. Lange Zeit hatte die Deutsche Börse Systems Serverschränke eines Mitbewerbers von APC im Einsatz. Als diese den steigenden Anforderungen des Rechenzentrums nicht mehr gewachsen waren und der Support auslief, machte sich die Deutsche Börse Systems auf die Suche nach einer neuen Lösung.

Ganz oben auf der Liste standen dabei integrierte Überwachungsfunktionen, um eventuelle Probleme frühzeitig erkennen und beheben zu können. Michael Gruth, Head of Unit bei der Deutschen Börse Systems AG erinnert sich: »Wir hatten schon einmal einen kritischen Vorfall mit einer defekten Klimaanlage. Das Risiko, dass es in solchen Situationen sehr schnell zu Überhitzung und Zwangsabschaltung kommen kann, wollten wir nicht länger eingehen.«

Weiterhin wünschte sich die Deutsche Börse System Serverschränke, die jederzeit flexibel erweiterbar sein sollten, und all das in einem einheitlichen Konzept und aus der Hand eines Anbieters.

Im Zuge der Auswahl sah sich die Deutsche Börse Systems bei den großen Herstellern auf dem Markt um – so auch bei APC by Schneider Electric. Nach einer genauen Evaluierung der Vor- und Nachteile im IT-Team der Deutschen Börse Systems fiel im Sommer 2005 die Entscheidung eindeutig zu Gunsten von APC aus: »Hätten wir Serverschränke mit all den gewünschten Funktionen bei einem anderen Anbieter eingekauft, wären wir weit über unser Budget hinausgeschossen«, erklärt Michael Gruth die Entscheidung. »Einige der Anbieter konnten uns damals noch gar keine integrierten Überwachungsfunktionen bieten. Wir haben uns deshalb für APC entschieden, denn hier haben wir die breiteste Produktpalette gefunden.«

Die Deutsche Börse Systems betreibt die Handelssysteme in auf zwei mittlere Rechenzentren verteilten Clustern mit etwa einhundert Serverschränken der APC-Modellreihe Netshelter VX und Netshelter SX. Diese Racks sind Teil von APC InfraStruXure, einer skalierbaren Architektur für hochverfügbare Netzwerke. Die Serverschränke bieten der Hardware der Deutschen Börse Systems herstellerunabhängige Gehäuse mit integrierter Kühlung, Stromverteilung, Kabelführung und Umgebungsüberwachung.

 

Lückenlose Überwachung

 

Die Anforderungen an die Verfügbarkeit von Rechenzentren sind in der Finanzbranche besonders hoch. Um die Sicherheit der Serverschränke zu gewährleisten, erfassen die APC-Sensorlösungen zur Umgebungsüberwachung bei der Deutsche Börse Systems unter anderem Temperatur, Feuchtigkeit und Luftströmung in jedem einzelnen Rack. Die integrierte Verwaltungseinheit InfraStruXure-Manager stellt alle gesammelten Daten zusammen, macht auf mögliche Gefahren aufmerksam und gibt gleichzeitig Lösungsvorschläge, wie sich diese beheben lassen. In verschiedenen Dringlichkeitsstufen warnt der InfraStruXure-Manager die zuständigen Mitarbeiter, wenn Veränderungen oder kritische Ereignisse eintreten. Und das auch über E-Mail und SMS. Denn bei der Deutschen Börse Systems liegt das Rechenzentrum getrennt von den Räumen der Administratoren. Der Zugriff erfolgt über das eigene Intranet und eine IP-Adresse, die theoretisch auch von jedem anderen Standort aus angesprochen werden kann.

Zur Überwachung gehören zudem Zugangskontrollfunktionen und ebenfalls IP-basierte Videoüberwachungsmodelle. So stellt die deutsche Börse Systems sicher, dass nur berechtigte Mitarbeiter in die Nähe der Systeme kommen und kann gleichzeitig protokollieren, welche Arbeiten an welchem Rack durchgeführt wurden. Für einzelne Schränke können zusätzlich spezielle Zugangsberechtigungen definiert werden, um noch höhere Sicherheit zu erreichen.

»Von den APC-Ansprechpartner haben wir uns bei der gesamten Einführung immer sehr gut beraten gefühlt«, fügt Michael Gruth hinzu. »Sie haben unsere Anforderungen sofort verstanden und die Lösungen nach unseren speziellen Gegebenheiten ausgewählt.«

So war bei der vorherigen Lösung die Verkabelung in einem Doppelboden durchgeführt worden, der unter den verantwortlichen Mitarbeitern immer wieder zu verständlichem Unmut geführt hatte. Denn um diesen Doppelboden zu öffnen und notwendige Arbeiten an der Verkabelung durchzuführen, mussten jedes Mal Alarmanlagen und Brandmelder abgeschaltet werden. Aus diesem Grund konnte der Doppelboden immer nur an den Wochenenden geöffnet werden.

»Mit der Hilfe von APC haben wir uns für eine andere Lösung entschieden, und die Kabel mit speziellen Kabelführungen direkt auf den Serverschränken verlegt«, so Gruth.

Die Deutsche Börse Systems verfügt heute über ein effizientes Rechenzentrum, das sich flexibel an den Wandel im geschäftlichen Umfeld anpassen lässt und damit hohe Zukunftssicherheit der Investitionen bietet. Da im Börsengeschäft täglich große Datenmengen verarbeitet werden und hohe Performance-Ansprüche gefordert sind, tauscht die Deutsche Börse Systems nach Bedarf immer eine komplette Rechnergeneration aus. Mit der InfraStruXure-Lösung von APC kann sie diese Wechsel schnell und flexibel durchführen. Zudem werden die Serverreihen ständig erweitert und ausgebaut. So stehen momentan bereits wieder einige weitere Zukäufe auf dem Plan.

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