20100506zb Pillar Speicherplattform bei Manroland

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Speicherplattform

Hochleistungsspeicher für die Produktentwicklung

Der Drucksystemspezialist Manroland hat seine Speicherinfrastruktur auf ein Axiom-System migriert. Ausschlaggebend waren die hohe Performance, Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit der Axiom-600-Lösung sowie die Möglichkeit, alle Daten problemlos zu spiegeln. Angenehmer Nebeneffekt: die Unterhaltskosten konnten gesenkt und die Speicherkapazität deutlich erhöht werden. Ein Ausbau der Lösung ist schon in Planung.

 

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anroland produziert und vertreibt Rollenoffset- und Bogenoffsetmaschinen und bietet maßgeschneiderte Lösungen für den Verlags-, Werbe- und Verpackungsdruck – von Broschüren bis zu Zeitungen mit Auflagen von mehreren Millionen Exemplaren. Manroland bietet darüber hinaus individuelle Instandhaltungs- und (Fern-)Wartungspakete im 24-Stunden-Service sowie integrierte Dienstleistungen und Trainingsmaßnahmen, Softwareprodukte und Workflow-Management-Systeme an.

Die Geschichte von Manroland geht bis auf das Jahr 1845 zurück, als das Unternehmen in Augsburg begann, Druckmaschinen zu produzieren. Heute ist die Manroland AG der weltweit zweitgrößte Hersteller von Drucksystemen und Weltmarktführer im Rollenoffset. Manroland produziert an den Standorten Offenbach am Main, Augsburg und Plauen. Der Vertrieb und Service wird durch ein internationales Netz aus rund 100 Ländergesellschaften ergänzt.

Große Datenmengen brachten altes System an seine Grenzen

Im Rechenzentrum von Manroland in Augsburg befinden sich unterschiedlichste IT-Systeme zur Unterstützung der Unternehmensprozesse: beginnend mit der Produktentwicklung und seinem Hochleistungs-CAD über die Fertigungsfeinplanung bis zu E-Mail-, Finanz- und anderen Unternehmensanwendungen.

Manroland arbeitete bis dato seit fünf Jahren mit einer SAN-Infrastruktur, die auf HDS-Speichersystemen basierte. Die auf HP-UX-System basierende Server-Umgebung wurde mit Vmware virtualisiert. Die Speicherinfrastruktur stieß vor allem durch die großen Datenmengen aus der Produktentwicklung immer wieder an ihre Grenzen. »Mit der Skalierbarkeit und Performance des alten Systems waren wir nicht mehr zufrieden. Es war mit der alten Infrastruktur nicht möglich, den gesamten Datenbestand zu spiegeln – ein extrem wichtiges Feature für die Risikominimierung im Unternehmen. Der Support unterstütze uns nicht optimal bei der Weiterentwicklung«, erinnert sich Peter Brechtel, Leiter der IT-Infrastruktur bei Manroland.

Neues System überzeugte durch Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit

Eine neue Infrastruktur musste her. Ende des Jahres 2008 hatte das Team um Peter Brechtel die verschiedenen Anforderungen an ein neues System spezifiziert. »Die Performance stand dabei an erster Stelle. Sie sollte nicht nur zuverlässig abrufbar sein, sondern mit dem neuen System auch gesteigert werden können«, erinnert sich Brechtel. Außerdem sollte es für das neue Speichersystem keine Hürde sein, sämtliche Daten zu spiegeln und bei einem Ausfall ein schnelles Recovery bereitzustellen. Manroland schrieb diese Spezifikation an verschiedene Hersteller aus, darunter Pillar Data Systems.

»Wir waren von Anfang an von Pillar Data Systems beeindruckt«, berichtet Peter Brechtel. »Unter allen kontaktierten Herstellern hob sich Pillar Data Systems dadurch hervor, dass unsere Fragen schnell, ausführlich und schriftlich beantwortet wurden.« Die Kundenorientierung von Pillar war, neben den technischen Features und der Performance- und Verfügbarkeits-Garantie, der ausschlaggebende Impuls für Peter Brechtel und sein Team, sich schließlich für Pillar Data Systems als künftigen Infrastrukturpartner zu entscheiden. »Pillar Data Systems war der einzige Hersteller, der eine Verfügbarkeit von annähernd 100 Prozent garantiert – und das bei realem Betrieb«, kommentiert Peter Brechtel.

Der Startschuss zum Projekt fiel Anfang des Jahres 2009. Manroland entschied sich für zwei Axiom-600-Systeme mit jeweils zwei Pillar-Slammern und 16.300 GB Fibre Channel Bricks, die seit November 2009 im Einsatz sind. Die Axiom-Speicherplattform bietet einen Application-Aware-Speicher, das heißt mit einer einzigen Speicherarchitektur und einem gemeinsam genutzten Pool an Festplatten kann Pillar Axiom jeder einzelnen Anwendung ihren eigenen optimierten Speicherplatz dynamisch bereitstellen. Die Nutzungsraten steigen. Tatsächlich vorhandene Speicherkapazitäten und Energie können eingespart werden. »Pillar Axiom 600 ist ideal für Unternehmen wie Manroland mit großen Rechenzentren, die hochperformante Leistung benötigen«, ergänzt Axel Rosenberg, Sales Engineer bei Pillar Data Systems.

Die Slammer im Axiom-System sind Speichercontroller, die eine zuverlässige Regelung des Datenflusses zwischen internen Speichermedien und externen Applikations-Hosts sowie den Management-Interfaces gewährleisten. Die Axiom-Bricks beinhalten schließlich die Festplatten, die den Speicherpool bilden. Virtualisierung und Spiegelung zwischen dem Augsburger Rechenzentrum und dem externen Disaster-Recovery-System von Manroland erfolgen mit Software von Falcon Stor.

Weiterer Ausbau ist geplant

IT-Leiter Brechtel zeigt sich mit der Wahl des Pillar-Systems zufrieden: »Wir nutzen die Quality-of-Service-Funktion, um je nach Anwendungseigenschaften die passenden Service-Levels zuzuordnen. Die Falcon-Stor-Spiegelung- und Snapshot-Features funktionieren ebenso erwartungsgemäß.« Darüber hinaus konnten bei Manroland auch Kosten gesenkt werden. »Ursprünglich hatten wir Pillar Axiom wegen seiner Performance, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit gewählt. Als wir das System produktiv einsetzten stellten wir aber auch fest, wie einfach das Management der Infrastruktur-Einheit ist«, erläutert Peter Brechtel. Pillar Axiom wird über die mitgelieferte Management-Software Axiom ONE gesteuert. So konnte Manroland die Administrationszeiten um 50 Prozent verkürzen und die Betriebskosten senken. Gleichzeitig erhöhte sich die Speicherkapazität mit dem neuen System um 200 Prozent. »Am wichtigsten für uns war es, über ein zukunftsorientiertes System zu verfügen. Genau das haben wir erreicht«, resümiert Peter Brechtel.

Als nächsten Schritt plant der IT-Manager den Einsatz der Infrastrukturlösung von Pillar auch an den beiden anderen Standorten in Deutschland zu implementieren. »Auch diese Standorte sollen von der Leistungsfähigkeit des Pillar-Systems profitieren. Außerdem planen wir, durch die Vereinheitlichung der Speicherinfrastruktur weitere Synergieeffekte zu erzielen, indem zum Beispiel nur noch auf ein Management-System geschult werden muss«, schließt Peter Brechtel.

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