20100304zg Microsoft Elab Exchange Server 2010

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Exchange Server 2010

Neuer E-Mail-Komfort – starke Spareffekte

Der IT-Service-Provider Elabs setzt Microsoft Exchange Server 2010 ein, um seine Kommunikations- und Kollaborationsangebote auszubauen. Durch vereinfachte Administration, erhöhte Verfügbarkeit und reduzierten Speicherbedarf erzielt er deutliche Kostensenkungen, von denen auch seine Kunden und Reseller profitieren.

 

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as in Frankfurt am Main ansässige IT-Service-Unternehmen Elabs stellt Lösungen für Unternehmen aller Größen zur Verfügung. Für den Provider ist es geschäftskritisch, die vielfältigen Anwendungen und Daten-Services auf einer möglichst fortschrittlichen, flexiblen und kosteneffizienten Plattform zu verwalten.

Neue Angebote

Elabs hat mit Exchange Server 2010 seine E-Mail-Lösungspakete vergrößert und zugleich seine Produktionskosten gesenkt. »Exchange Server 2010 bringt uns weitaus mehr als nur verbesserte Antivirus-, Antispam- und Backup-Funktionen«, sagt Thomas Keck, General Manager bei Elabs. »Durch unseren Umstieg konnten wir drei neue Hosted Exchange-Basisprodukte schaffen: eines mit 5 GB Mailbox-Größe, ein zweites mit unbegrenztem Speichervolumen plus rechtskonformer E-Mail-Archivierung und ein drittes, das zusätzlich die neuen Voice-Mail-Funktionen von Outlook 2010 enthalten wird. Dabei geben wir unsere Kostenvorteile direkt weiter, beispielsweise zahlen unsere Kunden für unser Hosted Exchange-Lösungspaket mit rechtskonformer E-Mail-Archivierung nun weniger als 20 Euro im Monat.«

Die Unified Messaging-Funktionen von Exchange Server 2010 – wie die neue Voice-Mail-Vorschau als Text – stellt Elabs für seine Kunden und Reseller bereit, sobald Outlook 2010 verfügbar ist. Dann können die Nutzer ihre Voice-Mails auch in Textform im einheitlichen Posteingang des Microsoft Outlook-Clients, von Outlook Web App oder von Microsoft Outlook Mobile lesen. So müssen sie Voice-Mails nicht mehr über das Telefon abrufen, sondern erhalten sofort Informationen über den Anrufer, eine Antwortmöglichkeit per E-Mail und Ablagemöglichkeiten für die Nachrichten. Auch der umgekehrte Weg funktioniert. »Während einer Autofahrt können sich Nutzer jederzeit per Telefon ihre Mails von Exchange vorlesen lassen«, erzählt Keck. »Die deutsche Sprachversion arbeitet dabei ausgezeichnet.«

Das interne Ziel: Ein einheitliches System

Zuvor arbeitete Elabs mit zwei Produktlinien für E-Mail-Messaging und Kommunikation: Die auf Microsoft Exchange Server 2003 basierende Lösung kombinierte E-Mail-Messaging mit anderen Diensten. Die Exchange Server 2007-Umgebung basierte auf der Microsoft-Lösung für Hosted Messaging and Collaboration 4.5 (HMC 4.5). Sie stellte dem Provider die benötigten Tools und Richtlinien zur Verfügung, um Kunden einfach mit Exchange Server, Office Communications Server und Windows SharePoint Services auszustatten.

Angesichts des hohen Administrationsaufwands durch zwei getrennte E-Mail-Systeme war Elabs offen für eine Lösung, die beide Umgebungen vereinheitlicht und die Nutzer mit aktuellen Kommunikationstechnologien bedient. Zudem wurden Alternativen zu den SAN-Systemen (Storage Area Network) mit Fiber Channel Disks geprüft. Keck erklärt: »Für die früheren Versionen von Microsoft Exchange Server haben wir uns wegen deren Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Verfügbarkeit entschieden – aber sie waren teuer.«

Migration auf Exchange Server 2010

Im August 2009 installierte Elabs als eines der ersten Unternehmen in Deutschland Microsoft Exchange Server 2010. Der Provider plante, testete und implementierte die Lösung im Rahmen des Microsoft Rapid Deployment-Programms gemeinsam mit Siemens. »Aufgrund seiner eigenen hoch skalierten Strukturen hat Siemens unsere Aufgaben – die sich vor allem aus der gemischten Umgebung ergaben – sehr gut verstanden und uns bestens unterstützt. Die Siemens-Experten begleiteten unseren gesamten Umstellungsprozess – von der Hardware-Auswahl über die Integration von Drittanbieter-Produkten mit Funktionen wie Fax, automatische E-Mail-Signaturen und mobile Telefonie bis hin zur Migration«, sagt Keck.

Die neue Version ersetzt seitdem die beiden bisherigen E-Mail-Lösungen. Dabei nutzt Elabs die neuen Funktionen in Exchange Server 2010 unter anderem für hohe Verfügbarkeit, Wiederherstellung von Daten, Verwaltung, erweiterte Speicher-Optionen und die Interoperabilität mit anderen Kommunikations- und Kollaborationslösungen von Microsoft.

Durch Exchange Server 2010 werden auch die Anforderungen für Input/Output (I/O) deutlich reduziert, wodurch sich vielfältige neue Speicheroptionen eröffnen. Elabs konnte beim verwendeten Festplattentyp im SAN von Fiber Channel zu SATA (Serial Advanced Technology Attachment) wechseln. Dieser ist nicht nur um etwa 70 Prozent kostengünstiger, sondern bietet auch eine höhere Leistungsfähigkeit mit Exchange Server 2010.

Marco Patzelt von Siemens leitete die Umstellung bei Elabs als Projektmanager und Lead Consultant und bringt die Vorteile einer Migration auf den Punkt: »Exchange Server 2010 kann Firmen jeder Größenordnung viel Administrationsaufwand ersparen – vom Kleinbetrieb bis hin zum Managed-Service-Provider. Hochverfügbarkeit wird nun für kleinere Unternehmen ebenso selbstverständlich wie bei unseren Großkunden.«

Zuverlässige Backups plus leichtere Administration

Exchange Server 2010 ermöglicht einen einfacheren Backup von E-Mail-Daten auf dedizierten Archivierungs-Servern. Damit sind die Informationen vor einem Ausfall des Firmen-Netzwerks geschützt. Die Funktion Database Availability Group (DAG) kombiniert in einer Lösung die Datenreplikation im Netzwerk und die Replikation an einer externen Stelle. »DAG unterstützt uns durch hohe Skalierbarkeit und zusätzliche Flexibilität bei hoher Verfügbarkeit«, ergänzt Keck. »Es vereinfacht die Backup-Prozesse deutlich.«

Die Administration erleichtert Exchange Server 2010 durch neue Funktionen wie Online-Transfer der Mailbox, rollenbasierte Zugangskontrolle und verbesserte Kompatibilität von inhouse installierten mit gehosteten Lösungen. Dadurch kann Elabs seine Kunden ohne Unterbrechung auf die neue Exchange Server-Version migrieren. Die Federation-Funktion ermöglicht dem Provider, seine eigenen Informationen und Daten mit denen neuer Kunden abzugleichen, bevor die Migration beginnt. Zudem lässt sich der Zugang von Nutzern zwischen den Umgebungen oder zwischen Datenbanken verschieben, ohne ihn offline zu schalten.

Microsoft Outlook 2010 und weitere Zukunftsaussichten

Elabs wird seinen Kunden und Resellern auch Microsoft Outlook 2010 zur Verfügung stellen, sobald es erhältlich ist. »Wir bieten immer die neueste Version von Outlook an, damit die Nutzer von allen Vorteilen des Exchange Server profitieren können«, sagt Keck. Die neue Version bietet unter anderem folgende Funktionen:

·                     »Mail-Tipps« warnen Anwender vor dem Versenden einer Mail an große Verteiler oder an Empfänger, die außerhalb des Büros sind, um unnötige E-Mails zu vermeiden und die Informationssicherheit zu erhöhen.

·                     Um den Posteingang übersichtlicher zu gestalten, fasst »Conversation View« verwandte Mails zusammen – sogar wenn sie in unterschiedlichen Ordnern gespeichert sind.

·                     »QuickSteps« automatisiert häufige Arbeitsprozesse wie das Antworten und anschließende Löschen der Original-Mail.

·                     Durch verbesserte Interoperabilität mit Office Communications Server erhält der Nutzer direkten Zugriff auf die persönliche Kontaktliste.

Im Laufe der nächsten Monate wird Elabs seine Exchange-Premium-Services außerdem mit einem Add-on für seinen Geschäftsbereich ElabsPRO ergänzen: Reseller wie Systemhäuser und freie IT-Spezialisten können dann Hosted Exchange 2010 für ihre Kunden selbst online managen.

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